Die Frau seines Kumpels

    • (1) 13.01.12 - 11:53
      ratlos?????

      Ich seh das vielleicht alles etwas eng. Ich schilder mal mein Problem:

      Mein Mann hat einen guten Kumpel, sie kennen sich seit frühen Kindertagen und haben ein Verhältnis wie Brüder bzw. Cousins. Sie haben viele Freizeitinteressen geteilt, früher viel unternommen etc. Erst gründete der Kumpel eine Familie, dann mein Mann. Und wie es so ist, der Kontakt ist nicht mehr so intensiv, aber sobald sie sich sehen, können sie über alles reden, ohne Wenn und Aber.

      Die Frau des Kumpels ist allerdings von Anfang an sehr bestrebt, ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu meinem MAnn zu pflegen, sodass in der Familie des Kumpels von Anfang das Gerede gab, sie wäre an meinem Mann interessiert.

      Sie redet von Beginn an über sämtliche Beziehungs- und Familienprobleme mit meinem Mann. AUf Feiern will sie ständig "unter 4 Augen" mit ihm sämtliche Probleme besprechen, chattet ihn ständig auf Facebook an, schreibt ihm SMS, ruft ihn auf Arbeit an. MEin Mann hat ihr schon oft gesagt, dass sie ihre Probleme mit ihrem MAnn besprechen muss, er ihr nicht helfen kann und sie bedenken soll, dass er sein Kumpel und somit ein schlechter Ratgeber ist. Aber sie will sich ständig bei ihm ausheulen. Nun stehen die beiden kurz vor der Trennung und die Frau sucht nur noch Kontakt zu meinem Mann, weil sie zu ihm lt. ihrer Aussage eine Seelenverwandschaft spürt und es ihr hilft, wenn er ihr zuhört.

      Nun will sie nächstes Wochenende unbedingt abends mit meinem Mann essen gehen. Er sagte ihr, dass er das nicht möchte. Aber sie fragt immer wieder an.

      Mich ignoriert sie, so gut es geht. Zu unserer Hochzeit hat sie uns nicht gratuliert, ebenfalls nicht zur Geburt unserer Kinder.

      Mir geht das ziemlich auf den Nerv. Übertreibe ich da? Mein Mann versteht mich, aber wir sind ratlos, wie wir sie nett und höflich darauf bringen können, dass sie mal nen Gang zurückschalten soll.

      • Da gibt's nur eins.Du oder sie.Ich würde meinem Mann jeglichen Kontakt verbieten und mal ein paar Takte mit ihr reden.Das geht so gar nicht.Mensch ich werd beim Schreiben richtig sauer.Wehr Dich.

        • > meinem Mann jeglichen Kontakt verbieten <

          #zitter Au weia.... Hast Du einen Mann oder einen Hund?

          Lichtchen

          • (4) 13.01.12 - 12:02

            Mit "Verboten" halte iches eigentlich nicht so, zumal er wirklich ehrlich zu mir ist. Er zeigt mir von sich aus, jedes Chat-Protokoll, jede SMS etc. ICh denke, von seiner Seite aus droht keine Gefahr. Aber die Dame merkt es einfach nicht... Naja, Danke erstmal :-D

        Ente... - Quak

        Man sollte nie... und damit meine ich "nie" im Sinne von "niemals" seinem Mann etwas verbieten. Ich kann durchaus irgendeinem Mann etwas verbieten (nämlich mir unerlaubt zu nahe zu kommen), jedoch sollte man dem Knaben, den man geheiratet hat, zutrauen sich selbst gegen ungewünschte Zudringlichkeiten wehren zu können.

        Ein "wie können "WIR"" ihr klar machen.... #bla... gäbe es da für mich nicht. Das kann der Vogel doch wohl selbst erledigen. Wenn nicht? Dann ist er ein Hühnchen. Das wäre ja noch schöner, wenn ich wie "Tomb Raider" (oder wie immer dieses Biest hieß) mich dahinstellte und einer anderen Dame klar machen müßte, daß sie die Vorderhufe von meinem Mann zu lassen habe. Wäre nix für meinen Stolz, soweit klar. Schlammcatchen ist halt nicht jederfraus Sache.

        Ich würde da sehr gelassen im häuslichen Ledersessel sitzen (Beine hoch) und diese Geschichte denen überlassen, die es angeht - und das wäre nicht in erster Linie ich.

        GzG
        Irmi

        • (7) 13.01.12 - 12:27

          Danke! Genau so sehe ich es eigentlich auch. Hab aber bisher gezögert, weil ich nicht die übertrieben Eifersüchtige sein möchte. Hab gehofft, er kommt selber auf die Idee, eine klare Ansage zu machen und ich muss ihm das nicht erst vorschlagen. Immer lieb und nett bringt in diesem Fall nix.

      Eine Frau kann ihrem Mann nichts verbieten. Sie ist nicht seine Mutter. Zudem ist der Mann volljährig, so dass auch Verbote der Mutter nichts bringen würden!

      • Dann streichen wir,wie schon geschrieben,das Wort "verbieten.Wünsche respektieren.Ist das besser?:-)

        • (10) 13.01.12 - 12:49

          Deutlich....

          nichts desto trotz weniger, sind dem Ehegatten der TE deren Wünsche ja durchaus bekannt und entsprechen zudem noch seinen eigenen. Die Umgangsregelung mit der - sagen wir mal - etwas anhänglichen Dame, obliegt ihm. Schließlich ist nicht die TE Opfer der Aufdringlichkeit, sondern deren Angetrauter.

          • Rein rechtlich gesehen ist sie durchaus ein Opfer.Nur führt das hier mittlerweile zu weit und ich glaube kaum das es ihr noch helfen kann.Jeder regelt Probleme auf eigene Art und wie wir so etwas tun,posten wir schliesslich in Form von Ratschlaegen.
            Ich bin mit meiner Art der Problemlösung jedenfalls bisher bestens durchs Leben gegangen.LG

            • "Rein rechtlich gesehen..."... #kratz.... - ich bin zur Zeit etwas abgelenkt. Könntest Du mir diese Rechtslage bitte etwas auseinanderklamüsern? Ich kriege das gerade nicht so schnell hin. Du tätest mir einen großen Gefallen.

              Zu Deinem letzten Satz:
              Da bin ich wirklich beruhigt #liebdrueck, sonst fragst Du einfach hier bei uns nach. Wir haben doch immer was auf Lager #ole.

              GzG
              Irmi

    Man hat seinem Partner gar nichts zu verbieten. Was bist du denn für eine?

Einfach weiterhin ignorieren. Nicht mit ihr essen gehen. Nicht mit ihr chatten. Nicht mit ihr sprechen. Und ihr vielleicht nochmal klar und deutlich sagen, dass er der Freund ihres Mannes ist und klar für ihn da ist.

Lichtchen

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