Doktorarbeit dem Partner widmen? *lang und kompliziert*

Ich weiß, es ist wohl ein Luxusproblem, aber ich bin so unentschlossen #zitter

Ich habe endlich meine Doktorarbeit fertiggeschrieben. Angefangen habe ich schon 2004 #hicks und aus den verschiedensten Gründen hat es sich nun so lange gezogen. Jetzt fehlt mir zum Abgeben nur noch eins: die Widmung. Eigentlich wollte ich sie meinem Partner widmen, der immer wieder durchgelesen und fehlende Kommata gesucht, mit mir Theorien durchdiskutiert und solange Verständnisfragen gestellt hat, bis die Arbeit eben jetzt abgabereif ist. Außerdem war er es, der mir nach meiner schwierigen Trennung wieder Lebensmut gegeben hat und mich motiviert hat, es jetzt endlich durchzuziehen und abzuschließen.

So, nun habe ich einer Kollegin die Arbeit gezeigt - und die war so gar nicht begeistert von der Widmung. Sie würde die nie einem Partner widmen, wer weiß, ob und wie man sich vielleicht mal trennt, und dann steht das auf immer und ewig da #augen naja, ein bisschen hat sie ja recht damit. Wir sind "erst" 1 1/2 Jahre zusammen, er ist mein dritter Partner während dem Schreiben dieser Arbeit. Vom ersten habe ich mich wegen des zweiten getrennt, der hat mich wiederum verlassen. Mein jetziger Partner wird auf jeden Fall in der Danksagung erwähnt, weil er mir wirklich viel geholfen hat. Und das werde ich auch immer anerkennen. Ich glaube, er ist der beste Partner, den ich nur haben kann (hilft im Haushalt, zeigt mir seine Liebe auf die Art, die ich brauche, der #sex ist genau richtig, alles ist so einfach mit ihm). Aber ist das nicht am Anfang normal?

Meine Alternativen wären:

1. Mein Stiefvater: er hat mich immer unterstützt, gefördert, war stolz, wenn ich etwas geschafft habe. Obwohl er von meiner Mutter seit Jahren getrennt ist, habe ich zu ihm mehr Kontakt als zu ihr. Wenn ich Probleme habe, egal ob menschlich oder fachlich, frage ich ihn um Rat. Meine Mutter fällt definitiv aus, aus zu viel Gründen als sie hier aufgeführt werden könnten. Aber wenn ich meinen Stiefvater nehme, habe ich Angst, dass mein leiblicher Vater, zu dem ich auch guten Kontakt habe, vielleicht enttäuscht ist :-( Großeltern scheiden auch aus. Entweder schon tot oder Alkoholiker...
2. Meine noch ungeborene Nichte #verliebt: sie ist in der gleichen Zeit entstanden und gewachsen, wie ich ernsthaft, konzentriert und erfolgreich an meiner Arbeit geschrieben habe. #schein Allerdings ist noch ungewiss, ob es wirklich eine Nichte ist oder doch noch ein Neffe wird. ET ist zwar in 2 Wochen, aber es hat immer die Beine zusammengekniffen ;-) Es wäre meine erste Nichte. Aber was, wenn das so eine Göre wird, die mit 16 in den Entzug muss und ihre 3 Kinder von 4 Vätern ins Heim abgibt?? *achtungübertreibung*

Mehr gibt es nicht, bei denen ich das Gefühl habe, Jawoll, die "verdienen" es, die Widmung zu kriegen. Meine Geschwister sind toll, aber zu viele, wenn ich einen davon nehme, sind alle anderen wahrscheinlich enttäuscht. Außerdem gibt es da keinen, der irgendwie besonders eng mit mir ist oder sonstwie hervorsticht.

Wie würdet Ihr entscheiden? Dummerweise muss ich die Arbeit morgen #schock abgeben, allerdings erstmal nur für die Gutachter. Endgültig gedruckt wird sie erst, nachdem ich sie verteidigt habe. Soll ich es bis dahin offen lassen? Oder doch einen der drei nehmen? Oder Für M. schreiben (mit dem Buchstaben fangen die Namen von Stiefvater und Nichte an)? Andere Vorschläge?? Hilfe, ich bin so

Unentschlossen!

also an deiner stelle würde ich mich für den partner entscheiden.

denn auch wenn er nicht in der widmung erwähnt werden würde, dann denkst du wahrscheinlich auch so immer daran, dass er dir sehr dabei geholfen hat.

einen partner kann man ohnehin nie komplett aus seinem leben streichen, man hat immer erinnerungen, die man mit ihm verbindet.

bei anderen leuten kannst du auch nie ganz sicher sein, dass sie sich nicht irgendwann mit dir verstreiten und man muss eben sehen, dass man in diesem moment, in dem die widmung geschrieben wurde, eine angenehme zeit mit dieser person hatte.

"und man muss eben sehen, dass man in diesem moment, in dem die widmung geschrieben wurde, eine angenehme zeit mit dieser person hatte."

Genauso sehe ich das auch.

Wenn du dir unsicher bist, würde ich die Widmung einfach weglassen.

Ansonsten klar: Der Partner, weil er dir auch geholfen hat!

Mh schwierig. Musst du die Doktorarbeit denn wirklich nur einer Person widmen. Kannst du nicht einfach alle in die Widmung aufnehmen, die dir wichtig sind.

Wenn du wirklich nur eine Person nehmen kannst, würde ich deien Partner nehmen. Klar ist es vielleicht doof wenn ihr euch mal trennen sollte, doch trotzdem hat er dir doch gerade in dieser wichtigen letzten Phase wohl am besten geholfen. Er wird also immer einen Teil zur Arbeit beigetragen habe auch wenn ihr irgendwann mal nicht mehr zusammen sein solltet.

LG

Hallo!

Die Arbeit schaut sich doch spaeter nie wieder jemand an...

hi,

zumindest nicht derjenige, der sie nicht geschrieben hat! :-p

Ich möchte aber ein paar ausgewählten Personen ein Exemplar schenken. Klar werden sie es nicht lesen, geschweige denn verstehen ;-) es geht mir da um die Geste. Da wird dann auch handschriftlich ein persönlicher Text dazukommen. Und ist es dann nicht komisch, wenn sie z.B. meinem Stiefvater gewidmet ist, und mein Vater einen "Du warst auch ganz toll" Text dazu kriegt?

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Schwierig.

Ich würde meinen, eine Erwähnung in der Danksagung ist auch absolut okay.
Widmen würde ich sie wohl eher dem Stiefvater, der ja IMMER schon unterstützend zur Seite stand - aber das ist wirklich nur mein persönliches Empfinden.

Du wirst die Diss ja im weiteren Leben nutzen und vielleicht ist es irgendwann mal nicht mehr so schön, wenn der (vielleicht Ex, man weiß ja nicht) die Widmung erhalten hat.

Viele Grüße und herzlichen Glückwunsch zur Vollendung des Werkes :-)
sniksnak

Hi,

Es gäbe auch die Möglichkeit einfach all denen zu widmen, die dir geholfen haben:

Ich widme diese Arbeit all jenen Menschen, die an mich geglaubt haben.

In der Danksagung, kannst du dann alle aufzählen, die dir geholfen haben und auch wie.

Damit könnten sich alle identifizieren.

So werde ich es zumindest tun.#schein Wenn ich denn endlich fertig werde! Muss meine Arbeit auf guttenbergen durchsuchen! ;-):-p

LG, Mamutsch und herzlichen Glückwunsch, dass du deine Arbeit fertig geschrieben hast....Hut ab!

In meiner Danksagung tauchen mein DrVater, meine Mit-Doktoranden, der Leiter der Abteilung, meine Familie und Freunde ganz generell und mein Partner auf :-) da habe ich sie alle drin. Aber ich wollte wenn dann schon eine "echte" Widmung. Für eine besondere Person. Ich dachte nicht, dass es so schwierig wird, die zu finden :-(

Ich musste auch noch kräftig ent-guttenbergen #rofl bei manchen Sachen wusste ich noch genau, dass ich sie mir nicht aus den Fingern gesaugt hatte, aber nicht mehr, aus welcher Quelle sie kamen #schein also alle Quellen nochmal komplett durchgegangen, bis ich alles wieder hatte. So ist das eben, wenn man über 7 Jahre, neben einer Berufstätigkeit eine Arbeit schreibt - wenn auch in meinem Fall (noch) ohne Kinder!

Hi,

#rofl#rofl#rofl das mit den Kinder kann ich so unterschreiben!!!!

Ich bin irgendwann meine Dok-Arbeit durchgegangen und hab mich gewundert, warum ich die Passage rot geschrieben habe....ich wußte, dass ich da die Quelle noch einfügen muß, aber welche???#kratz

Ich hab dann alles gesucht, gefunden und zitiert. Danach hab ich mir angewöhnt, der roten Passage direkt den Autor in Klammern dazuzufügen. Jajaja, ich weiß, man kann mit Endnote direkt zitieren (Gott sei Dank, für dieses grandiose Programm, nur funzt es nicht reibungslos mit Windows 7).

Aber mach dir nich so einen großen Kopp....wenn du all denen dankst, die an dich geglaubt haben, dann hast du eine echte Widmung.

Aber warum muß es denn DIE Person sein. Ich habe so eine große Familiy...da ist jeder besonders....Jeder hat da sein Schäufelchen dazu getan....Wie soll ich da EINEN raussuchen?? Es waren alle!

LG, Mamutsch....mit viel Neid....denn mir fehlt noch die Diskussion! Grrr..#schein

Sag mir mal, wie du dich entschieden hast!

Ich würde eine Widmung nehmen, die nur von denen verstanden werden kann, die es betrifft! In etwa: für den, der immer an mich geglaubt hat, für die, die wie ich, in dieser zeit gewachsen ist, dem, der mir Mut zusprach etc...

Nur halt besser formuliert ;)

So sind keine Namen enthalten und doch persönlich!

Ich hatte zuerst auch eine solch persönliche Widmung drin. Und genau das fand meine Kollegin eben nicht gut. Sie meinte, damit "exponiert" man sich so, und das, wo wir eben noch nicht so lange zusammen sind. Deshalb ja überhaupt das Drama ;-)

"Ich hatte zuerst auch eine solch persönliche Widmung drin. Und genau das fand meine Kollegin eben nicht gut."

Mach es doch so, wie du es für richtig hältst...es ist DEINE Arbeit, und nicht die deiner Kollegin.

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Ich sehe überhaupt keinen Hinderungsgrund, deine Doktorarbeit den Menschen zu widmen, die dir AKTUELL was bedeuten. Ist doch nun mal so. Und ob du in 10 Jahren noch mit deinem Freund zusammen bist oder dich vielleicht mit deinem Stiefvater oder deiner Nichte verkracht hast oder sonstiges, spielt doch eigentlich gar keine Rolle. Ich finde, du siehst das zu langfristig ... es ist letztendlich "nur" eine Widmung, an der sich nicht rütteln lässt, auch wenn die Umstände irgendwann mal anders sein sollten.

Alternativ könntest du den Widmungstext natürlich auch allgemeiner halten, indem du gar keine Namen nennst...das hätte zudem den Vorteil, dass sich niemand aus deinem Umfeld auf den Schlips getreten fühlen kann, weil er nicht namentlich erwähnt wurde.

Hallo,
ich mach's kurz: warum nicht statt einer Widmung "nur" eine Danksagung...?

Viel Erfolg bei Deinem weiteren Promotionsweg

A.

Hallo.

Kannst Du die Doktorarbeit nicht Dir selbst widmen ... wäre nach so vielen Jahren Schweiß und Mühe doch eine logische Konsequenz;-)

Für xy (und eben Dein Anfangsbuchstabe) ... hätte was und alle können rätseln;-)

LG

#schein ja, über sowas hab ich auch schon nachgedacht, aber dafür bin ich nicht selbstverliebt genug :-p

Ist das wirklich selbstverliebt?
Nö, das ist berechtigter Stolz, auf das, was man fertig gebracht hat.

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Wenn er derjenige ist, der dir soviel geholfen hat dabei, mit Korrekturlesen, Zuspruch und allem, dann hat er sich die Widmung verdient. Egal ob die Beziehung irgendwann mal auseinandergeht.

Ihm aus diesem Grund die Arbeit nicht zu widmen faende ich sehr verletzend, wenn ich er waere.

Ich hatte damals überlegt, die Arbeit meiner Tochter zu widmen, weil ich sie zu Beginn der Arbeit bekommen habe und sie mich sozusagen die ganze Zeit begleitet hat. Da ich aber zum Zeitpunkt des Zusammenschreibens mit unserem 2. Kind schwanger war, hätte da etwas in der Wimung gefehlt. Deswegen habe ich die Widmung einfach weggelassen und alles in der Danksagung erwähnt.

Ansonsten finde ich deine Ruhe bemerkenswert. Du musst morgen abgeben und hast sie noch nicht gedruckt und gebunden??? Da kann noch einiges schief gehen... #zitter

Viel Erfolg

Ich muss sie morgen im Promotionssekretariat abgeben - 5 Exemplare in gleichfarbigen Schnellheftern ;-) die habe ich extra gekauft (habe sogar 10 Hefter hier), genauso wie das "gute" Papier und ne neue Druckerpatrone #cool da bin ich optimistisch, alles wird gut!

Doktorarbeit im Schnellhefter?

Mann, und ich musste meine Diplomarbeit binden lassen. #aerger

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Erstmal vielen Dank für all die Meinungen, Gedankenanregungen und die guten Wünsche!

Ich habe einen neuen Vorschlag: Ich schreibe einfach "Für Dich" :-) da kann ich jedem von denen, die mir so wichtig sind, dass sie ihr eigenes Exemplar kriegen, seine persönliche Widmung darunterschreiben. Und der Rest der Welt rätselt, wer damit wohl gemeint ist ;-)

Sehr gut!;-)

Viel Glück bei der Verteidigung!

LG, Mamutsch#klee

#schock
Schreib doch gleich einen Liebesbrief in deine Doktorarbeit #cool

Ich möchte gern wissen, welche Fachrichtung das jetzt ist.
da fallen mir ja schon ein paar ein.

In ein bis zwei Jahren wird kein Mensch mehr an deine Dissertation denken, incl. dir selbst. Daher ists nicht wirklich ein großes Problem - und wenn ihr euch trennt, wird auch eine Widmung für deinen Partner garantiert dein geringstes Problem sein.
Also machs dir nicht schwer und folge deinem Impuls.
Und wenn du deine Kollegin nicht gefragt hättest, wäre es sicher auch ihr vollkommen egal gewesen.
Viel Erfolg!
tecum

Bei dir muss man sich also die Widmung verdienen. Man ist nicht mal auf der Welt und du machst dir schon Gedanken darüber, welche Wege man gehen kann, um auf die schiefe Bahn zu kommen.

Widme sie doch einfach einem Menschen, der positiv denkt, in Chancen, nicht in Risiken, von einem solchen Menschen kannst du verdammt viel lernen, Frau Dr.

Ja, ich finde, eine Widmung muss man sich verdienen! Denn sonst könnte ich meine Doktorarbeit auch allen Menschen auf dieser Welt widmen. Eine Widmung sollte doch aber für einen besonderen Menschen sein, oder nicht?

Ich war auf der Suche nach jemandem, der mich inspiriert hat, der dazu beigetragen hat, dass ich dort stehe, wo ich jetzt bin. Und das sind im Wesentlichen mein Stiefvater und mein Partner. Ja, es stimmt, manchmal denke ich noch zu viel nach. Aber diese beiden und meine Wahrscheinlich-Nichte haben mir gezeigt, dass vielleicht nicht alles geplant, aber (fast) alles zu einem guten Ende geführt werden kann :-)

Ich war Probant bei der Doktorarbeit meines besten Freundes. Wie meinte der damals als ich mir auf dem Laufband einen abgehechelt habe? "Alter, du hilfst der Menschheit, immer schön weiter machen!"#rofl#rofl#rofl

Natürlich sollte man sich über eine Widmung Gedanken machen, das ist doch keine Frage. Aber auch nicht zu viele. Ich bin geschieden, habe von meiner Ex-Frau zwei Kinder. Die liebe ich doch nicht weniger, nur weil meine Ex sich in immer seltsamere Bahnen begibt. Dein Partner hat dir doch auch geholfen, von Herzen gerne geholfen ohne darüber nachzudenken, was mit der Zeit ist, die er investiert hat, falls ihr euch mal trennen solltet. In diesem Moment, in dieser Zeit hat es gepasst und er hat es gerne gemacht.

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Liegt es vielleicht daran, dass du nicht ganz aufrichtig bist bzw. jetzt schon spürst, dass du mit dem jetzigen Partner nicht ewig zusammen bist/bleiben willst?
Wenn dem so ist, verzichte lieber auf eine namentliche Widmung und erwähne Personen halt nur in der Danksagung. Aber ein Vorwort ist ja auch kein Muß und schwülstige Danksagungen braucht niemand.

stimmt..Du hast ein Luxusproblem...;-))

wie wäre es mit: ...denen die mich auf diesem Weg begleitet haben und nie stehen geblieben sind... und dann die Namen derer die Dich begleitet haben..

ich denke so wirst Du allen gerecht..!

Ich würde sie der Person widmen, die es verdient hat: dem Mann, der Dir dabei geholfen hat, indem er sie korrigiert hat, mit Dir darüber diskutiert hat etc. Es ist eben zufällig Dein Partner. Na und? Schmälert das seine Hingabe/Hilfe/Leistung, wenn ihr evtl. später mal nicht mehr zusammen seid?

Lass Dir dabei nicht reinreden von anderen. Schon das Argument, das Deine Kollegin angebracht hat, finde ich sehr seltsam. Ist sie vielleicht neidisch? Oder geht sie davon aus, dass Beziehungen nicht von Dauer sind? Hat sie schlechte Erfahrungen gemacht? Ich würde sie jedenfalls ignorieren und auf mein Bauchgefühl hören. Dein Partner ist es, dem sie gewidmet werden sollte. Und nein, es ist nicht normal, dass zu Beginn einer Lebengemeinschaft der eine Partner dem anderen bei seiner Doktorarbeit hilft. Das geht weit über das Übliche hinaus.

Wem Du Du die Arbeit widmest, ist allein Deine Entscheidung. Und auch wenn Ihr Euch einmal trennt und Du hättest sie Deinem jetzigen Partner gewidmet, das macht die Widmung zu dem Zetpunkt, wo sie niedergeschrieben wurde nicht weniger relevant.

Ich habe meine Diplomarbeiten seinerzeit - und das ist dann schon eine ganze Weile her - auch Menschen gewidmet, die einmal eine bedeutsame Rolle für mich gespielt haben, u.a. auch einer Partnerin von mir. Auch wenn ich heute und das schon seit langer Zeit keinen Kontakt mehr zu ihnen habe. Das spielt aber keine Rolle für die Bedeutung, die diese Menschen in meinem Leben hatten & haben. Auch nach wie vor. Ohne sie wäre ich ich nicht dort, wo ich bin.

Übrigens ist natürlich auch möglich, sein Werk mehreren Personen zu widmen. Meine Mutter hat vor drei Jahren ein Buch geschrieben und es ihren Söhnen und ihrem einzigen Enkel gewidmet. Übrigens eine sehr schöne Widmung wie ich finde...." Für meinen Enkel Richard, der mich im Alter von drei Jahren fragte, warum man die Sterne nicht anfassen kann!"

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Meine Mutter hat vor drei Jahren ein Buch geschrieben und es ihren Söhnen und ihrem einzigen Enkel gewidmet. Übrigens eine sehr schöne Widmung wie ich finde...." Für meinen Enkel Richard, der mich im Alter von drei Jahren fragte, warum man die Sterne nicht anfassen kann!"
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Das finde ich auch sehr schön :-)

Aber es ist ja auch ein Buch.

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Mein jetziger Partner wird auf jeden Fall in der Danksagung erwähnt, weil er mir wirklich viel geholfen hat.

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In der Danksagung reicht das auch vollkommen.

Ich kann sowieso nicht verstehen, daß man eine Doktorarbeit oder Diplomarbeit o.ä. jemandem "widmet".
Auf mich wirkt so etwas total unprofessionell, kinderkrammäßig, viel zu persönlich und voll sentimental #schock liegt aber vllt daran, daß es im technischen Bereich wohl kaum jemand macht, ist nicht üblich.

In der Danksagung die unterstützenden Profs und auch Familie zu erwähnen, ist ja okay, darüber hinaus würe ich jedenfalls nie gehen.

An deiner Stelle würde ich mal wieder sachlich werden und den sentimentalen Anflug abflauen lassen.

Ich komme ja nun aus der ungemein sentimentalen Ecke der Akademiker...

Habe aber nicht einmal darüber nachgedacht, ob ich meine Arbeit einem Menschen widmen möchte.

Es gab eine Danksagung. Darin wurde erwähnt, wer mir fachlich geholfen hat.

Siehst du, ich kenne auch einige, die aus derselben Ecke kommen, sie haben es auch alle so gemacht wie du.

Vllt sind Widmungen heute einfach modern geworden. Ich finde das befremdlich, klingt so nach Unterhaltungslektüre, Romane.

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