Gemeinsames Haus mit Haustier

    • (1) 21.05.12 - 07:31
      Eisdiele

      Guten Morgen
      Ich habe mir vor wenigen Monaten ein Haus gekauft und dies in der Absicht, mit meiner Freundin und deren zwei Kinder zusammenzuziehen. Sie hat zudem einen Hund und die Kinder ein Käfig mit Mäusen.
      Ich bin grundsätzlich Tieren nicht abgeneigt, hatte aber nie das Interesse oder den Wunsch nach irgendwelchen Haustieren. Ich beobachte Tiere gerne, interessiere mich für sie, aber ein Einbezug in die Lebensgemeinschaft bereitet mir Mühe. Nicht die Mäuse, sondern der Hund. Ich hab mir zwar vorgestellt, wie das sein wird. Wir wohnten übrigens bis dato nicht zusammen.
      Sie brachte ihren Hund (schwarzer Labrador) nun zum ersten Mal über ein verlängertes Weekend mit. Und ich hab schlicht unterschätzt, was dieser Hund an Haaren lässt. Ich ekel mich davor und hätte nie gedacht, dass es so extrem wird. In ihrer Wohnung fiel das weniger auf, weil sie eher dunkel ausgestattet ist. Auch beim Bau des Hauses haben wir uns dem Hund angepasst und einen dunklen Boden genommen, obwohl ich gerne Parkett gehabt hätte. Auf dem dunklen Wohnzimmerboden sieht man die Haare wirklich nicht gut, aber sie sind halt trotzdem da und in einer Anzahl, wie ich es mir nich vorstellen konnte. Schlimm ist die Terrasse, denn diese ist mit grauen Betonplatten versehen. Da lag nach kurzer Zeit ein Meer von Tierhaaren und alle latschen natürlich mit darin rum. Es überträgt sich so natürlich im ganzen Haus und selbst in die hinterste Ritze des neuen Ledersofas gelangten so Haare.

      Ja ich wusste vom Hund und ich hab mir auch gesagt, ich will das versuchen, doch ich bin einfach nur Platt. Und es ist auch klar, der Hund bleibt, er war vor mir da und ich würde da nie aber auch gar was fordern. Aber es ekelt mich und dagegen kann ich derzeit nichts machen. Und eine Lösung gibt es keine.

      In diesem Sinne ist mein Eintrag als Frustposting zu verstehen. Meine Freundin ist eine wunderbare Frau, doch das Mitbringsel wird eine grosse Herausforderung für mich. Und ich hoffe sehr, dass ich mich daran gewöhn und ich damit umgehen kann. Guten Wochenstart.
      R

      • würde mein Tier niemals wegen meinem Freund weggeben. Das gehört genauso zu mir wie meine Kinder!!
        Rasiert ihm doch die Haare kurz ist jetzt in der Jahreszeit sowieso viel angenehmer und vorallem gehört der Hund täglich mit einer Spezialbürste die die Unterwolle rausholt gekämmt. Dann dürfte das mit den Haaren auch nicht mehr so gravierend sein.

        • (3) 21.05.12 - 11:11

          Ich hab selbst einen Hund (Labradormischling) und mich stört das auch wenn er sich so sehr haart,ich sauge jeden Tag,ich nehm auch öfter den Handschuh fürs Fell her und bürste ihn damit ich den größten Teil abfangen kann.Aber daneben geht immer was.Ist leider so.
          Und wird sich nicht ändern.Könntest deiner Freundin vielleicht sagen das dich die Haare sehr stören und DU es gut finden würdest wenn Sie sich ein klein wenig darum bemüht diese zu beseitigen.

          Hola,

          verwechselst du da den Labrador mit einem Golden Retriever? Mein Schoko Lab hat glatte und kurze Haare. Ich koennte mir nicht vorstellen wie man den Hund rasieren soll, bezw. es saehe einfach schrecklich aus.
          Da hilft nur kaemen und taeglich saugen. Bei gutem Wetter sind meine Hunde draussen und kommen dann nur Abends rein.
          Aber meine haaren auch sehr, selbst wenn ich buerste.
          Allerdings hat mir mal jemand erzaehlt, wenn man den Hunden spezielle Nahrung fuettert, wuerde sich das haaren in Grenzen halten.

          Saludos

      Für mich haben solch große Hunde auch nichts in einem Haus zu suchen, sondern draußen im Garten oder auf dem Hof. Sie sollten dort ein Häuschen haben, wo sie sich jederzeit, geschützt vor jeglichem Wetter, zurückziehen können (also nicht nur eine schnöde Hundehütte).

      Rede mal mit deiner Freundin, ob das eine Alternative ist.

      Da es mich zeitweilig auch vor meinen eigenen Haaren ekelt, wenn sie vermehrt irgendwo rumliegen, kann ich auch deinen Ekel vor den Tierhaaren verstehen. Für mich wäre das auch nichts.

    (11) 21.05.12 - 08:31

    Hallo,

    ich bin selbst Hundebesitzerin, und die Haare sind zum Teil eine wirkliche Herausforderung.

    Täglich Staubsaugen bringt schon einiges, wenn der Hund im Fellwechsel ist, ebenso regelmäßig bürsten und den Hund schwimmen lassen (beim Labrador bietet sich's sowieso an).

    LG und gutes Anfreunden mit dem Vierbeiner
    Karin

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    Kauft euch sowas... reduziert den Haaraufall wirklich extrem!!!

(14) 21.05.12 - 10:42

na du bist einer :-)

also entweder man ist ein hundemensch oder eben nicht.

mich persönlich stören hundehaare in der wohnung/haus auch sehr. es ist wirklich nicht zu unterschätzen!
dennoch liebe ich hunde und habe immer einen, allerdings eine nichthaarende rasse und diese verlieren wirklich kein fell! auch wenn andere den kopf schütteln, mir ist das wichtig dass der hund nicht haart.

wir hatten mal ein paar monate einen mops, wahnsinn wie dieser hund gehaart hat. überall hatte man diese haare bzw fell.

naja, was bleibt euch? entweder du lernst damit zu leben und bist nicht so pingelig oder ihr könnt nicht zusammen ziehen? wie alt ist der hund denn?

wichtig wäre ein sehr guter staubsauger der problemlos die hundehaare schafft, wenn man regelmäßig putzt sollte es gehen?

wobei, wir haben dunkles laminat und darauf waren IMMER diese beigen mopshaare.

es gibt auch einen sogenannten Furminator, viele schwören darauf! ich hab damit keine erfahrung aber würde es mir in jedem fall anschaffen.
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