Würdet ihr aus beruflichen Gründen wegziehen?

    • (1) 15.02.12 - 12:18
      PatricksFrau

      Halli Hallo,
      ich bin etwas ratlos. Meinem Mann wurde nahe gelegt (nach dem Assessment-Center) sich zu überlegen nicht noch weiter Karriere zu machen.
      Soweit ist das natürlich ein tolles Zeugnis für mein Mann.
      Mein Mann ist selbt hin und her gerissen. Ich glaube auf der einen Seite würde er gerne die Karrierelaufbahn ausreizen auf der anderen Seite sieht er auch,
      das er Familie (2 Kinder) und eine Ehefrau hat ;-)
      Aktuell arbeitet er in der Woche sehr lang und wir sehen uns eigentlich nur am Wochenende. Diese Situation ist nun nicht meine Traumvorstellung,
      aber ich habe mich damit arrangiert.

      Das große Problem an der Sache ist, das wir zu weit ab vom Schuss wohnen.
      Mein Mann hat 2 sehr sehr gute Jobangebote bekommen, aber die liegen in einer anderen Stadt. Fakt ist, wenn mein Mann weitere Karriere machen möchte,
      dann bleibt uns nur die Wahl hier zu bleiben und mein Mann nimmt sie dort eine Wohnung für die Woche und sieht seine Kinder und mich nur noch am Wochenende.
      Oder wir ziehen hier weg. Abgesehen von Freunden und co die man zurück lässt.
      Auch unsere Familien leben hier.

      Ich bin momentan sehr durcheinander.
      Auf der einen Seite gönne ich meinem Mann den Karriereweg, wenn er es wirklich möchte. Auf der anderen Seite habe ich Angst, das wir uns komplett auseinander leben.

      Auch wenn unsere Kinder ihren Papa abends nur kurz sehen,
      wären sie sicher mehr als traurig, wenn er nur am Wochenende nach Hause kommt.
      Ich natürlich auch. Mir würde auch der Partner am Abend fehlen. Auch wenn wir immer nur wenig Zeit für einander haben.

      Ich weis nicht wozu ich meinem Mann raten soll ohne meine eigenen Wünsche zu sehr in den Vordergrund zu stellen.
      Es ist sicher auch für ihn nicht leicht die Karriere gehen zu lassen.

      Habt ihr ähnliche Erfahrung?

      • Hallo

        Ihr solltet darüber reden,wie sieht er das denn?
        "Verbauen" will man auch nichts,aber ich z.B. bin Familienmensch,genau dafür hab ich eine.
        Für mich wäre die Lösung mit der Stadtwohnung nix,da man als Familie sowieso nur die Abende hat (wenn überhaupt)würde ich eher mitziehen.Ich fänd es auch Schade für die Kinder.
        Dann würde ich lieber ab und Freunde und Familie besuchen oder einladen.
        Aber das müsst ihr für euch entscheiden und sehen ob ihr euch in der neuen Stadt dann auch wohlfühlt.

        LG

        • (3) 15.02.12 - 12:59

          Ja, wir haben schon drüber geredet.

          Ihm ist es auch sehr wichtig in der Nähe seiner Eltern zu bleiben,
          damit diese ihre Enkel regelmässig sehen können.
          Für uns ist es ausserdem praktisch auch so mal einen Babysitter zu haben.
          Er weis glaube ich gerade selber nicht welchen Weg er einschlagen soll.

          Auf der einen Seite will er die Karriere machen (weil er selbst momentan unzufrieden im Job ist und mehr will), auf der anderen Seite will er hier bei uns und seiner Familie bleiben.
          Er sagt, würde er hier bleiben und auf die Karriere verzichten,
          dann wäre er auf eine Art unzufrieden.
          Aber nur übers WE nach Hause kommen ist auch nicht sein Traum.
          Auf der einen Seite entscheidet er sich klar für seine Familie und sagt,

          das er uns nicht noch weniger sehen möchte und auch nicht das aufgeben will
          was wir uns hier aufgebaut haben.

          Wir haben uns schon gedanklich eine Liste für PRO und KONTRA gemacht.
          Das größte PRO ist die Karriere für mich und die Kinder gibt es nur KONTRApunkte.
          So gehen ist die Entscheidung klar.

          Nur soll ich meinen Mann überreden den Schritt in die Karriere zu wagen
          auch wenn wir hier alle traurig wären nur damit er seine innerlichen Ziele verwirklichen kann?

          Oder sollte ich ihm klar sagen... hey du hast eine Familie und kannst jetzt nicht erwarten, das ich das hier alles alleine manage. Die Kinder brauchen ihren Papa.
          Bleib hier und verzichte bitte drauf.

          Wäre ich dann egoistisch?

          • Hallo,

            Dein Mann hat Dir doch eigentlich gesagt, was e r will: den Job in der anderen Stadt annehmen und dort in der Woche allein leben.

            Zumindest fasse ich das so auf. Er will nun, dass D u ihn dazu "überredest", damit Du Dich hinterher nicht beklagst, dass er so wenig da ist. Das ist in meinen Augen unfair und egoistisch.

            Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass Männer selten klar äußern, was sie wollen, wenn diese Wünsche nicht so ganz konform mit Familieninteressen gehen. Da wird dann so herumgeredet, wie es wohl Dein Mann gerade tut. Er schiebt Dir jetzt schon die Verantwortung für sein "Unglücklichsein " zu, wenn er sich nach Deinen Wünschen richten sollte.

            Du musst wissen, auf was Du Dich einlässt und was Du für Dich und die Kinder gut und richtig findest. Seine Entscheidung muss er selbst treffen.

            Viel Glück!

            • (5) 15.02.12 - 14:58

              Lavala, meinst du?
              Ich habe eher das Gefühl er weis selber gerade nicht was er will.
              Sicher bin ich mir nicht.

              Ich denke, wenn dann würde er schon hier bleiben wollen,
              weil er in der Nähe seiner Eltern bleiben möchte.

              Ich habe meinen Mann bereits gesagt, das ich hier eigentlich nicht wegziehen möchte.
              Aber genauso wenig möchte ich in der Woche hier komplett alleine mit den Kindern sein.
              Weil die Kinder ihren Papa lieben und es Abends geniessen mit ihm wenigstens kurz zu kuscheln. Auch ich möchte nicht Abends alleine einschlafen und Nachts alleine sein.
              Ist er auf Seminar, dann liege ich die Nächte wach.
              Bin ich krank, konnt er es öfter einrichten und im Homeoffice arbeiten oder früher Heim kommen. Es gibt soviel Gründe, warum er hier Abends fehlen würde.
              Telefonieren ist nicht das Gleiche.

              Ich sitze hier Abends bei den Kindern fest wärend er Abends wie als Singel um die Häuser ziehen kann.

      Ich bin bisher immer nur aufgrund eines Jobs/Studienplatzes etc. umgezogen. Und zwar immer gleich mehrere hundert Kilometer.

      Die Kinder haben es weggesteckt, waren allerdings "nur" im Kindergarten derzeit.

      Ich habe Arbeit gefunden, ohne Probleme.

      Der jetzt NochMann hat weiter Karriere gemacht.

      Ich sehe darin kein Problem, ich kann fast überall wohnen, leben, glücklich werden.

    • Das käme für mich nur in Frage, wenn ich gar keinen Job hätte, und durch einen Umzug die Chance auf einen guten Job bekomme, aber nicht um "Karriere" zu machen...bzw. einen guten Job in der rel. Nähe der Familie gegen einen besser bezahlten zu tauschen, der weit weg von der Familie ist, und bei dem ich mir gar nicht sicher bin, ob ich dort auch glücklich und zufrieden bin bei dem was ich arbeite.

      Geld ist nicht alles....und solche "nahegelegten Jobangebote" sind oftmals nicht das was sie scheinen.

      • (8) 15.02.12 - 13:12

        Seelenspiegel:
        So hat mein Mann vor ein paar Jahren auch noch geredet.
        Seit 1 Jahr wird sein Wunsch immer grösser weiter Karriere zu machen.
        Das Potenzial wurde ihm schon öfter zugesprochen.
        Und nun habe ich das Gefühl sein Wunsch wird immer größer
        und er steckt selbst in der Zwickmühle.

    Ja, ich bin mit meinem Mann damals weggezogen, 367 km entfernt der Heimat, unser Sohn war da in der zweiten Klasse.

    Es war für mich/für uns damals selbstverständlich, dass wir als Familie gemeinsam gingen. Eltern und Freunde kamen oft übers Wochenende zu Besuch, oder wir fuhren. Es ist wegen des umzugs nicht eine Freundschaft kaputt gegangen. in den Ferien kamen die Großeltern auch mal länger, für eine Woche oder so, wenn wir arbeiten mussten und "Kinderbetreuung" brauchten.

    Geht alles, wenn man möchte.

    Lichtchen

    Über welche Entfernungen reden wir hier eigentlich?
    Ich meine, bis zu 150 km kann man auch mal an einem Tag fahren, dann ist man zum Mittagessen bei den Großeltern und fährt am späten Nachmittag wieder zurück.

    Ich bin zum Studium aus meiner Heimat weggezogen, mein Mann nach dem Studium. Hier haben wir uns dann kennen gelernt, aber unsere Familien wohnen jeweils ca. 350 km entfernt.

    Für uns ist ganz klar: sollte mein Mann aus beruflichen Gründen umziehen müssen (und das kann immer passieren), werden wir auf alle Fälle mitkommen. Lieber in einer Stadt neu anfangen als eine Wochenendbeziehung/Wochenendfamilie führen.

    Ich befürchte, dass Dein Mann - sollte er sich dafür entscheiden, in der Heimat zu bleiben - irgendwann unzufrieden ist nach dem Motto "hätte ich doch mal die Chance ergriffen".

    • (11) 15.02.12 - 14:43

      Es wären mit dem Auto ca 500 Km eine Strecke.
      Er würde diesen Weg mit dem Flugzeug nehmen,
      aber das geht eben nicht jeden Tag. Wer soll das bezahlen.

      Pro wäre:

      - er kann Karriere machen
      - mehr Gehalt
      - Chance Erfüllung im Job zu finden

      Kontra wäre:
      - Partnerschaft nur noch am Wochenende
      - Kinder würden Papa vermissen
      - ich wäre in der Woche alleinerziehend
      - ich kann Abends seltener weg und müsste mir ein fremden Babysitter suchen
      - Partnerschaft leidet und jeder lebt sein Leben
      - mein Mann müsste hier sein Sport aufgeben

      Ich habe damals meine Berufsleben bewusst für die Familie zurückgestellt.

      Ehrlich gesagt würde ich es wirklich etwas unfair finden, wenn mein Mann
      sich für die Karriere entscheidet, denn es wäre in meinen Augen eine Entscheidung gegen uns.

      Es ist ja nicht so, das sein Job jetzt schlecht ist.
      Er ist sogar sehr gut bezahlt. Er MUSS also nicht zwingend wechseln.

      • (12) 15.02.12 - 19:05

        Wenn ihr eine WE-Beziehung führt, ist das - unter den von dir beschriebenen Umständen (du brauchst ihn, hast selbst deine Karriere zurückgstellt, Kinder brauchen ihn...) - vielleicht der Anfang vom Ende eurer Familie. Ich finde sowieso, dass Familie Nähe braucht. Vielleicht sollte er wirklich besser bei euch bleiben!!

Hallo,

solche Entscheidungen sind immer schwierig, da die Familie Kompromisse finden muss, mit denen alle gut leben können.

Ja, wir sind - aus beruflichen Gründen - schon umgezogen und Freunde haben wir bisher überall gefunden, wobei es mit zunehmenden Alter schwieriger wird. Vor zwei Wochen nun standen wir quasi vor genau so einer Entscheidung wie Du sie beschreibst und unser letzter Umzug liegt weniger als ein Jahr zurück. Aus diesem Grund wollten wir unserem Kind nicht schon wieder einen Umzug zumuten. Außerdem habe ich hier eine Arbeit, die ich sehr mag und nicht aufgeben will. Daher war klar, wenn mein Mann das Angebot annimmt, heißt das für ihn pendeln, für mich bedeutet es, die Kinderbetreuung allein abzusichern und unser Kind lebt unter der Woche ohne Papa.

Mein Mann wollte es gern machen. Ich hatte dazu zwei Bedingungen:
1. Eine Möglichkeit, den Schritt zurück zu machen, wenn wir merken, dass es gar nicht geht. Wir testen jetzt erstmal ein Jahr, wenn wir merken, dass ist nichts für uns, dann kann er wieder zurück auf seine alte Stelle.
2. Eine 4-Tages-Woche auswärts und einen Tag Home-Office. Das verschafft mir auch etwas Luft bei meiner Arbeit und wir haben einen zusätzlichen gemeinsamen Tag.

Würde ich nicht arbeiten, würde ich sicher mit an den Arbeitsort ziehen, denn freudig schaue ich dieser Art Fernbeziehung nicht entgegen. Nun haben wir diese Entscheidung getroffen und werden das Beste daraus machen. Und in einem Jahr sind wir schlauer und werden eine neue Entscheidung treffen.

Ich fand es wichtig, dass wir Beide unsere Wünschen offen ausgesprochen haben, sonst könnten wir nicht wissen, was dem Anderen wichtig ist.

Euch alles Gute. Leni

Wir haben das schon vor Jahren geklärt als wir noch keine Kinder hatten. Er hat den Job, der das Geld bringt und nur er kann richtig Karriere machen, also folge ich ihm. Wir haben mittlerweile 2 Kinder und schauen nun nur noch wann es zeitlich passen würde, zwecks Einschulung etc. Damit es nicht allzu abrupt ist, auch für die Kinder.
Er hat in seinem Karriereplan, den er in der Firma aufstellen musste, auch ganz klar eine Relocation aufgeführt.

Ich warte förmlich darauf und wir Streben eigentlich ich für die Kinder an ins Ausland zu gehen, shön der Sprache wegen und den anderen Kulturen, ich sehe es als Chance, zu Hülse bleiben kann man später immer noch.

LG

(16) 15.02.12 - 15:10

Nein, ich würde es nicht machen.
Die Karriere meines Mannes ist nicht alles. Ich habe auch ein Leben, Wünsche, Träume, Pläne und Hoffnungen. Im Gegensatz zu dir aber auch einen Job, der mich nicht abhängig macht von einem Mann, dem Familienleben offensichtlich nichts bedeutet. Und was mich angeht, ich fühle mich hier mit der Gegend, in der ich lebe, verbunden. Meine Kinder haben Freunde, mein Mann hat Freunde, ich hab Freunde und Familie hier. Das ist HEIMAT für mich. Mag sein das wir alle in unserer hippen Karrieregesellschaft mobil sein sollen, aber auf diesem Trip fahre ich nicht mit.

  • (17) 15.02.12 - 15:44

    Ja, so geht es mir auch. Ich fühle mich hier wohl, habe meine Freunde und Familie hier und auch meine Kinder fühlen sich hier sehr wohl.
    Der Umzug steht denke ich weniger zur Debatte, als das mein Mann Mo-Fr nicht zu Hause ist.

    Wir werden nun ein Test machen. Es gibt einen Fragenkatalog der uns helfen soll,
    die richtige Entscheidung für uns zu treffen. Wir sollen diesen zusammen machen.
    Mal sehen was da raus kommt.

    • (18) 15.02.12 - 22:01

      hallo,

      ich glaube bei allen logischen kontras, liegt auch ein wenig neid in deinen ganzen überlegungen:

      du hockst mit den kiddis in deinem nest und er kann seine karriere verfolgen, seinen traum wahr werden lassen und durchstarten. du hingegen hast die kinder und kannst daher nicht auch einfach mal dein ding durchziehen, wie auch immer das aussehen mag.

      es gibt ungeheuer viele familien, die so leben müssen, weil es nun mal nicht anders geht. klar, ist das doof allein zu sein, doch letztlich gewöhnt man sich an alles und es bedeutet auch nicht, dass der zustand auf ewig bestehen bleibt.

      versuch macht klug. ein zurück gibt es immer irgendwie, gute chancen hingegen geben sich meist nicht die klinke in die hand.

      ich zb. würde meinem mann diese entscheidung niemals abnehmen, denn wenn er irgendwann merkt, dass es der falsche weg war, dann kommt das sicher auf mich zurück.

      er soll für sich überdenken, was er will und was er erwartet. denn wenn er bereits davon träumt die leiter weiter hoch zu klettern, dann wird das gefühl auch nicht verschwinden, wenn er sich dagegen entscheiden sollte. und das ändert sich auch nicht, weil er frau und kind hat. das ist wie mit dem großen 2. kinderwunsch, den viele frauen haben und der sie einfach nicht los lässt. da wollen dann meist die männer nicht und sind oft die bösen ;-)

      lg,
      pepper

      • (19) 16.02.12 - 09:24

        Ich finde es den ausgemachten Wahnsinn, wie in diesem Thread die klassische Rollenverteilung hofiert und verwirklicht wird.

        ER ist der Mann, soll, darf, MUSS sogar Karriere machen, während SIE sich daheim um Kinder und Haushalt zu kümmern hat und IHM den Rücken freihalten soll. Will er Karriere um jeden Preis? Kein Problem, absolut, sie sitzt ja daheim, hat eh nichts besseres zu tun, als auf den Mann zu warten und mit den Kinderchen Backe Backe Kuchen zu spielen und dem Gemahl die Betten aufzuschütteln, wenn er sich am Wochenende nach seinem anstrengenden Karrieremachen mal nach Hause bequemt.
        Willkommen in den 50ern, sage ich dazu nur, wobei die sicherlich fast noch fortschrittlicher waren als so manch gelebtes Rollenmodell im Jahr 2012!

        • Es ist wohl jeder Partnerschaft überlassen, welches Rollenmodell man lebt.

          Ein tolles Zeichen unserer Zeit ist, dass man die volle Wahlfreiheit hat, wie man leben will.

          ICH zB wundere mich hier im Beziehungsforum immer wieder, wie sehr von Frauenseite, aus einem völlig falsch verstandenen Emanzipationsgedanken auf irgendwelche Beziehungssachen förmlich ge***issen wird.

          Mein Gedanke dazu: jeder soll nach seiner eigenen Facon selig werden...

          (21) 16.02.12 - 18:30

          sagt doch keiner, das war nur eine antwort auf die jetzige situation. sie wird keiner gezwungen haben den job aufzugeben um backe backe kuchen zu machen. wenn sie gewollt hätte, hätte sie für ihren traum einfach nur kämpfen müssen.

          "Ich finde es den ausgemachten Wahnsinn, wie in diesem Thread die klassische Rollenverteilung hofiert und verwirklicht wird."

          Findest Du das wirklich? Den Eindruck habe ich gar nicht. Es gibt Frauen, die sagen, dass sie schon wegen des Jobs umgezogen sind. Ein Mann meint, er würde das nicht machen. Wiederum andere denken, sie soll es ihrem Mann ausreden. Und einige meinen, dass der Mann ohne einen Karrieresprung nicht glücklich werden würde.

          Ist doch irgendwie alles dabei an Meinungen. Und keiner, wirklich keiner hat geschrieben, dass sie alle ihre Wünsche hinten an stellen sollte, um ihm die Karriere zu ermöglichen.

          Grüße. Leni

Ich bin selbst schon mehrfach wegen der Arbeit umgezogen, sogar ins Ausland.
Dort habe ich meine heutige Frau kennengelernt und sie zog selbstverständlich mit, als ich wieder nach D zurück musste.
Es gefällt ihr hier nicht so richtig gut, dementsprechend bereite ich gerade wieder einen längerfristigen Umzug vor, damit meine Frau und unsere Tochter, die zwischenzeitlich geboren wurde glücklich sind.

Mit ein wenig Flexibilität und Neugier kann so ein Umzug ausgesprochen bereichernd sein.
Es ist aber tatsächlich nicht jedermanns Sache...

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