Er, der Übervater - Ich, die nicht mehr stattfindet! Ich weiß nicht mehr weiter

    • (1) 16.01.12 - 13:57

      Hallo Ihr Lieben,

      bin momentan echt am Ende und weiß nicht ob ihr mir vielleicht einen Rat geben könnt. Also versuch ichs einfach mal :)

      Unser Sohn ist 13 Monate alt. Ich war 12 Monate in Elternzeit und gehe jetzt Vollzeit arbeiten. Mein Mann ist seit Dezember zu Hause - kümmert sich um den Lütten. Aller Wahrscheinlichkeit nach ca. 2 Jahre. Soweit sogut.

      Mein Job ist ziemlich stressig - welcher ist das nicht, klar - allerdings bin ich wirklich jeden Tag 11-12 Stunden weg, seh den Kleinen daher unter der Woche wenns hochkommt eine Stunde am Tag. Vereinbart haben wir, dass mein Mann quasi alle meine Aufgaben weitestgehend übernimmt. Macht er aber nicht. Also so gar nix. Er kümmert sich sehr um den Kleinen, geht spazieren, schwimmen und zur Spielgruppe. Alles andere vernachlässigt er total. Ich bin kein Putzfreak so oder sowas - aber ein wenig ordentlich und sauber darf es schon sein.

      Momentan ist es so, dass ich mich um den Haushalt und den Einkauf kümmere und dafür meine Wochenenden drauf gehen. Das Kind bekommen ich gar nicht zu fassen, weil der Papa ihn völlig vereinnahmt. Klingt komisch, ich weiß. Er sieht sich selber als absoluter Übervater. Seit dem ich arbeiten bin, schläft der Kleine nicht mehr regelmäßig tagsüber. Meiner Meinung nach fehlen ihm klare Strukturen. Gestern sagte meine Mann zu seiner Mutter, der Kleine hätte endlich mal Action und würde nicht nur den ganzen Tag in der Bude hocken, deshalb schläft er nicht. :/ Nun ja....

      Fakt ist, ich bring die Kohle heim, putze, koche, bewirte unsere Gäste und bekomme dafür - richtig - gar nichts! Keinen Mann, der sich für mich interessiert und mein Kind wird mir auch "entzogen"...

      Was soll ich tun, ihr Lieben?

      Ich danke Euch.
      nikamaus

      • Hallo,

        den Beitrag hätte ein Mann verfasst haben können;-). Schau dir doch die Situation bitte noch was an, bevor du so stark kritisierst. Ich hab damals auch mehr Action mit meiner Tochter in dem einen Jahr, wo ich zu Hause war, gemacht. Mein Mann hat die Kohle rein geholt und an den Wochenenden haben wir zusammen Zeit verbracht.

        Mein Mann hat nicht einmal gemeckert, dass es nicht tip top war, oder dass es nur Butterbrot zum Abendessen gab. Er hat über alles liebevoll hinweggesehen.

        Also wenn deine Situation nun seit Jahren so wäre.... aber sie hat gerader erst angefangen. Genieße deine Zeit bei der Arbeit und versuche einfach es etwas lockerer zu nehmen.

        LG

        hey, ich kann dich gut verstehen, hat etwas mit der "neuen" rollenverteilung zu tun, dass die väter nun auch väter sein wollen und wer möchte nicht "unersetzbar" sein... dies denke ich ist, was du gerade fühlst...

        also: meine lösungsvorschläge lauten:

        engagier eine putzfrau fürs grobe (boden wischen, bad putzen, ???)
        triff klare abmachungen, dass du an bestimmten tagen für das spaßprogramm deines sohnes zuständig bist.. geht ja nicht, dass er dich nciht mehr an dein kind ranläßt.
        macht einen plan, wer wofür zuständig ist, also wer wäscht, wer bringt den müll raus... einkaufen kann man übrigens auch auf dem weg zum spielplatz...

        zum thema schlafen kann ich nur sagen, kinder holen sich ihren schlaf, darüber würde ich mir keine sorgen machen...

        ich kann dich wirklich gut verstehen, aber ich kann auch die vielen männer verstehen, die ja genau in deiner situation sind und ihre kinder selten zu gesicht kommen und irgendwie immer nach der mama kommen.

        versucht nicht gegeneinander zu arbeiten sondern findet einen weg der für euch beide gut ist.

        und, ich hatte die erste zeit mit kleinen kindern auch immer einen ziemlich chaotischen haushalt, mir waren die kinder wichtiger als eine sauber geputzte bude, aber natürlich das gröbste hab ich schon gemacht. zumal wenn ihr großeltern in der nähe habt. kind mal 1-2 stunden hinbringen, putzeimer auspacken und los.

        so ich hoffe du kannst ein bißchen was davon umsetzen!

        alles gute und lg

        Da hilft eine klare Aufgabenauflistung, die Du gemeinsam mit Deinem Mann aufstellen solltest. Und darin sollte auch ganz klar Zeit für Dich und das Kind oder vielleicht alle gemeinsam drin sein.

        Ich kenne Deine Situation bestens, denn es ging mir mal genauso! Leider hat mein Ex dann noch mit Trinken angefangen und dann war das Thema Kinderbetreuung auch noch dahin.

        Heute bin ich alleinerziehend und kann mir eine Nanny leisten. Als kleine Anregung hier mal, was sie an 3 Tagen in der Woche (jeweils 7 Stunden) alles erledigt:

        kompletter Hausputz
        räumt alles auf
        Einkaufen
        Mittagessen für die Kinder kochen
        Wäsche waschen, trocknen und bügeln
        Hausaufgaben kontrollieren oder dabei helfen
        Kinder zu den Hobbies bringen und abholen (Musikunterricht, Reiten, Turnen etc.)
        Regelmässige Wartungsarbeiten (Küchenschränke auswischen, Keller aufräumen, Fenster putzen, Vorhänge waschen)
        Dazu bereitet sie für die Kleine noch "Testprüfungen" vor, wenn in der Schule ein Test angesagt ist oder spielt Gesellschaftsspiele mit ihnen
        wässert die Pflanzen
        fegt die Terrasse
        macht auch mal den Grill sauber nach dem WE!!!

        Ja, sie ist nicht billig, aber: sie trinkt nicht, sie motzt nicht rum, geht abends wenn ich nach hause komme, hockt nicht am PC oder Spielkonsole, raucht die Bude nicht voll, liegt nicht morgens mit Kater auf dem Sofa, will nicht bemitleidet werden wenn sie krank ist, es ist ihr egal wie dick oder dünn ich bin, streitet nicht mit mir, will weder die Farbe der Vorhänge bestimmen noch ihren Senf dazugeben wenn ich mir neue Schuhe kaufe!!!

        Ja, ich weiss, dass ich einen SUPERTAUSCH gemacht habe :-D

        • Ja, das hast Du in der Tat. Ich komme echt ins Grübeln...#rofl

          • ja, so oberflächlich liest sich das ganz gut, nicht wahr?

            Aber natürlich ist es nicht das, was man sich für's Leben wünscht ;-)

            Nun ja, ich mache halt aus dem was ist das Beste und versuche das Positive daran zu sehen :-D

            Nur wenn Menschen einem Partner nicht-Erledigung oder nicht-Beteiligung am Haushalt vorwerfen, dann kann ich jedem genau sagen, was es kostet, wenn man das "outsourced", aber auch, was man dafür dann bekommt!

        Hört sich so an wie dieser Witz, wo ein Mann dem anderen vorrechnet, dass Prostituierte günstiger sind als eine Ehefrau #schein

        (8) 16.01.12 - 16:18

        du hast also den vater durch eine putze ersetzt, ob dass für dein kind gleichbedeutend ist?

        keine ahnung was du durchgemacht hast, manchmal sind trennungen besser, aber ganz im ernst, mit dir will ich nicht tauschen. da wasch ich dem herrn lieber mal seine socken, dann nimmt der mich auch ab und an in arm... ;-)

        • (9) 17.01.12 - 02:43
          Was soll das denn?

          Also ehrlich ... dieser Kommentar kann nur von einem Mann sein oder täusche ich mich?

          Welche Frau ist bitte scharf von einem Mann, der trinkt und nichts auf die Reihe bekommt, am Abend dann in den Arm genommen zu werden? Eine vernüftige Frau auf alle Fälle nicht!

          Ich finde, Starshine hat richtig entschieden!

          • (10) 17.01.12 - 08:29

            oder von anfang an den falschen mann gewählt?!

            nein bin kein mann! finde die art und weise wie sie über ihren mann UND ihre putze schreibt sehr entwürdigend und wer weiß ob dass alles so stimmt, oder der mann erst angefangen hat zu trinken, nachdem sie mehrmals täglich hysterische anfälle hatte...

            • ich frage mich immer warum Menschen sich in Foren austauschen, wenn sie sowieso alles als fake in Frage stellen. Nein, ich habe keine "Putze" sondern eine Nanny und wir sind mittlerweile gute Freunde geworden, denn ich nehme an ihrem Leben genauso teil wie sie an unserem. Sie hat sich diesen Job ausgesucht und macht den auch noch bei einer anderen Familie. Sie bevorzugt aber unsere Familie weil wir sie eben nicht als "Putze" sehen sondern als Mitglied der Familie aber eben nur bis zu einem gewissen Grad, denn sie lebt nicht bei uns.

              • (12) 17.01.12 - 11:45

                kompletter Hausputz
                räumt alles auf
                Einkaufen
                Mittagessen für die Kinder kochen
                Wäsche waschen, trocknen und bügeln
                Hausaufgaben kontrollieren oder dabei helfen
                Kinder zu den Hobbies bringen und abholen (Musikunterricht, Reiten, Turnen etc.)
                Regelmässige Wartungsarbeiten (Küchenschränke auswischen, Keller aufräumen, Fenster putzen, Vorhänge waschen)
                Dazu bereitet sie für die Kleine noch "Testprüfungen" vor, wenn in der Schule ein Test angesagt ist oder spielt Gesellschaftsspiele mit ihnen
                wässert die Pflanzen
                fegt die Terrasse
                macht auch mal den Grill sauber nach dem WE!!!
                Ja, sie ist nicht billig, aber: sie trinkt nicht, sie motzt nicht rum, geht abends wenn ich nach hause komme, hockt nicht am PC oder Spielkonsole, raucht die Bude nicht voll, liegt nicht morgens mit Kater auf dem Sofa, will nicht bemitleidet werden wenn sie krank ist, es ist ihr egal wie dick oder dünn ich bin, streitet nicht mit mir, will weder die Farbe der Vorhänge bestimmen noch ihren Senf dazugeben wenn ich mir neue Schuhe kaufe!!!

                entschuldige, eine nanny betreut kinder (in dieser definition), dass was du hier noch alles anführst klingt für mich, pardon, nach einer Putze, ob du sie nun gut bezahlst oder nicht...

                egal, ich weiß nicht, warum du dir was darauf einbildest alleinerziehend zu sein und dir eine "nanny" leisten zu können. mag sein, dass dein leben für dich so angenehmer ist. ich kann nur sagen, mein mann und ich haben auch unsere "differenzen" sowohl als eltern,wie auch unseren vorstellungen des "lebens", dennoch bin ich froh, dass er hier ist, ich abends nicht alleine rumsitze und ich jemandem wirklich wichtig bin! eine bezahlte angestellte könnte mir das nicht ersetzen!

                • Ich kann beim besten Willen nicht herauslesen, dass sie sich was darauf "einbildet", alleinerziehend zu sein. Gott sei Dank kann sie es sich leisten, nicht bei einem Säufer bleiben zu müssen.

                  Da dein Mann offensichtlich kein Alkoholiker ist, hinkt dein Vergleich.

                  Eine bezahlte Angestellte ist mir 1000 Mal lieber als ein Säufer - und auch sicher besser für die Kinder.

                  Allexa

                  • (14) 17.01.12 - 12:28

                    in meinen augen protzt sie mit ihrem tausch.

                    natürlich ist es manchmal besser sich zu trennen auch der kinder zuliebe... nur diese angeberei, was ihre (ich nenne es jetzt mal "haushaltshilfe/kinderbetreuung") angestellte so alles leistet... ich finde es z.b. ganz scön, wenn mein mann meine neuen schuhe lobt, und wenn sie ihm nicht gefallen darf er das auch sagen!

                    wie gesagt, ich glaube nicht alles was hier so geschrieben wird, und... den mann hat sie sich ausgesucht, gegen alkoholismus kann man was machen (zumal dass ja später anfing und ob es überhaupt alkoholismus war oder 1-2 bierchen am abend, auch da gibts frauen die schon austicken) und das eine beziehung kaputt geht, dazu gehören immer 2!

                Dann freu Dich darüber, dass Dein Leben besser verläuft als meines. Ich wünsche Euch, dass Ihr ewig so gut zusammen lebt.

                Das hat bei mir leider nicht geklappt und ich habe das beste daraus gemacht. Nur weil ich nun nicht von Hartz4 lebe heisst das nicht, dass ich deswegen eine glückliche AE bin ;-)

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