Wann ausziehen?

    • (1) 15.05.12 - 16:55
      raus!

      Hallo,

      bis zu welchem Alter oder Lebensabschnitt würdet ihr tolerieren, dass eure Partner zuhause bei seinen Eltern wohnt?

      Mich nervt es dermaßen, auch wenn wir 'erst' Anfang 20 sind.

      In diesem Zusammenhang auch: Wie schwer ist is, sein Kindergeld auf das eigene Konto (sein Konto) zu bekommen, statt auf das seiner Eltern (seiner Eltern) ?

      Seine gluckenhafte Übermutti möchte nämlich nicht, dass er auszieht und unterstützt ihn deshalb während des Studiums (2. Bildungsweg nach einer betrieblichen Ausbildung) finanziell nicht und möchte auch sein Kindergeld nicht hergeben. Mit seinem Nebenjob, ein paar Rücklagen und eben dem Kindergeld bis 25 würde er bei Auszug ganz gut hinkommen, ohne das Kindergeld eben nicht.

      Ich weiß, dass ich eine sehr treibende Kraft bin bei diesem Auszug aber kann ich ihm vorschlagen, irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen? Wir möchten zwar nicht zusammen ziehen aber ich kann es kaum aushalten ihn bei seinen Eltern zu besuchen, die mein Nachthemd zusammenlegen, kaum dass ich im Bad bin und die Spermaflecken auf seinem Bettlaken mit uns diskutieren.

      Ich vs. die Mutter... ich weiß nicht, ob ich das will ;-)

      Danke für Meinungen!

      • Kommt er dann von der MutterCheffin zur FreundinCheffin?

        :-)

        Was er tun kann, weiss ich nicht genau. Vielleicht mal beim Jugendamt nachfragen oder einer unabhängigen Beratungsstelle.

        Auf jeden Fall kann nur er etwas tun. Wenn er nicht auszieht, kann das auch bedeuten, dass er eigentlich ganz zufrieden ist mit der Situation.

        Ich kann von mir sagen, dass ich mit 19 ausgezogen bin. Meine Schwester war erst 16. Wir haben alle davon profitiert. Wir sind aber auch Töchter, keine Söhne, alle meine Freunde zogen von zu Hause aus, sobald sie auf eigenen Beinen stehen konnten.

        Lass ihn das allein machen. Lass ihn das auch allein entscheiden. Denn er muss selbständig sein, wenn er allein leben will. Oder hast du vor, seine Dinge für ihn zu regeln? Das wäre unklug.

        Alles Gute und zähe Nerven bei der Schwiegermama. Ach so: Kann er nicht einfach oft bei dir sein? Damit wäre dann der Druck seiner Eltern weg.

        White

        • (3) 15.05.12 - 17:14

          Hallo,

          nein kommt er eben nicht. Ich sag ja, ich möchte nicht mit ihm zusammenziehen, er möchte in eine Jungs WG- war auch schon länger so abgesprochen mit seinem Kumpel.

          Ich habe eben nicht vor die Dinge für ihn zu regeln. Und natürlich sind wir auch oft bei mir, in meiner WG, die mein kleiner Hafen ist und die für mich und meine Mitbewohnerin gerade genug Platz bietet.

          Er war schonmal von zuahause raus. Damals ist es mit seiner Ex Freundin aufs platte Land gelaufen und das ging schief.

          Allerdings habe ich das Gefühl er wird immer selbstständiger, und da ist ein häufiger Aufenthalt in meiner Wohnung nicht gerade förderlich. Ich könnte ausrasten wenn wieder seine Sachen überall rumfliegen, ich die bin die alles einkauft etc etc etc.

          Das wäre anders wenn er seine eigene Wohnung hätte, in der er einkauft und ich alles rumfliegen lassen kann.

          So wie es ist fühle ich mich auch einfach überlegen, erwachsener etc. und das istr auch nicht grade förderlich für die Beziehung.

          Ständiges bei mir sein ist nicht die Lösung- da fehlt mir dir Gleichberechtigung.

          Danke fürs antworten !

          VLG

          • (4) 15.05.12 - 20:57

            >>>Ich könnte ausrasten wenn wieder seine Sachen überall rumfliegen, ich die bin die alles einkauft etc etc etc.

            Das wäre anders wenn er seine eigene Wohnung hätte, in der er einkauft und ich alles rumfliegen lassen kann.<<<

            #kratz

            Das ist dein Ziel, deine Sachen bei ihm rumfliegen zu lassen?

            Er muss ja bei dir nichts rumfliegen lassen und an den Einkäufen kann er sich beteiligen.

            Du kommst etwas kindisch rüber.

            • (5) 16.05.12 - 08:37

              Hallo,

              ich meine das im übertragenen Sinne. Es geht mir darum,dass wir auf einer Stufe stehen und das er sich weiterentwickelt und nicht, wie es momentan der Fall ist, sich zu einem 9 jährigen zurückentwickelt, der stolz wie Bolle ist wenn er die Spülmaschine ausgeräumt hat.

              Das war am Anfang der Beziehung anders.

              und ich möchte nicht sagen 'räum bitte deine Sachen weg' , 'gib mir bitte was zum Einkauf dazu' etc pp.

              Das ist es, was mich stresst.

              VLG

      (6) 15.05.12 - 17:05

      ... wenn es dich nervt bei ihm zu übernachten, warum übernachtet er dann nicht bei dir? Du scheinst ja alleine zu wohnen? Wo ist das Problem???

      • (7) 15.05.12 - 17:42

        Ich wohne in einer WG, nicht ganz alleine und da kann er nicht komplett mit dazuziehen.

        Abgesehen davon nervt es mich, dass er quasi Dauergast ist. Ich habe keine Lust für uns beide den Haushalt zu schmeißen, zumindest nicht solange er nicht auch einen Haushalt hat, den er schmeißen muss.

        Und das Problem ist, das es auch verschiednene Gründen unattraktiv wirkt, wenn jemand bei Mutti wohnt. Als wir zusammengekommen sind, standen seine Auszugspläne.

        Grüße

        • Schon irgendwie traurig, wenn das die Attraktivität ausmachen soll.
          Ich finde deine Gründe sind nicht Grund genug, so leid mir das tut. Es macht tatsächlich den Anschein, als wolltest du ihn jetzt erziehen. Und das ist das eigentlich unattraktive an der Angelegenheit.

          Ruder mal ein wenig zurück. Überlege, ob du nicht viel eher ein Problem mit ihm hast, denn mit seiner Wohnsituation.

          Alles Gute

          White

          • (9) 16.05.12 - 08:45

            Hallo,

            danke für die Antwort.

            Natürlich macht das nicht alleine die Attaktivität aus. Das habe ich auch nie gesagt.
            Als wir zusammekamen war er gerade wieder bei seinen Eltern eingezogen. Übergangsweise sollte das sein, bis es anfängt zu studieren und sich dann was Neues sucht. So seine Aussage.

            Zu diesem Zeitpunkt hat er mir selbstverständlich geholfen, gespült, sich um seine Sachen selbst gekümmert, mit mir eingekauft, den Frühstückstisch abgedeckt wenn ich ihn gedeckt hatte usw.

            Bei seiner Mutter ist das quasi verboten. Der Junge soll da bloß keine "Weiberarbeit" machen.

            Ergo entwickelt er sich zurück und lässt mich machen. Das wäre auch nicht so schlimm, wenn er eine eigene Wohnung hat, in der er das meiste macht.

            Und ja, ich finde es unattraktiv, wenn mein Freund anfängt es als selbstverständlich anzusehen bzw. zu erwarten, dass ich mich wie Mutti verhalte.

            Insofern liegt mein Problem eher bei ihm, als bei seiner Wohnsituation. Aber ich denke, dass eine Veränderung dieser die Probleme lösen würde.

            Und erziehen ist an dieser Stelle das falsche Wort. Ich möchte das er das einhält, was er geplant hat und außerdem, dass er ein bisschen Abstand zu Mutti gewinnt. Die lullt ihn nämlich ganz schön ein.

            VLG

    (10) 15.05.12 - 17:14

    Einerseits verstehe ich zwar Deinen Wunsch, doch ich habe das Gefühl, dass Du

    1. gerade in einer anderen Lebensphase bist als er und
    2. dass Du Dich zu sehr in seine Dinge einmischst.

    Ist doch sehr vernünftig, erstmal im Hotel Mama zu bleiben, wenn man studiert und es gut funktioniert - warum sollte er sich das sehr teure und zeitfressende Vergnügen eines eigenen Haushalts leisten?

    Zu der Sache mit dem Kindergeld zügelst Du Dich besser. Das geht Dich überhaupt nichts an, sondern betrifft die finanziellen Absprachen zwischen ihm und seinen Eltern.

    Ich werde es nie verstehen....Frauen suchen sich Männer und versuchen diese dann krampfhaft nach ihren Wünschen umzukrempeln #kratz

    • (11) 16.05.12 - 08:52

      Hallo,

      danke für die Antwort. Ja es kann schon sein, dass wir uns in anderen Lebensphase befinden. Als wir zusammengekommen sind, war die Situation so, dass er gerade wieder bei seinen Eltern eingezogen ist. "Übergangsweise, bis ich studiere und was Neues habe".

      Und ich habe mich darauf verlassen. Es geht auch nicht nur darum, dass er in einem einzigen Zimmer in einer winzigen Wohnung mit seinen Eltern wohnt, sondern darum, dass er sich total von Mutti einlullen lässt und irgendwie automatisch Muttis Verhalten auch von mir erwartet und sich damit total zurückentwickelt. In zwei Jahren muss ich ihm wahrscheinlich die Brust geben wenn das so weiter geht.

      Ich versuche nicht krampfhaft ihn umzukrempelt. Ich habe ihn als selbstständigen, modernen, zuverlässigen Mann kennen und lieben gelernt und jetzt entwickelt er sich zu Muttis kleinem Jungen zurück.

      Das mir das aufstößt ist ja wohl klar.

      Natürlich kann nicht nur mutti etwas dafür, sondern auch er aber wenn Sie ihm das Kindergeld sperrt, was er zum ausziehen benötigt, um ihn weiter beglucken zu können dann ist das unmöglich einfach.

      VLG

(12) 15.05.12 - 17:46

Also ich bin erst NACH der Ausbildung usw. ausgezogen. So eine eigene Wohnung und der Unterhalt dazu ist ja schon teuer!!! Meine Schwester ist mit 26 ausgezogen. Nach Ausbildung, Uni und Geld ansparen... eben WEIL ein eigenes Leben teuer ist. Mein Bruder ist 23 und wohnt noch zu hause. Steckt ebenfalls in einer Ausbildung. Wie soll man das finanzieren??? Ich fände es eher dämlich ohne eigene Kohle auszuziehen!!!

Na ja, und ich finde auch, dass das Kindergeld demjenigen zusteht der einkauft usw. Ich nehme mal an, dass nicht er derjenige ist der Strom, Einkauf usw. seiner Mutter zahlt.

  • (13) 16.05.12 - 09:00

    <<Na ja, und ich finde auch, dass das Kindergeld demjenigen zusteht der einkauft usw. Ich nehme mal an, dass nicht er derjenige ist der Strom, Einkauf usw. seiner Mutter zahlt. >>

    Ja finde ich auch. Und er hat gespart und sich einen Nebenjob gesucht und das Kindergeld halt mit eingerechnet um eben seine Miete, sein Essen etc. zu bezahlen.

    Deshalb denke ich auch, dass es ihm zusteht und finde es gemein, dass Mutti es sperrt.

    VLG

(14) 15.05.12 - 17:47

Die Mutter unterstützt ihren Sohn ja sehr wohl, er lebt ja in ihrem Haushalt, das Kindergeld wird wohl nur einen Teil der verursachten Kosten abdecken. So viel ich weiß (und ich lasse mich in diesem Punkt gerne belehren), müssen die Eltern eine Ausbildung finanzieren. Das haben sie bereits gemacht.

"In diesem Zusammenhang auch: Wie schwer ist is, sein Kindergeld auf das eigene Konto (sein Konto) zu bekommen, statt auf das seiner Eltern (seiner Eltern) ?"
Kindergeld wird an den Kindergeldberechtigen (das ist derjenige, der Kindergeld beantragt hat) überwiesen. Denn wenn es zu Überzahlungen kommt, wendet sich die Familienkasse an den Kindergeldberechtigen und nicht dann an deinen Freund. Ob dein Freund für sich selber Kindergeld beantragen kann, entzieht sich meiner Kenntnis.

Irgendwie hat man aber schon den Eindruck, als ob der Jung seine Mutti für eine andere Glucke auswechselt. Selbst wenn du es gut meinen solltest, das meint seine Mutter bestimmt auch. Vielleicht stimmt einfach die Chemie zwischen euch Frauen nicht. Er könnte ja auch bei dir übernachten....

  • (15) 16.05.12 - 09:13

    Hallo,

    ja Mutti unterstützt ihren Sohn sehr. Er möchte diese Unterstützung nur leider nich, sondern würde gerne in die eignen 4 Wände ziehen. Dafür hat er gespart, dafür hat er sich einen studentischen Nebenjob bereits vor dem Studium organisiert und hat eben dieses blöde Kindergeld mit eingeplant. Dadurch, dass Mutti dies aber als Pfand dafür, dass er bei ihr wohnen bleibt, behält, sind alle Pläne zunichts.

    Wohngemerkt, Pläne, die er geschmiedet hat bevor er mich kannte.

    Außerdem wechselt er nicht die Glucken, wie du es so schön beschreibst. Wir wollen ja gar nicht zusammenziehen. Er hatte eine WG (die Wohnung hatten sie schon) mit einem Kumpel geplant, die sich 80 km von meinem Wohnort entfernt befindet.

    Klar kann er auch bei mir übernachten und er nutzt es auch ausgiebig. Für mich war das nie ein Problem, bis es angefangen hat, dass er das Verhaöten seiner Mutti auf mich projeziert hat.

    Soll heißen: Anstelle des selbstständigen Mannes, den ich kennengelernt habe, der selbstverständlich mit angepackt hat habe ich immer mehr Muttis Sohn bei mir sitzen, der ohne Ansage nicht einen Finger krumm macht im Haushalt, weil das eben bei Mutti verboten ist. Also das Jungs so einen Weiberkram machen.#klatsch

    Im ürbigen bin ich alles andere als eine Glucke, was auch erklärt, warum die Chemie zwischen mir und seiner Mutti nciht stimmt. Ich möchte meine Wohnung haben, in der ich bestimme, in der meine Sachen sind und in der er, als mein Freund, zu besuch ist. Ich möchte weder alleine für uns beide waschen, noch kochen, noch putzen solange er das nicht auf für mich tut. Außerdem steigt mir meine Mitbewohnerin langsam aufs Dach, weil er quasi bei uns wohnt und die NK und der Platzmangel in die Höhe schießen.

    Mittlerweile trifft er sich sogar mit seinen Freunden in meiner Wohnung, weil ihm das gegluckt seiner Mutter (wo gehst du hin, wann kommst du wieder, mit wem, trink nicht soviel, sei zum essen auf jeden Fall zuhause, warum warst du zum essen nicht zuhause?) so auf die Nerven geht.

    Ich möchte, dass er ein schönes Studentenleben in seiner Männer WG hat. Mit Partys, Tiefkühlpizza und einem Wohnzimmertisch aus Bierkästen.
    jetzt sieht sein Studentenleben so aus: Morgens 2 h zur Uni pendeln, abend 2h zurück pendeln. Er verpasst alle Partys, kommt nicht in die Studentengemeinschaft rein und verliert die Freunde, mit denen er hinziehen wollte, weil sie andere Mitbewohner und ein anderes Umfeld jetzt haben.

    Dafür bekommt er: Mutti, die weder einen Führerschein noch einen Job hat und den ganzen Tag putzt und kocht und wäscht.

WEnn Du nicht mit ihm zusammen ziehen willst, müsste er sich also alleine eine Wohnung finanzieren. Oder sich auf ein Zimmer im Studentenwohnheim reduzieren. Wenn Du für die Miete oder für einen Teil derselben aufkommen würdest, hätte ich noch Verständnis für Dein Anliegen. So aber nicht. Willst du, dass er durch den unnötigen Stress sein Studium gefährdet? Und las dohc bitte ihn entscheiden. Biete ihm eine Wohngelegenheit an, dann kannst Du auch Forderungen stellen - aber nicht so. Nimm Dein Nachthemd mit nach Hause, legt etwas über die Laken und gut ist. Oder trefft euch bei Dir. Oder lebst Du etwa auch bei deinen Eltern - und willst nicht ausziehen?

  • (17) 16.05.12 - 09:34

    Hallo,

    also erstmal: ein Studentenwohnheim beitet deutlich mehr Platz, Komfort und Privatsphäre als sein jetziges Kinderzimmer.

    Zweitens, ich habe einen eigene WG, in der ich meinen Teil bezahle. In dieser hält er sich auch sehr gerne auf, öfter als zuhause. Mittlerweile trifft er sich sogar mit seinen Kumpels bei mir und Freunde von ihm, die von weiter weg kommen schlafen bei mir im Wohnzimmer, weil er denen seine Mutti nicht zumuten will. Ich putze, ich kaufe ein und ich wasche mittlerweile seine Sachen mit. Und ich hasse Haushaltskram, und er verhält sich mittlerweile wie bei sich zuhause. Schön, dass er sich wohlfühlt aber ich bin nicht Mutti.

    Die Aufteilung, er macht alles in seiner Wohnung und ich in meiner fände ich da um einiges besser.

    Außerdem brauche ich einen Mann, der auf meiner Augenhöhe ist und ich habe Angst, dass er immer weiter zurückfällt wenn das so weitergeht. Und auf meiner Augenhöhe muss man nur mal selbstbestimmt, freiheitsliebend und selbstständig sein.

    Er hatte außerdem eine WG mit einem Kumpel geplant, die Wohnung war ausgesucht und der Mietvertrag unterschrieben. Der Kumpel wohnt nun mit jemand anderem dort.

    Diesen Plan der Beiden gab es auch schon, bevor wir uns kannten. Es ist somit auch seine Entscheidung. Er traut sich nur nicht diese zu forcieren weil ihm Mutti leid tut (kein Job, kein Führerschein, keine Freunde, keine Hobbys-nur Mutti). Er schiebt das ausziehen immer weiter raus weil Mutti sonst traurig ist. Diesen Mitleidsbonus hat sie bei mir nicht.

    Ich denke auch, dass die Pendelei zur Uni (er fährt 2 Stunden hin und 2 Stunden zurück), die er jetzt dank Mutti in Kauf nehmen muss, sein Studium um einiges mehr gefährdet als eine eigene Wohnung. Abgesehen davor, dass er daruch sein soziales Leben völlig aufgeben kann- in seiner Unistadt kommt er nicht rein weil er Pendler ist, in seiner Elternstadt fällt er raus, weil er kaum da ist.

    Zusammenziehen wollen wir nicht weil es uns 1. zu früh ist und 2. wir in verschiedenen Städten studieren zwischen denen 80 km liegen.

(18) 15.05.12 - 18:05

Hallo,

soweit ich weiß ist das Kind nicht selbst anspruchsberechtigt, originär handelt es sich schließlich um eine Steuererleichterung für die Eltern, daher auch die Regelung des Kindergeldes im Einkommensteuerrecht (siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kindergeld_(Deutschland)).

Daher kann er nur um das Geld bitten, aber nicht die Überweisung an sich selbst veranlassen.

Ich hatte jetzt noch nie das Problem, dass einer meiner Partner noch zuhause lebte, wäre es so, wäre es für mich allerdings in Ordnung, solange es nachvollziehbar (wie bei euch finanziell motiviert) ist.

Was will er denn selbst? Wenn er so arg leiden würde, dürfte es doch nur am Kindergeld nicht scheitern, oder?

VG,

kitty

  • (19) 16.05.12 - 10:01

    Hallo,

    er selbst möchte ausziehen und hatte sich in deiner Unistadt zusammen mit einem Kumpel eine Wohnung gesucht. Auch aus dem Grund, dass er von seinem Elternhaus mit den Öffentlichen 2 Stunden einfache Fahrt zur Uni pendeln muss. Mit dem Auto wäre es schneller, aber dann wäre der Sprit teuere als die Miete eines Zimmers. Dafür hatte er gespart, hatte sich einen Nebenjob in seiner Unistadt organisiert und eben das Kindergeld mit eingerechnet bis er 25 ist.

    Jetzt hat er ein ätzendes Studentenleben bzw. gar keins sondern verbringt seine Freizeit im Zug.

    Seine Mutter wollte nie, da er auszieht und hat dann das Ass aus dem Ärmel gezogen 'Tja, du kannst erst dann ausziehen wenn ich bereit bin, dir dein Kindergeld zu überweisen'

    Erweiß, dass es ohne dieses Kindergeld knapp wird, da vom Ersparten ja auch noch die Semestergebühren bezahlt werden müssen.

    In dieser Hinsicht ist der Nicht- Auszug finanziell motiviert. Ein großer Faktor ist aber auch der Mitleidsbonus der Mutter ('Die hat doch nichts mehr, wenn ich weg bin' - das stimmt auch. sie hat keine Freunde, keine Arbeit, keine Hobby, keinen Führerschein. Aber das wird sich auch nicht ändern und so müsste er bis an ihr Lebensend bei Mutti wohnen)

    Meiner meiner nach ist es egoistisch von seiner Mutter ihn so bei sich zu behalten.

(20) 15.05.12 - 18:07

Hallo,

das muss er mit seinen Eltern klären.

Wenn Du damit nicht zurecht kommst, dann solltest Du die Beziehung beenden.

Mein erster Freund hat übrigens auch in einer WG gewohnt und ich zu Hause.

Selbstverständlich war ich öfter bei ihm. Da gab es auch nie Schwierigkeiten mit seinen Mitbewohnern. Schließlich waren die alle erwachsen und jeder hat ein eigenes Zimmer.

GLG

(21) 15.05.12 - 18:38

#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl

willkommen im leben...

meinste, sein auszug ändert etwas daran, das er seine sachen nicht weg räumt? du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, das wenn er alleine wohnt der perfekte hausmann wird?!?!?!? die illusion lass mal ganz schnell verschwinden....

er kennt es nicht anders von zu hause, das ihm der ar*** nach getragen wird und das wird sich NIE ändern, glaubs mir....#liebdrueck

entweder du freundest dich mit der vorstellung an oder ihr lasst es bleiben.....

p.s gegen die spermaflecken gibts kondome die man nutzen kann....;-)

  • (22) 16.05.12 - 15:15

    Ich will keinen perfekten Hausmann, ich bin selbst keine Freundin der Hausarbeit.

    Ich will einen aus-dem-haus-raus Mann.

(23) 15.05.12 - 18:56

Hallo,
jeder sollte ausziehen, wenn die finanziellen Möglichkeiten dazu da sind (eigenes Einkommen).
Eine Wohnung ist mega teuer!

Und vom KiGe kann er nicht leben!

lg

  • (24) 16.05.12 - 14:30

    nein, davon kan man nicht leben.

    Er hatte sich aber neben einer Wohnung auch einen Nebenjob gesucht und ein paar Rücklagen zur Verfügung.

    Davon hätte er leben können und wollen.

    lg.

(25) 15.05.12 - 18:57

"Mit seinem Nebenjob, ein paar Rücklagen und eben dem Kindergeld bis 25 würde er bei Auszug ganz gut hinkommen, ohne das Kindergeld eben nicht."

Rücklagen? Also Erspartes? Ich denke mal, dass das auch ein Grund ist, warum er den Auszug nicht durchzieht. Ich persönlich würde nie an mein Erspartes gehen, "nur" um eigentlich grundlos aus meinem Nest zu ziehen. Vorausgesetzt ich kann mich mit den Eigenarten meiner Familienmitglieder arrangieren.

Ich lese hier eine dynamische, selbständige und sehr motivierte junge Frau heraus, die sich auf eigene Beine stellen will und das Leben frontal und vor allem ganz ohne Mami und Papi in Angriff nehmen möchte.
Dagegen steht ein bequemer, gerne abhängiger und wenig zukunftsorientierter junger Mann, der hier und jetzt lebt und sich genau damit zufrieden gibt, was er im Moment hat und leisten muss. Mehr möchte er gar nicht. Sonst würde er ja. ;-)

"Ich vs. die Mutter... ich weiß nicht, ob ich das will ;-)"

Das halte ich für einen absoluten Trugschluss: Nicht Du vs. die Mutter, sondern Du vs. ihn.

Top Diskussionen anzeigen