Mein Mann leidet unter meinen ständigen Erkrankungen

    • (1) 28.03.12 - 22:31
      Überfordert -

      Hallo da draußen!

      Zur Zeit bin ich wirklich etwas ratlos und benötige daher unparteiische Antworten.

      Mein Mann und ich sind nun seit über 6 Jahren zusammen und führen eigentlich eine glückliche und stabile Ehe. Leider gibt es ein Thema, dass ständig Unruhe stiftet: meine häufigen Erkrankungen.

      Es ist in den letzten Jahren wirklich sehr oft passiert, dass wir Wochenendpläne abgesagt haben, da ich eine Bronchitis oder schlimme Rückenschmerzen hatte. Zur Zeit hat mich ein neuer Bandscheibenvorfall erwischt und unsere Pläne für Ostern fallen damit ins Wasser.

      Ich bin momentan selbst frustiert und überfordert, da mich die Schmerzen sehr quälen und ich nicht weiß, ob ich bei meinen Ärzten wirklich in guten Händen bin.

      Erwartet hatte ich nun, Unterstützung und aufbauende Worte zu bekommen, doch leider ist mein Mann sehr betrübt und auch wütend mal wieder Pläne meinetwegen absagen zu müssen. Ständig müsste er meinetwegen zurück stecken und eigene Wünsche zurück stellen, denn ich hätte immer irgendwelche körperlichen Beschwerden. Jetzt liege ich hier und mache mir Sorgen, was die morgigen Untersuchungen ergeben und bin völlig ratlos, traurig aber auch wütend auf meinen Mann, da ich mir so vorkomme, als sei ich nur eine Belastung für ihn. Ich suche mir das doch aber nicht freiwillig aus, dass ich so oft krank bin. Wie seht ihr das?

      Ich freue mich auf eure Meinungen!

      • Natürlich machst du das nicht freiwillig, allerdings verstehe ich auch deinen Mann.

        Ich bin seit zwei Jahren chronisch krank. Es gibt gute und schlechte Tage. Zu Beginn musste ich vieles Absagen, wegen Dauerschmerzen. Klar war das für mich nicht schön, für meinen Mann noch weniger. Eine Grippe geht vorbei, versteht auch jeder, wenn es dauerhaft wird ist es was anderes.

        Einen wirklichen Tipp kann sich dir nicht geben. Mittlerweile bin ich recht gut eingestellt.

        Mein Mann ist oft ohne mich weggegangen (ohne das ich ihm deshalb die Hölle heißt gemacht habe). Ich kann nicht ständig Rücksichtnahme erwarten.

        Hallo,

        wie ist es mit psychosomatischen Ursachen? Seelische Beschwerden maskieren sich gerne mit körperlichen.

        Und - ja, ich kann verstehen, dass man von ständiger Krankheit auch mal genervt sein kann. Klar kannst du da nichts für - dein Mann halt auch nicht. Ich finde es gerechtfertigt, auch mal enttäuscht und frustriert zu sein, und aus dieser Enttäuschung heraus eben nicht um den Kranken herumzutüddeln. Dein Mann wird sich wohl auch wieder beruhigen. Vllt. kannst du dich derweil selbst ein bisschen trösten?

        VG

        Hey...

        Erst mal vorweg: Gute Besserung!!

        Bei uns ist seit Januar der Wurm drin. Bis vor einer Woche war immer einer krank. Die Kinder oder mein Mann. ich selber bin eher seltener krank und wenn dann bin ich auch in 2 Tagen wieder einigermaßen fit.

        Ich habe zuhause einen Lagerkoller bekommen. Echt ich war so voller Energie und wollte nicht mehr drin sitzen. Natürlich hatte ich Mitgefühl mit meinen kranken Hasen zuhause aber es kommt der Zeitpunkt wo man raus muß.

        Ich kann dich verstehen aber auch ihn. Schick Ihn zu Ostern alleine oder mit vorhandenen Kindern weg! Dann kannst du dich auskurieren ohne schlechtes Gewissen und dein Mann kann raus (hoffentlich auch ohne shclechtes Gewissen)
        Ich habe in der Zeit einen zweitjob angenommen, nicht wegen dem Geld sondern um raus zu kommen (Kellnern). Meine Kinder können da mitkommen und ich lerne einen Haufen neue Leute kennen.

        Bei meinem Mann ist übrigens der Stress der Auslöser für viele Krankheiten.

        So also: Gute Besserung und habe auch ein bißchen Verständnis für ihn. Ich glaube nicht das es ihm egal ist das es dir nicht gut geht!
        Gruß Anja

      • Wie wäre es wenn er mal drunter rein allein was macht wo geplant war? Du bist ja nicht sterbenskrank;-)

        Ich sehe es so wie die anderen auch. Ich kann Dich verstehen, Deine Enttäuschung und Traurigkeit aber Deinen Mann eben auch. so ein dauerndes Kranksein ist eben für beide Seiten belastend, auch wenn der Kranke sich das ja so nicht "ausgesucht" hat und schon geschädigt genug ist mit seiner Krankheit.

        Zuerst einmal.. wenn Du nicht weißt ob Du bei Deinen Ärzten gut aufgehoben bist. wechseln. Zeitmeinung holen. sowas hab ich grad mit einem zahnarzt hinter mir, hab mich lange gescheut aber es war dann doch richtig und gut und ich hab einen tollen Arzt gefunden, per Zufall.

        Dein Mann.... soll gucken, ob er was von euren Plänen vielleicht auch alleine machen kann. Oder soll sich selber verabreden oder so... er muss ja nicht bei Dir hocken und Händchen halten, so dass er halt auch mal rauskommt udn was schönes macht.

        Lichtchen

      • Ich denke mir immer, stell Dir das umgekehrt vor.
        Dein Mann ständig krank, Du bist gesund, willst was unternehmen, freust Dich darauf und dann...... wird er wieder krank. Deine ganze Freude verpufft, er erwartet Dein Mitgefühl, daß Du Dich kümmerst usw.

        Ich will nicht werten, Dir nur seine Sichtweise vor Augen führen.

        Krank und Gesundwerden, das kannst Du nur selbst verantworten, ich bin schon der Meinung daß man sich ein Stück weit seine Krankheiten "aussucht", wenn auch nicht bewusst.

        Wollte es selbst oft nicht wahrhaben, hatte auch vor 2 Jahren einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich, auf allen Vieren aufs Klo und zurück ins Bett, halbes Jahr später wieder, ich war am Ende, dachte ich, 1 Jahr später wieder.
        Hab viel geträumt, von meiner Kindheit und daß mir seit dem frühen Freitod meiner Mutter alles zuviel war, eine Last die ich gar nicht tragen kann und will, viel Tränen, Wut und Trauer, ich hatte es in mir vergraben. Es war ein langer schmerzhafter Prozess, es fühlt sich jetzt aber viel viel leichter an, ich bin wieder voller Energie, ernähre mich anders und für meinen Rücken mache ich täglich die McKenzie Übungen und bin absolut schmerzfrei, mein Rücken gerader als zuvor, hätte nie geglaubt, daß das möglich wäre.

        Ich verstehe aber auch Dich, daß Du wütend bist....

        Kümmer Dich gut um Dich,
        wünsche Dir Hilfe,
        erwarte sie aber nicht
        dann wird Dir geholfen
        Wünschen und den Wunsch loslassen

        LG
        Marcus

        • (8) 29.03.12 - 16:59
          Überfordert - /bina880

          Lieber Marcus,

          ich danke dir für deine offenen Worte. Im Grunde haben wir durchaus vergleichbare Erfahrungen gemacht und mittlerweile weiß ich auch, dass meine Vergangenheit auch ein Grund dafür ist, dass mein Körper so oft "schlapp macht". Es ist also sehr viel Eigeninitiative nötig, um meine Situation zu ändern.
          Dir auch alles Gute!

      hallo

      du schreibst es ist in den letzten JAHREN oft passiert dass ihr unternehmungen absagen musstest weil du wieder krank geworden bist.

      hmm, was tust du denn aktiv dagegen um nicht krank zu werden? klar kann man erkältungen etc nicht immer ausweichen aber es gibt ja so kleine mittelchen um den vorzubeugen.

      medikamente und hausmittelchen wie gesunde ernährung, heisse zitrone usw usw.

      können deine häufigen krankheiten auch psyschicher natur sein?

      dein mann ist frustriert und enttäuscht und er meint du hast immer irgendwelche körperlichen beschwerden? der bandscheibenvorfall nun ist natürlich ziemlich "blöd" aber was hast du denn sonst immer? infekte?

      kann dein mann über ostern nicht alleine wegfahren mit den kindern? so wie es ursprünglich geplant war?

      hallo

      Wie geht es dir den phsychisch???

      Ich habe auch ständig schlimme körperliche Beschwerden und das an den blödsten Zeitpunkten
      : Poltern, Hochzeit, Konzert, Ausflüge...:-[

      ich war schon echt fertig mit den Nerven-
      dann habe ich rausgefunden dass es seelische Ursachen hat-
      Mir geht es schon so "mies" dass es sich auf den Körper auswirkt:-(

      Vielleicht könnte das bei dir auch der Grund sein??#winke

      (11) 29.03.12 - 10:46

      Hallo,

      mein Mann hat einige chronische Erkrankungen (auch von Dir genannte, und noch was drauf). Mit einem Bandscheibenvorfall kann man sich nicht bewegen. Punkt. Und wenn er weint, weil er solche Schmerzen hat, käme ich sicher nicht auf die Idee, ihm da Vorwürfe zu machen! Auch wenn wir was anderes vorhatten. Er kann auch unser Kind nicht hochheben etc.

      Natürlich ist es schade, dass wir keine gemeinsamen Radtouren mehr machen können oder so, aber dann muss man halt was anderes machen. Außerdem hat jeder SEINS. Bei meinem Mann ist der Sport gerade leider durch Physiotherapien etc. ersetzt, aber ich hab auch mein Zeug, was ich ALLEIN mache. Man braucht was als Paar - und das ist dann eben gerade kein Activity-Urlaub - und man braucht was als Familie und man braucht auch was für sich allein. Wenn man das alles hat, kann es doch jeder schaffen, zufrieden zu sein. Wer am meisten drunter leidet, ist sowieso mein Mann (bzw. DU! als selbst Kranke). Wenn Dein Mann ein großes Aktivitätsbedürfnis hat, sollten das zZt vielleicht SEINE freien Momente sein, wo er was für sich macht (mit Freunden vielleicht). Und Ihr plant erstmal was, wo Du mitmachen kannst.

      Dass ein akuter Vorfall (Erkrankungen können ja auch mal das Kind oder den Partner treffen) dann Pläne trotzdem ausbremst, muss man tolerieren. Beide. Oder eben Lösungen finden: Der Gesunde macht es (mit dem Kind) allein. Oder lädt noch einen Freund dazu ein. Oder beide bleiben da, aber man macht was andere (außer Alltag), und wenn es nur einen Film gezielt zusammen gucken ist...

      Es ist nicht immer leicht, auch perspektivisch nicht. Aber man kann schlecht fordern, dass der andere halt bitte gesund sein soll. Als wäre das ein Willensakt. (Natürlich kann man was tun: Arzt wechseln, operieren lassen, Therapien, auf sich achten, vorbeugen #bla - und das darf der Partner auch einfordern. Aber salopp gesagt: Wenn man sein Bein verliert, geschieht das nicht aus Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Partner, und wenn der Partner dann noch über SEINE Einschränkungen jammert, ist das auch keine Hilfe.)

      LG
      Partnerin

      (12) 29.03.12 - 11:10

      Hallo,

      kennst Du die Ursache für Deine Erkrankungen? Welche Therapie machst Du für Deine Rückenprobleme, bzw. welche Ursache haben die Bandscheibenvorfälle?

      Wie schätzt Du das denn ein? Hast Du einfach Pech? Bist Du physisch wenig belastbar? Haben die Erkrankungen evt. einen psychosomatischen Hintergrund?
      Ich denke niemand hat gerne Schmerzen, aber wie schon von anderen Usern erwähnt, viele körperliche Erkrankungen haben ihre Ursache ganz woanders.

      lg

      Mal von der anderen Seite: meinem Mann geht es oft nicht gut.
      Er hört mir aber auch nicht zu, wenn ich sage, er soll sich gesunder ernähren, mehr an die Luft gehen, mehr Tageslicht an sich lassen und mehr Sport machen, um sein Immunsystem aufzubauen. Das sage ich ihm nicht, wenn er akut eine Erkrankung hat, sondern zwischen den Vorfällen.

      Ich tue alle diese Dinge, ich diszipliniere mich, achte auf regelmäßigen Schlaf, Sport und Ernährung, auch wenn ich keine Lust habe und lieber noch aufbleiben würde oder lieber noch mehr essen würde.
      Ich tue das, weil ich mein Leben aktiv geniessen will und meinen Kindern eine schöne Kindheit bieten will.

      In der Konsequenz unternehme ich oft Dinge alleine mit den Kindern, während die anderen ihre Männer dabei haben. Mein Mann denkt dann, er wäre mir egal und ich kümmere mich nicht um ihn. Er ist mir nicht egal, aber er sieht eben nur seine Seite. Von mir erwartet er, dass ich mein berufliches Leben und mein privates Leben mit Kleinkindern, unser beider Verwandten und Haushalt alleine auf die Reihe bekomme und zusätzlich noch ihn umsorge. Das kann ich auf Dauer nicht leisten. Und das will ich auch nicht leisten, wenn er nicht sieht, dass er sich selbst in diese Situationen bringt.

      Ich kann nur mein Leben leben, mein Mann muss selbst entscheiden, was er tun möchte und wie er leben möchte.

      • (14) 29.03.12 - 13:13

        Hallo,
        ich finde Deine Antwort sehr gut. Ich bin leider im Moment in der gleichen Situation: Freund hat seit einem Jahr einen Bandscheibenvorfall. Wir sind Mountainbiker und Badminton-Spieler. Das musste ich nun alles begraben und das kann man auch nicht alleine machen. Klar können vielleicht auch Freunde einspringen, aber was bleibt dann noch an Unternehmungen mit dem Partner ? Wobei soll man sich mal zusammen auspowern und was zusammen schaffen ? Ich bin auch sehr traurig darüber, dass der "Kranke" Mitleid fordert, sich aber wenig darum bemüht, dass es wieder besser sein/werden könnte. Das frustriert sehr !
        Eigentlich bist Du ja dann schon alleinerziehend :-( Keine tolle Aussicht.

        Wünsche Dir alles Gute !
        Micha

        • (15) 29.03.12 - 13:54

          <<Wir sind Mountainbiker und Badminton-Spieler. Das musste ich nun alles begraben und das kann man auch nicht alleine machen. Klar können vielleicht auch Freunde einspringen, aber was bleibt dann noch an Unternehmungen mit dem Partner ? Wobei soll man sich mal zusammen auspowern und was zusammen schaffen ? Ich bin auch sehr <<<

          Wie kommst du denn auf dieses schmale Brett.
          Natürlich kann auch nur einer bestimmte Sportarten ausüben.Mein Mann ist z.B.Extrem Biker und trainiert für seine Touren am liebsten allein, trotzdem hält es ihn nicht davon ab gemütliche Touren mit der Familie zu fahren.Für Badminton kannst du dir Partner suchen im Verein und wie man sich mal richtig zusammen auspowert, sollte auch bekannt sein.:-)

          • (16) 29.03.12 - 14:56

            Danke für Deine Anregung. Aber ich finde die Vorstellung echt nicht berauschend, wenn ich im Wald Trails fahre und dass dann alleine ! Wer hilft mir, wenn mir was passiert ? Da findet Dich kein Mensch ! Da kannst Du von der Rettungswacht Dein Handy orten lassen... Nein danke. Ich will ja auch mal neue Strecken entdecken und wenn man dann die Orientierung verliert...

            Und ich mache ja eh schon alles alleine und war froh über diese beiden Übereinstimmungen (Inlinern, Snowboarden, Langlaufen, Squash, Joggen).
            Und Deine andere Idee.. :-) Nee, mit einem Bandscheibenvorfall wirst Du auch in keiner weiteren Diziplin irgendwas auspowerndes erleben !

            Micha

            • (17) 29.03.12 - 17:22

              Ich mache mir da keine Sorgen. Auf den mehrtägigen Touren mit vielen Höhenmetern fährt er mit seinem Verein.Also mein Mann macht auch kein Yoga, Pilates oder Bauchtanz.:-)
              Seine Sportarten ( Kitesurfen, Wakeboard,Snowboarden) macht er halt mit anderen oder unseren Kids.
              Gemütliche Inliner- , Fahrradtouren oder Wanderungen etc, machen wir dann gemeinsam.

              Ich würde ihm an deiner Stelle helfen, ein hilfreiches Rückentraining zu beginnen--dann kann er sich auch sonst bald wieder auspowern.:-)

        (18) 29.03.12 - 14:25

        Hallo Micha,

        zumindest wär es ein Versuch, schaut doch mal welcher Physiotherapeut in Eurer Nähe nach McKenzie behandelt!

        Mit meiner Physiotherapeutin, bei welcher ich lediglich 6 mal war (Kassenrezept) bin ich innerhalb von 2 Wochen schmerzfrei geworden und nach 4 Wochen komplett beschwerdefrei, hätte das nicht für möglich gehalten aber dieses Buch "Behandle Deinen Rücken selbst" hat wirklich alles verändert und ich habe nun immer ein "Werkzeug" zur Hand wenn es mal im Rücken zwickt.
        Bin davor auch (nach Bandscheibenvorfall in L5/S1) tagelang 4füssig aufs Klo usw., wer's nicht erlebt hat kann es sich nicht vorstellen, es ist wie eine Lähmung und hatte mich wütend und traurig gemacht und ich dachte das war's im Leben.

        Bin aber auch konsequent und mach die Übungen immer noch, jeden Tag und es ist Routine geworden, wie Zähneputzen.

        Nur eine Idee, das Buch gibt's bspw. bei Amazon.
        Vielleicht nimmer er es ja an..........

        LG
        Marcus

        • (19) 29.03.12 - 15:08

          Danke für Deinen Vorschlag !!
          Das klingt ja mal gut. Der Bandscheibenvorfall ist nun fast 1 Jahr alt und ein Fahrradtest letztes Wochenende war immer noch nicht ganz ohne Kribbeln im Bein und evtl. kommt schon der nächste dazu: die Finger an einer Hand sind wie eingeschlafen. Diagnose fehlt noch. Ein Gummiball und ein Terra-Band liegen nahezu unbenutzt zu Hause herum... Abnehmwille ist auch nicht da... ich hab leider ein paar Zweifel, aber dann hätte ich nichts unversucht gelassen.
          Lieben Dank Dir !!
          Micha

    (20) 29.03.12 - 16:49
    Überfordert - / bina880

    Hey.

    Ich hatte zwar unten schon allen für ihre Antworten gedankt, wollte dir aber noch direkt sagen, dass mir deine Worte zeigen, dass ich teilweise zuviel verlange. Hier muss ich für die Zukunft generell umdenken und werde meinem Mann auch deutlich sagen, dass er auch mehr Unternehmungen ohne mich planen kann und darf, ohne dass ich ihm Vorwürfe mache. Ich danke dir für deine ehrliche Meinung! :-)

Hallo,
wie hier schon geschrieben wurde, käme es für mich darauf an, wie du mit deinen Erkrankungen umgehst.
Ob du z.B. passiv auf die nächste wartest oder aktiv deine Schwachstellen angehst.Dazu gehört natürlich auch Ärzte zu finden, denen man vertraut.
Gerade Rückenerkrankungen sind eine Volkskrankheit und auch Lifestyle abhängig.
Wenn ich sehen würde , das mein Partner gesund lebt und mit regelmäßigem Sport versucht dem entgegen zu wirken, hätte er auch auf Dauer mein Verständnis und meine Unterstützung.

Warst du schon mal in Kur?Hier gelingt es oft besser Veränderungen ein zu üben.
Ich kann nachempfinden, wie du dich zur Zeit fühlst. Schmerzen zermürben auf Dauer und die Nerven werden dünn.
In meiner Jugend hatte ich zwei Bandscheibenvorfälle.Durch regelmäßigen Sport ( vor allem dem richtigen, von einigen Sachen wie z.B. Stepaerobic musste ich mich verabschieden ), einem speziellen Schwingstuhl u.s.w. bin ich seit vielen Jahren beschwerdefrei.
Natürlich sollte man auch seine Lebensumstände einer Prüfung unterziehen, vielleicht hast du irgendwelche Dauerbaustellen oder Konflikte ?
Ermutige deinen Mann zu Unternehmungen und kümmere dich aktiv um deine Gesundheit.

Gute Besserung.

Ihr Lieben,

ich danke euch!

Ich bin wirklich begeistert hier so viele konstruktive und auch sehr nette Zeilen zu lesen, es fühlt sich fast an, als hätte ich meine Nachricht an meine Freunde geschickt, daher ein wirklich großes Dankeschön von mir!

Eure Zeilen bestätigen mir natürlich, dass die Situation für meinen Mann nicht leicht ist. Kinder haben wir noch nicht, allerdings wollten wir jetzt mit der Familienplanung beginnen. Da macht er sich natürlich Sorgen, ob das überhaupt möglich ist, wenn ich kaum belastbar bin.

Ich denke es ist wirklich wichtig, dass mein Mann für sich eigene Unternehmungen und Ausflüge plant, die ihm Spaß machen. Denn ich fühle mich mittlerweile dauerhaft schuldig, vor allem da mich nun auch seine Mutter anrief und mir sorgenvoll erzählte, dass mein Gesundheitszustand natürlich eine große Belastung für unsere Ehe sei und Kinder dann vielleicht auch nicht das richtige wären. Mich verletzt das sehr.

Es stimmt allerdings auch, dass ich schnell nachlässig werde, was meine aktive Gesundheitsvorsorge betrifft, wenn es mir mal besser geht, werde ich faul und mache kaum Sport und achte auch nicht mehr auf meine Ernährung.

Ich werde mir daher gut überlegen, welche Vorschläge ich meinem Mann für Ostern machen kann, denn er muss wirklich nicht "Händchen halten" auch wenn ich mir natürlich einen Mann wünsche, der keine Angst im Umgang mit seiner eigenen Frau hat, wenn diese Schmerzen hat und wirklich auf ihn angewiesen ist. Hier wünsche ich mir, dass er aufmerksamer ist, doch aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen überfordern ihn diese Situationen und machen ihn irgendwie "bewegungslos".

Mal sehen, wie sich die nächsten Tage entwickeln.
Einen schönen Tag für euch und viele Grüße#klee

(23) 29.03.12 - 15:20

Ob Du zu hause oder im Urlaub Schmerzen hast wegen Deinen Bandscheiben, ist doch egal, oder? Warum ist das ein Hinderungsgrund?

  • So einen Unfug KANN man nur in schwarz schreiben....

    Wenn es dir richtig mies geht, bist du dann nicht am liebsten zu Hause?

    (25) 29.03.12 - 16:50

    Tja, das ist aber mit Schmerzen nicht mal eben so möglich. Wenn es nicht mal möglich ist, dass ich mir selbst die Schuhe binde, dann setze ich mich natürlich nicht für 4-5 Stunden in den Zug und fahre durch die Gegend, um meine Schmerzen noch zu steigern.

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