Was macht ihr so nach der Arbeit mit euren Liebsten???

    • (1) 31.05.12 - 21:35
      ohne worte

      Hallo ihr Lieben,

      es geht um die Beziehung zwischenmeinem Menne und mir. Er geht Voll arbeiten ich bin noch in Elternzeit. Unsere Tochter ist 19 monate alt. Nun ist es so, das er wenn er nach hause kommt eigentlich nur in ruhe gelassen werden möchte. Die KLeine freut sich immer so auf ihren Papa und auch ich freue mich wenn er nach hause kommt. Ich habe wirklich verständnis das er kaputt ist, aber er beteiligt sich überhaupt nicht an irgendwas. Ich bekomme nur Nein/Ja antworten. Unsere Kleine ist meistens um 19 ur im bett, tja und was soll ich sagen?? Mein Mann liegt um halb acht schnarchend auf der Couch. Es ist höchst selten das er mal länger als 21 wach ist. Er ist 40 Jahre alr, ich habe aber das Gefühl er ist 2ß Jahre älter. Beim Arzt war er schon.. er ist gesund und topfit. So langsam habe ich kein verständnis mehr dafür. Ich weiß auch, das sich beziehungen verändern. Wir sind jetzt 4 Jahre zusammen (2 verheiratet). Auch liebkosungen wie händchen halten, küsschen oder umarmungen werden immer weniger, Vom Sex will ich gar nicht anfangen. Ich bin ernsthaft am überlegen ob ich ihm nicht eine paartherapie vorschlagen soll. Denn ich bin ehrlich so sehe ich mich in 5 Jahren mit ihm nicht. Ich bin 26 Jahre alt und fühle mich echt allein gelassen von ihm. Egal ob es um die Kleine, Geld oder haushalt geht. Sorry ich musste mir echt mal luft machen. Haben uns eben schon wieder in der wolle gehabt.
      LG

      • Huhu,

        such dir einen Teilzeitjob....das entlastet ihn und dich in Sachen "Geld".

        Hast du ihn denn schonmal offen und ehrlich und vor allem klar und deutlich ( Männer verstehen weiblich, subtile Anspielungen eher selten) auf die fehlenden "Zärtlichkeiten" angesprochen? Was sagt er dazu`?

        Ihr seit erst 4 Jahre zusammen....da ist es eigentlich viel zu früh um schon derart abzukühlen.

        Mein Mann kommt jetzt im Sommer um 19:30 und im Winter um 20:30 nach Hause, dann essen wir und bringen die Kinder ins Bett...danach gehts ab aufs Sofa, oder vor den PC ( der steht im Wohnzimmer) oder wie Puzzlen noch ein wenig, hören Musik und quatschen einfach nur etc. . Nähe und Zärtlichkeiten kommen bei uns nur selten zu kurz.
        Manchmal liegt mein Mann dann aber auch schon und schläft vor sich hin...macht ja nix, kann ich gut verstehen bei seinen Arbeitstagen.

        Was sagt dein Mann denn zu der Situation?

        lg

        Andrea

        • (3) 31.05.12 - 21:59

          Hallo. Also am Geld mangelt es nicht, mein Mann verdient gut und hat sehr humane Zeiten (7.30-16.30) er macht nie überstunden und ist immer um punkt daheim. Er muss nicht am WE arbeiten. Ich habe schon oft mit ihm gesprochen, das ich mehr mit ihm machen möchte auch was die Zärtlichkeiten angeht. Ich spreche schon seit einiger zeit immer mal wieder darüber und dann ist es auch für ein paar tage ok.... er fällt dann aber wieder in seinen trott. Ich sitze oft heulend auf der Couch und fühle mich einfach unverstanden. Das mit dem Job ändert sich ab September, denn ab da geht unsere Tochter in den KiGa.

          So wie du sagst mit dem Puzzle, quatschen und musik hören das war früher so bei uns. Ich werde dann auch immer sauer und muss mich echt zusammen nehmen. Ich bin ein Familienmensch und brauche das beisammensein sehr.

          Ich bin total unglücklich mit der jetztigen situation!! Was mein Mann sagt?? Meistens nix.

          • >>Ich bin 26 Jahre alt und fühle mich echt allein gelassen von ihm. Egal ob es um die Kleine, Geld oder haushalt geht. <<

            deshalb meinte ich das mit dem Geld, aber gut...das ändert sich ja im September.

            Auch wenn er augenscheinlich nicht übermäßig arbeitet ( wobei man das NICHT an den Arbeitszeiten festmachen kann!!!!!) kann es trotzdem sein das er einfach erschöpft ist.

            Natürlich müßte er dazu darüber reden, aber gerade da tun viele Männer sich schwer.

            Nunja, was heißt "früher" ihr seid wie gesagt erst 4 Jahre zusammen, wir sind jetzt 10 Jahre zusammen und 9 davon verheiratet.

            Hmm, ist schwer da etwas zu rate, ohne seine Beweggründe für sein Verhalten zu kennen.

            Jedenfalls würde ich ihn in einer ruhigen, friedlichen Minute deutlich darauf ansprechen das er sich verändert hat...und ihn offen nach dem Grund fragen, ohne Vorwurf, ohne Tränen, dafür aber mit Zuneigung und trotzdem auch mti Nachdruck.

            lg

            Andrea

      (7) 31.05.12 - 21:56

      Den Mann ist erschöpft

      Schlag ihm ne auszeit vor

      Ich hab zwar "nur"ne teilzeitstelle arbeite aber meisst bis zu 8 Tage am stück
      Ab Tag 4 kannst mich auch irgendwo ablegen

      Da Schlaf ich ein so ich liege

      Seht zu das ihr kleine Lücken in euren Alltag bekommt

      Und höre bitte auf ihm vorwürfe zu machen
      Das ist nicht schien nach der Arbeit ne nörgelnde stimme zu hoeren

      Alles liebe

      • (8) 31.05.12 - 22:02

        Ich gehe ab September wieder Arbeiten. Das problem ist, das ich ganz normal zu ihm bin. Ich freue mich wenn er kommt und erzähle ihm von meinem Tag, ich frag ihn dann wie es war. Ich bekomme noch nicht mal da eine antwort.

        • (9) 31.05.12 - 22:06

          War das mal anders

          Ich Brauch auch ne halbe Stunde für mich wenn ich nach Haus komme

          Mein Mann quatscht auch drauflos

          Frag ihn mal wie er sich seinen Feierabend vorstellt

          • (10) 31.05.12 - 22:10

            Ja früher war es ganz ganz anders, das hat angefangen als wir die Kleine bekommen haben. Danach war es wie auf kinks gedreht.. Klar hatten wir vorher mehr geld, aber mein Mann hat eine gute sichere Stelle und verdient gut. Wir haben keine Gelsorgen...

            Es ist die letzen 5 Monate allerdings richtig schlimm geworden. Und wenn der man um 19.30 schon im bett liegt dann wird jeder mal sauer, das kann mir echt keiner sagen das dem nicht so ist.

    Hallo

    Habt ihr jemanden der euch mal die kleine abnimmt,damit ihr als Paar mal was machen könnt???

    Wir sind jetzt fast 16 Jahre zusammen und klar hier kracht es auch mal aber wir versuchen uns Zeit für uns zu nehmen.

    Wenn einer früher aufstehen muß ist das kein Problem für den anderen.

    Aber garkeine gemeinsamkeiten,das finde ich erschreckend.
    Gehst du auch arbeiten??? Wenn es mit dem Geld eng wird kann das ganz schön belastend dein.

    lg

    Du und Verständnis? Na klar...

    Stehe früh auf und komme mal so spät nach Hause. Dann weisst du, warum dein Mann so durchhängt. Das ist bestimmt nicht bei allen so. Ich höre von vielen, dir Vollzeit arbeiten gehen, mich eingeschlossen, dass sie um 9 Uhr schon schlafen oder sogar noch eher.

    • (13) 31.05.12 - 22:05

      Sorry aber er hat arbeitszeiten von 7.30-16.3ß macht nie überstunden und muss am we nicht arbeiten.

      Ich habe 3 Jahre schicht im KH geschoben und musste auch nachtschichten machen sowie am WE arbeiten gehen und trotzdem habe ich es geschafft mich noch am täglichen leben zu beteiligen.... und ich habe meistens noch alleine den haushalt geschmissen, weil ich auch da auf taube ohren stoße..

      • Hallo

        Jeder hat eine andere Belastungsgrenze und gerade da du jetzt wegen Kind vom Geld her ausfällst ist es doch möglich das er beängstigt ist.

        Dazu muß er ab Sep. sich auch ums Kind kümmern und ist es nicht gewohnt( reine Vermutung).Also reden ist angesagt.

        Sandra

        nunja.. die 14Jahre Altersunterschied machen eben auch nen UNTERSCHIED ;)

        Grüße

(16) 31.05.12 - 22:14

Hi!

Also mein Mann geht aus dem Haus, wenn die beiden Zwerge noch schlafen und kommt wieder, wenn die beiden im Bett sind. Und die zwei gehen erst um 20 Uhr ins Bett.

Ich bin auch noch in Elternzeit. Und manage alles alleine. Bis vor kurzem ohne Auto auf nem Dorf mit Baby und Kleinkind. Na ja, ich fand meinen Job vor den Kindern schon stressig, aber das jetzt ist noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel mehr Arbeit (aber schönere).

Mein Mann hilft auch nicht im Haushalt oder so. Warum auch? Dafür bin ich zu hause. Und davon abgesehen: wann soll er das tun? Er kommt gegen 20/21 Uhr heim.

Auch vor den Kindern haben wir uns nicht früher gesehen, denn da waren wir beide so lange arbeiten. Ich fand es damals in sofern stressiger, als dass danach der Haushalt gemacht werden musste. Den mache ich jetzt den Tag über.

Ab 20 Uhr ist Paarzeit. Die Zeit gehört nur uns beiden (okay, heute ist er beim Training, aber die Flasche Wein steht schon bereit - wir haben Urlaub). Wir sitzen auf der Couch, quatschen, kuscheln, gucken fern, oder was auch immer.

Ich finde es wichtig, dass man Zeit hat, die man als Paar nutzt und und der man mal nicht "nur" Mama und Papa ist.

(17) 31.05.12 - 22:28

Wie ist es denn unter der Woche?

Solange er an den Wochenenden den Hintern hochbekommt, würde ich um den Feierabend unter der Woche kein Drama machen.

Bei uns ist es so:

Mein Mann kommt gegen 17Uhr nach Hause. Dann essen wir zu Abend, gehen anschließend meist spazieren oder gammeln auf dem Sofa, schauen entweder einen Film an oder spielen etwas (wenn die Kids im Bett sind).
Jetzt im Sommer geht er meist gegen 20Uhr nochmal weg (Angeln) und kommt dann gegen 22Uhr wieder.

(18) 01.06.12 - 08:08

Ich kann Dich schon verstehen.

Als ich noch in der Tretmühle tätig war ging ich um 7:00 aus dem Haus und war selten vor 18:00-19:00 zuhause.
10 Minuten brauchte ich schlimmstenfalls für mich, um "anzukommen". Waren Frau und Kind im Park oder auf dem Spielplatz, habe ich mich nur schnell umgezogen, um die beiden dann dort zu treffen, bzw abzuholen.
Einschlafen passiert bei mir selten vor 23:00, ausser, wenn ich meine Tochter zu Bett bringe. Da schlafe ich dann meist mit ihr zusammen ein. Auch heute noch.

Mir ist die Zeit wichtig, die ich mit meiner Tochter verbringen und sie beim Aufwachsen begleiten kann.

Auch meiner Frau (zusammen seit 2006, verheiratet seit 2010) renne ich noch laufend hinterher und kann ihr eigentlich nicht nahe genug sein, ohne ihr auf die Nerven zu gehen natürlich. Aber meine Frau geniesst das Gefühl eher, dass ich sie begehre wie am ersten Tag.

Haushalt verschoben wir meist auf das Wochenende, da wir unter der Woche immer nur die Abende hatten, um zusammen zu sein. Da kann der Haushalt ruhig mal warten.

Mittlerweile arbeite ich von zuhause aus und unser Alltag hat sich komplett intensiviert.

Den Zustand, den Du beschreibst halte ich für nicht normal.
Ihr müsst euch unterhalten, ohne, dass Du ihm Vorwürfe machst, bzw er das Gefühl bekommt, dass Du ihn beschuldigst Schuld an der Misere zu sein.

Was sagt er denn, wenn Du ihn darauf ansprichst?
Ignoriert er Dich da einfach?
Oder hast Du noch gar nicht das Gespräch gesucht?

(19) 01.06.12 - 09:31

Vorerst einmal, du "arbeitest" mit dem Baby mehr als Vollzeit, hat er Verständniss das du kaputt bist?

Mach dir das einfach mal selbst bewußt.

Er hat einen Job, wo er unter Umständen noch Anerkennung bekommt weil er Ergebnisse sieht, seine Leistung unterm Strich "abgerechnet" wird mit einen Lohn und er vielleicht sogar Lob vom Chef bekommt.

Ergebniss einer Mutter und Hausfrau ist meist, dass die Arbeit die man hat negiert wird und in 2 Sekunden wieder vernichtet ist, die Wäscheberge sind meist gleich hoch.
Anerkennung von irgendeiner Seite...ist doch nicht notwendig.

Wenn man das andeutet kommt meist noch Gegenwind alá: " Mich lobst du auch nicht für meinen Fulltimejob".

Er bekommt aber für seinen Job die Annerkennung außer Haus.

Und selbst wenn man selbstständig ist, kann man sich an zufriedenen Kunden erfreuen.

Ich schreibe das nur, damit du siehst, du befindest dich auf Augenhöhe mit deinen Mann, würde man deine Leistung entlohnen müssen käme einiges dabei raus.

Und weil ich es traurig finde, dass hier wieder und immer noch Antworten kommen....och der arme Mann geht ja arbeiten, den muß man dann mit Samthandschuhen anfassen zuhause.

Und diese Dinge würde ich in einer Paartherapie mit ihm besprechen, es muß ihm auch wirklich klar sein, dass ihr beide einen gleichwertigen Job macht.

Er dann auch sich gleichermaßen um sein Kind kümmert, wenn er vom Job kommt (das er mal eine Pause macht ist klar).

Die Müdigkeitsmasche kenne ich von meinen Ex....irgendwann verfallen sie auf diese Idee, weil man kann ja jemanden nicht daran hindern zu schlafen.

Also mein lieber Ex kam heim, aß und ging ins Bett, weil er ja sooo müde ist. Munter wurde er wieder wenn ich ihn aufweckte, damit er zumindest noch eine Stunde was mit dem Kind macht.

Dann bin ich natürlich die böse, dass mir das Kind leid tut die ihren Vater nicht sieht und mir die Ohren volljammert....darf ich Papa schon aufwecken, sieht dann so oder so wieder keiner.

Gegen die Müdigkeit kann man nicht diskutieren, weil auf alles was man sagt kommt: "Ich kann ja nichts dafür, dass ich kaputt bin nach der Arbeit".

Komischerweise, seit wir getrennt sind, und kein Kind mit ihm spielen will, sondern er sich nach der Arbeit direkt an den PC setzen kann,.....seither muß er nicht mehr schlafen nach der Arbeit.

Und nein, ich habe nicht gemeckert....nur wenn er so lange schlief, dass sein Kind ihn gar nicht mehr sehen konnte.

Insofern....das sind Ausreden von deinen Mann, weil er einfach keine Lust hat sich mit seinen Baby abzugeben.

Und weil er sich das selbst nicht eingestehen kann (also auch mal die Pflichten übernehmen), schiebt er halt die Müdigkeit vor.

Meine Meinung.

  • (20) 01.06.12 - 10:54

    sehr richtig erkannt!

    Dieses "der Arme Mann ganz erschöpft"-bla bla kann ich auch nicht mehr hören.
    Und ich, als Mann, weiss als selbst Betroffener, wovon ich rede.

    Es kann mal vorkommen, dass man tatsächlich völlig platt ist, aber das ist eher nicht die Regel.

    Und in einem Vater sollte eigentlich der Wunsch von selbst vorhanden sein, sich etwas mit seinem Nachwuchs zu beschäftigen. Wenn das nicht da ist, frage ich mich warum die überhaupt erst Väter werden...

(21) 01.06.12 - 10:03

Wir haben noch kein Kind aber die Vollzeiterfahrung. Mein Mann geht in Schichten, an Wochenenden, zu Feiertagen und das 12 Stunden je Schicht. Ich gehe auch Vollzeit. Es kommt ab und zu vor, dass wir uns auf Grund seiner Schichten 3-4 Tage garnicht sehen, weil wir aneinander vorbei "gehen". Wenn er unter der Woche frei hat, muss ich arbeiten. Und so geht das seit Jahren. Wir haben dieses Jahr das erste Jahr, an dem wir Weihnachten gemeinsam feiern können, ohne das ich allein zu den Familien fahren muss, weil er arbeitet. Shit Medizinberuf, sag ich Euch. Bei meinem Vollzeitjob liege auch ich manchmal 20Uhr auf der Couch und mir klappen die Augen zu.

Wir planen zb immer an freien Wochenenden Unternehmungen, auch wenn es bloß mal Spazierengehen ist, Shoppen fahren, Eis essen, einfach nur mal raus....das geht mit Kind doch Problemlos.

Ihr müsst wieder ein Team werden! Plant ein bisschen voraus, haltet an den Plänen fest, lasst abends die Glotze auch mal aus, setzt Euch bei schönem Wetter ein bisschen raus, schafft Wochenendrituale. Einen Tag im Monat ohne Kind, nur für Euch. Und vorallem rückt wieder zusammen, sprecht miteinander. ABER: auch er muss da mitziehen.

Ich wünsche Euch was #winke

Bei mir istbes so: ich gehe voll arbeiten, mein Mann ist daheim. Unsere Jüngste ist 20 Monate alt und meine Bonuskinder 12 und bald 14 Jahre.
Wenn ich abends nach Hause komme, bin ich komplett alle und würde mich am liebsten manchmal auf eine einsame Insel beamen. Aber: da sind ja meine Schätzeleins. Also gibts erst mal Essen, ratschen und spielen. Die Kleine geht um 20 Uhr ins Bett. Ehrlich gesagt, bi ich meistens um 21h so hinüber, dass ich schlafen gehe. Morgens muss ich um 5h raus. Mein Mann ist noch lange wach. Am Wochenende mach ich haushalt, Wäsche, Kinder....#schwitz
Die Zeit zu zweit ist rar geworden...ein problem, das uns beiden bewußt ist und an dem wir arbeiten.

Top Diskussionen anzeigen