Mein freund möchte mit uns zu seiner Mutter ziehen

    • (1) 16.07.12 - 19:54

      hallo,

      Ich schildere nur kurz meine situation:

      Ich bin momentan im 4. Monat schwanger. Mein freund und ich erwarten unser erstes gemeinsames Kind. Wir haben uns riesig über dieses ereignis gefreut. Leider wurde sein Vater vor 2 wochen ins Krankenhaus eingeliefert, und wir bekamen die schlechte nachricht von der Ärztin, dass er nicht mehr lang leben wird...ein Schlag für uns alle! ich versteh ihm, weil er sich jetzt sorgen um seine mama macht, wie sie das alles irgendwann mal alleine schaffen soll ( Schwiegereltern besitzen Waldgrundstück und betreiben nebenbei Brennholzhandel ), und möchte in 1- 2 jahren mit uns zu seiner mama ziehen. Möchte aber nebenbei erwähnen, dass wir nur höchstens 5 Fahrminuten von seiner Mama weg wohnen. Diese Haus besteht aus 2 offenen etagen mit einem einzigen Eingang...ich habe zweifel ob das gut geht.....und ich befürchte, dass unser eigenes familienleben und unsere Privatsphäre auf der strecke bleibt und dies widerrum der Partnerschaft sogar schaden könnte. Erst habe ich zugestimmt, eben weil das mit seinem vater alles so frisch war und er mir so leid tat in dieser situation zu sein, aber nun.....was soll ich nun machen??? brauche ratschläge und evtl. eigene erfahrungen...
      vielen dank schon mal

      • (2) 16.07.12 - 19:55

        Nie im Leben!

        • (3) 16.07.12 - 20:04

          ja ich weiß, dass denken vielleicht viele, nur habe ich angst, dass er meine endgültige entscheidung, sich für das eigene familienleben zu entscheiden, nicht versteht...aber ich habe ja auch eltern, die wohnen 40 km von uns weg, seh sie auch nur alle 2 wochen und ich finds halt irgendwo egoistisch von ihm...

      (4) 16.07.12 - 20:05

      Ach so eng würde ich das nun erst mal nicht sehen.

      Ihr habt noch Zeit um Vorbereitungen zu treffen.

      Euer/Dein privatleben müsst ihr mit Zähnen und Klauen verteidigen.

      So eine Oma kann eine Bereicherung sein, wenn die Fronten geklärt sind, und weder ihr noch sie übergriffig seid.

      Wieso hast Du zweifel? Stimmt jetzt schon irgendwas nicht? Wenn ja, dann ist das ein guter Ansatzpunkt um die Beziehung zu seiner Mama zu klären.

      Und noch meinen Glückwunsch zur Schwangerschaft#blume

    • (5) 16.07.12 - 20:13

      Hi,

      also ihr seid 5 Fahrminuten weit weg von der Schwiegermutter, hab ich das richtig verstanden?? Wenn ja, ist das ja überhaupt kein Problem rüberzufahren!

      ICH würde nie im Leben zu meiner Schwiegermutter ziehen, egal was ist!

      Man kann sich so auch helfen u ihr beistehen, aber ich persönlich würd es nicht machen u das muss auch dein Mann verstehen, wenn du das absolut nicht willst!!

      Red noch mal mit ihm, ihr müsst das auf jeden Fall klären!

      lg u viel Glück!

      (6) 16.07.12 - 20:13

      Ich hatte das schon......mit den Schwiegereltern in einem Haus.
      Und ich sag dir : NIE wieder !

    • (7) 16.07.12 - 20:17

      Das geht nie gut.

      Meine Schwester wohnt so und hat weder Privatsphäre noch Ruhe immer sind die Schwiegereltern da.Sie beschwert sich immer.Kein Sexleben.Nie nackt durch die Wohnung immer muss alles perfekt sein und wehe nicht.Jeden Tag full house.Sie sind bis spät in die Nacht da einfach, immer Kontrolle.Wenn irgend jemad zu besuch kommt kommen alle und schauen wer da ist .

      Nie im Leben.

      • (8) 17.07.12 - 10:33

        naja, das was du da beschreibst, finde ich schon einen extremen fall.

        anscheinend haben die schwiegereltern nicht viel zu tun oder sind einfach kontrollfreaks oder sehr neugierig und das mehr als normal.

        von diesem fall kann man ja nicht ausgehen, denn es gibt auch normale und "angenehme" schwiegereltern, die nicht immer alles wissen wollen und überall rum schleichen.

        wenn deine schwester sich das gefallen lässt, muß sie halt damit leben. man kann aber auch den mund aufmachen und wenn alles nichts hilft, dann die tür einfach mal nicht aufmachen (und generell schlüssel wegnehmen, falls die einen haben) oder wegziehen.
        ist vielleicht leichter gesagt, aber es gibt immer einen ausweg.

        • Und sie zerbricht daran.

          Er will nicht ausziehen es sind doch seine ELTERN.

          • (10) 17.07.12 - 12:13

            oh man. wenn der mann das selber nicht sieht, dass die eigene frau unglücklich ist/damit nicht mehr klar kommt und er das nicht wirklich einsieht, dass ein umzug das beste wäre (sehr egoistisch von ihm!), dann kann das doch auch in der ehe/partnerschaft nicht lange gut gehen.

            das tut mir leid für deine schwester, dass ihr mann sie da im stich lässt.

            • (11) 17.07.12 - 13:41

              doch er sieht das und weiss das auch nur er sitzt zwischen den Stühlen.

              Diese Ehe hällt schon 20 Jahre.

              Einmal ist sie zusammen gebrochen und abgehauen,alle haben sie gesucht und nicht gefunden.Sie wollte wieder Nachhause kommen.Sie wohnt von uns weit weg 300Km.Sie war am Bahnhof.Ist dann aber wieder zurück.Ihre Kinder würden nie mit gehen und den Vater verlassen.

              Sie sitzt in einem goldenen Käfig.

              • (12) 17.07.12 - 14:05

                Ich möchte noch hinzufügen er ist ein Einzelkind.

                Da gibt er für die Schwiegereltern nur ihn.

                Und sie muss Funktionieren.

                • (13) 18.07.12 - 08:44

                  liest sich sehr extrem. 20 jahre ehe/beziehung sind natürlich auch eine lange zeit und man hat schon einiges miteinander erlebt und durchgemacht, aber vielleicht ist, auch wenn deine schwester noch nicht bereit dafür ist, eine trennung einfach das beste in zukunft. wenn das schon solange geht, dann wird es auch die nächsten 20 jahre so gehen bzw. solange die alten da sind.

                  einzelkind hin oder her, aber hat der sohn kein eigenes leben? man muß auch loslassen können und akzeptieren, auf kindseite (dein schwager), wie auch auch elternseite (die schwiegereltern) und das ist hier offenbar nicht passiert.

                  • (14) 18.07.12 - 16:38

                    Nein er hat kein eigenes Leben noch nie gehabt und sie leidet an diese Situation.

                    Sie arbeiten gemeinsam essen gemeinsam sitzen jeden abend zusammen bis es spät ist und wenn sie die schnauze voll hat geht sie ins Bett und hat trotzdem keine Ruhe dann kommt der Mann "was ist denn los".

                    Null Verständniss.

    (15) 16.07.12 - 20:22

    Ich hatte ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter, aber zusammenziehen - niemals.

    Ich liebe meine Töchter sehr, aber möchte mit keiner von beiden (mit Partner) in einem Haus leben.

    Ich finde, man bekommt zwangsläufig zu Vieles mit.

    (16) 16.07.12 - 20:34

    Hallo,

    JETZT würde ich überhaupt keine Entscheidungen treffen.

    1. Bist Du schwanger. Warte ab bis das Kind da ist und wie sich alles entwickelt.
    2. Brauch auch seine Mutter nach dem Tod ihres Mannes erstmal Zeit um sich neu zu ordnen. Vielleicht will sie ja dann wegziehen oder will nicht das ihr zu ihr zieht.
    3. Um seine Mutter zu unterstützen braucht ihr nicht mit ihr zusammen wohnen.

    Daher wartet ab und evtl. stellt sich ja in 1-2 Jahren gar nicht mehr die Frage.

    Als mein Vater vor ca. 2 Jahren verstorben ist, haben wir uns auch Gedanken gemacht, was mit dem großen Haus passiert und ob es sich meine Mutter "leisten" kann und letztendlich war es meine Mutter, die ausziehen wollte. Nicht weil sie es sich nicht leisten konnte oder das Haus zu viel Arbeit machte, sondern weil sie "neu" anfangen wollte.

    LG abwarten

    (17) 16.07.12 - 20:36

    Mir wäre das zu offen schließlich könnte ich dann nicht mal ne Türe zumachen richtig wenn ich Sex habe. Ne ne. :Und wenn ihr nur 5 Minuten weg seid kann er ja jederzeit hin und helfen und ist auch nicht wirklich weit weg.

    Ela

    (18) 16.07.12 - 21:55

    also ersmal vielen dank für die vielen antworten!
    ich denke, es muss so auch gehen, ohne gleich zu der schwiegermama zu ziehen...wie gesagt, mit dem auto zu ihr sind es nur 5 Minuten! aber mir ist die Privatspähre und, wie viele hier auch schon angesprochen haben, auch das sexleben sehr wichtig. ich möchte selber mit ihm was aufbauen, selber mal unser eigenes Häuschen bauen mit eigenem Garten und und und....ich denke der schuß von einer glücklichen Familie kann nach hinten losgehen, wenn wir zu der schwiegermama ziehen....

    (19) 17.07.12 - 06:54

    Das kommt ganz drauf an...

    1. Ist die Schwiemu der Typ, der sich ständig einmischt oder der sagt, ihr macht euren Zeugs?

    2. Kann man das Haus so umbauen, dass zwei getrennte Wohnungen entstehen?

    3. Was sagt die Schwiemu dazu? Habt ihr sie überhaupt gefragt?

    4. Lasst den guten Mann erst mal sterben und entscheidet nicht schon im Vorfeld über seinen Kopf hinweg. Ihr macht euch Gedanken über ungelegte Eier.

    (20) 17.07.12 - 07:39

    Niemals!

    Ich würde nicht mal mit meiner eigenen Mutter zusammenziehen!

    Erst einmal haben das schon andere Frauen allein geschafft. Eine Hilfe muss nicht unter dem gleichen Dach wohnen.

    Auch bei komplett getrennten Wohnungen innerhalb eines Gebäudes gibt es kein 100%-iges Privatleben. Manche würden es vielleicht toll finden, nach der Arbeit abgefangen zu werden und sich über den neuesten KLatsch und Tratsch zu unterhalten. Aber ich fand das schon furchtbar als wir 2 Jahre bei Fremden gewohnt haben. Ich kam jeden Tag mit Herzklopfen nach Hause und habe gehofft, dass meine Vermieter nicht draußen sind.

    Waldgrundstücke sind derzeit gefragt und können verkauft werden, wenn nötig. Der Brennholzhandel kann aufgelöst werden, soweit die Mutter nicht zu arg finanziell daran hängt.

    (21) 17.07.12 - 10:38

    Ganz ehrlich.

    Wenn er zu seiner Mutter ziehen will, dann solltet ihr schauen, dass ihr eine eigne Wohnungstür bekommt. Denn sonst wird es sehr schwer. Klar will man in schweren Situationen der Familie nahe sein, aber es kostet euch eventuelle eure Partnerschaft. #augen

    Mein Mann und ich wohnten auch bei seinen Eltern im Haus. Auch nur ein Hauseingang und keine richtige Wohnungstür. Das hat uns allen schwer zu schaffen gemacht. #contra
    Es ging sogar soweit, dass ich jeglichen Kontakt abbrechen wollte, weil seine Eltern dauernd etwas von uns wollten. Wir sollten "kurz" hoch kommen um zu reden, dass am besten täglich nach einem 12 Std.Tag. Oder er sollte dauernd irgendwas oben reparieren.
    Ich war so froh als wir zwar direkt nebenan unsere Haus gekauft haben. Sonst wäre ich ohne ihn ausgezogen, weil er keine Miete zahlen wollte an andere, sondern lieber das Geld an seine Eltern abdrücken wollt. Hätten wir eine eingene Wohngstür gehabt, dann wäre mehr Ruhe drin gewesen.

    Im Prinzip ist es nicht schlecht jmd von der Familie bei sich wohnen zu lassen, wenn man gut miteinander auskommt. Aber man brauch auch Privatsphäre. Wenn du gut mit deiner Schwiegermama auskommst, warum nicht. Dann hast du auch jmd der dir mit Rat und Tat zur Seite steht, bei eurem Kind. Aber lass dich ned unterbuttern und besteh auf deine Meinung und sei bloß nicht aus falscher Dankbarkeit zufrieden, weil ihr im selben Haus wohnt.
    Sondern versucht es als eigene Wohnung zu betrachen. Notfalls müsst ihr noch ein bißchen in der alten Wohnung bleiben um die Umbaumaßnahmen zu machen. Vielleicht bedenkt ihr, bei zwei Wohnungen, dass die Schwiegermama in die kleinere zieht oder ins EG. Denn jünger wird die gute Frau nicht. Ihr solltet euch da auf jedenfall alle zusammensetzen und dann drüber sprechen und äußere auch deine Bedenken. Deine Schwiegermama wird dich bestimmt verstehen, wenn sie in einer ähnlichen Situation gesteckt hat, mit ihrer Schwiegermutter.

    Wie gesagt, ich bin froh in unserem eigenen Haus zu wohnen und alle vor der Haustür halten zu können, wenn ich keine Lust hab und meine Ruhe will.

    (22) 17.07.12 - 14:00

    Davon würde ich gaaaanz dringend abraten. Auch wenn ihr euch momentan alle ganz prima versteht so ändert sich in naher Zukunft euer Leben ganz gewaltig. Ihr bekommt Nachwuchs - ganz herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft - und Deine Schwiemu verliert ihren Mann. Das sind immense Einschnitte im Leben. Solange ihr zwei getrennte Wohnungen habt, kann sich Dein Freund das bestimmt einigermassen gut einteilen. Er kann Zeit mit seiner Mutter verbringen um sie zu unterstützen und er kann Zeit mit seiner kleinen Familie verbringen und sich Dir und Eurem Baby widmen. Wenn das klar abgesprochen ist, kann das bestimmt gut funktionieren. In einem Haushalt finde ich das viel schwieriger. Da gibt es keine klaren Grenzen mehr. Vermutlich wird auch viel davon abhängen, wie selbständig Deine Schwiemu ist. Meine Schwiemu ist auch Witwe und in vielen Situationen benimmt sie sich wie ein kleines Kind und braucht dringend Hilfe bei Dingen, über die jeder normale Mensch nichtmal nachdenkt sondern einfach macht. Das ist schwierig genug wenn man einen eigenen Hausstand hat und weit genug entfernt wohnt aber unter einem Dach würde ich durchdrehen.

    (23) 17.07.12 - 14:08

    Mir wäre der selbe Ort schon zu nah an meiner Schwiegermutter, zusammenziehen würde ich NIEMALS mit meiner Schwiegermutter!! NIE!!

    (24) 23.07.12 - 15:11

    hallo luzzu, ich kann dir nur aus eigener erfahrung davon abraten.Ich habe es 2mal versucht und lebe im moment auch mit meinen schwiegereltern unter einem dach.es kann ne weile gut gehen,weiss ja auch nicht wie du zu deiner schwiegermutter stehst bzw.sie zu dir.bist du die immer so erwünschte schwiegertochter?kommst du mit ihr immer suuuuuper klar?wenn du nur ein bisschen daran zweifelst kann ich dir nur raten diesen schritt nicht zu gehen.überlege genau was ihr für vorteile oder nachteile hättet.ich hoffe dein mann ist nicht zu sehr von dir enttäuscht wenn du diesen schritt nicht machen möchtest.denke alle anderen werden dich verstehen. wünsche alles gute egal wie du dich entscheiden wirst:-)

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