Sie liebt den Köter mehr als mich

    • (1) 22.12.11 - 16:51
      festgestellt...

      Ich kann mir denken, dass ihr mich für einen Fake halten werdet, aber ich bin keiner, und vielleicht hat einer Erbarmen mit einem Ratschlag. Seit einem Jahr bin ich mit meiner Freundin zusammen, ich liebe sie sehr, und würde gerne mit ihr zusammenziehen und sie heiraten. Das Problem ist, bereits im Threadtitel erwähnt, ihr Hund. Der Hund ist echt unerträglich, daher die abfällige Bezeichnung. Er jault bei Tisch, er jault, wenn wir Sex haben, er sch...t in die Wohnung, er pinkelt an meine Gitarrensammlung, er bellt nachts bei jeder Kleinigkeit, er ist ein unerzogener Anarcho. Leider erlaubt meine Freundin ihm wirklich alles, findet was er macht auch noch herzig und süß und verteidigt ihn bis aufs Messer. Ständig gibt es wegen diesem Hund Streit. Letzte Woche, als die Bestie mir meinen Anzug ruiniert hat, hat sie mir klipp und klar gesagt: Wenn es zum Äußersten kommt, würde ich mich für ihn entscheiden, nicht für dich! Das hat mir die Sprache verschlagen. Eigentlich wollte ich sie an Weihnachten bitten, dass sie zu mir zieht, aber sie gibt es nur im Doppelpack mit Hund.
      Übrigens, Hundeschulenbesuch habe ich ihr schon geraten und auch zugesichert, dass ich das mit dem Hund machen würde, aber sie findet das alles dumme Zeitverschwendung, auch kommt der Hund nicht mit anderen Hunden klar.
      Ich bin ratlos.

      • Hallo,

        naja die Situation ist ziemlich verfahren, Deine Freundin hat klar Stellung bezogen jetzt muss Du überlegen was Du daraus machst.

        Was ist es den für eine Rasse ? Klingt irgenwie nach "Taschenfiffi".

        LG dore

        • (3) 22.12.11 - 16:56
          festgestellt...

          Ja, die Kiste ist total verfahren. Ich sitze und grüble und sitze und grüble.
          Rasse? Das ist eine Mischung, ungefähr kniehoch mit fiesen spitzen Zähnen und grauem dichtem lockigen Pelz.

      Zu der Erziehung des Hundes sage ich jetzt mal nichts. So ein Verhalten kann man mit Arbeit ändern. Das würde ich ihr nochmals ausdrücklich ans Herz legen, wenn ihr bzw. Euch was an der Beziehung liegt.

      Außerdem ist das Leben auch für den Hund, um einiges leichter.

      Ich kann es schon verstehen, dass sie sich in diesem Fall für den Hund und gegen Dich entscheiden würde. Man hat Verantwortung für das Tier übernommen und dann hat man meiner Meinung nach, auch bis zum Tode des Tieres für dieses da zu sein.

      Es gibt natürlich immer Gründe, ein Tier abgeben zu müssen. Ein Mann wäre für mich kein Grund mich von dem Tier zu trennen.

      Da gibt es auch andere Wege um eine Beziehung führen zu können.

      Entweder zieht ihr nicht zusammen und kommt auf diese Weise miteinander aus. Oder ihr müsst getrennte Wege gehen. Vielleicht kann der Hund ja durch Hundeschule erzogen werden und ihr könnt doch zusammen ziehen.

      Wie soll es auch sonst funktionieren, wenn sie sich nicht von dem Tier trennen will?

      LG lisatha

    • verfahrene kiste...in der tat.

      nimmt sie denn ernst, wenn der hund deine sachen bepisst und kaputt macht, oder lacht sie darüber? vielleicht solltest du sie mal bitten, die sachen über ihre versicherung abzuwickeln...wer weiß, vielleicht merkt sie dann, dass auch ein tier ein gewisses maß an erziehung braucht.

      naja...dass du sie nur im doppelpack bekommst, hat sie dir ja sehr verständlich gemacht...ist auch irgendwie logisch. trotzdem solltet ihr nochmal darüber reden, dass ihr gemeinsam ne hundeschule aufsucht...denn so dusselig kann sie ja nicht sein, ne beziehung in den wind zu schießen wegen des vierbeiners.
      da muss ein kompromiss her...und zwar schnell.

      drück dir die daumen!

      und deine freundin ist dir bis heute noch kein bisschen unsympathischer geworden? #kratz

      • (7) 22.12.11 - 19:12

        Erst einmal vielen Dank für eure weitgehend konstruktiven Antworten. Musste gerade noch den Weihnachtskauf erledigen und komme jetzt erst zum Antworten.
        Genau die Frage, die der rote Kussmund stellt, lässt mich auch jetzt ziemlich backen.
        Natürlich habe ich gewusst, dass meine Freundin einen Hund hat. Ich habe nichts gegen Hunde, ich hätte sogar gerne selber einen, bisher hatte ich nicht die Zeit dafür. Deshalb ja auch mein Vorschlag, dass ich mit ihm zur Hundeschule gehen könnte, der wie alles, was nur im Entferntesten wie Kritik am Hund wirkt, abgebügelt wurde.

        Es ist kaum zu glauben, aber meine Freundin lacht tatsächlich, wenn ihr herziger Wauwau mal wieder Sch.... baut. Im Prinzip mag ich ja auch an ihr, dass sie das Leben nicht gar so ernstnimmt, und sie hat mir ja auch mehrfach beteuert, mit ihr alleine verhielte er sich ganz anders, er bräuchte eben Zeit, um seine Eifersucht (so hat sie es genannt) in den Griff zu kriegen.

        Ich hätte niemals von ihr verlangt, dass sie den Hund abgibt. Ihr steht mitsamt dem Hund die Tür in mein Leben offen. Allerdings will ich einen Hund und keinen Miniterroristen. Dass ich vor der Entscheidung stehen würde sie zu verlassen, hätte ich mir vor einem Monat noch nicht träumen lassen.
        Ich muss jetzt einfach zusehen, wie es weitergeht.......

        • "aber meine Freundin lacht tatsächlich, wenn ihr herziger Wauwau mal wieder Sch.... baut. Im Prinzip mag ich ja auch an ihr, dass sie das Leben nicht gar so ernstnimmt, "

          glaube mir, jetzt mag dir das vielleicht noch gefallen, du findest es reizend... aber wenn ihr erstmal zusammen wohnt und sie sich weiter so... (ich sags lieber nicht) verhält, dann hast du mit sicherheit in einigen wochen/monaten große lust, ihr den hals lieber noch heute als morgen umzudrehen. #schein

    Da gibt es wohl keine andere Alternative mehr, sie wird erst handeln, wenn ernsthaft etwas passiert. Beispielsweise wenn der Hund anfängt, sie zu beissen (was irgendwann der Fall sein könnte, weil er ja glaubt, er führt bei Euch die Rangordnung an).

    Ich würde jedenfalls nicht zusammen ziehen, so lange das nicht geklärt ist.

    Hi!

    Tja, was bleibt dir anderes übrig als deinerseits ein Ultimatum zu stellen ?
    Entweder der Hund wird erzogen (was i.Ü. auch ein Hundeleben um einiges schöner und leichter macht :-)), oder du trennst dich von ihr.

    So wie im Moment macht das ja keinen Sinn.

    Gruß,

    v. die ihren (wohlerzogenen !) Hund auch nicht hergeben würde.

    Hallo,

    neben dem Problem der Zerstörungswut:

    Deine Freundin hat die Rangfolge klar gemacht. Erst der Hund, dann Du.
    Mir wäre das für eine Beziehung zu wenig.

    Im Bekanntenkreis passiert gerade ähnliches: nach 7 Jahren Beziehung werden die Tiere dem Partner bervorzugt. Die Trennung läuft nun auf Raten.

    Such Dir eine andere Beziehung. Keine, wo die partnerschaftliche Liebe schon durch einen Ersatz gelebt wird.

    Liebe Grüße
    emma

    "Letzte Woche, als die Bestie mir meinen Anzug ruiniert hat, hat sie mir klipp und klar gesagt: Wenn es zum Äußersten kommt, würde ich mich für ihn entscheiden, nicht für dich! Das hat mir die Sprache verschlagen."

    Hat sie das einfach so gesagt, oder gab es eine entsprechende Bemerkung von dir, mit der du deine Freundin dazu herausgefordert hast?

    "Eigentlich wollte ich sie an Weihnachten bitten, dass sie zu mir zieht, aber sie gibt es nur im Doppelpack mit Hund."

    Sie ist Halterin dieses Hundes und hat somit Verantwortung übernommen...und das wusstest du vorher, oder?

    Dass das Tier unerzogen ist, ist natürlich ne andere Sache...aber wenn sie nicht bereit ist, ihm die nötige Erziehung angedeihen zu lassen, wirst du dich entweder damit abfinden oder deine Konsequenzen ziehen müssen.

    (13) 22.12.11 - 18:03

    Also mich gäbe es auch nur MIT meinem Hund, insofern kann ich deine Freundin verstehen. Aber mein Hund ist ein wirklich gut erzogener, freundlicher Zeitgenosse, der wirklich nie Ärger macht und absolut kompatibel mit Menschen aller Art ist.
    Mit dem Hund deiner Freundin würde ich auch nichts zu tun haben wollen. Für viele ist der Hund übrigens Kindersatz, ich würde mich also fragen, wie diese Frau, die du dir erwählt hast, wohl eure zukünftigen Kinder (nicht) erzieht, wenn sie dem Hund schon alles durchgehen läßt.
    Ich hätte auf jeden Fall keinen Bock, mit so einem Hund zusammen zu ziehen. Und wenn der Hund vor dir kommt, dann bleibt dir wohl nur die Trennung...

    Also...wenn der Hund zuerst da war,kann ich die Entscheidung deiner Freundin gut verstehen.
    Man gibt ein Tier nicht einfach so ab.Erst recht nicht wegen Beziehungsproblemen...
    Das dich seine Unerzogenheit nervt,verstehe ich genauso gut.
    Entweder Hundeschule oder eben weiterhin getrennte Wohnungen-da gibts keine andere,ersichtliche Alternative.

    (15) 22.12.11 - 18:53

    Tja. Da hast Du wohl echt Pech gehabt und gegen den Hund verloren.

    Was ich mich frage: Sie findet es ok, wenn er in die Wohnung pisst und scheisst?!

    Das wäre mir an Deiner Stelle einfach zu eklig und würde meine Sachen packen.

    Schlecht erzogene Hunde lassen tief in die Psyche des Halters blicken. :-)
    Der Hund ist nämlich selten das Problem, sondern die Erziehung durch den Halter.

    Deine Freundin findet es "herzig", wenn der Hund in die Wohnung macht, ständig jault und Dinge zerstört? Unglaublich.

    Ich glaube, weniger der Hund an sich sondern seine Erziehung ist das Problem. Sie braucht den Hund nicht abgeben, muss ihm "nur" Erziehung zukommen lassen. Wenn sie zu diesem Kompromiss nicht bereit ist, dann bist du ihr wohl nicht wichtig genug?

    Dir alles Gute
    Suse

    Ich kenne die Situation. Mein Ex und ich haben uns wegen dem Hund getrennt. Ich bin einfach nicht der Typ der verständnis dafür hat, daß ein Tier wichtiger als der Partner ist. Ich glaube auch nicht daß Deine Freundin wirklich einen partner braucht - hat doch schon einen - den Wau-Wau

    Guten morgen

    tja, schön blöd die Geschichte, ich muss dazu sagen, dass ich auch mit 2 Hunden mein Leben teile und ein evtl. zukünftiger Partner mich mit Hunden nehmen müsste zzgl. der eingefahrenen Marotten die wir haben.

    mein hund darf in meinem bett schlafen weil es in seinem körbchen spukt #schein#rofl, allerdings in gewissen Situationen natürlich nicht

    Ich finde allerdings das Benehmen deiner Freundin vollkommen daneben, was dich anbelangt und auch was ihren Hund anbelangt. Denn weder du noch der Hund werdet "artgerecht" behandelt und ich würde mich wirklich fragen, ob eine Person beziehungstauglich ist, die es noch nicht einmal schafft einem Hund ein "normales" Leben zu bieten.

    und ich bin auch extrem angesäuert, wenn einer meiner Möter mal in die Wohnung pinkelt.

    Wenn deine Freundin sich nicht darauf einlässt an und mit dem Hund zu arbeiten, tja, Pech für Euch und für den Hund, schade eigentlich.

    trotz alle dem wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest

    gruß coonic mit den zwei Mötern

    Hallo festgestellt,
    Du hast ja schon eine ganze Menge Antworten bekommen.
    Seih froh das es nur der Hund ist und ihr noch keine Kinder habt.
    Ihr scheint in Erziehungsfragen ja nicht unbedingt zu harmonieren :-)

    lg
    my-opinion

    Hallo festgestellt,

    Du zeigst ja Bemühen und guten Willen auch in Bezug auf den Hund.
    Du hast ihr sogar angeboten, dass Du Dich um die Hundeschule kümmerst. Finde ich super.
    Wer hier das Problem ist, ist deine Freundin.

    Ich finde es alleine schon unter aller Sau (sorry), dass sie es "herzig" findet, wenn der Hund Deinen Anzug schreddert, an Deine Gitarrensammlung (die sicherlich sauteuer ist) pisst oder in die Wohnung kackt.
    Das ist nicht herzig, sondern schlicht und ergreifend eklig!

    Ich finde das Verhalten Deiner Freundin kindisch und egoistisch.
    Als Partner hat man mMn auch mal das Recht, etwas zu sagen wenn einen was stört.

    (Als ich meinen Mann kennenlernte, hatte er noch eine Wohnung und liess die zwei Meerschweine, die er mal geschenkt bekommen hat, gerne im Wohnzimmer rumkrabbeln.Und hinterher lagen in allen 4 Ecken die Köttel und der Urin.
    Ganz zu schweigen von meinen großen (teuren!!!) Mode-Bildbänden, die nur im untersten Regalfach Platz haben - und deren Buchrücken permanent angenagt wurden.
    Ich fand das schon immer nervig (ich lege Wert auf Sauberkeit und eine gewisse Ästhetik), aber ich habe ihn halt mit diesen Tieren kennengelernt. Er wollte sich selber nie solche Tiere anschaffen, aber hat sie nun mal geschenkt bekommen...und weggeben/umtauschen wollte er dann auch nicht.
    Als wir in unser Haus gezogen sind, habe ich auch mal auf den Tisch gehauen und ihm gesagt "Artgerecht und Tierliebe hin oder her - aber ich sehe nicht mehr ein, dass ich die Sch... von den Viechern jeden Tag in allen 4 Ecken wegputzen muss!" (zumal wir auch Nachwuchs erwarteten).
    Ich habe ihm dann mal gezeigt, wo die zwei überall hingeschissen/gepinkelt haben und dass ich davon einfach die Schnauze voll habe.
    Auch dass meine schönen Bücher angefressen waren, die z.T. Erinnerungen/schöne Geschenke sind.
    Das hat er aber auch verstanden und seitdem leben die zwei in einem großen Gehege im Garten, wind- und wetterfest und können dort kacken, bis sie platzen. :-p

    Aber zu Dir:

    Du bietest ihr Hilfe und Unterstützung an, um den Hund zu erziehen - was sie ja nicht gebacken kriegt.
    und dann ihre Aussage "Wenn es zum Äussersten kommt, dann für den Hund!"....da würde ich mir ernsthaft Gedanken machen, an welcher Stelle Du bei ihr eigentlich stehst.
    Ich würde erst einmal nicht mit ihr zusammenziehen, sondern mir eher das Ganze noch anschauen und vorsichtig meine Meinung fällen.

    Ich habe nichts gegen Tierliebe, aber man sollte trotzdem ein bisschen zwischen einem Partner und einem Tier unterscheiden.
    Ist meine persönliche Meinung, aber für mich sind Partner und Haustier zwei Paar Stiefel.

    LG

    Hallo festgestellt,

    ich als Hundebesitzerin kann schon verstehen, dass man sich im Ernstfall für das Tier und gegen den Mann entscheiden würde, mich gibt es auch nur mit meinem Kleinen. Allerdings ist dieser absolut verträglich, zerstört nichts und erledigt sein Geschäft draußen.

    Mir ist es unbegreiflich, wie man sich von einem Tier derartig terrorisieren lassen kann und für mich wäre das an deiner Stelle in der Tat ein Trennungsgrund. Hunde sind wunderbare Tiere, aber brauchen eben neben Sofakuscheln und durch den Wald toben auch Erziehung. Wenn deine Freundin dies nicht für notwendig hält, solltest du nicht derjenige sein, der dies ausbaden muss. Ich denke, ich würde ihr genau das sagen, was du uns hier geschrieben hast: dass du gerne mit ihr zusammen wohnen würdest, dass du eine Zukunft mit ihr möchtest, aber eben dabei noch gerne im Dunkeln durch die Wohung laufen willst, ohne in einen Kackhaufen zu treten. Dass du ihr gerne helfen möchtest bei der Bewältigung des Problems, aber nicht von einem Vierbeiner dein Leben bestimmen lässt. Ein Hund sollte ein Gefährte sein und nicht der Chef im Haus. Hat sie dafür kein Verständnis, dann ist sie es eben nicht und ihr würdet in Zukunft ja auch in anderen Bereichen Probleme bekommen.

    Ich wünsche dir trotzdem ein frohes Fest,
    redshoes mit schnarchendem Hund neben sich auf dem Sofa.

Sowas ging hier nicht wir haben drei Hunde und die werden erzogen, ob sie es sind ist was anderes, sie dürfen aber nicht alles und bekommen auch mal ärger.

Lass das mit dem zusammenziehen sein, das klappt so nicht, was ist es für ein Hund? Der Hund ist kein Hund sondern ein verzogenes etwas woran deine Freundin schuld ist, und nun stell dir das mal vor mit Kindern, meinst du die erzieht die mal? Juhu

Ich mag Tiere wirklich gerne, genauso wie Kinder, aber genausowenig wie ich es bei einem Kind durchgehen lassen würde, dass sich da ein wirkliches Rotzgör entwickelt, weil die Mutter keinen Sinn für Erziehung hat, würde ich das bei einem Haustier durchgehen lassen, dass es macht was es will.

Da es aber weder so klingt als ob sie selbst dahingehend was unternehmen will, noch dass sie Dir da allzu viel Mitspracherecht einräumt, hast Du wohl wirklich die Arschkarte.

Ansonsten anstatt der Weihnachtsgans:

http://img.fotocommunity.com/photos/8676723.jpg

(Vorsicht...nichts für zarte Gemüter!!)

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