Höllische Nachbarn-oder wie werde ich sie wieder los;-)

    • (1) 03.07.12 - 14:44
      neighbour

      Hallöchen,

      passt vielleicht nicht so ganz hier her, ist aber auch ne Beziehungsfrage. Wir haben vor zwei Jahren gebaut. Kleines Neubaugebiet, junge Familien, die Kids sind ganz dicke - gehen alle in den selben Kindergarten. Zunächst waren wir nur zwei Familien, lief gut. Wir haben uns nett über den Gartenzaun unterhalten, mehr nicht. Danach zog die dritte Familie zu. Wir fanden uns auf Anhieb sympathisch, leider muss ich jetzt dazu sagen. Wir haben super viel zusammen unternommen mit den Kids. Die andere Familie hat sich ausgegrenzt gefühlt und hat den Kontakt zu uns eingestellt.#augen#augen#augen Was für ein Kindergarten. Ist ja auch nun nicht so das Problem. Auf alle Fälle haben mein Mann und ich lange an dieser Freundschaft festgehalten, aber es geht echt nicht mehr.
      Entweder haben die sich total verstellt oder wir sind zu blöd, ich weiß es nicht. Ich ertrage die beiden nicht mehr. Nur hohles Blabla, lustig lustig .... Kennt Ihr solche Leute die ununterbrochen von sich reden, Geld, Hochbegabung der Kinder, Unabdingbarkeit im Job und generell sind alle anderen unterstes Niveau. Ich habe den noch nicht mal erzählt dass ich schwanger bin, ein Versuch habe ich gestartet, da hat er sich weggedreht und sie hat gegähnt.....#rofl
      Nun mein Problem. Ihr dicker verzogener Bengel: alias ich bin cool und Du bist nichts... ist der beste Freund meines Sohnes. Ich muss das nicht verstehen, aber ich akkzeptiere das. Mein Haus steht offen für dieses Kind. Meine Nachbarn allerdings haben nun auch mittlerweile unsere Abneigung gespürt (z.B verstecke ich mich wenn sie rauskommen#klatsch#klatsch jaja ich weiß). Das große Problem sie lassen das an unserem Kind aus. Sie unterbinden das Spielen und andere Sachen. Es tut mir weh, meiner ist zu klein um das zu verstehen. Ich will ihn auch nicht mit so einem Erwachsenencabarett belästigen-

      Meine Frage: Wie kann ich diese Bekanntschaft/Pseudofreundschaft ausschleichen lassen ohne das sich diese Aasgeier auf den Schlips getreten fühlen. Für meinem Sohn mache ich das und natürlich weil Wegziehen nun mal keine Option ist.

      Habt ihr Erfahrungen????

      LG .....

      • Reden soll bekanntlich helfen. Sag denen, dass du deren Verhalten deines Sohnes gegenüber nicht gut findest, bzw was noch so dein Problem mit denen ist.

        Alles andere ist genauso Kinderkacke, wie du es bei ihnen anmäkelst.

        Gruß
        Sandra

        • (3) 03.07.12 - 15:03
          na was glaubst Du denn..

          Ja Du hast recht. Sie werden sich diese Kritik sehr konstruktiv anhören, anschließend ihr Verhalten reflektieren und Besserung geloben. Natürlich warum bin ich nicht eher darauf gekommen.

          Ja nun, weil es bei diesen Menschen nicht um den Typ:,, offen Kritik ansprechen" handelt. Sonst hätte ich dieses schon längst getan. Oder die Freundschaft würde noch existieren. Ich habe gesehen was diese Frau mit ner langjährigen Arbeitskollegin gemacht hat, nachdem diese gewagt hat Probleme anzusprechen. Ich möchte einfach nur Erfahrungsberichte, ob es gelingt so verzwickte Beziehungen ins Oberflächliche gleiten lassen kann.

            • (5) 03.07.12 - 15:43
              genau ich bin schuld

              ja natürlich. Ach ich vergaß noch zu erwähnen, wie er bei einem strassenfest laut zu meinem Mann sagte, wenn seine Frau so fett und häßlich wäre wie ich, dann würde er sich erschießen. Haha, solche Kalauer zeigen natürlich wie primitic ICH bin. Bitte bitte lest Euch den Text doch mal genau durch. Ich will um Gottes Willen kein böses Blut, das ist mein größtes Problem und meine größte Angst. Verstehst?

              • <<<Ach ich vergaß noch zu erwähnen, wie er bei einem strassenfest laut zu meinem Mann sagte, wenn seine Frau so fett und häßlich wäre wie ich, dann würde er sich erschießen

                Und auf den Spruch wusste dein Mann nicht schlagertig zu kontern?

                Ich würde ihnen überhaupt keine Gelegenheit bieten, ein Gespräch auch nur anzufangen. Wenn ich mit jemandem nicht reden möchte, merkt der andere das auch recht deutlich. Ich gehe ihm aus dem Weg. Dafür muss man nicht unbedingt einen Krieg anzetteln. Höfliche Distanz und die kalte Schulter genügen meist! Wer's dann nicht begreift, dem ist ohnehin nicht zu helfen. Da hilft nur freundlich und wisssend lächeln.

                • (8) 03.07.12 - 16:03

                  Deine Idee ist garnicht so schlecht. Meine Freundin hat mir schon so etwas ähnliches empfohlen. Irgendwann werden die sich auf was oder wen anderes konzentrieren und dann ist Ruhe. Wir waren oder sind einfach nur total enttäuscht und ärgern uns über unsere Blödheit. Nein mein Mann war nicht schlagfertig. Uns fehlten in diesem Moment die Worte. Da hat er das erste Mal die Maske fallen lassen. Seine Frau macht dieses viel
                  Subtiler. Möchte das hier nicht alles erwâhnen. Diese Menschen stoßen mich ab und nun gilt eigentlich nur noch Schadensbegrenzung.
                  LG

      Hallo,

      man ist nicht mit jedem gleich gut befreundet, mit dem einen kann man besser und mit dem anderen nicht so gut, aber es sollte immer Respektvoll miteinander umgegangen werden. Wenn Du die Nachbarn als Aasgeier etc. betittelst, dich vor ihnen versteckst (das kriegen wohl auch die Kinder mit) ist das nicht gerade Respektvoll und da wundert es mich nicht, wenn die andere Mutter ihr Kind fernhält.

      Du musst ja nicht weiterhin gut mit ihr befreundet sein, aber zumindest sollte man sich höflich grüßen etc. Warum redest du nicht einfach mit ihr, dass Du keine engere Freundschaft mehr möchtest, aber dennoch ein nachbarschaftliches Verhältnis bei dem man sich zumindest grüßt und die Kinder zusammen spielen können.

      Ich wüßte nicht, ob ich meine Tochter zu einer Frau lassen würde, die sich vor mir versteckt #rofl

      LG janamausi

      • (10) 03.07.12 - 16:27
        Du verstehst nicht

        Ich versuche Ihnen aus dem Weg zu gehen weil ich die Spitzen und dummen Kommentare, die sie Humor nennen nicht ertrage. Leider können sie das Ende unserer Freundschaft nicht so hinnehmen. Sie reden ins schlecht und veräppeln unser Kind. Lassen ihn stehen ect. Das tut mir weh. Reden ist zwecklos, macht alles nur schlimmer.

    Sowas regelt sich meist von allein. Es scheint offensichtlich einen größeren Alltagsunterschied zwischen euren Kindern zu geben, wenn deiner noch zu klein ist, um das Problem der Erwachsenen zu verstehen, während deren Sohn im Bilde zu sein scheint.

    Dein Sohn wird im Kindergarten oder in der Schule andere Freunde finden, die wichtiger sind. Irgendwann wird er auch selbst merken, dass er bei Nachbarn nicht mehr willkommen ist. Das Problem erledigt sich von selbst.

    Nette Nachbarn sind nicht lebensnotwendig und man muss nicht mit allen Freundschaften pflegen. Guten Tag und guten Weg wünschen und das war's!!

    Sei doch froh, dass sie auf Distanz gehen, wenn sie dir sowieso zu versnobt sind. Da könnte ich getrost drauf verzichten, meine Nachbarn über meine Schwangerschaft zu unterrichten. Sie werden merken, dass du nur noch höflich und unverbindlich freundlich bist. Das muss doch genügen. Ein Gespräch würde ich nur anstreben, wenn mir an einer weiteren Freundschaft gelegen wäre oder mein Kind belästigt oder unfreundlich behandelt würde.

    Hallo,

    wenn du im realen Leben genauso patzig reagierst, wie in diesem Thread, wundert es mich nicht, dass die Leute sich von dir abwenden oder ihren Unmut an euch als Familie auslassen.

    "Danach zog die dritte Familie zu. Wir fanden uns auf Anhieb sympathisch, leider muss ich jetzt dazu sagen. Wir haben super viel zusammen unternommen mit den Kids. Die andere Familie hat sich ausgegrenzt gefühlt und hat den Kontakt zu uns eingestellt. Was für ein Kindergarten."

    Wieso Kindergarten? Du sagst doch selbst, ihr habt superviel mit Familie Nr.2 unternommen (also ohne Familie Nr.1). Da würde ich mich auch ausgegrenzt fühlen und mich zurückziehen.

    Du schreibst weiter unten

    "Ach ich vergaß noch zu erwähnen, wie er bei einem strassenfest laut zu meinem Mann sagte, wenn seine Frau so fett und häßlich wäre wie ich, dann würde er sich erschießen."

    Ist auch nicht wirklich schlimmer als

    "Ihr dicker verzogener Bengel" #aha

    "Das große Problem sie lassen das an unserem Kind aus. Sie unterbinden das Spielen und andere Sachen."

    Vielleicht finden sie dein Kind genauso verzogen wie du das ihre. Und ja, bei Kindern, die ich nicht leiden kann, versuche ich den Kontakt auch zu minimieren, das hat aber nichts mit "am Kind auslassen" zu tun.

    "Es tut mir weh, meiner ist zu klein um das zu verstehen. "

    Wenn dein Kleiner alt genug ist, um zu merken, dass er von anderen Eltern ausgegrenzt wird (das merkt meiner glücklicherweise noch nicht mal mit 6 Jahren #schwitz), dann würde er auch Erklärungen von dir verstehen. Z.B. "es gibt halt Eltern, die möchten nicht, dass ihr Kind mit jedem anderen Kind spielt, weil die Eltern gewisse Kinder nicht mögen. Du wirst leider noch oft auf Menschen treffen, die dich grundlos nicht mögen"-

    Oder du erfindest - weil du dein Kind nicht verletzen möchtest - Ausreden wie "die Mutter von X hat dich nicht gesehen", "die Mutter von X hat nun mal viel zu tun", usw.

    "Meine Frage: Wie kann ich diese Bekanntschaft/Pseudofreundschaft ausschleichen lassen ohne das sich diese Aasgeier auf den Schlips getreten fühlen. "

    Sorry, du ziehst nicht weniger über die andere Familie her als diese über euch ("fett und hässlich") - ich kann mir vorstellen, dass du an eurem Zerwürfnis einen großen Anteil hast.

    So oder so, eure "Freundschaft" ist doch schon längst vorbei - du versteckst dich vor ihnen und die anderen lassen euren Sohn nicht mehr bei sich spielen (und du bist wie gesagt daran genauso schuld wie die andere Familie, also stell dich hier nicht als "für meinen Sohn gebe ich jedes Opfer" dar).

    Melde dich nicht mehr bei den anderen, sie werden sich nicht mehr bei euch melden (falls doch sagst du immer "keine Zeit") und gut ist.

    Dein Thread klingt eher nach "ich muss mich mal über meine ehemaligen Freunde auskotzen" #kratz

    J.

    • (13) 03.07.12 - 17:13

      Naja patzig bin ich definitiv nicht. Und klar gibt bestimmt ne Menge Leute die mich doof finden. Aber meine Kernfrage war eigentlich, wie kann man die Freundschaft ausschleichen lassen ohne das sie sich auf den Schlips getreten fühlen. Ich will keinen Stress einfach nur ein nettes Hallo und Tschüss Verhâltnis. Ist sowas möglich? Übrigens hat die andere Familie sich selber ausgegrenzt. Und wer nicht will der hat schon.

      • "Naja patzig bin ich definitiv nicht."

        Deine 1.Antwort hier WAR definitiv patzig.

        "Aber meine Kernfrage war eigentlich, wie kann man die Freundschaft ausschleichen lassen ohne das sie sich auf den Schlips getreten fühlen."

        Hab ich dir doch gesagt:
        du meldest dich nicht mehr bei ihnen, und wenn sie sich bei dir melden sollten (was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann), sagst du jedes Mal "keine Zeit".

        Warum ist es dir eigentlich so wichtig, Aasgeiern und Eltern eines dicken, verzogenen Jungen, nicht auf den Schlips zu treten? Ja, du hast geschrieben, dass du Angst vor ihren "Rache-Aktionen" hast, aber die wird es so oder so geben, ob du auf die nette Art "Adieu" sagst oder eben nicht. Drüber stehen.

        Übrigens wäre ich heilfroh, wenn sich eine Freundschaft meines Sohnes mit einem verzogenen Jungen ohne mein Zutun erledigen würde.

        Du hast nicht geschrieben, wie alt dein Kind ist, aber meiner hat schon als 3Jähriger verstanden, dass ich nicht möchte, dass er mit einem unerzogenen Kind ("macht schlimme Sachen") spielt.

        "Ich will keinen Stress einfach nur ein nettes Hallo und Tschüss Verhâltnis. "

        Wäre das nicht absolut verlogen, ein NETTES Verhältnis zu jemanden aufzubauen, den man als "Aasgeier" und Eltern eines dicken verzogenen Jungen, die das eigene Kind mies behandeln, bezeichnet? Spricht nicht gerade dafür, dass du deinen Mitmenschen gegenüber sehr ehrlich auftrittst.

        " Übrigens hat die andere Familie sich selber ausgegrenzt."

        Nachdem du und die Eltern des dicken verzogenen Jungen SEHR VIEL miteinander unternommen habt - dass die andere Familie keine Lust auf die Proleten (so hast du sie beschrieben) mit ihrem verzogenen Kind hatten, kann ich mehr als gut verstehen - da hätte ich mich auch abgegrenzt - also doch eure Schuld.

        • (15) 03.07.12 - 20:23

          Ich möchte mich garnicht streiten. Das Wort Proleten kam übrigens nicht von mir. Mein Mann und ich haben zwei Straßenfeste organisiert um uns näher zu bringen. Es hat nicht funktioniert. Klar bin ich sauer und finde sie zum abgewöhnen. Trotzdem kann man sich doch freundlich grüßen und muss sich nicht die Köppe einhauen. Ich muss ja nicht mehr Kaffee mit ihnen trinken. Was ist denn daran bitte falsch?

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