Name nach Hochzeit?

    • (1) 13.09.12 - 19:44
      Amons

      Das haben wir immer aufgeschoben!

      Einig waren wir uns immer darüber, da mein langer, schwieriger Zungenbrechername ihr nicht aufgezwungen wird.

      Da ihr Name schöner klingt, sollte man meinen: Wieso nicht? Ich habe aber jetzt daran gedacht, dass jeder seinen Namen behält! Sie möchte gerne einen gemeinsamen Namen, es scheint wohl wichtig zu sein! Ich möchte wegen so einer Kleinigkeit auch ungern Streit anfangen.

      Mein Problem: Wir heiraten im November. Im nächsten März werde ich meinen Uni-Abschluss haben und wenn dort mein Geburtsname drauf steht und ich inzwischen anders heiße, befürchte ich negatives Feedback bei den Bewerbungen. Könnte ich auf den "neuen Namen" das Zeugnis ausstellen lassen, würde das niemanden komisch auffallen.

      Wie seht ihr das denn? Gemeinsamer Name nach Hochzeit oder jeder behält seinen Namen?

      (4) 13.09.12 - 20:31

      Hallo!

      Wenn Deiner zukünftigen Frau ein gemeinsamer Familienname sehr wichtig ist und du dir vorstellen kannst, ihren Namen anzunehmen, dann macht das.

      Das Problem mit dem Zeugnis verstehe ich nicht: Wenn du ab November den anderen Nachnamen hast, steht der doch auch auf dem Zeugnis, das im März (also deutlich nach der Heirat!) ausgestellt wird!? #gruebel

      Ich find's jedenfalls gut, dass du offen an die Namensproblematik rangehst!

      LG, Tina (die ihren Namen nach der Heirat behalten hat - ebenso wie ihr Mann seinen!).

    • (5) 13.09.12 - 21:39

      Wenn sie einen schönen Namen hat und euch ein gemeinsamer Name wichtig ist, dann nehmt den doch.

      Wenn du dich bewirbst schreibst du sowieso in den Lebenslauf wie dein Familienstand und dein Geburtsname lautet #kratz Außerdem wird das Zeugnis sowieso erst einige Zeit nach der Hochzeit ausgestellt wenn ich dich richtig verstanden habe.

      (6) 14.09.12 - 09:27

      Huhu,

      ähm...dann müßten ja sehr, sehr viele verheiratete Frauen negatives Feedback bekommen. Denn soweit ich weiß nehmen in D noch sehr, sehr viele Frauen den Namen des Mannes an und haben unter anderem Namen studiert oder ihre Ausbildung gemacht.

      Der Gedanke ist also völlig Quatsch.

      Hier NL behalten die Frauen üblicher Weise ihren Namen.

      Ich finde einen gemeinsamen Namen auch sehr schön muß ich sagen.

      lg

      Andrea

    • (7) 14.09.12 - 09:40

      Wenn Du im November heiratest und ihren Namen annimmst, dann steht auf Deinem Abschlusszeugnis im März natürlich auch Dein neuer Name. Warum sollte dort Dein Geburtsname stehen?

      Oder heiratet Ihr erst nächstes Jahr im November, also nach Deinem Abschluss? Dann könntest Du vielleicht mit der Uni sprechen und Dir noch einmal ein neues Zeugnis ausstellen lassen, wenn sich Dein Name geändert hat. Das wird sicher ein paar Euro kosten, wird aber bestimmt gemacht.

      (8) 14.09.12 - 10:12

      Grundsätzlich ist es mir nicht so extrem wichtig , daß man einen gemeinsamen Namen hat.

      Ich würde es aber immer von den Namen abhängig machen. Welcher paßt zu beiden?

      Welcher hört sich gut an/ist schöner?
      Ginge auch ein Doppelname oder bei der Konstellation nicht?

      Gibt es Gründe, warum man seinen eigenen behalten sollte?

      usw.

      Wir haben unsere alten Namen einfach behalten.
      Man hat aber dann immer noch die Option, es zu ändern, wenn man es will.

      ##
      Mein Problem: Wir heiraten im November. Im nächsten März werde ich meinen Uni-Abschluss haben und wenn dort mein Geburtsname drauf steht und ich inzwischen anders heiße, befürchte ich negatives Feedback bei den Bewerbungen. Könnte ich auf den "neuen Namen" das Zeugnis ausstellen lassen, würde das niemanden komisch auffallen.
      ##
      Ich sehe da kein Problem.

      (9) 14.09.12 - 11:51

      hallo

      Pass lieber auf, dass das dann noch mit deinem Anschluß was wird. ;-)

      Ich habe im Studium, geheiratet, war noch im Grundstudium.

      Über zwei Semester hat es gedauert bis alle Proffs kapiert hatten, dass sich meine Name geändert hat. Trotz unveränderter MatrikelNummer sind bei mir einige Noten verschollen. Ich war nur am rennen. Ständig hatte ich am Noten-Tableau eine 5,0 mit Unterschrift (unentschuldigtes Fehlen) obwohl ich an der Prüfung teilgenommen hatte.

      LG und alles Gute!

      (10) 14.09.12 - 18:15

      Also, ich war damals auch nicht grad begeistert, den Namen meines Mannes anzunehmen, aber es war das geringste Übel, denn

      1. Doppelnamen find ich mega affig. Den brauchen m.E. nur Frauen, die sich irgendwie was beweisen müssen. Brr! Meine einzig persönliche Meinung, die aber viele Leute teilen, so meine Erfahrung.

      2. meinen Namen anzunehmen? Naja, mein Mann zog zu mir, studierte, was er "ohne mich" nie getan hätte, usw. Kurz, er änderte irgendwie doch sein ganzes Leben (wir waren aber auch 9 Jahre zusammen und waren noch sehr jung, ich hab ihn also nicht "verbogen", sondern es ergab sich so). Wenn er jetzt auch noch meinen Namen angenommen hätt, da hätt ich mich irgendwie geschämt.

      3. getrennte Namen? Also sorry, dann brauch ich auch nicht zu heiraten. Wenn ich heirate, dann möcht ich aller Welt zeigen, dass wir beide zusammengehören und dazu gehört zumindest in Deutschland ein gemeinsamer Name auch irgendwie mit dazu. Wenn dann Kinder mit dazu kommen, gehts ja erst recht los. Welches ist der Familienname? Welcher Partner muss damit leben, dass die Kinder eben nicht so heißen, wie er? In der Schule dann, "wer hat denn das unterschrieben"? usw. Nein, nein, das wär wirklich nichts für mich.

      ALso, der Name meines Mannes. Mittlerweile hab ich mich vollends dran gewöhnt. Nur, so zu heißen wie die Schwiegereltern, das find ich immer noch ein bisserl seltsam. Aber ich seh sie ja nicht allzu oft und da wir nicht im gleichen Dorf wohnen, merkt man nicht sofort, dass wir "zusammengehören". Ich hab nichts gegen die, aber sie sind halt beileibe nicht meine "Familie" und ich gehör auch nicht so richtig bei denen "dazu", obwohl sie auch nichts gegen mich haben oder so.

      Wegen dem Abschluss brauchst du ja nichts befürchten. Erstens steht sicher der neue Name drauf, wenn du im Nov. heiratest und im März Abschluss machst und zweitens schreibst du ja im Lebenslauf ohnehin Ehe- und Geburtsnamen. Das ist doch was normales. Oder arbeitest du in so ner Machobranche, dass du Angst hast, die Firmen wären durch sowas abgeschreckt??? Soooo ungewöhnlich ist das doch heute auch nimmer.

      P.S.: Es gibt auch die Möglichkeit zu heiraten, vorerst die Namen zu behalten und SPÄTER (z.B. bei ner kirchlichen Hochzeit - das wär bei uns so gewesen, wenn beide Hochzeiten auseinandergezogen sind, bei der Geburt des 1. Kindes, nach Gusto, ...) einen Familiennamen zu bestimmen. 2 Jahre ists kostenlos möglich, allerdings schon ein Gerenne. Danach kostets.

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