Mein Mann hat ins Bett gemacht.....

    • (1) 28.04.12 - 10:02
      wasnun???

      ...und es war nicht das erste mal.

      Hallo.

      Mein Mann ist 34 Jahre alt,
      ich wede in vier Wochen 26 Jahre alt.

      Wir sind seit 2 1/2 Jahren verheiratet und seit 3 1/2 Jahren zusammen.
      Ja wir haben schnell geheiratet, aber ich war mir so sicher das er es ist. Ich WAR mir sicher.
      Jetzt werdet ihr denken"selbst schuld, schön blöd" ja vermutlich stimmt das auch.

      Damit ihr versteht was los ist, ein bisschen was zur Vorgeschichte:

      Als wir uns kennenlernten war es Liebe auf den ersten Blick.
      Es hat nicht gefunkt, es hat richtig geknallt.
      Ich kam gerade aus einer langen Beziehung, er hatte bis dahin kaum eine Freundin gehabt.
      Wir sind schnell zusammengezogen und waren so glücklich. Ab und an gab es ein paar Streitereien, meinem Mann fällt es oft schwer die Wahrheit zu sagen. Er hat einen Hang zum flunkern.
      Wir haben das in den Griff bekommen. so langsam lernte ich wieder ihm zu Vertrauen.
      Wir heirateten. Es schien alles super.
      Aber ich war nie Naiv.
      Wir haben uns nie versprochen bis zum Tod zusammen zu bleiben.
      Wir haben uns versprochen das Wir alles tun wollen um diese Beziehung am Leben zu halten. Wir haben uns versprochen nicht zu schnell aufzugeben.
      Viele junge Beziehungen im Bekanntenkreis trennten sich, und ich dachte immer, man so werden wir hoffentlich nie, die geben bestimmt nur alle zu schnell auf, heut will doch keiner mehr um seine Beziehung kämpfen,das wird uns so nicht passieren.

      Heute weiß ich das ich wohl doch Naiv war.

      Unser Kinderwunsch war da. Mein Mann wollte auch nicht mehr zu lange warten mit dem Vater werden.
      Wir rechneten uns alles durch.
      Können wie es uns leisten Eltern zu werden?
      Ja können wir, aber es wird kein Geld im Überfluss da sein. Das ist aber Okay für uns.
      Wir haben ein Jahr gebraucht bis ich schwanger wurde.
      Wir haben uns so gefreut.
      In der 10ten Woche verlor ich es.
      Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen.
      Mein Mann war für mich da. Aber er hat es besser weggesteckt.
      Kurz nach der Fehlgeburt wurde ich sehr krank. Ich bin plötzlich auf der Strasse umgefallen. Es folgten lange Krankenhausaufenthalte. Es kam raus das ich eine Neurologische Erkrankung meines Gehirns habe.
      Die psychische Belastung war sehr groß. Von außen konnte man die Krankheit nicht sehen. Keiner im Familien und Freundeskreis nahm es richtig ernst. Nur mein Mann. ohne ihn Hätte ich das nicht geschafft. Ich bin ihm sehr dankbar, und ja das habe ich ihm auch schon oft so gesagt.
      Es ging mir langsam besser, die Krankheit wird nie weggehen, aber ich muss zumindest keine Medikamente mehr nehmen.

      Unser Kinderwunsch war wieder da. Seit der Fehlgeburt war ein Jahr vergangen.
      Mein Mann begann eine Weiterbildung zum Meister.
      Wir sagten uns, ok wer weiß wie lange es dieses Mal dauert?
      Ich wurde sofort Schwanger.

      Und nu geht alles bergab.
      Ich bin heute im achten Monat.
      Und ich sitze hier und weine, weil ich weiß dass das Mädchen in meinem Bauch wohl ein Scheidungskind werden wird.

      So wie ich.

      Ich streite mich mit meinem Mann ununterbrochen.
      Er ist nich mehr der den Ich geheiratet hab.
      Er ist so nachlässig und faul geworden.
      In allem, vor allem mit sich selbst.
      Er lässt alles stehen und fallen, wo er gerade ist.
      Er will kaum noch Duschen oder sich waschen.
      Ich ekel mich vor ihm. Und ich habe ihm das auch genau so schon so oft gesagt.
      Das ganze geht seit mitte letztem Jahres so. Da war ich noch nicht schwanger.

      Ich habe das gefühl ich bin nur noch seine Putzfrau.
      Hilfe im Haushalt bekomme ich keine. Nie.
      Wir reden reden reden....aber er ändert nix.
      Wir gehen zur Eheberatung....aber er vergisst die Termine.
      Er sagt er ist gestresst durch die Fortbildung. Klar das verstehe ich. Es gab Zwischendrin Zeiten in denen es echt stressig für ihn war. Aber es gab auch Zeiten wo er viel Zeit hatte. Und selbst da, liegt er lieber im Bett.

      Gestern hat er die Prüfung bestanden. er hat einen guten Schnitt gemacht. Ich bin stolz auf ihn.

      Er ist gestern Abend los um das mit den Kollegen zu feiern.
      Ich bin zu Haus geblieben.
      Ich hatte einen Sau anstengenden Tag hinter mir.
      Von 6.00-16.30 war ich arbeiten.
      Dann nach Hause. Haushalt, Tiere versorgen und so weiter.
      Ich hab mich gefreut das ich Heute ausschlafen konnte.
      Pustekuchen.

      Seid drei Uhr bimmelte sein Wecker, warum? Keine Ahnung. aufstehen musste er erst um sieben. Er hat Frühschicht.
      Er schaffte es nicht den Wecker auszumachen. war wohl noch zu betrunken.

      Mein Mann hat das Problem das er ins Bett macht wenn er zu viel getrunken hat.
      Wir wissen beide um das Problem.
      Ich habe nicht mitbekommen wie er ins Bett gekommen ist. Ich habe schon geschlafen.
      Weil ab Drei Uhr ständig irgendwelche Wecker von ihm geklingelt haben,
      hab ich versucht ihn zu Wecken....keine Chance.
      Um acht hatte ich ihn endlich wach.
      Ich war stinksauer.
      dann merkte ich das er ins Bett gemacht hatte. Ich dachte ich spinne.
      WIESO kann ein Erwachsener Mann, wenn er weiß das er dieses Problem hat, sich nicht Abends ne Matte oder ein Handtuch unterlegen???
      Nein, jetzt kann ich mal wieder seinen Dreck wegmachen.
      Er musste ja zur Arbeit.
      Als er sich fertig gemacht hat, saß ich im Schafzimmer und habe geweint (Hormone?)
      Er hat es Ignoriert.

      Ich kann nicht mehr.
      Ich will nicht mehr reden, weil er nicht zu hört.
      Ich bin hier nur noch seine Putzfrau.

      Er räumt nie etwas weg, lässt alles fallen wo er geht und steht.
      Ich hab schon mal versucht einfach nix meht weg zu räumen.

      Stört ihn nicht.
      Lebt er halt im Dreck weiter.
      Und ich habe bestimmt kein übersteigertes Sauberkeitsempfinden.

      Am meisten kotzt mich daran diese Respektlosigkeit an.
      Kann das jemand verstehen???
      Ich komm mir vor wie die letzte Minna.

      Ich habe ihm heute morgen gesagt, bevor er zu arbeit ist, das ich das nicht mehr kann, und die Scheidung will.

      Übertreibe Ich???

      Gebe ich zu schnell auf???

      Missverstehe ich meinen Mann???

      Erwarte ich zuviel??? Nur weil ich in einer Gleichberechtigten Partnerschaft leben will?

      Ich weiß nicht mehr was ich machen soll.
      All das Reden und in den Hintern treten bringt bei ihm nix.
      Und alles verständnis und ruhiges Problem lösen bringt auch nix.
      Aufgestelle Pläne bringen Nix.
      Paartherapie bringt Nix.
      Wir hatten auch erst eine Sitzung. Den anderen Termin hatte er mal wieder "verschwitzt"

      Ich erwarte ja nicht mal große Putzaktionen, aber zumindest Körperhygiene.
      Und das er es schafft seinen Abfall in den Abfalleimer zu schmeißen.
      Ist das schon zu viel?

      Warum ist er plötzlich so, und warum wird es immer schlimmer???

      Was soll ich machen?
      Ist meine Ehe wegen sowas zu Ende???

      Was würdet ihr machen?

      Gerade hat das Telefon geklingelt. Er wollte sich entschuldigen, aber er weiß nicht wofür.
      Ich wollte nicht mit ihm reden.

      Danke für´s lesen.
      Vielleicht kann mir ja jemand helfen.

      LG
      wasnun???

      • Guten Morgen,

        nach einer Sitzung bei der Eheberatung kann man noch nicht so viel erwarten. Dein Mann hat Stress gehabt, weißt du eigentlich, was es bedeutet, den Meister nebenbei zu machen? Und feiern darf wohl erlaubt sein. Mit seinem Problem mit dem Nässen sollte er sich medizinisch behandeln lassen.

        Er war in schwierigen Situationen für dich da. Ich finde, du hast eine unheimliche Erwartungshaltung. Das kann so nicht gut gehen. Zu viel reden bringt manchmal auch nichts. Einfach mal den Druck wegnehmen und leben. Die Ruhe brauchst du auch für dein/euer Kind.

        Hier scheint der Spruch zu stimmen: Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Versuch was Entspannendes heute zu machen.

        Alles Gute,

        Joana

        • (3) 28.04.12 - 10:19

          Danke für deine Antwort.

          Ja ich weiß das es schwer ist den Meister nebenbei zu machen.
          Ich habe da auch volles verständnis für
          Aber es gab auch Wochen zwischendrin, in denen er nicht gelernt und gearbeitet hat.
          Ja ich gönne ihm den Urlaub.( auch wenn ich schon ewig keinen mehr hatte)
          Ich gönne ihm auch das feiern.

          Aber ich habe das gefühl das ich seit dem letzten Jahr für ihn einfach nicht mehr wichtig bin.
          In gar keinen Dingen. Leider.
          Das ich nochnichtmal wichtig genug bin, um sich vor dem Sex die Zähne zu putzen, um es mal so zu sagen.
          Trotz allem werde ich meine Erwartungshaltung mal überdenken,
          danke

          LG
          wasnun???

          (4) 29.04.12 - 09:01

          Also ich finde nicht, dass Stress eine Ausrede für mangelhafte Körperhygiene ist...

          Ich verstehe die TE!!

      Glückwunsch, du bist bald zweifache Mama. Das eine Kind hast du bereits zu Hause....

      Nach einer Sitzung Paartherapie kann man tatsächlich noch nichts sagen oder erwarten. Da benötigt ihr schon ein paar mehr. Wird nur schwer, wenn nur einer Interesse daran hat. Und da sind wir auch schon bei den Fakten: eine Beziehung funktioniert nicht, wenn nur einer sie führt. Eine Beziehung bedeutet jeden Tag auf`s neue Arbeit - und das gilt für beide...

      Du musst dich entscheiden, ob du oder besser ihr, so leben wollt. Entweder du setzt deinem Mann die Pistole auf die Brust, was die Therapie betrifft oder du solltest deinen eigenen Weg gehen.
      Ohne Hilfe werde ihr das kaum rausfinden. Und ich denke auch, dass gerade dein Mann Hilfe benötigt.

      LG

      P.S. Ein Mann leidet nach einer Fehlgeburt nicht weniger, nur anders!

      • (6) 28.04.12 - 10:24

        Danke für deine Antwort.

        Danke, genau so fühle ich mich, als hätte ich ein großes Kind zu Hause.
        Der zwiespalt in dem ich mich gerade befinde ist sehr schwer für mich.

        Einerseits weiterveruchen? Die Liebe ist ja da.
        Oder aber einsehen das wir uns nur kaputtmachen?

        Ich weiß es leider nicht.

        Danke für deine Antwort, mir geht es jetzt echt etwas besser.

        LG
        wasnun???

        • Jetzt mal aus meiner Sicht, wäre ich in deiner Lage: Ich würde es mit der Paartherapie versuchen und dort offen und ehrlich sagen, dass du davor bist, die Ehe zu beenden. Selbst wenn dein Mann zum nächsten Termin nicht erscheint, kannst du dies ansprechen.

          • (8) 28.04.12 - 10:56

            Ja da habe ich auch schon mal drüber nachgedacht.

            Ich habe viel Hoffnung in diese Paartherapie gesetzt, ich werde dort auf jeden Fall noch mal hingehen.
            Zum Glück ist der Therapeut sehr nett.

            Danke für Deine Antwort.
            Du hast mir sehr geholfen.

            LG
            wasnun???

    Als ich die Beschreibung Deines Mannes durchgelesen hatte, dachte ich mir, das könnte genau mein Exmann sein, wenn der noch leben würde, aber der hat sich schon lange zu Tode gesoffen.
    Stress hin oder her - ich kenne schon job-bedingt ZAHLREICHE Männer, die sich neben dem Job noch beruflich weiterbilden - oder auch mal feiern. Aber sich nicht waschen, faul wie Sau UND noch besoffen ins Bett pinkeln - tut mir leid, das geht garnicht. Ich möchte nicht, dass Du mal so ausrastest wie ich damals, ich konnte einfach nicht mehr, als er wieder halb bewußtlos in der Riesenpfütze lag - und habe einen Schirm an ihm kurz und klein geschlagen, danach bin ich zusammengeklappt. So weit runter darfst Du Dich nicht ziehen lassen.

    Du bist schwanger, okay da sieht man manches dramatischer, aber selbst wenn ich 1/3 abziehe, möchte ich den noch immer nicht haben.
    Du wirst 2 Kinder haben, wenn er sich nicht schnellstens ändert.
    An der Therapie hat er kein Interesse, sonst ginge er hin. An Dir wohl auch nicht viel, sonst würde er sich wenigstens waschen, das ist nicht zuviel verlangt. Alles was Du versuchst, bringt wohl nichts. Die Meisterausbildung ist dafür KEINE Entschuldigung.

    Hast Du die Möglichkeit, ihn man 2 Wochen "sitzenzulassen" ??? Zu Deinen Eltern zu gehen oder zu sonst jemandem ? Ich würde ihn mal wirklich 2 Wochen "verkommen" lassen - mal sehen, ob er sich dann wohlfühlt (dann wäre wohl wirklich alles am Ende) oder ob er sich überlegt, wie er weiterleben will und sich ändert.
    Schocktherapie ist manchmal besser als alles andere. Hallo ? Der Mann ist 34 Jahre alt und sollte eigentlich wissen, was er tut.
    Ich wünsche Dir alles Gute !
    LG Moni

    • (10) 28.04.12 - 11:10

      Hallo Moni,

      danke für Deine Antwort.
      Leider habe ich niemanden hier zu dem ich mich zwei Wochen "flüchte könnte".
      Meine Eltern möchte ich da nicht mit reinziehen, die hängen sich immer zu sehr an solchen sachen auf, und würden mich wohl danach in zehn Jahren noch nicht mit dem Thema in ruhe lassen.

      Ausserdem ist er ihr "Traumschwiegersohn" auf den lassen sie nix kommen, eher bin ich die faule undankbare Tochter. Alles schon dagewesen mit einem anderen Mann.
      Aber das ist ein andere Thema.

      Ich habe überlegt ihm heute Mittag seine gepackte Tasche vor die Tür zu stellen, bevor er nach Hause kommt. Dann soll er erstmal schauen wo er hingeht.

      Ich denke so werde ich es auch erstmal machen.

      Danke für Deine Antwort sie hat mich in meinem Empfinden gestärkt.
      Ich werde wohl mit der Therapie erst mal weitermachen, ob er mitgeht oder nicht,
      und dann werde ich wohl eine Entscheidung treffen müssen.

      Danke

      LG
      wasnun???

      • Gute Idee mit der gepackten Tasche...... soll er ruhig mal eine Nacht woanders vor sich hin müffeln...#cool

        Meine Mutter ist übrigens untergehakt mit meinem Ex spazierengegangen, mit dem Mann, der ihre Tochter verdroschen hat.....kenn ich also auch. Als ich das erfuhr, bin ich ausgerastet und hab ihr empfohlen, sie könne ihn gerne heiraten - wir waren da ja schon geschieden. Da war der Kontakt dann auch erledigt.
        LG Moni

        • (12) 28.04.12 - 12:22

          Das mit Deiner Mutter finde ich aber echt hart. Ganz sooo schlimm sind meine Eltern nicht, aber sie suchen den Fehler in erster Linie immer bei mir.

          "Muss ja einen Grund haben das der arme Junge so ist" Mein Vater wollte halt immer einen Sohn haben.

          Nun ja meine Eltern sind so und werden sich nie ändern. Ich habe gelernt damit zu leben und den Kontakt einzuschränken.

          LG
          wasnun???

liebe wasnun!

ich war mir nicht sicher, ob ich dir schreiben soll, soviel ahnung hab ich nicht, bin nur laie, aber deine geschichte hat mich nicht losgelassen.

meiner meinung habt ihr ein blödes rollenmuster.
er das kind, du die mutter.
mein mann und ich hatten das auch und wenn wir uns unsere "herkunftsfamilien" angucken, wird schnell klar warum das so war.

dein mann benimmt sich wie ein kind, aber du scheints auch die "mutterrolle" zu übernehmen. bitte versteh das nicht als angriff#liebdrueck. zu so einem rollenmuster gehören immer 2.

mir scheint, du musst dich jetzt entscheiden ob du kämpfen willst, oder ob du sagst es reicht! beides kann ich gut verstehen.

solltest du kämpfen wollen, müsst ihr aus euren rollen raus. aber das ist schwer#schwitz und du kannst es auch nur FÜR DICH#winke tun!

behandle ihn wie einen erwachsenen #coolmann. (auch wenn's tierisch schwer ist!)

mach nicht sein bett. er hats verbockt, dann kann (ein erwachsenen #coolmann) er es auch säubern#putz. weil es warscheinlich stinken wird, schlaf erstmal im wohnzimmer.

schreib deinem mann einen kurzen brief.
es wird sich jetzt was ändern, ich werd dich als erwachsenen mann behandeln der du bist, in den hab ich mich verliebt habe. ich entscheid mich das durchzustehen und dich zu lieben. (liebe ist ja bekanntlich mehr als ein gefühl, liebe ist eine entscheidung)

räum sein zeug nicht mehr hinterher, irgendwann wird ihn stören und er wirds machen.
glaub mir, das ist soo schwer auszuhalten, aber es hilft.
(teilweise hab ich die wäsche meines mannes nicht mehr gewaschen, bis er es geschnallt hat)

wenn du es schaffst, sag ihm was nettes. vielleicht findedst du es gut, das er zur arbeit #progeht (und damit finanziell für dich/euch sorgt? sorry, aber dafür weiß ich zu wenig über euch), oder evt. den einkauf macht.
einfach kleinigkeiten. wenn du deinen blick auf ihn änderst, wirst du dein verhalten auch ändern und dmait bsteht die hoffnung, das ER sich auch ändert. aber aktiv kannst du nur an DIR arbeiten.

manchmal haben männer depressive phasen (war bei meinem mann so) und wenn er nur gemecker hört (was ja aus deiner sicht super verständlich ist) dann verkriechen sie sich nur noch mehr.

ich möchte dir mut machen, aus deiner "Mama"-Rolle zu treten und die Verantwortung für dich zu übernehemen. Und zwar nur für dich. Dein Mann ist alt genug es für sich zu tun.

Ich wünsche dir alles Gute!!!!!

  • (14) 28.04.12 - 11:57

    liebe ersterkruemel,

    danke erstmal für Deine Antwort.

    Ich hab auch schon mal drüber nachgedacht, ob wir nicht in dieser "Meckerspirale" festhängen
    Ich mecker und tu und mach, er ist genervt.

    Das ich ihn nicht ändern kann sondern nur mich selbst ist richtig, und es ist schwer ;-)

    Natürlich hat er auch viele liebe und gute Seiten,und ich lobe ihn auch oft dafür, z.B. das er die Weiterbildung gemacht hat um uns ein besseres leben zu ermöglichen, aber im Moment überwiegt leider das schlechte.

    Im Moment lebt mein Mann nach dem Motto "fünf Minuten doof angestellt, einen ganzen Tag arbeit gespart" klingt hart, aber es stimmt.

    Vielleicht sollte ich ihm wirklich mehr Aufgaben überlassen, wenn er sich nur etwas mehr Mühe mit den Aufgaben geben würde.

    Und ich rede hier von nichts Weltbewegendem, sodern von sowas wie "räum deine saubere Wäsche in den Schrank ein" Macht er nicht. Er legt die saubere und gefaltete Wäsche (welche ich gewaschen und gebügelt habe) auf den Boden, der Schrank scheint wohl zu weit entfernt.

    Ich habe aber auch Angst davor, wenn ich ihn einfach sein Ding machen lasse, das wir uns total entfremden.
    Das ich mich weiter insgeheim ärgere, und er denkt es ist alles super.
    Angst davor das wir uns irgendwann gar nichts mehr zu sagen haben. Das der Frust alles zerstört.

    Danke für den Hinweis auf diese Sichtweise, ich werde das so bei der Paartherapie mal ansprechen.

    LG
    wasnun???

    • ***Im Moment lebt mein Mann nach dem Motto "fünf Minuten doof angestellt, einen ganzen Tag arbeit gespart" klingt hart, aber es stimmt.***

      Und das ist genau der Punkt. Er stellt sich doof an, weil er weiß, du machst es dann schon. Ich wette, du packst die Wäsche in den Schrank, die er auf den Boden gelegt hat.

      Ich würde seine Wäsche ab sofort einfach nicht mehr waschen und schon gar nicht falten und bügeln. Er weiß es ja nicht zu schätzen, wenn er den Kram einfach auf den Boden legt.

      Aber ich kenne auch Männer, die das nicht interessieren würde. Da kann die ganze Bude zumüllen und die fühlen sich noch immer wohl und bemerken das gar nicht. Irgendwie schaffen sie es, alles auszublenden.

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