Gewollte Unfruchtbarkeit in der Partnerschaft

    • (1) 21.06.12 - 16:48
      keinekinder

      Hallo!

      Ich schreibe schwarz, weil ich erst einmal überlegen möchte was ich tue und wie ich entscheide und nicht möchte, dass meine Überlegungen auf das, was ich sonst hier schreibe Einfluss haben.

      Es geht darum, dass ich eventuell eine krankhafte Veränderung des Gebärmutter habe, sodass diese im medizinisch schlechtesten Fall herausgenommen werden muss. Bei jeder anderen Behandlung ist es aber auch nicht ausgeschlossen, dass das im Nachhinein noch passieren muss.

      Jetzt ist es so, dass ich noch nie unbedingt Kinder wollte und auch noch keine habe. Ich bin allerdings auch recht jung, Mitte 20. Dramatisch wäre die Unfruchtbarkeit für mich aber nicht. Ich überlege daher, die Gebärmutternentfernung als radikale aber sichere Lösung vorzuziehen, ohne etwas anderes zu versuchen.

      Nun ist es so, dass mein Freund, mit dem ich sehr glücklich bin unbedingt eine klassische Familie gründen möchte. Dieser Punkt bzw. die unterschiedlichen Vorstellungen sind der einzige Knackpunkt in unserer Beziehung, den wir bisher mit einem 'hat ja noch Zeit' immer wegschieben konnten.

      Meine Bedenken drehen sich darum, inwieweit ich meinen Freund in die Entscheidung einbinden sollte? Natürlich reden wir darüber und seine Meinung ist mir sehr wichtig...

      Und meine Angst ist, dass Ich mich dazu entscheide und es bereue weil die Beziehung daran kaputt geht. Umgekehrt könnte es natürlich sein, dass ich die Entscheidung es nicht zu tun bereue und sich die Krankheit ernsthaft gefährlich entwickelt.

      Und, es kann natürlich immer sein, dass ich für mich die endgültige Entscheidung gegen eigene Kinder bereue.

      Für Meinungen, Anregungen und Erfahrungen bin ich dankbar.

      Viele Grüße!

      • Du hast evtl. eine krankhafte Veränderung, d.h. es steht doch gar nicht fest oder?
        Die Frage ist auch, wie erfolgreich die anderen Methoden sein können und wann musst zur Not die Entfernung da vorgenommen werden, wenn es nicht klappt.

        Wäre es eine Möglichkeit zuerst ein Kind zu bekommen und dann die GM zu entfernen? Darauf kann dir nur ein Facharzt eine Auskunft geben.

        Ich würde mit ihm auf jeden Fall reden, schliesslich betrifft es ihn sehr, da er sich Kinder wünscht.

        Wie gesagt, am besten von einem oder mehreren Ärzten die Auskünfte einholen, wie gefährlich die eine oder die andere Entscheidung sein kann.

        LG

        • (3) 21.06.12 - 17:03

          Hallo,

          Ich glaube, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich bin ein bisschen durcheinander, da ich erst heute die Diagnose bekommen habe.

          Ich habe definitiv eine krankhafte Veränderung der Gebärmutter. Und es ist eventuell nötig diese deshalb zu entfernen.

          Ein Kind vor der Entfernung zu bekommen ist körperlich vielleicht möglich, allerdings möchte ich einfach keins, und habe es auch nie gewollt.

          Angst macht mir einfach, so eine Entscheidung zu treffen und mir damit die Option zu nehmen doch eins zu bekommen falls sich ein Kinderwunsch entwickeln sollte.

          Natürlich rede ich mit meinem Freund. Ich könnte nur nie ausschließlich ihm zuliebe jetzt ein Kind bekommen und das wird er verstehen. Nur ob er es verstehen könnte, wenn ich uns Möglichkeit komplett nehme und nicht alles versuche um sie zu halten, das weiß ich nicht.

          Danke für deine Antwort

          • Es tut mir leid wegen der Diagnose.#liebdrueck

            Was sagen die Ärzte? Wie erfolgreich sind die anderen Methoden? Ich würde auf jeden Fall erstmal anderes ausprobieren und engmaschig kontrollieren lassen, damit du zur Not immer noch entfernen kannst, ohne Schaden durch die Krankheit.
            Ich würde die GM-Entfernung immer als letzte Möglichkeit sehen, die jederzeit möglich ist...

      Ich kann dir nur sagen, was ich machen würde.
      Etwa im selben Alter, fände es zwar schön vielleicht einmal Kinder zu haben, aber es wäre auch nicht dramatisch, wenn ich nicht selber schwanger werden könnte.

      Wenn ich die Wahl hätte zwischen einer Operation, die 100%ige Sicherheit bringt und andere Behandlungen, die nicht sicher sind, aber dafür meine Fruchtbarkeit aufgeben müsste, würde ich das tun.
      Allerdings musst du dann - und ich denke, falls du die Veränderung hast, wirst du auch Informationen bekommen, auch abwägen, welche Behandlung deinem Körper mehr zumutet - an Medikamenten, Narkose - was immer in Frage kommt und welche Komplikationen dich erwarten. Es spielen also noch mehrere Faktoren hinein!

      Mit deinem Freund musst du reden. Ich würde ihn in deine Gedanken miteinbeziehen und mit ihm Möglichkeiten durchgehen. Die endgültige Entscheidung musst du aber alleine treffen.

      Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich wahrscheinlich darüber nachdenken, wie stark ich an diesem Traum hänge und wie sehr dieser abhängig von dir ist. Das kommt auf ihn an... aber ich glaube, wenn der Partner der Richtige ist, dann würde ich den Traum zu Gunsten seiner Genesung und Gesundheit sicher mal in der Priorität unter ordnen, mit dem Risiko, ihn aufgeben zu müssen. Wenn du wirklich die Veränderung hast und die Prozedur durchstehst und wieder gesund bist, dann werden die Karten nochmals neu gemischt. Aber solche Prozesse sind nie einfach.

      Egal wie du dich entscheidest, denke daran, dass man am Besten gesund wird, wenn man eine positive Einstellung hat. Es bringt nichts, sich hier aufzuopfern, das könnte im schlimmsten Fall fatal sein.

      Atme jetzt einfach mal tief durch und warte ab. Wenn du Bescheid bekommst, redest du mit deinem Freund, deiner Familie, Fachärzten.

      Und wenn du in dem Moment der Entscheidung sicher bist, dass es dann die richtige war, solltest du sie nicht bereuen. Du wirst vielleicht etwas verlieren oder vermissen, aber wenn du dann zurückblicken kannst und sagen, dass es damals, mit deinem Wissen, deinen Gefühlen in deiner Situation mit guten Gewissen die richtige Entscheidung war, dann wirst du höchstwahrscheinlich auch damit weiterleben können, auch wenn du dich später anders entscheiden würdest.

      Schwierig...

      Für mich ist es schwer zu glauben, dass es frauen gibt die wirklich keine kinder haben wollen... So niemals. Ich denke eher dass man jetzt keine kinder haben will, aber früher oder später wird der wünsch da sein...

      Nur so zum nachdenkem...

      K

      • Völliger Blödsinn!

        Ich bin jetzt 31 und kann mir immer noch nicht vorstellen, ein Kind zu haben. Wenn andere von ihren Kindern erzählen oder ich kreischige Quengler beim Einkaufen sehe, dann bin ich froh, dass ich keine Kinder habe.

        Ich mag Kinder, bin auch gern die liebe Tante, die für jeden Blödsinn zu haben ist. Aber ich habe tausend Gründe, die gegen Kinder sprechen und keinen einzigen der dafür spricht.

        • Was ist Blödsinn? Dass sie sich Dax schwer vorstellen kann? Wieso gehst du denn gleich o ab... Ich kann es mir auch schwer vorstellen. Ich finde diese "Option" sollte man sich, wenn irgendwie möglich offen halten.

    Hi,

    ich habe gerade gelesen, dass du heute erst die Diagnose bekommen hast.

    Daher ist bei dir eh alles durcheinander. In dieser Situation überhaupt in eine Richtung zu überlegen, ist daher sehr, sehr schwer bis unmöglich.

    Ich würde dir jetzt zu allererst raten, es sacken zu lassen und den Kinderwunsch völlig aussen vor zu lassen.

    Versuche es Stück für Stück anzugehen.

    Der erste und vor allem wichtigste Punkt ist, was dir die Mediziner sagen werden. Wenn die ganze Diagnostik durch ist, dir alle möglichen Komplikationen und Möglichkeiten erklärt wurden, dann kannst du anfangen zu überlegen, ob es endgültig ist.

    Jetzt, ohne endgültige Befunde, wird eh jede Überlegung in der Schwebe bleiben.

    Der zweite Punkt ist, dass du dir alle Fragen aufschreibst und sie mit deinem Arzt besprichst. Es ist enorm wichtig, dass alle Fragen gestellt und beantwortet werden.

    Nimm deinen Partner zu den Besprechungen mit (falls möglich) und lass ihn an dem Prozess teilhaben.

    Dann wirst du viell eine Antwort auf deine Frage bekommen.

    LG, viel Glück und gute Besserung!#liebdrueck

    Mamutsch

    (10) 21.06.12 - 18:41

    Hallo,

    Erfahrungen hab ich nicht, aber Anregungen.

    Ich bin ähnlich alt wie du und auch für mich wäre Kinderlosigkeit kein Drama. Auch wenn wir ja im besten gebärfähigen Alter sind, hat sich bei mir trotz Beziehung und Zusammenleben nicht wirklich der Wunsch nach einer Familie eingestellt - im Gegenteil, als mir eine Bekannte neulich erzählte, dass sie jetzt als Mutter den Sinn des Lebens kenne, ich als Kinderlose ja nicht, empfand sich das nicht nur übergriffig, sondern auch eindimensional.

    Wir haben eine hübsche Wohnung, ein nettes Einkommen, massig Zeit für uns selbst und genießen das Leben. Auch kenne ich einige - schon ältere bewusst kinderlose und nicht unglückliche Paare. Zudem habe ich einen Hund, den ich gerne bemutter, wie mein Partner desöfteren genervt feststellt. Im Familien- und Bekanntenkreis wächst gerade die nächste Generation heran, süße, tolle Kinder, aber auch toll, dass ich mich nicht 24/7 um sie sorgen muss.

    Daher meine Feststellung für mich: es gibt auch ein Leben ohne eigene Kinder.

    Wichtig finde ich aber, dass beide Teile einer Beziehung diese Feststellung treffen können. Entspinnt sich bei einem der ernsthafte Kinderwunsch, beim anderen dagegen nicht, wird die Beziehung in vielen Fällen zum scheitern verurteilt sein. Bei uns ist es so, dass wir (meine Lektüre hier bei urbia im Hinblick auf unerfüllte Kinderwünsche und krasse Bemühungen um eine Schwangerschaft) im Gespräch zu dem Ergebnis kamen, dass wir eine körperlich bedingte Kinderlosigkeit hinnehmen würden und könnten. Alternativen wie Adoption z.B. bleiben uns dabei ja immer noch offen.

    Ihr solltet euch wahrscheinlich auch darüber unterhalten, da es sich ja im weitesten Sinne auch um körperlich bedingte Kinderlosigkeit handeln würde. Deine Lage finde ich insofern schwierig, weil ich eigentlich per se auch für die sicherere Variante wäre, aber verstehe, dass du - bei großem Familienwunsch deines Partners - mit einer Entscheidung im Alleingang auch nicht den Sargnagel auf die Beziehung setzen möchtest.

    Also, sprecht miteinander und zwar konkret und vielleicht seid ihr ja gar nicht soweit voneinander entfernt!

    Alles Gute!

    Als ich in deinem Alter war, da hätte ich mir niemals vorstellen können, jemals Kinder zu haben.

    Mir war der Gedanke daran allein ein solcher Graus, dass ich wirklich ernsthaft über eine Sterilisation nachgedacht habe, da mein damaliger Freund auch absolut und niemals Kinder haben wollte.

    Die Beziehung ist dann aber irgendwann in die Brüche gegangen und irgendwie ist der Gedanke an eine Sterilisation damals dann in den Hintergrund gerutscht.

    Und dafür bin ich heute sehr, sehr dankbar. Denn irgendwann, so ab ca. 30 aufwärts, hat sich dann bei mir doch noch so nach und nach ein Kinderwunsch manifestiert. Erst nur ganz leicht, aber als ich dann mit 33 meinen jetzigen Mann kennengelernt habe, wurde der Kinderwunsch doch sehr konkret.

    Nun wird in gut 2 Monaten unser erstes Kind auf die Welt kommen und ich wäre heute todunglücklich, wenn ich mir damals die Möglichkeit genommen hätte, diese Erfahrung machen zu können.

    Was ich damit sagen will: nicht jede Frau will zwangsläufig irgendwann ein Kind haben, nur weil ab 30 die biologische Uhr plötzlich anfängt zu ticken. Aber es kommt auch nicht selten vor, dass es genauso abläuft. Und wenn es eine Möglichkeit für dich gibt, dich ohne einen Radikaleingriff behandeln zu lassen, allein um dir die Option offen zu lassen, in ein paar Jahren vielleicht doch noch ein Kind kriegen zu können, dann würde ich an deiner Stelle diese Möglichkeit vorziehen.

    In 5 oder 10 Jahren kann sich viel verändern im Leben. Hätte man mir das gesagt, als ich 25 war, hätte ich nur müde drüber gelächelt.

    Eine liebe Bekannte von mir wollte nie Kinder. Sie ist mit 40 ungeplant schwanger geworden und sagt heute, es war das Beste, was ihr je passiert ist...

    Wir haben 3 Kinder und damit unsere Kinderplanung abgeschlossen. Bei meiner Kleinen wurde es ein Kaiserschnitt und ich wollte mich schon sterilisieren lassen. Eine Freundin hat auf mich eingeredet und darum tat ich es nicht und ich bin ihr so unendlich dankbar - jetzt habe ich wieder Kinderwunsch und ich kann nicht ausschließen, dass ich nicht in den nächsten 10 Jahren noch 1-2 x Mama werde#verliebt

    Dass Du JETZT keine Kinder willst, heißt nicht, dass das immer so bleibt. Ich würde es mir ganz genau überlegen!!! Zumal Dein Freund sich Kinder wünscht und das durchaus aufgrunddessen zur Trennung kommen kann.

    Auf jeden Fall: Gute Besserung!!!

    Schwierig...
    Ich würde mir erst mal medizinisch einen Überblick verschaffen und eventuell eine Zweit- oder auch Drittmeinung anhören, denn dies ist eine Entscheidung mit sehr weitreichenden Konsequenzen- für dich und eventuell auch für deine Partnerschaft.
    Ich glaube nicht, daß jemand, der einen starken Familienwunsch hat, diesen aufgibt und auf Dauer zufrieden bleibt. Im Laufe der Zeit habe ich mehrere Partnerschaften gesehen, die aus diesem Grund zerbrochen sind.Letztlich zwingt dich dieser Befund zu einer klaren Stellungnahme in einer Sache, die du unter anderen Umständen erst in Jahren definitiv hättest entscheiden müssen.
    Mit Mitte 20 waren Kinder für mich keine Option, aber jetzt, mit Ende 30 sieht das anders aus. Kinder bereichern das Leben auf eine andere Art als eine Partnerschaft und man( oder zumindest ich) erlebt sich selbst aus einem anderen Blickwinkel. Schwer zu beschreiben.....
    Damit will ich aber nicht sagen,daß das Leben mit Kind per se wertvoller ist. Dies ist eine sehr persönliche Entscheidung und wenn eine gute Freundin von mir zu uns kommt und sagt:" ich bin lieber eine nette Tante als eine schlechte Mutter", dann sind das zwei völlig gleichwertige Lebensentwürfe.

    (14) 21.06.12 - 20:02

    hallo,

    ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass eine beziehung auf dauer bestehen kann, wenn es so gravierende unterschiede in der zukünftigen familienplanung gibt.

    es wird nicht funktionieren, dass jemand kinder unbedingt möchte und der partner nicht. das wird früher, oder später immer zu vorwürfen und streitereien führen.

    zu dem anderen thema:

    was genau sagen die ärzte denn? ist es denn so weit fortgeschritten, dass sie überhaupt die ganze gebärmutter entfernen würden? wenn es jetzt nur den gebärmutterhals betrifft, werden sie das so ohne weiteres doch garnicht machen. so eine gebärmutter mit pipapo ist ja nicht nur zum kinder bekommen da. die ist ja auch wichtig für den hormonhaushalt usw....

    *lg*

    (15) 21.06.12 - 20:36

    um ehrlich zu sein sehe ich eine partnerschaft als sehr schwierig an wenn bei den lebenswegen die vorstellungen so auseinander gehen.

    er möchte gerne mal eine familie haben, dazu gehören kind/er.

    wäre ich jetzt in seiner situation dann würde ich mir JETZT von meiner partnerin ein kind wünschen... quasi jetzt oder nie.

    alles gute

    Ich bin selbst erst 23 stand aber mit 19 genau vor der Frage. Nicht weil es eine veränderung der Gebärmutter oder so war. Aber meine Psyche!

    Mir hat damals geholfen mit Pro Familia zu sprechen. Ja auch für sowas sind sie da! Auch um zu wissen welche möglichkeiten es gibt wenn ich diesen Eingriff machen lasse.

    Die Wesentlichen Fragen damals die ich mir und meinem Mann (damals noch Freund) gestellt habe waren:

    Wie würde es ohne Kinder laufen?
    Was für schritte gibt es um doch ein Kind zu bekommen?

    Wie geht jeder selbst mit der Thematik einher?
    Könnten ich und er einem fremden Kind die liebe geben die ein eigenes Kind bekommen würde?

    Ich würde diese Fragen auf einem Blatt stellen und die Antworten ausformulieren und dann schauen was mein Herz sagt!

    Wenn du heute erst die Diagnose bekommen hast (dazu müsste man erst mal wissen was es genau ist?) dann kannst noch gar keine klaren aussagen treffen! Nicht umsonst liegen zwischen diagnose und tatsächlicher Behandlung meist mehrere Wochen. Um genau das rauszufinden was der Patient will bzw. welche möglichkeiten es gibt!

    Ich wünsche dir auf dem weg ganz viel Kraft egal wie du dich entscheidest!

    (17) 22.06.12 - 09:28

    Hallo!

    Erfahrungen habe ich keiner, trotzdem möchte ich dir schreiben. :-) Denn ich würde gerne zu einigen Punkten etwas schreiben.

    "Jetzt ist es so, dass ich noch nie unbedingt Kinder wollte und auch noch keine habe. Ich bin allerdings auch recht jung, Mitte 20. Dramatisch wäre die Unfruchtbarkeit für mich aber nicht. Ich überlege daher, die Gebärmutternentfernung als radikale aber sichere Lösung vorzuziehen, ohne etwas anderes zu versuchen"

    Das ist ein gewaltiger Schritt den du da gehen willst/vielleicht musst. Gäbe es nicht die Möglichkeit zu warten und dann im Notfall die Gebärmutter entfernen zu lassen? Oder wäre das zu viel Risiko.

    Deine Gesundheit geht natürlich vor und auch dein Leben sollte es auf dem Spiel stehen.

    "Meine Bedenken drehen sich darum, inwieweit ich meinen Freund in die Entscheidung einbinden sollte? Natürlich reden wir darüber und seine Meinung ist mir sehr wichtig..."

    Ja du solltest mit deinem Freund reden. Er möchte Kinder, du aber nicht. Was wäre in dem Fall, wenn sich entscheiden würde, dass du niemals Kinder bekommen kannst. Würde er sich trennen? Oder käme eine Adoption für euch in Frage? Wie verhält es sich, wenn du wirklich NIE Kinder haben willst. (obwohl es trotzdem möglich wäre) Würde dein Freund auf Kinder verzichten.

    In deiner Haut möchte ich nicht stecken. Denn was ist wenn du in 10 Jahren doch ein Kind willst. Wäre für dich eine Adoption eine Möglichkeit?

    "Umgekehrt könnte es natürlich sein, dass ich die Entscheidung es nicht zu tun bereue und sich die Krankheit ernsthaft gefährlich entwickelt."

    Verstehe ich. Es ist ein Risiko. Ehrlich gesagt, ich weis es nicht, was ich an deiner Stellen tun würde und das obwohl ich zwei Kinder habe und mir die Entscheidung so leichter fallen sollte.

    Egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir alles Gute. #klee

    Gruß Nati

    Was sagen die Ärzte wie die chancen sind das es zu retten ist? DAS ist ja das wichtige wenn diese sagen es muss raus oder es besteht mehr gefahr bei erhaltung würde ich wohl schweren Herzens die entfernung nehmen. Wenn mehr chancen sind es zu retten andersrum.

    Du bist sehr jung in deinem Alter wollte ich weder Kinder noch Heiraten....

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