Selbstachtung-wie wieder erlangen ???

    • (1) 03.03.12 - 19:15
      Püppi70

      Hallo---

      einfach mal die Frage in dir Runde geworfen....

      Meine Symptome:

      - habe keine Selbstachtung, keine Würde
      - denke immer, ich habe an allem Schuld
      - ich kann nicht nein sagen
      - liebe mich nicht
      - mich interessiert nur das Leben meines (Ex) Freundes....
      - habe ein Helfersyndrom
      - habe wahnsinnig das Bedürfnis nach Liebe, Geborgenheit und Anerkennung
      - bin den ganzen Tag traurig, weine viel

      Ich weiß, daß ich depressiv bin und emotional abhängig vom Ex-Partner, den ich nicht loslassen kann

      Ich befinde mich seit kurzer Zeit in Therapie

      Das ist aber max einmal pro Woche .... habe Angst ich komm da nicht weiter

      Vor stationärem Aufenthalt habe ich Angst

      Bin schwanger...

      Hat irgendeiner noch Tipps was ich machen kann ??? Gibt es irgendwie Selbsthilfegruppen, Kurse...

      ich muß weg von den Gedanken an den Freund... Aber ich schaffe das nicht... Es ist wie ein Sog, er meldet sich ich springe.... Ich bin wie durch ihn fremdgesteuert.

      Bitte um Hilfe

      • (2) 03.03.12 - 19:27

        Deine Aufgabe für jeden neuen Tag:

        Entdecke, was schön ist!

        * Der fröhliche Gesang der Vögel.
        * Das wunderbare und warme Sonnenlicht.
        * Das Lächeln der Kassierin an der Discounter-kasse (lächle sie mal an!)
        * Ein Stück vom warmen Tortenboden stibitzen.
        * Was läuft im Radia? Ist die Musik - schön? Berührt sie dich?

        Du solltest lernen auf die Kleinigkeiten im Leben zu achten.

        Die haben nichts mit deinem Ex - noch mit deinem Kind zu tun. Nur mit Dir!!!!

        Alles Liebe
        emma

        (3) 03.03.12 - 21:02

        Hallo,

        ich denke nicht, dass es sinnvoll ist sich selber zu "bewerten". Die Diagnostik ist Sache des Arztes/Psychiaters, der dem "Zustand" einen Namen geben muss zur Behandlung. Die Symptomatik kann alles sein. Viel wichtiger ist es, ob und wie du mit dem Leidensdruck umgehst. Offensichtlich geht es dir sehr schlecht, obwohl du in therapeutischer Behandlung bist.

        Wenn dir einmal die Woche Therapie nicht reicht, weil der Druck zu groß ist, der Affekt labil ist, dann würde ich gerade solange du schwanger bist in stationärer Behandlung begeben. Vielleicht auch vorausschauend darauf, dass du NACH der Entbindung stabilisiert sein solltest um mit mit deiner Lebenssituation besser umgehen zu können.

        Schau dir eine Fachklinik an, in welcher es eine psychotherapeutische Station gibt. Eine Akutbehandlung (medikamentös) wirst du im schwangeren Zustand kaum bekommen bzw. nur unter Abwägung des Risikos.

        Auf so einer psychotherapeutischen Station bist du im beschützen Setting und kannst an speziellen therapeutischen Maßnahmen teilnahmen.

        Eine andere Alternative wäre die Tagesklinik. Dort wird Therapie von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr angeboten und danach bist du zu Hause.

        Alles Gute
        kleinaberfein

        • (4) 04.03.12 - 10:59

          Die Tagesklinik könnte ich mir vorstellen...Stationär nicht...
          Wie kommt man denn dahin...Über den Hausarzt ???

          • (5) 05.03.12 - 09:05

            Ruf bei der örtlichen Psychiatrie an und frag nach einem Platz in der Tagesklinik. Da bekommst du ein Erstgespräch. Das kann aber ein paar Wochen dauern. Die sagen dir dann, was du mitbringen sollst.

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