Muttersöhnchen

    • (1) 04.05.12 - 18:59

      Hallo!

      Meine Freundin hat einen netten Typen kennen gelernt. Sie ist 35.

      Er ist 42 und hatte noch nie ne Freundin. Er wohnt daheim bei Mutti (70) und haben zusammen ein Geschäft.

      Er ist wohl sehr ein Muttersöhnchen, was ja auch kein Wunder ist, weil er mit ihr wohnt und zusammen arbeitet. Vater ist schon früh gestorben.

      Sie würde gerne eine Beziehung mit diesem Mann eingehen, hat allerdings Zweifel, ob es nicht schwierig werden könnte, denn Mutti ist halt immer präsent und schon immer die Nr. 1.

      Wer hat Erfahrungen mit so einem Muttersöhnchen?

      Muttersöhnchen bitte jetzt nicht falsch verstehen, ist jetzt echt nicht abwertend gemeint, aber ist halt so.

      LG
      Melissa W.

      • (2) 04.05.12 - 19:01

        macht mutti auch beim sex mit?! #gruebel

        Hallo,

        ich kann Dir einen kleinen Ratgeben für dem Umgang mit Muttersöhnchen Geben:

        1. Vorsicht beim Aufbau der Beziehung nichts zu früh und nichts zu schnell.

        2. Vorsicht im Umgang mit Frau Mama. Sie wird warscheinlich die Freundin als Konkurrenz betrachten. Um ihr keine Munition zu liefern sollte sie sich sehr zurückhalten mit persönlichen Mitteilungen über ihr Vorleben, ihre Familie, ihre Absichten usw. Der Umgang sollte freundlich sein, aber nicht intim.

        3. Wenn sie merkt, dass Frau Mama an der Beziehung zu großen Anteil nimmt, dann ist Rückzug angesagt. Gemeinsame Unternehmungen höchstens einmal pro Monat. Wenn der Umgang mit dem Mann ohne Mama nicht stattfinden kann, dann lieber darauf verzichten und sich was anderes vornehmen.

        4. Wenn die Beziehung weiter fortschreitet, muss sie darauf achten, dass sie vor der Mama steht und die erste Geige bei ihm spielt, er sozusagen hinter ihr steht. Alles andere bedeutet jahrelange Frustration und Leiden.

        Ja soweit erstmal, ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich.

        (4) 04.05.12 - 20:27
        Erfahrung vorhanden

        Ich hatte schon öfter ein Muttersöhnchen zum Partner. Zwar wohnten die nicht mehr bei Mutti und hatten bereits Beziehungen, aber Mutti war eben wichtig und irgendwie immer präsent.
        Auch Eifelsüchteleien von Muttis habe ich schon erlebt, toll fand ich das insgesamt nicht.
        Meistens sind diese Männer relativ unselbstständig, weil Mutti das Regiment übernimmt und immer übernommen hat. Im Zweifelsfall würden sie sich nicht gegen die Mutter stellen und auf Seite der Partnerin schlagen.
        Sie kann es ja mal vorsichtig antesten, aber ich ahne nichts Gutes.

      • Hi,

        deine Freundin sollte Ödipussi anschauen und sich dann überlegen ob sie das will :-),

        Lg juju

        (6) 05.05.12 - 18:51

        ich bin mit einem Muttersoehnchen verheiratet. Hat bei Mami gewohnt bis wir zusammen gezogen sind, arbeitet mit Mutti im gemeinsamen Steuerberaterbuero zusammen (scheidung vom Papa laaaange her), er hatte allerdings schon andere Beziehungen.

        Er hat es sich nicht leicht gemacht, da er mit mir auch eine starke Persoenlichkeit hat genau wie seine Mutter (wir lassen uns halt beide die Butter nicht vom Brot nehmen) und damit kommt Schwiemu schwer klar (sie haette wohl lieber ein Mau/euschen gehabt). Sie ist recht launisch und manchmal total nett zu mir und manchmal echt aetzend, je nach Tagesform, ist nicht immer einfach und sie ist in keiner Weise kritikfaehig, spart aber nicht an Kritik an mir (nie direkt, immer nur ueber meinen Mann).

        MIttlerweile haben wir eine kleine Tochter und fuer meinen Geschmack bringt sich Schwiemu etwas zu sehr ein (z.B. sie wollte uns zu sage und schreibe 6 verschiedenen Kinderaerzten schicken, weil unsere 3 Monate alte Tochter eine Essstoerung hat (sie war klassisches Clusterfeeding Baby und wollte abends stundenlang an der Brust haengen). Sie will immer alles genau wissen (wieviel die Kleine schlaeft, isst, kackt etc.), und faengt dann an irgendwelche Krankheiten etc auszuspinnen (Schlaf-Ess-Verdauungsstoerungen etc.). Hab jetzt meinem Mann ein Informationsverbot auferlegt, sprich wenn Schwiemu fragt: Hat sie gegessen? Sagt mein Mann: Ja! Schwiemu: Und wieviel und was? Mein Mann: Genug, Gemuese! ...somit bieten wir weniger Angriffsflaeche.

        Schwiemu spielt eine grosse Rolle in unserem Leben und damit tue ich mich schon mal schwer, das beeintraechtigt aber nicht die Liebe zu meinem Mann. Mein Mann hat sehr mit einem schlechten Gewissen zu kaempfen (wenn Schwiemu (wie jedes Wochenende) arbeitet auch Samstags und Sonntags und er dann bei uns, seiner Familie ist z.B.), dass ist so antrainiert von ihr ueber Jahre. Sprich rational sieht er, dass seine Mutter entscheidet wieviel sie arbeitet und er entscheidet wieviel er, aber emotional hat er das Gefuehl er laesst seine Mutter im Stich...sehr schwierig fuer ihn, aber er liebt es einfach zu sehr Zeit mit uns zu verbringen, dass wir ueber sein schlechtes Gewissen siegen.

        Man muss in so einem Falle versuchen Distanz zu schaffen, denn die Mutter ist allgegenwaertig. Wichtig sind Abgrenzung und wie schon geschrieben, dass der Mann sich zu erst fuer Dich entscheiden wuerde und dann fuer Mama, dann hat es eine Basis.

        Ich wuerde mein Muttersoehnchen wieder heiraten....

        Versuch macht kluch

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