wieso ist alles so schwer?war das alles im leben? brauche bitte euren Rat

hallo zusammen,

bin seit über 12 Jahre verheiratet.Wir haben eine tolle 7 Jahre alte Tochter und verstehen uns alle 3 ganz gut.
aber seit 2 Jahren etwa ist die Luft bei uns auf der Paarebene raus... wir kommen beide von der Arbeit nach hause und haben kaum noch kraft für etwas anderes (ausser für unser Kind)

vielleicht holt mich jetzt doch alles wieder ein.
damals war mein Mann so gar nicht mein typ.
Aber über die Monate hinweg hat sich aus einer guten Freundschafft eine Beziehung entwickelt.
Er ist halt ein Mann den sich eine Frau gerne wünscht die eine stabile Partnerschafft für sich möchte.

Er ist zuverlässig,schlau, Charakterstark... für einen da, wenn man ihn braucht...
Dafür ist er halt wenig männlich,er wirkt immer noch mit seinen 40 Jahren sehr bubihaft...hibbelig... und leidenschafftslos.

ich dachte wirklich dieser starke zusammenhalt reicht für eine Beziehung aus,wenn man sich so gut versteht aber so ist das glaube ich doch nicht.
seit knapp 1 Jahr mag ich, mit ihm nicht mehr schlafen. er leidet sehr darunter, was ich auch verstehe.
aber ich kann mich nicht zwingen.

Nun fängt mein Mann an zu kämpfen und will wissen warum ich nicht mehr mit ihm schlafen will, zur Not will er mit mir zu einer Paar Therapie.

Ich kann es nicht genau sagen,woran das liegt.
Aber ich kann und will es nicht mehr.

Ich bin jetzt ernsthaft am überlegen, ob ich mich jetzt trennen will ?
Weil ich keine Besserung sehe.

ist das nicht die logische Konsequenz?

Denn Glücklich bin glaube ich schon lange nicht mehr.
Aber könnt ihr mir sagen, warum es mir so schwer fällt, mich zu trennen?
Er war und ist immer eine große Stütze in meinem Leben. Ein Fels in der Brandung...
Obwohl wir auch lange weniger schöne Zeiten hatten.

Aber soll ich deswegen mit ihm zusammen bleiben?
Er ist so oder so traurig.

Ich kann einfach nicht loslassen und mich trennen.

Aber so kann das doch nicht weitergehen??
und das kann doch nicht alles im Leben gewesen sein?

Ich hab zwar ein unbeschwertes gutes Arbeitsreiches Leben, aber soll das schon wirklich alles gewesen sein ?

brauche bitte einen Rat, ob jemand so eine Entscheidung schon mal bereut hat

gruß
Rachel

i

Wie hast du auf seinen Vorschlag wegen einer Paartherapie reagiert?

hm, habe weder ja noch nein gesagt... eher stillschweigend aufgenommen
er hat mich mit dem gespräch überrascht

Uhnd warum machst du dir schon so viele Gedanken um eine Trennung, bevor du über seinen Vorschlag nachdenkst?

weil ich nicht mehr intim mit ihm sein möchte...

Hallo, normal wurde ich jetzt sagen, guter Vorschlag von ihm das ist eure Chance aber wenn du selbst darin keinen Sinn mehr siehst und nicht wirklich nicht mehr willst, solltest du ihn nicht mehr weiter Leiden lassen.

Treffe deine Entscheidung so wie es dir am besten damit geht

Ich finde, bevor man es nicht mit einer Paarberatung/Paartherapie versucht hat, weiß man doch gar nicht, ob das Sinn hatte oder nicht.

"Sinn haben" bedeutet für mich nicht unbedingt, dass es ein Happy End gibt, aber dort kann man Vieles klären und selbst wenn es die klare Erkenntnis ist, dass die Ehe nicht mehr fortgeführt wird.
Die TE schrieb:
>>>wir kommen beide von der Arbeit nach hause und haben kaum noch kraft für etwas anderes (ausser für unser Kind)<<<
Das scheint mir auch viel Langeweile im Spiel zu sein. Ich meine, so alt können die TE und ihr Mann noch nicht sein, dass es außer für den Job für gar nichts mehr reicht.

Hallo ,

ihr zwei habt doch anscheinend sehr viel Gutes Miteinander, wenn ich das so lese....
Vielleicht solltest Du dir mal in Ruhe überlegen , was Dir zum Glücklichsein fehlt ?

Sein Aussehen kann dein Mann nicht ( bzw. nur in Maßen ) ändern.
Und gegen den normalen Alltagstrott der sich nun mal mit den Jahren einschleicht kann man schon etwas tun ( wenn man will )

Manchmal denke ich , wir Menschen machen uns unser Leben selber sehr schwer mit unserem Anspruchsdenken : ich will immer glücklich sein, ich muss mich selbst verwirklichen, das kann doch nicht alles gewesen sein ....etc.

Wie würde es eurer Tochter gehen , wenn Du dich trennst ? Als Alleinerziehende hast du noch mehr Alltagstrott und und Belastung.
Ich würde an Deiner Stelle ( falls ihr das noch nicht getan habt ) erst mal versuchen herauszufinden, an was genau es bei euch liegt. Weil so richtig wissen tust du es nicht...
Es gibt so viele Paarberatungen / Mediatoren etc. Und einen Versuch ist es , schon wegen Eurer Tochter doch wert .

Und wenn das alles nicht hilft habt ihr es wenigstens versucht.

LG und alles Gute

Tina

P.S.Es gibt immer aufregendere,tollere,männlichere Typen. aber nach 10 Jahren zusammenleben mit denen sind die auch langweiliger :-p

Hallo,

u. U. holt es dich jetzt wirklich ein, dass du mit einem Mann, den du nicht von Herzen geliebt hast, eine Familie gegründet hast.

Allerdings beschreibst du ja, dass du nicht mehr wirklich an einer WEiterführung der "Paarebene" (geht das überhaupt mit einem nur guten Freund?) interessiert bist.

Du musst wissen, ob du so weiter machen willst, vielleicht eine Ehe-Therapie mitmachst (auch da kann als letzte Konsequenz eine Trennung herauskommen) oder dich gleich trennen wirst.
Belastend ist die Situation für eure Tochter so oder so. Kinder haben ganz feine Antennen dafür, ob ständig Spannung zwischen den Eltern ist oder nicht.
Bedenke, dass du als Alleinerziehende wahrscheinlich noch mehr im Alltagstrott gefangen sein wirst als dies jetzt der Fall ist.
Du hast dann niemanden mehr an deiner Seite, der dir etwas abnimmt. Dein "Fels in der Brandung" wird dann weg sein. Niemand kann dir sagen, ob du dann glücklicher sein wirst.
Allerdings hast du so die Chance, irgendwann einmal wieder glücklich zu werden mit einem Partner, den du wirklich von ganzem Herzen liebst.

Ich habe eine gute Bekannte, die schon seit mehreren Jahren allein erziehend ist, sie empfindet ihr Leben als so belastend, dass sie manchmal alles hinschmeißen möchte. Vollzeit arbeiten, pubertierendes Mädchen bespaßen, Haushalt, Geldsorgen...
Sie hat sich damals auch von ihrem Mann getrennt, weil alles so "eingeschlafen" war.
Ihr Ex ist seit einiger Zeit wieder verheiratet, hat eine neue Familie gegründet und scheint sehr zufrieden zu sein.
Sie ist immer noch allein, lernt keine brauchbaren Männer kennen (die übers I-Net waren alle ein Totalausfall! - nur auf eine schnelle Nummer bedacht und dann Tschüssikowski) und ist nach eigener Aussage noch unglücklicher als mit ihrem Ex.

Die Entscheidung kannst nur du ganz allein treffen, denn du wirst mit allen Konsequenzen leben müssen. So oder so.

Alles Gute

Nici

Es geht doch nicht nur um die TE, sondern auch um ihren Mann, der ebenfalls nicht glücklich ist in der Situation. Was gibt es hier für einen KOmpromiss? Wenn die Therapie auch nicht die erwünschte Leidenschaft und Gefühle erweckt? Entweder sie schläft mit ihm obwohl sie es gar nicht will, oder er sucht sich eine Geliebte und sie einen Liebhaber? Oder sie verzichten auf alles und leben wie Geschwister?

Tut mir leid, ich kann Dich nicht verstehen!!!
Du hast eine tolle, stabile, verlässliche Partnerschaft und Familie.
Warum bist Du unglücklich? Es ist leicht, die "Schuld" beim Partner zu suchen. Aber ist es an dem? Weißt Du zu schätzen, was Du alles hast?

Natürlich schläft die Beziehung/ Leidenschaft ein, wenn man nichts mehr als Paar macht.

Meinst Du, dass eine Trennung Dich glücklicher und befreit macht?

Meinst Du nicht, man könnte mit ein wenig Engagement auf beiden Seiten etwas ändern?

Hallo,

Menschen und ihre Bedürfnisse bzw. Wünsche an das Leben sind sehr unterschiedlich. Daher ist auch nicht möglich, einen allgemeingültigen Rat zu geben.

Ich bin jetzt seit 17 Jahren mit meinem Mann zusammen, es war Liebe auf den ersten Blick und körperliche Nähe war und ist für uns beide immer ein wichtiger Bestandteil in unserer Beziehung gewesen. Ich hätte mir nie eine längere und ernsthafte Beziehung zu einem Mann vorstellen können, der mich nicht "anmacht". Jetzt mag der eine oder andere wieder aufschreien, wie oberflächlich das doch klingt. Ich finde aber, dass körperliches Angenommenwerden, Begehren, Leidenschaft und natürlich Sexualität ein wichtiger Punkt für eine stabile Paarbeziehung sind. Gerade nach so langer Zeit und wenn Kinder im Spiel sind. Wobei ich zu letzterem leider noch keine persönlichen Erfahrungen habe ...

Ich weiß nicht, ob du deinem Mann schon einmal so deutlich gesagt hast, dass du ihn sexuell nicht (mehr) anziehend findest (das lese ich zumindest aus deinem Post heraus). Sollte dass der Punkt für dich sein, dann halte ich eine Paartherapie auch nicht für den richtigen Weg. Man kann schließlich nicht lernen, "Lust" auf jemanden zu haben, den man nicht attraktiv findet.

Da du solche Zweifel an deiner Ehe hast, scheint Sexualität schon eine wichtige Rolle für dich zu spielen. Aber die Entscheidung, ob du weiter ein Leben ohne Leidenschaft führen willst oder aber den Sprung ins kalte Wasser als Alleinerziehende wagst, in der Hoffnung, irgendwann einen Mann zu finden, der alle deine Wünsche an eine Beziehung erfüllt, kannst nur du treffen. Wenn du dich hier im Forum mal ein bisschen umschaust, scheint letzteres nicht unmöglich zu sein. Und bezüglich eurer Tochter - es liegt im Geschick der Eltern, wie unbeschadet Kinder eine Trennung überstehen. Doch es gibt durchaus Situationen, in denen es für die Kinder so besser ist, denn ständig von unzufriedenen und streitenden Eltern umgeben zu sein, kann mehr schaden als eine saubere Trennung mit einem "erwachsenen" Umgang aller Beteiligten danach.

Ich wünsche dir den Mut und die Kraft für die richtige Entscheidung.

Hallo,

deine Situation kenne ich ganz gut, bei uns ist es ähnlich. Meine Partnerin will auch nicht mehr mit mir schlafen, ich leide sehr darunter. :-(

Hierzu fällt mir die Bedürfnispyramide von Maslow ein. In seinem Modell ist die Sexualität ein Grundbedürfnis wie Essen, Trinken, - na ja muss nicht immer stimmen - ist ja nur ein Modell. Komisch beim Schreiben dieser Zeilen kommen mir meine Kindheitserinnerungen - wie es bei mir zu hause war. Ich habe meine Eltern gar nicht als Liebespaar erlebt. Zwar als treu sorgende Eltern ... oh je, jetzt schweife ich vom Thema ab.
Was ich damit sagen möchte, wir sind sehr stark von unseren Eltern geprägt.

Ich denke du solltest dich an die schönen Stunden mit deinen Mann erinnern und mit ihm gemeinsam den weiteren Weg gehen.

Hier zu fällt mir ein: Früher wurde repariert und nicht gleich weggeschmissen!!! Klingt zwar etwas plakativ, ist aber sicherlich was dran.

Wünsche dir vom ganzen Herzen das ihr einen gemeinsamen Weg findet.

lg grisu

Den Schritt in Richtung Trennung würde ich dann machen, wenn ich selbst klar damit bin, was das für mich bedeutet und ich mich bereit dazu fühle alleine zu leben.

1. siehst Du Dich als alleinerziehende Mutter?
2. woher kommt die Leidenschaft im Alltag, wenn Du allein leben würdest?
3. solltest Du in Erwägung ziehen, wie es wäre, die nächsten Jahre bspw. keinen Partner und evtl. auch keinen Sex zu haben
4. weißt Du was Leidenschaft und Begeisterung in Dir entfacht?
5. male Dir mal eine Woche in der Situation als alleinlebend aus, wie sähe der Tagesablauf, die Abende, die Wochenenden aus?

Oft malen wir unvollständige Entwürfe, welche gespickt mit Erwartungen und Vorstellungen sind, welche gefühlsmäßig nicht aufwiegen können, was wir uns erhofft haben.

Stell Dir vor, okay es ist Samstag, die Kleine wäre dann bspw. beim Papa, cool Kaffee trinken gehen (mit wem) und danach? es ist auch nicht jeden Tag Sommer wo man rauskann - mit was füllst Du Deinen Tag, so daß es Dich befriedigt und Du Dich voll und ganz fühlst, einfach zuhause, angekommen fühlst
und das
bitte
unabhängig von einem Mann

Was oft hilft ist, aufzuschreiben was Du Dir wünschst, was Du erwartest vom Leben, von Dir selbst, von anderen.
Unsere Gedanken sind oft unvollständig, flüchtig, nicht belastbar, verquert, Klarheit suchen wir vergebens - Denken hat Dich in diese Situation gebracht, wie soll sie Dich wieder herausführen?
Deshalb aufschreiben was Dich beschäftigt (so wie hier, das hat Dir selbst glaube ich mehr geholfen, als alles Nachdenken zuvor), Paartherapie zumindest mal 2-3 Sitzungen angehen, schauen was Du tun kannst um mehr über Dich selbst herauszufinden und wenn es der Trip nach Indien ist

<<soll das schon alles gewesen sein>> schreibst Du, das kenne ich selbst, da suchst Du noch die ganze Zeit, was unheimlich aufregend ist wie ich finde, später suchst Du nicht mehr, Du findest auf einmal immer wieder etwas und es erfüllt Dich mit Dankbarkeit.

Ich behaupte jetzt einfach mal, Deine Reise ins Leben hat jetzt erst richtig begonnen.

LG
Marcus

Die gleichen Fragen habe ich mir auch gestellt und mich von meinem Mann nach 25 Jahren Ehe getrennt. Er war auch charakterstark, zuverlässig, intelligent, fleissig, erfolgreich etc. Aber die Leidenschaft hat gefehlt - von meiner Seite. Alles andere war da: Geld, Erfolg, erwachsene Kinder, Eigentum etc. Hausarbeit wurde geteilt, alles bestens. Nur ohne Leidenschft und Liebe meinerseits. Die wollte ich suchen.

Jetzt bin ich in einer sehr leidenschaftlichen Beziehung, aber mein Partner ist nicht zuverlässig, noch charakterstark, noch intelligent. Und ich bin unglücklich. und haben meinen Ehemann unglücklich gemacht. Ich bereue zutiefst. Ich hätte versuchen sollen, die Leidenschaft mit meinem Mann wiedre zu erwecken.

Hättest du die Möglichkeit gehabt zu deinem Mann zurückzukehren?
25 Jahre wirft man ja nicht so schnell weg.

Die Liebe und Leidenschaft fehlt mir auch in meiner Beziehung - ist eine große Baustelle bei mir/uns.

lg grisu

Hallo Rachel,
"Er war und ist immer eine große Stütze in meinem Leben. Ein Fels in der Brandung..."

Wenn man ein Kind zusammen groß zieht und Verantwortung übernehmen muss, gibt es dann etwas viel wichtigeres als das von Dir geschriebene?

Du kannst Dich offensichtlich auf Ihn verlassen, er schützt Euch und sorgt für Euch ( sonst wäre er kein Fels in der Brandung) und Du stellst das für Leidenschafft in Frage?

Ich behaupte mal das Du in der Midlife Crisis steckst. Den Sinn des Lebens hinterfragen...
Natürlich kannst Du Dich verändern, es wäre aber besser wenn Du noch ein paar Jahre damit wartest.
Es kann natürlich sein das Dein Mann Die zeitnah diese Entscheidung abnehmen wird, wenn er eben durch Deine Ablehnung irgendwann slebst keine Lust mehr hat. Noch möchte er ja an Eurer Ehe arbeiten, das solltest Du vielleicht auch tun.

Da fällt mir folgender Spruch ein...

"Eine Frau korrigiert immer die Realität, selten aber ihre Illusion"

Manchmal ist es aber besser die Illusion zu korrigieren...

Ich persönlich finde die Idee mit der Eheberatung sehr gut. Das heißt ja nicht, dass es zu einem positiven Ende kommen muss. Aber vielleicht lernst du viel über dich selbst. Z. B. warum du keine sexuelle Attraktivität mehr empfindest.

Vor zehn Jahren hatte ich eine Eheberatung. Sie hat zwar nicht zum Ergebnis geführt, dass eine Ehe erhalten bleibt, aber ich habe sehr viel gelernt, konnte Fehler von früher in meiner neuen Beziehung vermeiden und habe auch gelernt, kritisch zu reflektieren. Alles in allem war sie eine der positivsten Erfahrungen, die ich je machen dürfte. Es war eine sehr angenehme Atmosphäre, wir hatten eine Therapeutin, jeder konnte mal das sagen, was ihm auf der Seele brennt und diese Gespräche wurden so geleitet, dass aus diesen Empfindungen und Bedürfnissen keine Vorwürfe wurden.

Wenn die Leidenschaft mal da war, dann kann man daran arbeiten, dass es wieder so wird. Aber was machst du, wenn es sie nie gab?

Oder wenn sie schon seit 10 Jahren weg ist. So weiter machen? Denken, dass das Leben an einem vorbei geht und man selber in einer leblosen Ehe gefangen ist?

Hallo Rachel,

du wirkst ziemlich durcheinander und unentschieden, und: du musst auch im Interesse eures Kindes entscheiden! Deshalb finde ich, dass die Paar-Therapie eine gute Idee ist. Das bedeutet ja nicht, dass du zwangsläufig mit deinem Mann zusammenbleiben musst, sondern nur, dass du euch beiden etwas Zeit gibst, mehr Klarheit zu finden.

Eine gute Paar-Therapie führt zu mehr Kommunikation und Ehrlichkeit. Das kann im Idealfall bedeuten, dass du neue Seiten an deinem Mann kennenlernst und ihn wieder begehren lernst. Oder dass ihr eventuell eine Einigung dahingehend findet, dass ihr zwar zusammenbleibt, aber in gegenseitigem Einverständnis sexuelle Erfüllung anderweitig findet. Oder es kommt doch zur Trennung, aber die wird mit einer guten therapeutischen Begleitung wahrscheinlich freundschaftlicher und verständnisvoller stattfinden als ohne, und das kommt eurer Tochter auf jeden Fall zugute.

LG Meggie