Vater will kranke Kinder im Haus der Ex-Frau hüten

    • (1) 16.02.12 - 15:50
      ???!!!???

      Was würdet ihr davon halten, wenn ein Vater, dessen Kinder noch gar nicht karnk sind, plant, sich im Krankheitsfall frei zu nehmen, um die Kinder dann im Haus der Ex gesund zu pflegen? Beide Eltern arbeiten - er arbeitet und lebt allerdings 400 km entfernt. Ich bin seine neue Partnerin und davon nicht begeistert. Ich finde, dass sich die Mutter dann frei nehmen sollte, da er die Kinder im Krankheitsfall nicht zu sich nehmen könnte wegen der Entfernung und weil er in einem einzigen Zimmer wohnt. Bei mir (lebe in der Nähe der Kinder, wir führen eine Fernbeziehung) könnte man zwar ein Bett aufstellen, aber es gäbe kein extra Zimmer für ein krankes Kind, was auch nicht ideal ist. Wahrscheinlich hat er deshalb nicht einmal diese Möglichkeit erwähnt.

      Was haltet ihr von seiner Idee, sich im Krankheitsfall eines seiner Kinder freizunehmen, um es dann in der Wohnung der Ex zu pflegen ?

      Ich finde die Idee sehr gut.

      Ein krankes Kind fühlt sich in der heimischen Atmosphäre sicherlich am besten.

      Und die Mutter des Kindes nimmt sicherlich auch mal frei um das Kind zu pflegen. Aber auch die Betreuung im Krankheitsfall kann man sich teilen.

    (10) 16.02.12 - 16:20

    Warum dies bei thematisiert wird, erschließt sich mir zwar nicht, jedoch finde ich das eine völlig adäquate Lösung. Ist doch schön, daß Du einen Partner hast, der Verantwortung seiner Brut gegenüber zeigt. Zudem wäre er ja in diesem Falle in Deiner Nähe und könnte, so die Mutter dann von der Arbeit komme zu Dir in die Falle hopsen - ist doch sehr geschmeidig ansich, oder?

    Einen Anlaß zu unnötiger Eifersucht, sehe ich hier weniger.

    GzG
    Irmi

    • (11) 16.02.12 - 16:21

      Diese Buchstabenverbuxelungen ist meinen Kunden anzukreiden, die sich unverschämterweise hier während meiner Urbiapräsenz aufdrängen. Ich werde da wohl mal ein Machtwort sprechen müssen...#augen...

Ich finde das vorbildlich von ihm bzw. eigentlich selbstverständlich, da es ja auch im kranken Zustand auch seine Kinder sind.
Warum soll diese "Last" allein bei der Kindsmutter liegen?

Gruß,

W

(13) 16.02.12 - 16:29

Fände ich richtig und gut so!

Wenn man sich einen Partner mit Kindern "aussucht", muss man im Idealfall (schon alleine der Kinder wegen) damit rechnen, dass der Kontakt zur Mutter gut, eng und häufig ist! Und das ein Leben lang!

(14) 16.02.12 - 16:32

Hallo!

Ich finde es ganz toll von deinem Partner, dass er auf die Kinder aufpassen wird, wenn sie krank sind. Vernünftig finde ich es auch, wenn er bei den Kindern zu Hause aufpasst. Du als Mutter solltest das doch verstehen können. Es kann doch nicht gut sein für die Kleinen, wenn sie 400 km weit fahren müssen, gerade wenn sie krank sind.

Wenn du deinen Partner liebst, solltest du dafür Verständnis aufbringen und er wird dir bestimmt dankbar sein, wenn du deshalb keinen Aufstand machst. Solche Väter brauchen Kinder! Und ich denke, du wirst auch nichts daran ändern können, denn Kinder sind nun mal das Wichtigste im Leben!

Ein bisschen kann ich dich auch verstehen, dass dir nicht ganz wohl ist, wenn er im Haus seiner Ex in dieser Zeit lebt. Aber er macht das ja für seine Kinder. Vertraust du ihm denn nicht?

LG

Sabrina

  • (15) 16.02.12 - 16:36

    Die Kleinen müssten nicht 400 km weit transportiert werden, ich wohne ja in der Nähe. Und die Mutter kann sich besser freinehmen als er. Das wären doch 2 Alternativen, meine ich.

    Es ist tatsächlich ein Problem des mangelndes Vertrauens, Du hast ganz recht - da ist schon einiges vorgefallen.

    • (16) 16.02.12 - 16:48

      Dann dürften wohl kranke Kinder und deren eventuelle Betreuung nicht Euer primäres Problem sein ;-). Du deutest an (Vergebung, sollte ich dies missverstanden haben), daß Dein Partner sich emotional nicht von der Mutter seiner Kinder gelöst hat. Wie ausgesprochen bedauerlich. Ich persönlich kann von mir behaupten, daß ich mich, selbst im Trennungsfalle von dem Vater meiner Kinder niemals lösen könnte - er ist und bleibt der Vater meiner Kinder und damit ein wertvoller, nicht unerheblicher Teil meines Lebens. Immer vorausgesetzt es liegen keine gruseligen Gründe vor, die den Ex-Partner das Leben kosten sollten, wäre es ein Armutszeugnis für jeden, den Ex als Schwachmaten hinzustellen. Damit würde man seine eigene Menschenkenntnis in Grund und Boden treten. Ergo => es gibt einen Grund, warum er getrennt ist. Egal ob von ihrer oder seiner Seite aus. Dein Misstrauen auf dem Rücken der Kinder auszutragen, halte ich für unangemessen.

      (ohne weitere Hintergrundinformationen kann ich leider nichts anderes schreiben)

      GzG
      Irmi

      (17) 16.02.12 - 16:51

      kranke kinder gehören aber nicht in eine fremde umgebung (dazu gehört auch deine wohnung, in der sie ja nicht regelmäßig leben. oder?).

(18) 16.02.12 - 16:34

Da kann man als Vater aber auch machen was man will. Recht machen, kann man jedenfalls keinem. Da zeigt ein Mann mal Einfühlungsvermögen und Verantwortung und die neue Partnerin zeigt sich übellaunig. Wären es deine Kinder, sähest du die Sache wahrscheinlich anders. Ich kann nur sagen, dass ich wenn es meine Kinder wären und ich die Gelegenheit hätte genauso entscheiden würde, wie dein Partner. Kämest Du damit nicht klar, würde ich darüber nachdenken, ob du die Richtige an meiner Seite wärst. Meine Kinder stünden im Ranking vor dir, soviel ist sicher.

(19) 16.02.12 - 16:35

Ich halte sehr viel davon, dass ein Vater, der von seinen Kinder getrennt lebt, sich weiterhin um sie kümmert und sie im Krankheitsfall in ihrer gewohnten Umgebung lässt und sich dort um sie kümmert. Hier steht eben das Wohl des Kindes im Vordergrund. Von diesen Männern sollte es viel mehr geben!

Die Kirchenmaus

(20) 16.02.12 - 16:49

ich finde, dass das ein sehr engagierter vater ist, der sich konstruktiv mit seinem und dem leben seiner kinder auseinandersetzt.
du musst unterscheiden zwischen paarebene und elternebene. mit der exfrau hat er keine paarebene, aber eben noch die elternebene. udn die bleibt auch. du hast dir diesen mann gewählt und solltest daher auch akzeptieren, dass sein leben vor dir nicht abgeschlossen ist, sondern mit den kindern weitergeht.

lg

  • (21) 16.02.12 - 16:52

    Das kann ich auch sehr gut - nur mit der Frau habe ich Schwierigkeiten. Sie will mich noch nicht einmal sehen geschweige denn kennen lernen. Sie sagt den Kindern, dass sie nicht will, dass diese Kontakt haben zu mir und hat ihnen auch schon Unternehmungen verboten, weil ich dabei gewesen bin. Wenn wir die Kinder abholen, muss ich draussen im Auto warten. All das, ohne dass sie mich kennt.

    • (22) 16.02.12 - 16:58

      das ist natürlich nicht schön und unangebracht von der frau. aber hat ja mit der tatsache der betreuung im krankheitsfall nichts zu tun. du musst hier wirklich besser trennen.

(23) 16.02.12 - 17:06

Hallo, wo leben die Kinder denn? Ist ein Wechselmodell vereinbart? Dann würde ich die Gedanken des Vaters verstehen. Wenn die Kinder regulär bei der Mutter leben und der Vater sie nur am Wochenende sieht, komme ich bei der Überlegung nicht ganz hinterher... in diesem Falle bekommt die Mutter doch entsprechend Kindsunterhalt und wird somit für berufliche Einschränkungen finanziell entschädigt. lg, von einer Zweiten deren Beutekinder auch 530 km weit entfernt sind

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