Vater fragt 7-jährigen Sohn ob er ausziehen soll? Zum 2.Mal....

    • (1) 01.07.12 - 20:57
      Doreen2005

      Mein Mann und ich haben uns heute gestritten, er hat eine Firma im Ausland,
      investiert in diese unser Geld, seine Nerven und sagt er leistet sich sonst nichts die Firma ist sein Hobby.

      Aufgrund dieser Firma ist er seit einem Jahr nur noch gereizt und genervt sowohl zu unserem Kind als auch zu mir .
      Halt die Schnauze zum Kind und Halt die Fresse zu mir findet er normal.

      Vor 2 Wochen hat er das 1.Mal im Streit unseren Sohn gefragt ob er gehen soll.Damals habe ich den kleinen beruhigt u.erklärt Papas war sauer ,er meint es nicht so. Eben gleiche Situation nochmal....
      Im Bett war der kleine aufgewühlt fragte wie eine Trennung ist, ob wir uns trennen werden.
      Er sagte er bleibt immer bei mir und Papa soll halt ausziehen.Die 2 haben seit längerem kein gutes Verhältnis. Mein Mann benimmt sich wie ein Feldwebel. Der kleine rebelliert.
      Daraufhin ging ich ins Wohnzimmer und sagte was der kleine gesagt hat und das er soetwas nicht vor dem Kind sagen soll. Aber er sagt, so ist de Realität und er macht es wie er es für richtig hält.

      Er macht den kleinen total durcheinander.

      Er sagt die Firma geht mich nichts an. Komisch den Kredit bezahle ich mit....

      Danke fürs ausheulen und zuhören.
      Hat jemand einen Tip, wie ich reagieren kann ohne das unser Sohn großen Schaden nimmt?

      • "Hat jemand einen Tip, wie ich reagieren kann ohne das unser Sohn großen Schaden nimmt?"

        Du solltest Deinen Sohn vor seinem Vater schützen. #kratz

        << ... den Kredit bezahle ich mit >>

        Das war ein schwerer Fehler. Versuche, dich finanziell unabhängig zu machen. Geh zur Schuldnerberatung. Wem gehört die Wohnung? Was geschieht, wenn seine Firma pleite geht?

        << er macht es wie er es für richtig hält >>

        Das empfehle ich dir auch. Erspare deinem Sohn den Schrecken ohne Ende.

        • (4) 01.07.12 - 21:15

          Wir haben ein Gemeinschaftskonto.
          Er verdient mehr als das doppelte von mir.
          Die Firma ist nicht in der EU, wenn sie Pleite macht ist unsere Familie Pleite....
          Das Haus gehört uns beiden. er könnte es auch alleine halten, ich nicht.Auch mit Vollzeitjob nicht.
          Ich habe gerne zurückgesteckt wegen unserem wunderbaren Sohn.

      Spätestens, wenn ein Kind nicht nur mittelbar durch elterlichen Stress sondern unmittelbar durch das direkte Verhalten eines Elternteils körperlichen oder psychischen Schaden nimmt, sollte die Hemmung zur Trennung fallen. Egal wie hoch die Schulden sind.

      LG

    Also wenn Dich die Firma nichts angeht, die Du ja mitfinanzierst, dann sollt er er Dir das schriftlich geben und Dich aus dem Kreditvertrag rauslassen.

    Wie tickt der der denn?

    Laß Dich notfalls von der Bank beraten bei der Ihr den Kredit habt. Das klingt für mich nicht mehr nach Partnerschaft, sondern nach Despotentum und Diktatur...

    Soll er doch das tolle Haus rumkommandieren! Wenn nicht in nächster Zeit eine wundersame Wendung eintritt, dann schütze Dein Kind vor so einer "Familienatmosphäre"!

    • (9) 02.07.12 - 09:18

      Wenn man den finanziellen Aspekt mal weglässt.
      Was sagt Ihr zu seinen Aussagen dem Kind gegenüber? Wie kann ich das vor dem Kind "neutralisieren"? Der kleine soll sich keine Sorgen machen.

      Heute Nacht hat er im Wohnzimmer geschlafen.Habe ihm gesagt, dass ich ihn momentan nicht in meiner Nähe haben mag.
      Ehrlich gesagt habe ich auch, dass ich weder wasche,putze noch für ihn koche....
      Er ist nämlich auch der Meinung, dass ich neben meinem 30 Std.Job, dem Kind,Haushalt mit allem drum und dran faul wäre und zuviel Zeit hätte.
      Helfen tut er gar nicht. Deshalb lasse ich ihn jetzt eine zeitlang alles selbst machen, dann kann er mal sehen wiviel Zeit er noch hat.

      Neben seiner chronischen Schreierei und schlechten Laune hat er sich eh nicht viel um uns gekümmert. Das rächt sich jetzt, indem sein Sohn ihn ebenfalls anschreit.

      Schrecklich.

      Und er fählt sich total im Recht, "So ist die Realität" "So ist das Leben" seine Lieblingssprüche.Das er sein Kind damit völlig überfordert sieht er nicht.

      Ich bleibe jetzt auf meinem Standpunkt, wenn von ihm keine gewaltige Änderung kommt ist eine Trennung unumgänglich.

      • Es ist ja nun eine für uns hier herausgelöste Situation, die Du da beschreibst. Ich find es schwer die Gesamtkonstellation zu beurteilen. Aber wenn es schon länger so geht oder gar der "normale" Familienalltag ist, dann glaub mir hat der Kleine schon genug mitbekommen. Die sind ja nicht doof, nur weil sie kleiner sind. Man sieht ja schon wie es ihn beinflußt, wenn er das Verhalten des Vaters schon so spiegelt und ihn ebenfalls anschreit.

        Da kannst Du glaub ich wenig machen, um sollche Verhaltensweisen des Vaters zu neutralisieren. Du kannst eigentlich nur immer signalisieren, das das nicht der normale Tonfall sein kann und das Du zu ihm stehst und ihn nicht runtermachst, nicht anschreist oder ähnliches... Und ich fürchte Du mußt das auch echt durch akiv was tun unterstreichen. Was auch immer Dir einfällt.

        Ich find das voll daneben von Deinem Mann! Komische Vaterqualitäten...echt mal! Wenn er doch schon den Vorschlag macht, dann antworte Du doch das nächste mal mit einem gepackten Koffer. Den kannst Du ihm dann in die Hand drücken und die Tür zeigen... Das ist dann eben seine Realität!

(11) 02.07.12 - 16:46
Ein paar gute Tipps

"er hat eine Firma im Ausland,
investiert in diese unser Geld, seine Nerven und sagt er leistet sich sonst nichts die Firma ist sein Hobby. Aufgrund dieser Firma ist er seit einem Jahr nur noch gereizt und genervt sowohl zu unserem Kind als auch zu mir. Halt die Schnauze zum Kind und Halt die Fresse zu mir findet er normal."

Also, ein normaler Umgangston ist das sicherlich nicht. Ich würde weder mit mir noch mit meinem Kind derartig reden lassen. Wenn dein Mann gerne Rumpelstilzchen spielen will, kann er das ja gerne machen. Nur halt doch bitte ohne euch :-p
Du schreibst ja, dass er dich für faul hält, mit dir schimpft, den Sohn anschreit, zuhause nicht hilft... wo genau bestehen denn deiner Meinung nach noch Vorteile, mit ihm zusammen zu sein?

Deinem Sohn zu Liebe muss da unbedingt Ruhe reinkommen. Und sei es durch eine Trennung. Das Kind ist bestimmt zutiefst verunsichert. Mach ihm klar, dass er nicht an Vaters Launen schuld ist und schon mal garnicht, dass ihr euch trennt. Erkläre ihm die Situation kindgerecht.

Schulden hin oder her, das bekommt man bei einer Scheidung geregelt. Wichtig wäre es, deinen Mann nicht sofort in Kenntnis über die bevorstehende Trennung zu setzen sondern unbedingt VORHER
1. alsbald zu einem guten Anwalt zu gehen, lasse dich beraten und
2. wenn dein Mann außer Haus ist, heimlich alle (seine!) Ordner/wichtigen Unterlagen/ Verträge/Kontoauszüge etc. kopieren und sie an einem sicheren Ort (nicht Zuhause!) deponieren. Diese Informationen wirst du im Falle des Falles brauchen können, es geht hier ja auch um dein Geld und deine finanzielle Zukunft.

Jetzt würde mich aber doch mal brennend interessieren, was das für eine "Firma im Ausland" als Hobby sein soll, wo man einen derartigen Kredit aufnehmen muss. Von wie viel Geld sprechen wir denn hier?

  • (12) 02.07.12 - 21:04

    Vielen Dank für Deine Tipps.
    Und zu deiner Frage : er exportiert Schmierstoffe . Und dazu brauchte er Geld für erste Lieferungen,Lieferwagen,Lagerhalle ,Personal ect. ABer es läuft nicht, deshalb steht er so unter Strom.

    Wir reden vom hohen 5-stelligen Bereich.

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