Umzug - anderes Bundesland - oder Beziehung aufgeben?

    • (1) 03.09.12 - 20:46
      Die Fragende

      VORSICHT LANG

      Hallo,

      nach einer 3jährigen Beziehung stehen wir wieder am Anfang.
      Es begab sich so, dass ich in meiner Elternzeit (Kind war vier Monate) zu meinem Freund gezogen bin, der auf Grund beruflicher Begebenheiten 700km von unserer eigentlich gemeinsamen Heimat entfernt wohnte und nicht der leibliche Vater ist.
      Während meiner Elternzeit war auch alles sehr schön.

      Doch dann musste auch ich wieder anfangen zu arbeiten. Er schlug mit nicht vor, weniger zu arbeiten und von seinem Gehalt zu leben. War aber ok - wir waren ja auch erst ein Jahr zusammen. Leider fand ich nur eine Stelle die 140km weit entfernt war - in der Nähe meiner Eltern. So führten wir drei Monate eine Pendelbeziehung. Das Kind war bei mir.

      Dann bekam ich eine Stelle, die nur 50km weit weg von unserem ersten Wohnort war. Das Kind war nun schon fast zwei. Wir entschieden uns in eine echte gemeinsame Wohnung an meinem Arbeitsplatz zu ziehen, da seine Wohnung nur eine ein Zimmerwohnung war. Ich löste meine Wohnung in der Heimat auf, die ich auf Grund der Möbel noch doppelt gehalten hatte.

      Leider war der Job nicht der richtige. Das ist aber eine andere Geschichte.

      Ich wecheslte also nach einem halben Jahr, schweren Herzens, aber stolz, das richtige getan zu haben, wieder zu meiner alten Stelle, die ja immer noch 140km weit weg war zurück.

      Nach drei Monaten entschieden wir uns in die Mitte zu ziehen. Jeder musste nun 70km pendeln und ich nichr alleine 140km - alles wieder mit Kind.
      Wir drei verließen das Haus um 6.30am und ich kam um 16.00 mit Kind wieder, er um 19.00. In der Zeit machte ich eben den Spaß mit dem nun 3jährigen Kind, den Haushalt und was so anfällt.
      Leider vertrug er das Pendeln nicht, so dass er abends nichts mehr machte und keine Lust auf gar nichts hatte.
      Also entschieden wir uns ein halbes Jahr später, dass er sich neben der Arbeitsstelle eine WG sucht. Leider löste es das Probelm nicht. Er pendelte nun nur noch alle 2 Tage, war aber genauso müde wie vorher. Und ich hatte noch weniger Hilfe und das Kind noch weniger Papa.

      Das Kind fand nach einem 3/4 Jahr täglicher Pendelstrecke von 3h endlich einen Kindergarten in unserem Wohnort! So brauchte sie nicht mehr mitpendeln.
      Ich pendelte täglich. Er jeden 2. Tag.
      Wir sprachen davon, dass wir zurück in die Heimat ziehen sollten, damit wir normal zusammen leben und auch zusammen in der gleichen Stadt arbeiten könnten.

      Trotzdem bewarb ich mich auf eine Stelle am Wohnort, da das Pendeln ja auch 400€ pro Monat kostete.

      Er bewarb sich aber ein Jahr lang aus Energielosigkeit nicht.

      Irgendwann - nach mehrfachen Gesprächen - sagte ich, dass dies kein Familienleben mehr sei und ich so nicht weiter machen könnte. Wir trennten uns.

      Nach 4 Monaten, die wir weiterhin Kontakt hatten, sagte er mir, er hätte nun eine Stelle in der Heimat gefunden. Ich freute mich und wollte eigentlich hinterher ziehen.

      Nun wohnt er seit 3 Monaten wieder in der Heimat, aber ich habe seit einem Monat auch nen Job in meiner Wohnstadt. (Heimat - Wohnstadt waren 700km)
      Mein Arbeitsplatz ist sehr schön. Der Kindergarten und die spätere Grundschule wären hier nebenan. Die Stadt ist auch schön. Ich habe alles was ich brauche, außer eben meinem Freund.

      Langsam zweifel ich, ob ich echt wieder hinter ihm her die 700km zurück ziehen soll. In der Stadt, in der wir dann wohnen würden, hätte ich auch wieder keine Freunde, keinen Kiga Platz, keine Grundschule, ... und müsste zum 5. mal in 4 Jahren von vorne anfangen. Hier wieder alles alleine packen, den Umzug für 2000€ reißen und ne Sicherheit, dass die Beziehung klappt, hab ich ja auch nicht.

      Würde gerne mal eure Meinungen dazu hören.

      • (2) 03.09.12 - 21:02

        hallo,

        ich hab jetzt echt schwierigkeiten bekommen den text zu verstehen.

        also.du hast an deinem jetzigen wohnort alles was du brauchst,dein leben und das deines kindes läuft gut,du kümmerst dich um alles selber,du trägst auch die kosten.

        nun geh mal in dich und frag dich ob du dir und deinem kind noch nen umzug zumuten möchtest..wieder von vorn beginnen möchtest.

        habe ich das richtig verstanden,das du alles gewuppt hast,was dich und kind betrifft??er sich da großzügig rausgehalten hat??wenn ja,dann wäre er jetzt dran.und wenn er eure partnerschaft nicht aufgeben möchte,dann zieht er um...nicht schon wieder ihr zwei.

        • (3) 03.09.12 - 21:22

          Ja, das wäre die Kurzform der Geschichte.
          Und das sind an sich auch meine Gedanken.

          Er meinte, dass er hier, wo wir hingezogen sind, nicht den Job gekommen könnte, der ihn glücklich macht. Daher ist er ja wieder zuück gezogen.

          Er wird NIE hier zu uns ziehen. Das ist schon besprochen.

          Danke für deine objektive Meinung!

          • (4) 03.09.12 - 21:34

            ehrlich???

            mir wäre es jetzt wichtig,das mein kind und ich mich einleben,wir uns wohlfühlen.....freunde finden...in ein geregeltes leben mit bestand finden.

      (5) 03.09.12 - 21:23

      hallo,

      sorry, echt nicht bös gemeint!!!! ABER:

      ich würde an deiner stelle jetzt da bleiben wo ich bin und alles schön ist und verflixt noch mal endlich beginnen, meinem kind ein stabiles zuhause zu bieten.

      klar willst du nur das beste für dein kind, aber diese ganzen umzüge innerhalb ihres so kurzen lebens sind doch echt der hammer. da kann ich nur mit dem kopf schütteln.

      wirklich wohlwollend kann ich dir daher nur raten: bleib! denn dort scheinst du angekommen und das ist genau das was du und dein kind braucht. ruhe, beständigkeit und endlich ein zuhause.

      wenn dein freund dich und dein kind liebt und will, hebt er seinen müden arsch und bewirbt sich einfach nochmal und kommt zu euch. er kann einfach nicht verlangen, dass du mit dem kind wieder alles aufgibst und falls doch, hat er ne schramme.

      alles gute

      Hi,

      Sowas wäre mir viel zu unruhig.

      An deiner Stelle würde ich nicht zu ihm ziehen. Komm mal ein bisschen zur Ruhe.

      Man kann doch ein gemeinsames Leben nicht erzwingen. Ihr habt es jahrelang versucht und werdet euch anscheinend nicht einig. Wie gehts eigentlich dem Kind bei diesem Hin und Her?

      Gruß
      Salat

    • Allein beim Durchlesen wird mir schwindelig.

      Ich würde jetzt einfach so entscheiden, wie es für dein Kind und dich am Besten ist, also da bleiben, wo du jetzt bist.

      Hallo!

      Nein ich würde an deiner Stelle nicht umziehen. Ihr habt dort, wo ihr jetzt seit, alles was ihr braucht. Meiner Meinung nach seit ihr oft genug umgezogen, irgendwann muss auch mal schluss sein. ;-)

      Gruß Nati

      Ich wuerde auch da bleiben wo du jetzt bist, zur not alleine!!
      Das dein freund sich aendert wenn DU wieder hinterher zuehst glaub ich nicht.
      Alles gute

      Hallo,

      hier meine unstrukturierten Gedanken, da noch müde ;-)

      Er ist doch nicht mehr dein Freund, oder? Ihr habt euch doch getrennt? Und nein, ich würde auch nicht zu ihm ziehen, wenn ich noch mit ihm zusammen wäre. Irgendwann muss man mal ankommen. Dass bei euch ein Zusammenleben nicht funktioniert, hat die Vergangenheit gezeigt. Was sucht er sich auch einen Job in der Stadt, in der du seit einem Monat nicht mehr lebst? Ich dachte, wenn ihr Kontakt habt, sollte er das auch wissen? Der ständige Wohnortswechsel macht sich weder in deinem Lebenslauf noch später in der Schulakte deines Kindes positiv bemerkbar. Und... wenn ihm was an euch liegt, zieht er euch hinterher. Jetzt ist er mal dran, über seinen Schatten zu springen.

      LG

      (11) 04.09.12 - 08:24

      Hallo,

      Ich kann dir dazu nur eines sagen, wir haben hier gerade in unsere Grundschule ein kleines Mädchen 1.Klasse.. von den Eltern haben wir gehört das die kleine, sie ist jetzt grad in die Schule gekommen, in ihrer bisherigen Kindheit 7 mal umgezogen ist, und weisst Du was das schlimmste ist, das Kind redet mit niemandem sie ist so in sich gekehrt und macht total dicht, sie redet mit ihren eltern nicht, mit den Kindern nicht etc. die Schulpsychologin hat mit ihr versucht zu reden, und das einzigste was sie einmal gesagt haben soll "wer weiss wie lange ich an diesem Ort hier bleibe"

      Und daher gehen sie davon aus das das Kind mit all dem nicht klargekommen ist, sich immer irgendwo eingewöhnt hat um dann wieder rausgerissen wurde.

      Mein Tipp.
      Denke hier an dein Kind und mute ihm das ständige hin und her geziehe und neu angefangene nicht zu.

      Wenn dein Freund dich liebt dann würde er sicher auch in deiner nähe sofort nach einem geeigneten Arbeitsplatz suchen und das verstehen und auch zustimmen das dem Kind ein Umzug nicht mehr zuzumuten ist, bzw. insofern nicht das man das Kind nicht mehr rausreißt wo es sich vielleicht gerade erst eingelebt hat.

      Du hast doch dort alles, ein Arbeitsplatz, ein Kitaplatz und anschließend gleich die Grundschule, hat vielleicht sogar Freunde und du hast Freunde etc.

      was willst du mehr? Klar deinen Partner bei Dir haben, aber warum sollst Du ihm immer entgegegen kommen? Warum zieht er denn nicht zu Dir, warum bemüht er sich denn nicht um einen Arbeitsplatz bei Dir?

      • (12) 04.09.12 - 17:18

        Hallo,

        danke für die Information über das Kind, was so oft umgezogen ist.
        Darüber machte ich mir auch Sorgen. Ich habe ein offenes, sehr gesprächiges Kind, was endlich Freunde gefunden hat und diese mag. Nicht viele - aber sie ist ja auch erst vier.
        Und sie mag ihren Kindergarten und ihre Musikgruppe sehr.

        Aber die Deutlichkeit deines Text, was gerade ein "schlaues" Kind aus so vielen Umzügen lernen kann (sich einfach nicht mehr einzugewöhnen) war mir nicht bewusst.

        Sicherlich muss es nicht so kommen, aber wenn, dann würde ich darüber sehr sehr traurig sein.

        Danke

Top Diskussionen anzeigen