Erfahrungen zu hochbegabtem Partner ??

    • (1) 30.07.12 - 20:09

      Hallo,
      ich habe einen Mann in meinem Alter (47) kennengelernt. Zunächst haben wir Emails geschrieben und telefoniert. Dabei wurde klar, dass wir viele Gemeinsamkeiten in Bezug auf spezielle Lebenserfahrungen und den Umgang mit Krisen haben. Es gibt auch einige charakterliche Übereinstimmungen.
      Nun haben wir uns zum ersten Mal getroffen und fanden uns beide sehr attraktiv.
      Im Gespräch hat sich dann für mich bestätigt, dass er spezielle Begabungen hat, also in bestimmtne Gebieten außerordentlich intelligent ist, -soweit ich das überhaupt beurteilen kann. Das hat mich etwas verunsichert, weil ich selbst aus meinem Hirn nicht so viel heraus bekomme. Und schon gar nicht mit dieser Leichtigkeit. Auch seine Art und Weise doppeldeutige Aussagen zu machen und dabei witzig zu sein, hat mir zwar gefallen . Aber ich fühlte mich irgendwie klein. Obwohl ich natürlich weiss, dass ich ganz normal bin.

      Nun beschäftigt mich die Frage, wie es weitergehen kann. Anscheinend haben bislang die meisten Frauen davor Reissaus genommen. Zumindest hatte er in seinem Leben nur zwei Beziehungen, die über einen längeren Zeitraum gingen. Über die er aber im Nachhinein selber sagt, dass die Kluft zu gross war. Männerfreunde und Kumpels hat er dagegen viele.

      Ich würde gerne mal wissen, ob Hochbegabt dazu vergattert sind, sich immer ebenbürtige Partner zu suchen (falls das überhaupt geht) oder ob es Beziehungen gibt, in denen Normal- und Hochbegabte zusammen leben. Wer nicht auf eigene Erfahrungen zurück greifen kann, darf gerne auch Beispiele aus der Literatur oder Promiwelt nennen.

      Vielen Dank und lieber Grüße !
      U.

      • (2) 30.07.12 - 20:15

        Hallo

        Die frage ist in wieweit lässt er seine Überlegenheit seine Partnerin spuehren ?

        Es gib Bereiche in denen ist mein Partner überlegener

        Und in anderen hab ich die Oberhand

        Wir ergänzen uns

        Wir profitieren von einander

        Frag ihn was er mit Kluft meint

        Den egal wie intelligent ein Mann ist ich würde ihn niemals auf ein Podest heben

        Lg

        (3) 30.07.12 - 21:04

        Das kommt ganz auf die Reife und die Herzensbildung der Person an!
        Wenn ein hochbegabter oder überdurchschnittlich intelligenter Mensch seine Fähigkeiten ständig demonstrieren muss und keinen Satz eines Normalsterblichen stehen lassen kann ohne geistig nachzutreten, wird es schwierig im Alltag. Als Partner wird man sich über kurz oder lang immer unterlegen und klein fühlen. Wer will das?
        Wenn es eine reife Persönlichkeit ist, die weiß, dass es keinen Grund gibt sich überlegen zu fühlen, die ihre Begabungen als Geschenke versteht und sich auf Augenhöhe für die Begabungen anderer Menschen interessiert und für deren Geschichte , ... mit so einem Menschen, wirst du dich nicht unterlegen fühlen.

        Das Unterlegenheitsgefühl hat eigentlich nichts mit der Intelligenz des Gegenübers zu tun. Dieses Gefühl kann einem auch ein Trottel geben. In meinen Augen hängt es mehr mit der Persönlichkeit und der Reife eines Menschen zusammen, wenn wir uns in dessen Umgebung unwohl fühlen. Das kennt doch jeder: Mit dem einen fühlt man sich pudelwohl und bei dem anderen ist man einsilbig, weil Gespräche eh keinen Sinn machen.
        Natürlich gibt es auch Menschen, die sich immer unterlegen fühlen. Das hat dann aber weniger mit dem Gegenüber, sondern mehr mit dem eigenen Selbstbild zu tun.

        Ich finde auch nicht, dass man mit seinem Partner unbedingt fachsimpeln können muss, um glücklich zu werden. Ein Philosoph sucht sich eben seinen Philosophenkreis und der Literaturprofessor sein literarisches Quartett.

        Grüße
        Luka

        Mag sein, dass er besonders eloquent ist, mit Zahlen umgehen kann oder im Handumdrehen Japanisch lernt. Aber kann er denn auch gut kochen, hat er einen grünen Daumen, weiß er, wie man einen Ölwechsel durchführt oder kann er gut mit Menschen umgehen? Kann er gut tanzen, ein Instrument spielen, stricken oder ist er ein guter Schwimmer?
        Weißt du, jeder hat seine Begabungen und ist dafür in anderen Bereichen nicht so gut... selbst die Alleskönnern, die wir schon in der Schule nicht leiden konnten und vielleicht haben die inzwischen wenigstens eine Glatze :D Du sagst von dir, dass du ganz normal wärest, das ist doch prima. Du hast vielleicht kein fotographisches Gedächtnis, aber kannst dafür toll zuhören oder Witze erzählen. Verstehst du?

        Also mach dich nicht unbewusst klein, sondern schau einfach, wie es sich entwickelt. :-)

        Ich denke auch, dass die Frage eher ist, wie er selbst damit umgeht. Es gibt Menschen, die einen gerne spüren lassen, dass sie in welcher Hinsicht auch immer überlegen sind und das wäre dann mit Sicherheit keine angenehme Partnerschaft.

      • (5) 30.07.12 - 21:11

        Wie kommst du darauf, dass bei ihm eine Hochbegabung vorliegt?

        • (6) 30.07.12 - 22:59

          Durch einen Vergleich mit meinem Bruder.

          Der hat Maschbau und Medizin studiert und verfügt über ganz ähnliche Wissenspotentiale in seinen Bereichen. Er behält auch jedes Wort des Gesprächs und kombiniert verschiedene Themen geschickt. Aber nicht in einer derartigen Geschwindigkeit !

          Außerdem kann mein Bruder neben seinen mathematischen, musikalischen und verschiedenen anderen analytischen Fähigkeiten nicht auch noch diverse Texte wortgetreu rezitieren. Er stellt auch nicht seine Reden als Quatsch dar und versucht nicht sich selbst herunterzuspielen.

          Letztendlich hat mein Bruder nie wirklich ein Problem mit Frauen gehabt, ganz im Gegenteil; er hat eine ganz fantastische Frau geheiratet, die kurz danach Chefärztin wurde.

    (13) 30.07.12 - 21:12

    Hallo

    Schulbildung,Schlagfertig,Berufswege, riesenunterschiede bei uns.

    Wir lieben uns seit 3 Jahren.
    Es war nie ein Thema.
    Zugeben muss ich,das ich anfangs das eine oder andere Wort gegoogelt hatte,weil ich nicht wusste was es heisst.
    Nachher hab ich einfach gefragt.

    Er liebt meine lockere art sehr.
    Mach es nicht zum Thema und er selber sollte das so oder so nicht machen.

    Ich habe einen sehr intelligenten Mann, der sowohl ein grossartiger Theoretiker als auch ein toller Praktiker ist. Er lässt das aber nur selten raushängen bzw. schmiert es niemanden um den Mund. Er ist gerade im technischen Bereich ein Ass, kann aber genauso gut kochen,die Leute unterhalten u zuhause alles reparieren.

    Ich würde mich selbst auch intelligent bezeichnen, aber nicht als besonders begabt. Sicherlich erschrecke ich manchmal vor der Intelligenz meines Mannes, weil ich sonst immer intelligenter war als die Männer, aber mich stört das schon lange nicht mehr, weil ich weiss, was ich kann u über genug Selbstbewusstsein verfüge.

    Also, mache dir keinen Kopf. Du wirst schon Dinge finden, wo du "besser" bist als er oder wo du ihm das Wasser reichen kannst.

    Eines hat mich das Leben aber auch gelehrt, nämlich, dass selbst intelligenten Männern häufig egal ist, wie intelligent die Frau gegenüber ist.

    (15) 30.07.12 - 21:29

    Also ich bin mit meinem Mann seit 17 Jahren glücklich, auch wenn es mich schon manchmal nervt, dass es scheinbar nichts gibt, dass er nicht weiß #augen. Und er ist zuverlässig, witzig, groß, sportlich, wir haben viele gemeinsame Interessen ... Aber ich bin geistig auch ganz gut beieinander - bei Trivial Pursuit sind wir als Team nicht zu schlagen #schein. Und schon in der Schule habe ich gelernt, dass man sich nicht unbeingt nur Freunde macht, wenn man ständig die richtigen Antworten weiß. Wenn man allerdings auch ein Herz hat und nicht zwanghaft versucht, den anderen zu belehren oder zu verbessern, dann kann man auch mit so einem Hochintelligenten eine wunderbare Beziehung haben ;-).

    Also trau dich und gib Ihm eine Chance #klee

    (16) 30.07.12 - 21:44

    Hallo.

    <<<umindest hatte er in seinem Leben nur zwei Beziehungen, die über einen längeren Zeitraum gingen. Über die er aber im Nachhinein selber sagt, dass die Kluft zu gross war. Männerfreunde und Kumpels hat er dagegen viele.<<<

    Das würde mich stutzig machen.
    Ansonsten solltest du ihn einfach kennen lernen.Entweder du fühlst dich wohl mit ihm oder nicht.

    L.G.

    (17) 30.07.12 - 22:04
    Meine Meinung....

    Hm naja mein Mann hat einen Höheren IQ als ich (aber Hochbegabt ist er nicht) und hat eine bessere Allgemeinbildung aber da mein IQ auch nicht schlecht ist und im Leben und Beruf hervorragend zurecht komme fühle ich mich dadurch nicht klein. Ich finde Intelligenz eher sehr sexy wenn sie nicht in Klugscheißerei endet. Mach Dir nicht so viele Gedanken. Auch Hochbegabte sich nicht perfekt. Jeder hat seine Spezialgebiete, wo er anderen was erzählen kann und keiner muss sich klein fühlen. So lange ihr eine Basis habt und Du seinem Horizont folgen kannst ist doch alles Super.

    (18) 30.07.12 - 22:37

    Habe gerade meinen Mann gefragt und der sagt, seine Erfahrungen sind super, sonst hätte er mich nicht geheiratet ;-)

    Wenn Du Dich jetzt schon schlecht fühlst, solltest Du die Sache vielleicht im Sand verlaufen lassen.

    Jules

    (19) 30.07.12 - 23:10

    Mein Mann hat einen IQ, der als "Hochbegabung" eingestuft ist, mein Wert liegt im "höheren Normalbereich" (etwa 15 - 20 Punkte unter seinem).

    Mein Mann geht mit seiner Intelligenz so "sparsam" um, dass vermutlich ich eher für den intelligenteren Teil gehalten werde, obwohl ich es nicht bin....

    Ich nehme mal an, er lebt nach dem Motto: "Intelligenz ist, sich seine Intelligenz nicht anmerken zu lassen - da muss man sich weniger bewegen..."#rofl

    LG
    Claudia

    Hochbegabung oder Begabung?? Das ist doch egal.

    Entscheidend ist, wie der Mensch dahinter steht. Ist es jemand, der das staendig vor sich her traegt und jedem sein Können und Wissen aufdrückt, egal ob es erwünscht ist?

    Oder ist er da bescheiden, erzaehlt darüber, aber macht dann keinen Wind darum?

    Verstehst du, ich glaube es kommt nicht darauf an, wie hochbegabt er ist, sondern wie er damit umgeht und weiss das solche Prahlereien meist einsam enden.

    Und es gibt sicherlich Dinge, die er trotzdem nicht so gut kann, in denen du dich aber besser auskennst? Das können doch auch alltaegliche Sachen sein.

    Lerne ihn weiter kennen und es wird sich zeigen, wie er ist.

    Aber auf keinem Fall, würde ich eine solche Beziehung eingehen, wenn der Partner mich staendig korrigiert oder alles besser weiss, mich damit "kleinmacht" neben ihm.

    Eine Partnerschaft basiert auch auf Ergaenzungen und Kompromissen.

    Wo jeder seine Lobby hat und sich selbst entfalten kann, um sich dann mit dem anderen zusammen entwickeln kann.

    (21) 31.07.12 - 00:35

    Danke zunächst für die Ermutigungen und die rege Anteilnahme!

    Ein gewisses Gefälle scheint es ja in vielen Beziehungen zu geben. Nur nicht überall so krass, wie ich es aktuell erlebt habe.
    Sich gegenseitig zu messen oder Ausgleichsbereiche zu suchen, halte ich auch nicht für eine so gute Idee. Ich schau mir lieber mal das Gefühl an; -was es für mich bedeuten würde klein oder kleiner zu sein als mein Gegenüber. Was wäre so schlimm daran?
    Aus eigener Erfahrung weiss ich eher wie es ist, gegen eine Wand zu laufen. Hier tun sich allerdings neue Räume auf.

    Die Bewertung von Denkleistungen als gut und die Übertragung auf den Menschen, der dann auch gut sein soll, habe ich allerdings so tief eingeschliffen.

    Ich bin jetzt wirklich auf die anderen Qualitäten gespannt ! Ja, er bekommt eine Chance !
    Gute Nacht

    U.

    • (22) 31.07.12 - 07:07

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      Ich schau mir lieber mal das Gefühl an; -was es für mich bedeuten würde klein oder kleiner zu sein als mein Gegenüber. Was wäre so schlimm daran?
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      ....und das ist eine Top-Fähigkeit!#pro

      Bei mir ist es übrigens so, dass ich auch gerne mit Menschen befreundet bin, die mir in der einen oder anderen Art und Weise auch "über" sind.
      Das hängt bei mir vermutlich damit zusammen, dass ich sehr früh sehr selbständig war und in vielen Bereichen meines Lebens Eigenregie übernommen habe.

      Es ist heute noch so, dass ich eine ausgeprägt autonome Frau bin. Die Schwierigkeiten, die bei uns in der Ehe immer wieder mal auftauchen sind, dass mein Mann dazu tendiert, mir gerne die Entscheidungen zu überlassen (auch eine Art von Intelligenz :-p) und ich aber wiederum sehr froh bin, nicht alles alleine entscheiden zu müssen.

      Mir tut es sehr gut, wenn ich auch mit Menschen zu tun habe, nach denen ich mich orientieren kann.
      Und es gibt auch Eigenschaften bei hochintelligenten Mitmenschen, die ich bewundere und die ich nicht habe.

      Am wichtigsten ist mir aber die emotionale Intelligenz.

      LG
      Claudia

(23) 31.07.12 - 09:44

Hallo,

interessantes Thema!

Ich persönlich mag Männer, die intelligenter sind als ich. Aber ich bin mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein gesegnet, das mich glauben lässt, dass ich selbst gar nicht mal so unintelligent bin und daher hab ich eher Schwierigkeiten gehabt ein noch intelligenteres Gegenstück zu finden ;-). Meine Erfahrung mit Männern, die mir intellektuell unterlegen waren bzw. zu denen ich nicht "aufschauen" konnte war, dass ich mich in meiner "Überlegenheit" langweile und es den anderen auch spüren lasse (Asche auf mein Haupt, ja das ist kein feiner Charakterzug). Mit meinem aktuellen Partner ist das kein Problem - er hat seine Fachbereiche, ich meine und auch wenn seine zahlreicher sind und ich schon etwas neidisch auf seine logische Begabung blicke, ist der Intellekt und die Intelligenz nie etwas, was als Reibungspunkt im Raume stand. Das ist uns auch noch nie in den Sinn gekommen.

Ich glaube, dass zu einer Beziehung mit wahrnehmbarem Intelligenzunterschied genau dieses Selbstbewusstsein nötig ist, damit man sich selbst nicht klein fühlt. Das "klein-fühlen" ist ja schlicht ein hausgemachtes Problem, denn da kann der andere ja nichts dazu, außer er geht mit seiner Überlegenheit hausieren, aber das machen die meisten wirklich intelligenten Leute eher nicht. Wichtig fände ich für dich, dass du - da du dich ja klein fühlst - Bereiche identifizierst, in denen du überlegen bist. Vielleicht nicht Eloquenz, aber dafür bist du in einem Sport besonders gut, kannst Gedichte schreiben, was auch immer. Mach dich nicht selbst kleiner als du bist, denn gerade wenn du dich mit diesem - in deinen Augen hochgradig intelligenten Mann - lange und gut unterhalten hast, ist doch ein Zeichen, dass das grundlegende Niveau gar nicht so unterschiedlich sein kann.

Und letztlich ganz salopp gesagt: Die letzten Jahrzehnte der klassischen Hausfrauenehe haben ja trotz Intelligenz- oder vielmehr Bildungsunterschied sehr oft Bestand gehabt. Warum soll dir das nicht auch gelingen?

VG,

kitty

  • (24) 31.07.12 - 10:30

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    Meine Erfahrung mit Männern, die mir intellektuell unterlegen waren bzw. zu denen ich nicht "aufschauen" konnte war, dass ich mich in meiner "Überlegenheit" langweile und es den anderen auch spüren lasse (Asche auf mein Haupt, ja das ist kein feiner Charakterzug).

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    Ich sehe zwischen Intelligenz und Intellektualität einen für mich wichtigen Unterschied.
    Mein Mann ist zwar (lt. IQ-Test) hochbegabt, aber er ist definitiv kein Intellektueller.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Intellektueller

    Zitat Wiki:

    "Zu unterscheiden ist der Begriff des Intellektuellen von der soziologischen Kategorie der Intelligenz: Zur Intelligenz zählen all diejenigen, die qua Profession Lebensdeutungen hervorbringen oder die theoretischen Voraussetzungen für die rationale praktische Lebensbewältigung schaffen (Theodor Geiger). Ein Intelligenzler kann zum Intellektuellen werden, sofern er öffentlich zu Fragen Stellung bezieht, die auch außerhalb seiner eigenen Fachkompetenz liegen können, und soziale und politische Vorgänge kritisch analysiert und hinterfragt."

    Ich stehe ganz offen dazu, dass ich mit "Intellektuellen" überhaupt nichts anfangen kann und auch nichts anfangen will (ist mir viel zu anstrengend).

    Genauso wenig erwarte ich aber auch, dass Intellektuelle mit mir etwas anfangen können.
    Nicht jeder passt mit jedem zusammen und was mir im Leben sehr geholfen hat ist, dass ich dazu stehe, mit bestimmten Menschen "nicht zu können" und "nicht zu wollen".
    Das heißt nicht, dass ich ihnen nicht wohlgesonnen bin, aber meine Lebenserfahrung ist, dass sich "Gleich und Gleich" gerne gesellt ;-).

    Wie dem auch sei:
    einen intellektuellen Partner könnte ich mir nicht vorstellen, dafür aber führe ich eine wunderbare Ehe seit 21 Jahren mit einem vom IQ her hochbegabten, aber herzenswarmen und herzensguten Ehemann (der aber auch Macken hat, bei denen ich manchmal das Gefühl habe, sie treiben mich temporär in den Wahnsinn....).

    LG
    Claudia

(25) 31.07.12 - 12:36

Intelligenz und Hochbegabung werden oft sehr schnell in den Mund genommen. Oftmals steckt nur eine besser Schulbildung oder Belesenheit dahinter. Das hat aber nichts mit Intelligenz oder Hochbegabung zu tun.

Den Sarkasmus und die Anwendung von Doppeldeutigkeiten, die Du erwähnst, sind erlernbar und haben auch nichts mit Itelligenz oder Hochbegabung zu tun.

Was nicht zu einer Hochbegabung passt: viele Männerfreunde und Kumpels. Wirklich hochbegabte Menschen (2 befreundete Familien haben jeweils 1 und 2 hochbegabte Jugendliche) sind in der Regel Einzelgänger! Insbesondere Männergruppen (Kumpels) sind auf solche Menschen gar nicht gut zu sprechen sondern würden sie eher ausgrenzen.

Viel Wissen (Menge an Informationen z.B. bei Trivial Pursuit) hat nichts mit Intelligenz zu tun.

Also finde erstmal heraus, was Dich ihm gegenüber "klein" erscheinen lässt ;-)

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