Kennt ihr das, wenn der Partner lust auf ein anderes Leben hat?

    • (1) 15.01.12 - 15:44

      Hallo,

      meine Frage steht ja schon oben.

      Mein (Ex) partner hat Lust auf ein anderes Leben, mehr Freizeit, keine Verantwortung.

      Wir waren fast 4 Jahre zusammen und haben 1 Kind ich habe 2 mit in die Beziehung gebracht. Nach fast 4 Jahren sagte er es tut ihm leid aber er kann so nicht mehr, es ist ihm alles zuviel.

      Nun genießt er das Leben allein, kümmert sich aber jedes We um unsere Tochter.

      Kennt ihr dieses Gefühl? Ich kenn es nicht und kann es auch nicht verstehen. Helft mir mal bitte auf die Sprünge, damit ich das besser Verstehen kann.

      LG

      • Hallo,

        ich verstehe nicht, was es daran nicht zu verstehen gibt?! Er hat es doch begründet...

        LG

        Hallo,

        auch wenn Du es verstehst, wirst Du es vielleicht nicht nachvollziehen können, wenn Du ein gänzlich anderer Typ bist als Dein Ex.

        Er wird sich sein Leben mit Kindern einfacher vorgestellt haben als es in Wahrheit ist.

        Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

        Tut mit leid für Dich, aber Du wirst Dich damit abfinden müssen.

        LG
        Karin

        huhu

        das passiert meist wenn die beziehung/familie zum gefängnis wird.

        also wenn einer einengt und dem anderen keine oder nur wenige freiräume gibt.
        bzw. wenn man selbst sich aufopfert und nur für familie tut..und sich dabei vergisst.

        das geht alles beides ne weile gut, bis der große knall kommt und man nur noch weg will.
        denn keiner kann auf dauer glücklich sein, wenn er sein eigenes ich nicht ausleben kann.
        beste ist gleich von anfang an kompromisse schaffen und schaun was jeder braucht.

        lg

      • Hast Du denn wirklich noch nie die Idee gehabt, wie Dein Leben ohne Kinder aussehen würde? Einfach nur dieses "..dann könnte ich jetzt einfach in die Disco/in den Urlaub/zu meiner Freundin/morgen ausschlafen..". Kennst Du diesen Gedanken?

        Dann stell Dir einfach nur vor, dass er wohl diesen Gedanken jeden Tag, vielleicht sogar jede Stunde als diffuses Unwohlsein hatte bis es sich so weit steigerte, dass er gegangen ist. Verstehst Du jetzt besser? Ich kann da auch noch andere Vergleichsmöglichkeiten konstruieren. :-)

        (6) 15.01.12 - 18:24

        Kurz zu mir und meiner Beziehung:
        Ich habe einen neunjährigen Sohn mit in unser Beziehung gebracht. Zum Kindsvater besteht kein Kontakt, da mein Ex-Mann alles ablehnt. Vor 2 Jahren kam ich mit meinem Mann zusammen. (Wir waren 10 Jahre zuvor schon Arbeitskollegen!) Im Mai 2011 haben wir geheiratet und im November kam dann unser kleiner Sohn zur Welt. An Weihnachten hat mich mein Mann dann verlassen. Viele Gründe gab es dafür, aber vor allem wollte er sein altes Leben zurück.
        Mitlerweile ist mir vieles bewußt, auch die Tatsache, dass er sich irgendwie auch damit überfordert fühlt! Gerade das Geld spielt hier eine große Rolle.

        Leider ist mir auch erst viel zu spät klar geworden, dass ich nicht immer nett zu ihm war. Es gab Tage, da war ich echt blöd zu ihm...

        Nun wohnt er eine Straße weiter bei seinen Eltern, kommt jeden Tag her und gibt sich große Mühe eiskalt zu mir zu sein. Dann geschehen aber ab und zu Dinge die mich sehr daran zweifeln lassen, dass er mich nicht mehr liebt.

        Unser Mini ist nun neun Wochen alt und erkennt mich und seinen Bruder schon. Dann lächelt er uns an und alles ist schön. Bei Papa hält er sich mit dem erkennen zurück, weil Papa viel zu wenig da ist.
        Ich mache mich nun rar meinem Mann gegenüber. Er soll merken, dass mein Leben weiter geht, auch ohne ihn...
        Er ist noch immer ein wenig eifersüchtig und begehrt mich nach wie vor (seine Augen und seine Gestik haben ihn verraten).
        Jeglichen Druck vermeide ich, bin lieb und nett wenn er da ist, arbeite an mir.

        Und hoffe, er kommt bald zurück nach hause...

      (9) 15.01.12 - 18:52
      kannsverstehen

      Hallo,

      also mal ganz ehrlich. Ich kann das schon verstehen - also den Gedanken.

      Ich hab selbst 2 Kinder (die momentan unheimlich fordernd und anstrengend sind), einen Mann, ein Haus,arbeite Teilzeit........

      Manchmal denke ich auch....jetzt einfach weg, Ruhe zu haben, Zeit für sich selbst, machen was man will.

      Klar, bei mir bleibt es definitiv bei dem Gedanken und ich bin froh meine Bande zu haben und würde NIE weggehen und alle im Stich lassen.

      LG

      (10) 15.01.12 - 21:11

      Also ich muss euch sagen, dass ich ein absolutes Muttertier bin. Ich war früher nicht in der Disco und habe auch nie das Verlangen danach. Meine Familie ist das was mich glücklich macht. Ich habe nicht das Verlangen abends ins Kino zu gehen oder mit Freunden weg zu gehen. Ich habe auch noch nie den Gedanken gehabt wie es wäre ohne Kinder.

      Auch wenn jetzt einige meinen mir blöde Antworten darauf geben zu müssen, ist es trotzdem so wie ich es gescrieben habe.

      Ich fange im Sommer eine neue Ausbildung als Erzieherin an, arbeite derzeit schon in einer Kita, weil ich von Kindern einfach nicht genug bekomme.

      Es stimmt im nachhinein habe ich ihn eingeengt, weil ich dachte das er auch für seine Familie da sein möchte aber er hatte wahrscheinlich gedacht das es nicht so einengend ist. Nun ja meine auffassung von Familienleben war halt etwas anders als seine.

      Bin wirklich traurig darüber, weil ich dachte mit ihm werde ich alt.

      Ich möchte mich aber nicht ändern und abends weg gehen wollen usw. wenn s doch nicht das ist was mich glücklich macht.

      Hm... momentan weiss ich auch nicht wirklich weiter mit ihm. Hätte ihn gern zurück.

      • Wenn du dich nicht aendern willst und zumindest ein bisschen auf ihn zugehen, dann sind das wohl unueberbrueckbare Differenzen. Dein Posting - keine Freunde - kein Kino - nie raus - nur Kinder klingt aber auch sehr klaustrophobisch.

        • Nein so sollte es nicht rüber kommen.

          Ich habe Freunde aber die haben alle Familie also auch diese gehen nicht weg, wegen der Kinder. Ich treffe mich oft mit Ihnen Nachmittags zum Kindersport oder spazieren gehen usw.

          Ist halt ein normales Familienleben, was ich führe. Mein /Ex) Partner war vorher Single und hatte keine Kinder, konnte das Leben also so leben wie er wollte und wonach er Lust hatte. Und ich denke mal das ihm das auch fehlte dann in der Familie.

          Naja und ich reiche ihm die Hand und helfe wo ich kann.

          • Du triffst dich nachmittags zum Kindersport und spazierengehen, vermutlich waehrend er arbeitet? Keinerlei Unternehmungen mit ihm? Keinerlei Besuch oder andere Besuchen am Abend? Nur mit dir die schlafenden Kinder hueten ohne Aussicht auf Abwechslung? Und du wunderst dich echt, dass ihm das nicht reicht.

            Ein normales Familienleben ist das nicht, was du da beschreibst, das klingt eher nach Isolationshaft.

      (14) 15.01.12 - 21:41

      Das weiß man doch vorher...... und er hat doch einen mund zum reden. sowas ist mir einfach zu hoch.

      ich kann mir ein leben ohne meine tochter auch nicht mehr vorstellen und habe gar keine lust überhaupt drüber nachzudenken wie es ohne sie wäre. ich wäre nicht so glücklich wie ich es jetzt bin.

      • (15) 15.01.12 - 21:50

        Ja dachte ich auch das man das vorher weiss, aber "mann" weiss nicht wie anstrengend das Leben mit Familie und Kindern ist.

        Einen mund hat er gg aber leider kann er über Probleme nicht reden sondern zieht lieber aus, oder es ist von seiner Seite keine Liebe mehr da, weil wenn man jemanden liebt versucht man doch die Beziehung zu retten oder????

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