Diskussion über Nachnamen bei Heirat

    • (1) 12.01.12 - 13:42
      wieentscheiden?

      Hallo,

      ich wollte mir hier mal verschiedene Meinungen und Modelle anhören bezüglich des Nachnamens, wenn man heiratet.

      Also, mein Partner ist da sehr traditionell und fände es schön, wenn ich seinen Namen annehmen würde, leider hat er mir das zunächst recht plump gesagt, weil er der letzte männliche Nachfahre in seiner Familie sei, er an seinem Nachname hängt usw....

      Nun bin ich zum Einen im künstlerischen Bereich tätig, habe mir "einen Namen" gemacht, man ist meistens per "du" und wenn sich jemand den kompletten Namen merkt, dann nur den alten.

      eigentlich könnte man sagen, gut, dann nehm ich halt als Frau einen Doppelnamen, das findet mein Partner aber blöd, das haben seiner Ansicht nach viele Pädagogen und zum Anderen gefällt mir der Nachname meines Partners halt so gar nicht....er ist ein tiefbayerischer Name, somit auch örtlich gebunden, ich bin aber national und international tätig.

      Echt doofe Situation, ich hab nun als einzig weitere Kompromisslösung angeboten, dass wir beide einen Doppelnamen annehmen, ansonsten bleibt jeder bei seinem....

      Sorry für das lange #bla würd mich interessieren, wie das bei euch so war....und ob ich wirklich eurer Meinung nach da zu stur bin

      #bitte#danke

      • Also ich habe mich aus ähnlichen Gründen nicht von meinem Nachnamen getrennt!

        Und ich habe einen Doppelnamen. Ja, nervt beim Unterschreiben, aber so what?! Mein Mann hat seinen behalten damals, will meinen aber "irgendwann noch" anfügen, so dass wir beide Müller-Meyer heißen ;-)

        Schade, dass dein Partner so gar nicht kompromissfreudig ist... Bleibt besser einfach bei euren Namen und gut ist. Bin mir aber sicher, dass ihm das auch nicht so passt oder er dann möchte, dass eure Kinder seinen Namen tragen ;-)

        LG
        sniksnak (keine Pädagogin, übrigens)

        hallo !

        als wir geheiratet haben, hat jeder seinen namen behalten !

        meinem mann war es aber auch unwichtig, seinen namen weiter zu geben, wenn hätte er eher meinen angenommen und die kids hatten eh schon meinen namen.

        die option, dass dein mann deinen namen annimmt kommt sicher nicht so gut bei ihm, oder #kratz

        lg

        • (4) 12.01.12 - 15:10

          Diese Option habe ich auch schon vorgeschlagen, ist aber aus eben seinen vorgetragenen Gründen keine Option, obwohl ich sagen muss, dass ich es rein aus business und strategie auch besser für ihn fände...denn er wird/möchte auch in seinem Bereich auf jeden Fall mal höher hinaus...

          • na, dann ist es ja nur "gerecht", wenn du deinen mädchennamen behalten darfst ;-)

            wir haben durch unsere namen noch keine nachteile erfahren und die kinder auch nicht ! wobei manche glauben, dass wir gar nicht verheiratet sind, aber das ist auch egal ;-)

      Dein Nachnamen ist zugleich deine Marke - würde ich also NIE weggeben, weil es in deinem Fall eben nicht nur ein Name, sondern ein aktiver Wertfaktor in deinem Geschäft ist.

      Wenn dein Mann seinen Namen nicht aufgeben will, dann müsst ihr eben getrennte Ehenahmen führen - hatten wir auch, war nie ein Problem.

      Und zur Not können eure Kids dann ja seinen Namen haben ... zum Trost.

    • Ich würde an Deiner Stelle klar meinen Namen behalten.

      und kapier auch nicht so recht, wie jemand im Jahre 2012 noch so stur bzgl. des Nachnamens nach der Heirat sein kann wie Dein Partner.

      Lichtchen

      • (8) 12.01.12 - 15:46
        wetterleuchten123

        was hat sowas denn mit dem jahr zu tun? #kratz
        muß jetzt alles automatisch locker und "modern" gesehen werden, nur weil wir 2012 haben?
        ich selber würde auch den namen des mannes annehmen, na und? egal ob wir 2012 haben oder 1980, 2050... hätten. halt jeder wie er mag und sollte man nicht am jahr festmachen.

        in dem fall der TE kann man sie schon verstehen wg. beruf usw. da sollte der mann nicht so geradeaus denken.

        • 2012 hat insofern was damit zu tun, als dass es heute nicht mehr außergewöhnlich ist, wenn die Frau nicht den Namen des Mannes annimmt, geschweige denn ein Drama.

          Wenn Du es freiwillig tust, weil Du das gerne tust ist das doch ok und Deine Entscheidung. Wenn die Entscheidung aus den genannten Gründen der TE allerdings so ausfällt, dass sie aus beruflichen Gründen sowie aus Gründen "ich mag den Namen nicht mal" gerne entweder ihren Namen behalten möchte oder aber einen Doppelnamen tragen möchte und er dann aber "sauer" ist oder das quasi "nicht erlaubt", weil Doppelnamen nur Pädagogen #augen und wahrscheinlich Emanzen tragen und er seinen Namen gerne weitergeben möchte.... dann frage ich mich sehr wohl, ob das noch "zeitaktuelles" Verhalten ist. Kannst Du gerne auch modern nennen - locker nenn ich das allerdings nicht.

          By the way.. wir haben Bekannte, die sind seit 20 Jahren verheiratet, sie hat ihren Namen, er seinen. Die Kinder haben den Nachnamen des Vaters... das muss also auch möglich sein, soviel zu "ich bin der letzte meiner Art".
          Die Kinder bei o.g. Paar haben übrigens keinen Schaden erlitten, weil die Eltern unterschiedlich heißen :-p

          Lichtchen

      die TE ist nicht deutlich weniger stur, wenn auch aus anderen Gründen.

      Im Interesse einer Problemlösung sollte eine Wertung hier lieber ausbleiben... ;-)

Hallo,

ich denke, es gibt mehrere Möglichkeiten. Du könntest offziell den Namen deines Mannes annehmen und deinen Geburtsnamen als Künstlernamen behalten. Der wird in den Pass eingetragen, und du könntest beide Namen in ihrem jeweiligen Kontext führen.

Alternativ kannst du ja auch einfach deinen Namen behalten und den Namen deines Mannes zum Familiennamen machen. Dann könnte er, und ich kann verstehen, dass ihm das wichtig ist, seinen Namen an eure Kinder weitergeben und er stirbt nicht aus.

Doppelnamen finde ich auch doof, und das als Pädagogin :-p

LG
Kyrilla

Hallo,

ich habe zwar den Namen meines Mannes angenommen, kann Dich aber gut verstehen, dass Du Deinen Nachnamen behalten willst.

Nur ein Tipp (weil ich es in meinem Freundeskreis so miterlebt habe): Sollten zukünftig Kinder eure Familie bereichern, würde ich mich zumindest auf einen Doppelnamen einigen.

LG
Karin

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