Ein Ehemann mut Depressionen und was bleibt für mich?

    • (1) 10.02.12 - 21:25
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      Mein Mann leidet unter Depressionen, seit fast 3 Jahren, seit einem Jahr ist es nun wirklich ganz Schlimm und wir haben uns Hilfe geholt, bislang bekam er Medis, ab ende Februar nun soll er in eine Tagesklinik, da es immer schlimmer wurde und ich es nicht mehr ausgehalten habe. Er hat den Vorschlag gemacht diesen weg zu gehen.

      Seine Depressionen äusserten sich in dem er z.b. Morgens nicht aus dem Bett kam, er ständig Gereizt, völlig Antriebslos war, und am Famileinleben so wie am Arbeitsleben nicht mehr Teilgenommen hat.
      Dies ist auch momentan noch so trotz der Medikamente, das einzige wo man sich bei ihm zurzeit Verlassen kann ist das er seinem Job nach kommt, dieser findet erst immer in den Abendstunden statt, das schafft er dann auch ganz gut und es scheint ihm Spass zu machen.

      Doch ich leide noch immer unter der Situation, er war mein Fels in der Brandung, die Schulter zum Anlehnen, doch nun bin ich Diejenige die immer Stark sein muss.
      Einen Schnuppen oder ein Infekt hauen Ihn gleich so dermaßen aus den Puschen das er mehrere Tage am Stück im Bett bleibt, aber ich kann nicht Krank sein, ich kann mir keine Auszeit nehmen, wir haben 2 Kinder (7+3 j. ) die wollen bespaßt werden, umsorgt werden die haben Termine, einfach alles bleibt an mir hängen.
      Dazu gehe ich 3 Tage die Woche á 7,5 std. Arbeiten, im Haushalt bleibt auch alles Liegen, da er nicht in der Lage ist Aufzuräumen....

      Doch das schlimmste für mich ist, das ich keinerlei Aufmerksamkeit bekomme, es gibt
      keine Leidenschaft zwischen uns, keinen Sex, nicht mal Kuscheln, es gibt einen Kuss zum Abschied, oder zur Nacht, aber das war es dann.
      Ich bekomme keine Komplimente mehr, keine kleinen Blicke, all das was eine Frau ab und an einfach mal brauchtum sich Gut und Sexy zu fühlen.

      Mit ihm zu reden bringt leider nichts, er sitzt dann da wie ein Geprügelter Hund und sagt er weiß das ich Leide, er kann aber nix dagegen tun...

      Es ist wirklich nicht schön, ich versuche mir wenig anmerken zu lassen, allerdings fühle ich mich so langsam wirklich Chronisch Untervögelt, und das tut meiner Laune einen enormen abbruch!

      Ich weiß nicht was ich mir von euch erhoffe, vermutlich tat es auch einfach nur mal gut den Kopf frei zu bekommen und mal Jammern zu dürfen...
      Falls doch jemadn einen Rat weiß, immer Her damit!

      • Dein Mann ist KRANK und Du beschwerst Dich, daß Du untervögelt bist?#kratz

        Ich glaube Dir, daß es belastend ist, immer die Starke sein zu müssen, wenn vorher er der Fels in der Brandung war, aber ich habe mal gehört, daß man in einer Ehe "in guten wie in schlechten Zeiten" füreinander da sein soll?

        Depressionen sind kein böser Wille und keine Faulheit, sondern eine im Extremfall lebensgefährliche Erkrankung - ein netter älterer Herr aus meiner Familie hat sich letzten Monat nach jahrzehntelangen Depressionen das Leben genommen, mein Großvater hat zwei Selbstmordversuche überlebt. Dein "ich fühl mich so aber nicht sexy" klingt dagegen wirklich etwas naiv! Hätte Dein Mann Krebs, würdest Du doch auch nicht verlangen, daß er trotzdem den heißen Liebhaber macht?

        Ich hoffe, Deinem Mann kann in der Tagesklinik geholfen werden - alles Gute!#klee

      Du tust mir leid.

    • Sexuelles Desinteresse ist ein Symptom dieser Krankheit! - versuche das zu akzeptieren, es liegt NICHT an dir - das ist als Frau immer schwer, klar - aber es wird nichts bringen, mit ihm zu reden, Lust haben geht nicht auf Knopfdruck!

      Auch mit Medikamenten und Tagesklinik dauert das - wahrscheinlich war eines euerer Probleme, dass ihr zulange gewartet habt bis Maßnahmen ergriffen wurden.

      Such dir jemand, der deine Kinder mal abnimmt - schaff dir selbst kleine Auszeiten - und seien sie noch so kurz...

      Kauf dir einen Vibrator und versuche ihm das Tempo einer erneuten sexuellen Anregung zu überlassen!

      die Programme der Tagesklinik dauern meist ca. 6 Wochen - in dieser Zeit wird sich viel bewegen! - halte dir vor augen, dass mit deiner Unterstützung dein Mann in einem halben Jahr wieder ein starker Partner an deiner seite sein kann!

      Hallo,

      Wirst du denn in die Therapie mit integriert ?

      Selbstverständlich darfst du gefrustet sein, erschöpft und wütend

      Nur du drückst den falschen knop
      Dein Mann weiß wirklich nicht was er da machen soll
      Ich fürchte du treibst ihn mit solchen Aktionen noch weiter in die Depression

      Besorg dir viel aufklaerung über die Erkrankung
      Und tu auch etwas für deine psychohygiene

      Nur bitte mach deinen Mann nicht dafür verantwortlich
      Er hat sich die Erkrankung bestimmt nicht mit Absicht ausgesucht

      Lg manja

    • Ich schildere dir mal unsere Situation.

      Ich brauche jetzt auch jemanden, der mich "trägt". Mich haut auch jeder Infekt aus den Puschen und ich liege flach. Ich bin seit Monaten krankgeschrieben und schaffe den Haushalt nicht mehr. Es gab Zeiten, da konnte ich nicht einmal aufräumen. Für Leidenschaft fehlt mir Kraft und Lust. Unser Sohn ist pflegebedürftig, hat viele Arzt- und Therapietermine, braucht viel Förderung und Aufmerksamkeit. Bespaßt werden will er natürlich auch. Fast alles bleibt an meinem Mann hängen. Zudem arbeitet er Vollzeit im Schichtbetrieb. Und es ist kein Ende abzusehen: Ich habe Multiple Sklerose.

      Ich habe mit ihm über mein schlechtes Gewissen gesprochen. Seine Reaktion: Er hat meine Hand genommen und gesagt "alles ist gut"

      Das ist Liebe. In guten wie in schlechten Zeiten.

      Natürlich überlegen wir, wie wir in Zukunft unser Leben gestalten wollen und können. Aber momentan muß er stark sein, weil ich es nicht mehr bin.

      Kann ich dir einen Rat geben #kratz?

      Vielleicht solltest du bedenken, daß dein Mann insgesamt gesehen schlechter dran ist als du und als erwachsene Frau weißt du sicherlich, wie du das Gefühl "untervögelt" zu sein zumindest abmildern kannst.

      Such dir etwas Freiraum, mein Mann geht z.B. 1x Woche zum Sport, so es der Schichtplan zuläßt. Zwischendurch bleibt der Haushalt einfach mal liegen, jeder braucht mal Zeit zum Ausruhen.

      Dein Mann ist krank. Er war mal dein Fels in der Brandung, jetzt muß es umgekehrt sein. Ist das zuviel verlangt?

      VG und alles Gute

    Hallo!
    Ich weiß gar nicht so recht wie ich einleiten soll...sowas macht mich immer besonders nachdenklich und irgendwie traurig denn ich habe in meinem Leben auch schon so einiges mit psychischen Krankheiten erlebt.
    Und in allen Fällen heißt es nur-versuch damit zu leben oder lass es. Das kann man natürlich nicht pauschal sagen und es kommt immer drauf an wie weit so eine Krankheit ausgeprägt ist.
    Dein Mann lässt sich also "einweisen"?(blödes Wort----)
    Das ist schonmal gut und du kannst hoffen dass es sich bessert. Als Frau kann ich natürlich verstehen wie du dich zusätzlich fühlen musst. Ohne Aufmerksamkeit und das Gefühl begehrt zu werden...

    Die Entscheidung liegt an dir ob du den evtl langen Weg mit deinem Mann gehst und es schaffst dich immer wieder mit runterzieh'n zu lassen und darauf hoffst und daran glaubst dass es sich bessert oder vielleicht selbst irgendwann daran "kaputt" gehst.

    Meine Antwort bringt dir nix ich weiß. Außer Verständnis:-)
    Ich wünsche euch alles Gute#klee

    Dein Mann ist krank. Er hat keine Krankheit, die man dir auf einem Röntgenbild zeigen kann.

    Ich habe die Röntgenbilder meines Mannes gesehen.

    Da war von mir kein Gedanke mehr an:

    >>>Doch das schlimmste für mich ist, das ich keinerlei Aufmerksamkeit bekomme, es gibt
    keine Leidenschaft zwischen uns, keinen Sex, nicht mal Kuscheln, es gibt einen Kuss zum Abschied, oder zur Nacht, aber das war es dann.
    Ich bekomme keine Komplimente mehr, keine kleinen Blicke, all das was eine Frau ab und an einfach mal brauchtum sich Gut und Sexy zu fühlen.<<<

    Sondern nur noch, was kann ICH tun.

    Es fällt mir sehr schwer zu verstehen, wie du dieses GUT und SEXY #augen -Fühlen so in den Vordergrund schiebst.

    Meines Erachtens ist dir überhaupt nicht klar, wie krank dein Mann ist.

    Das ist nicht einfach, das ist sehr belastend, aber du stehst jetzt nicht im Vordergrund. Entweder trägst du das mit oder lässt es.

    des schreibers gegenüber, kam mir noch nie im leben so ein angewidertes, anekelndes gefühl auf, [...Text vom urbia-Team editiert, bleibt bitte sachlich]

"Mein Mann leidet unter Depressionen, seit fast 3 Jahren, seit einem Jahr ist es nun wirklich ganz Schlimm
Mit ihm zu reden bringt leider nichts, er sitzt dann da wie ein Geprügelter Hund und sagt er weiß das ich Leide, er kann aber nix dagegen tun..."

Sorry, aber dafür fehlt mir jegliches Verständnis!!!
Mein Mann hat auch mit schweren Depressionen zu kämpfen gehabt. Jedoch hat er im Gegensatz zu deinem Mann das Problem nicht selber erkannt und es blieb an mir hängen, ihn aufzufangen und gleichzeitig wieder abstürzen zu sehen. Das war eine grauenhafte, verdammt schmerzvolle Zeit! Allerdings habe ich währenddessen nicht einmal daran gedacht, ihm deswegen Vorwürfe zu machen, weil ich keine Komplimente mehr bekomme oder keinen Sex mehr bekomme.
Meinst du nicht, dass Vorwürfe oder Schuldzuweisungen in seiner/eurer Situation vollkommen Kontraproduktiv sind?
Er weiß, dass er Probleme hat, sonst würde er nicht freiwillig in die Tagesklinik gehen.
Er scheint auch zu wissen, dass er für dich offensichtlich eine "Last" ist und das scheint ihm auch sehr zuzusetzten.
Er geht trotzdem seinem Job nach, was meiner Meinung nach überhaupt nicht selbstverständlich ist!

Ich würde an deiner Stelle mal DEIN Verhalten überdenken.
Höre auch ihm Vorwürfe zu machen, mach DIR Vorwürfe, dass du so denkst.
ER war dein Fels in der Brandung, nun bist DU SEIN Fels in der Brandung.
Warum auch nicht?!

Einander zu haben und zu halten,
von diesem Tage an,
in guten und in schlechten Zeiten,
in Armut und Reichtum,
in Krankheit und Gesundheit,
zu Lieben und zu Ehren,
bis dass der Tod uns scheidet

In dem Sinne... alles gute für deinen Mann und dich.

(16) 11.02.12 - 07:13

HI,

ich kann dich verstehen.

3 Jahre (!) sind lang.
Für manchen zu lang, um stark sein zu koennen.

Auch Partner brennen aus,
auch Partner brauchen Kraft.

Ich finde es bemerkenswert, wie lange du das schon aushälst und alleine die Familie im Griff behälst.

Ich hätte das nie durchgehalten, war froh, dass mein Mann binnen einen halben Jahres Hilfe gesucht und gefunden hat. Nun ist er seit zwei Jahren in Therapie und wir kommen in unserer Partnerschaft wieder zurecht!

Such dir einen Ausgleich, bleib stark für deinen Mann,
such dir aber auch Hilfe, wenigstens zum Reden, das kann man nicht alleine schaffen!

LG

Guten Morgen,

wir haben' in guten, wie in schlechten Zeiten' uns versprochen. Schau mal in deinen Unterlagen nach, vielleicht kommst du ja wegen Funktionsunfähigkeit aus dem Vertrag mit deinem Mann raus. *Ironiemodusoff

Ich kann verstehen, dass so eine Situation aufreibend sein kann, schwer, auch dass man sich zwischendurch so ärgert, dass man auch mal ausfallend wird, aber deine Schilderung finde ich absolut schlimm. Für mich ergibt sich der Eindruck, als dass du den Respekt vor deinen Mann verloren hast, weil er momentan schwächer ist als du.

Würdest du dir im umgekehrten Fall nicht auch wünschen, dass dein Mann voll und ganz hinter dir steht?

Also ich finde die Reaktionen hier von einigen unter aller S.... sicherlich solltest du mehr Verständnis für deinen Mann aufbringen. Doch damit mußt du dich erstmal mit der Krankheit beschäftigen. Und dann merkt man auch das er vielleicht will aber es nicht schafft dir das zu geben, was du brauchst. Dazu muß man aber oft einen langen Weg gehen um zu verstehen, wieso solch einfache Sachen für solche Menschen trotzdem nicht umsetzbar sind. Wir denken und fühlen anders daher begreifen wir sowas selbst oft nicht. Aber mir scheint ja du willst deinem Mann helfen, willst ihm verstehen und verurteilst ihn nicht nur. Ich kenne solche Gefühle. Aber du darfst mit Recht auch sagen das du was vermisst und dir verloren vor kommt. Auch ich hab schließlich Bedürfnisse oder du die befriedigt werden wollen und müssen. Sonst geht der Weg schließlich irgendwann in eine Richtung, wo man eigentlich nie hin wollte. Die Frage ist nur: Wenn er es nicht schafft dir diese Nähe zu geben, die du auch brauchst um zu "überleben" was wäre für dich der Weg? Kannst du damit auf Dauer leben das er ja will aber wirklich nicht kann ( ist also keine Böse Absicht von ihm) oder gehts nur noch eine gewisse Zeit? Was hat ihn zu diesem Menschen gemacht oder war er früher anders? Ist etwas passiert? Das du dich untervögelt fühlst ist eine Sache aber ich denke das Problem liegt hier nicht nur oder weniger im fehlenden Sex sondern einfach auch das du Nähe vermisst und diese auch brauchst. Wer will diese nicht haben. Und damit fühlst du dich ungeliebt und überhaupt nicht mehr beachtet. Du lebst eigentlich mit einem kalten gefühllosen Roboter zusammen. Dieser Mensch war sicherlich mal anders, sonst hättest du dich nicht in ihn verliebt. Jetzt kommt vielleicht einfach der Punkt wo er dir anders erscheint und du dir wünscht er wäre wieder so wie damals. Gibts für euch einen Weg dahin? Kannst du ihm helfen in eine Therapie zu gehen damit er vielleicht einfach wieder einen Weg findet so zu sein? Wenn ers nicht schafft kannst du ihm Halt geben? Vielleicht braucht er jetzt auch da von dir ( in guten wie in schlechten Zeiten) damit er weniger Druck von deiner Seite verspürt und sich dann mehr auf sich selbst besinnen kann?
Hat er mit dir mal gesprochen wie er sich fühlt?

Ich mache dir auf jeden fall keine Vorwürfe, weil eine Partnerschaft ist und muß immer ein Geben und Nehmen sein: Nur wenn einer aus Krankheitsgründen vieles nicht kann oder nicht mehr können wird, man sich aber liebt, sollte ein Kompromiss gefunden werden. Mit welchen "Verlusten" kannst du leben wenn du weißt er liebt dich aber oder kanns dir nur selten zeigen ( das ist dann doch um so mehr wert als andere die das möglicherweise haben aber nicht zu schätzen wissen)!?
Ich denke eine Beziehung mit einem Depressiven ist defintiv mit mehr Verlusten auf der Seite des normalen Partners geprägt. Der andere Partner wird möglicherweise nie so ganz geben können das ihr eine 08/15 Beziehung führt. Das sollte einem klar sein. wie lange man das kann und aushält, ob man auf Dauer dafür geschaffen ist kann dir hier keiner sagen. Das mußt du alleine entscheiden. Und ich kann dir sagen, wenn du es nicht schaffst dann mach dir keinen Vorwurf, du hast es versucht. Alles kann man eben nicht. So schade es ist aber du kämpfst schließlich auch. Nur irgendwann kann man einfach nicht mehr. Mach dir einfach mal in Ruhe Gedanken jnur für dich selbst. Erkläre den Kindern vielleicht auch einfach das Papa krank ist und momentan mehr Ruhe braucht. Ich weiß es ist schwer wenn das vieles alleine an einem hängt. Ich weiß wovon ich spreche.
Liebe Grüße Ela

  • "Doch damit mußt du dich erstmal mit der Krankheit beschäftigen."

    Ihr Partner ist seit DREI Jahren krank!!! Man sollte doch davon ausgehen, dass in einer Beziehung (Ehe?!?) der Ablauf folgender ist: Partner krank, Arztbesuche, Diagnose, Informationen sammeln! Und nicht: Partner krank, Arztbesuche, Diagnose und PUNKT.

    Lässt man sich auf eine Beziehung ein, ist man doch eigentlich am Gegenüber interessiert. Die TE scheint vorrangig an ihren eigenen Befindlichkeiten interessiert!

    • Ich würde nicht mal behaupten das die TE hauptsächlich an sich interessiert ist. Ich denke sie fühlt dabei das sie völlig untergeht und begreift dieses Bild noch nicht so ganz. Was es bedeutet und wie weit das gehen kann. Mein Partner hat auch Depressionen und nimmt Medis. so schlimm wie beim Mann der TE ist es nicht aber wir wissen es seit 2 Jahren oder so und ich begreife heute noch nicht alles wieso manche einfachen Dinge so sind wie sie sind. Ich lerne heute noch dazu was es heißt, wieso er einfache Dinge nicht kann, wo das Problem für ihn liegt und überhaupt. Auch ich fühle mich stellenweise, ähnlich wie sie in Gefühlsdingen auch manchmal unterfordert. Ich begreife aber von Tag zu Tag mehr wie das ganze läuft. Seitdem leb ich auch anders damit. Aber in solchen Situationen bin ich ja auch gewesen. Und dabei hab ich nicht direkt nur an mich gedacht. Sondern mich auch oft gefragt wieso manche Dinge so sind wie sie sind.

      Im Nachhinein wußte ich auch das mein Partner schon Jahre früher betroffen ist. Aber manchmal dauern gewisse Sachen eben auch ein paar Jahre. Vielleicht war er früher auch nicht immer so und es wurde erst mehr und mehr.

      Ela

Hi,
rede mit Eurem Hausarzt über Deine Situation. Es gibt Selbsthilfegruppen für Familien mit Drepessionskranker Angehörigen.

Wenn Du nicht aus Deiner Überforderung heraus findest, wird Dein Mann nie gesund werden, DU selber wirst Depressiv und wo bleiben dann Deine Kinder!

In diesen Selbsthilfegruppen, darf gejammert werden aber es werden Dir auch Tipps gegeben, damit fertig zu werden. Da gibt es Leute, die nachempfinden können wie es Dir geht, Dir habe auch Hilfe mit an die Hand geben können.

Ihr befindet Euch in einer Spirale die immer weiter runter geht. Durch brich den Teufelskreis, Überforderung macht Unfair.

Selbst beim Stärksten Menschen sind nach 3Jahren die Akkus leer. Dein Mann ist nicht in der Lage Dir zu helfen, das schaffst nur Du!

Durch meinen Beruf konnte ich viel Einblick nehmen, meist in die Abgründe der Menschen, habe aber auch gesehen, wie sie da wieder raus kamen.

Es geht, hole Dir Professionelle Hilfe, sonst geht Deine Familie kaputt, Deine Kinder...

Kopf hoch#herzlich

(22) 13.02.12 - 14:24

ihr alle mit euren selbstgerechten antworten!!! also ich verstehe dich. habe 3 jahre mit meinem mann gekämpft und bin letztendlich gegangen weil ich nicht mehr konnte.

es sollten sich hier wirklich nur leute äussern die das schon mal durchgemacht haben. auch neben jemandem zu leben der einen nicht mehr wert schätzt oder beachtet als frau und eigenständige person.

also antwortet doch wirklich nur wenn ihr auch ahnung davon habt und pickt nicht nur das"chronisch untervögelte" raus und hackt auf ihr rum.

bei manchen leuten wundere ich mich wirklich...

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