Verheiratet, drei Kinder und doch irgendwie alleinerziehend...

    • (1) 15.09.12 - 11:25
      tutnixzursache

      Hallo!

      Ich muss einfach mal meinen Frust loswerden.
      Ich bin nun seit sieben Jahren mit meinem Mann und zusammen und 4,5 davon mit ihm verheiratet. Wir haben drei gemeinsame Kinder, 4Jahre und Zwillinge 23 Monate. Als ich ihn kennenlernte war er gerade seit einigen Monaten vom kiffen weg. Alles war super, einfach schön. Das ganze ging einige Zeit gut, wir bekamen unser Wunschkind. Irgendwann danach fing er wieder für einige Zeit an zu kiffen, hörte aber wieder auf. Ich bin halt einfach dagegen, zumindest in solchen Mengen! Alles war soweit ok. Seine schlechte Launen Phase ging wieder vorbei. Irgendwann entschieden wir uns für ein 2.Kind. Daraus wurden dann halt Zwillis #schwitz Die Beiden werden nun bald zwei und mein Mann ist nun seit 4 Wochen wieder THC-Frei, ich weiss auch, dass er es nie ablegen wird, aber ich aknn seine ekligen Launen einfach nicht mehr aushalten, ich ziehe mich dann immer mehr zurück und bin traurig. Im Moment ist es so, dass ich das Gefühl habe alleinerziehend zu sein. Er arbeitet 6Tage die Woche, damit wir über die Runden kommen, wenn er nach HAuse kommt, geht direkt der PC an und bleibt auch bis zum schlafengehen an. Er kommt eigentlich nur noch kurz vom Schreibtisch weg, wenn ich meinen "großen" vom Kiga abhole, und ich die kleinen nicht mitnehmen will. Das ganze dauert etwa 20 Minuten. Wenn wir wieder zu Hause sind, dann ist er wieder am PC. Ach so, er arbeitet nicht am PC! Er zockt...Das hat er schon seit seiner Jugend gemacht, aber mit 38 sollte man doch wohl mal merken, dass man kein kiffender, PC zockender Teenie mehr ist! Trennen will ich mich nicht, ich leibe ihn, und es gibt ja auch immer mal gute Phasen, aber im Moment ist wieder echt sch....Klar braucht er auch ZEit für sich, er arbeitet wirklcih viel, aber ein wenig am Familienleben teilhaben sollte er schon. Gestern hatte ich ein Vorstellungsgespräch und habe die Stelle auch bekommen, er kam von der Arbeit und hat nicht mal gefragt, wie es war. Habe ihm dann Stunden später gesagt, danke, das Gespräch war gut ich habe ne super Stelle bekommen....Er meinte nur, ich wusste ja nicht dass du ein Gespräch hattest!!!#schmoll Das hat mich echt traurig gemacht! Natürlich wusste er dfavon, er hats wohl nur nicht mitbekommen. Und dann meinte er, mir war eh klar dass du die Stelle bekommst! Hört sich irgendwie schrecklich an, oder? Wenn ich das von jemandem anderen lesen würde, würde ich ihn für bescheuert erklären, dass sie sich noch nicht getrennt hat!

      so, danke fürs ausheulen!

      • (2) 15.09.12 - 11:40

        Ich muss noch dazu sagen, dass er wenn er gekifft hat, ein super Papa und ehemann ist! Wirklich! Absolut entspannt und gut drauf. Aber richtig ist das ja so irgendwie auch nicht....Von ner Geratungsstelle hält er nichts, er meint die können einem eh nicht helfen, dass muss man selber wollen....

        • (3) 15.09.12 - 11:46

          Richtig, das muss man selber wollen und er will anscheinend nicht.Warum auch, es geht ihm gut dabei und du nimmst es hin.
          Hast du das alles nicht gewusst, bevor ihr das erste Kind in die Welt gesetzt habt?

      Bei Euch ist doch alles okay. Er geht seinen Vergnügungen nach, macht Dir Kinder, mit denen er Dich beschäftigt hält und Du hast Dich mit der Situation weitestgehend arrangiert.
      Jetzt musst Du nur noch aufhören herum zu jammern und alles ist in Butter, oder? :-)

    • Hallo tutnixzursache,

      der Satz der deinen zweiten Beitrag so gut wie beendet sagt eigentlich alles.

      Ich möchte es aber nicht so hart ausdrücken. Dein Freund ist abhängig. Er ist ein sehr guter Papa wenn er gekifft hat, er geht davon aus das ihm eine Beratungsstelle nicht helfen kann. Das alles weist auf eine Abhängigkeit hin.

      Du bist co-abhängig (http://de.wikipedia.org/wiki/Co-Abh%C3%A4ngigkeit) und nimmst es so hin wie es ist.

      Du solltest ihm harte Grenzen setzen und wenn er nicht bereit ist etwas zu ändern solltest du dir ernsthafte Gedanken über eine Trennung machen.

      Du rutschst immer weiter mit in den Sumpf und für deine Kinder ist er ein sehr schlechtes Vorbild. Irgendwann werden sie mitbekommen das Papa nur gut drauf ist wenn er sich zu gezogen hat. Endweber sehen sie es dann als normal an oder schämen sich für ihren kiffenden Vater.

      Stell dir vor was die Kinder auszuhalten haben wenn sie zur Schule gehen und die Mitschüler bemerken das ihr Vater Abhängig ist.

      FG Blaue-rose

      Hallo!

      Ich hätte schon eher geantwortet, hatte aber erst heute wieder Zeit!

      Ich kann nur sagen, dass Ihr natürlich Recht habt mit dem was ihr schreibt. Leider ist es so. Bevor wir das erste Kind bekommen haben, war alles in Butter, er hat jahrelang nicht geraucht, sonst wäre ich auch gar nicht auf die Idee ein Kind mit ihm zu bekommen. Es ist ja ao, dass er immer wieder die Kurve kriegt, auch für längere ZEit. Die ersten Wochen sind dann immer sehr anstrengend, dann läufts wieder gut. In zwei Monaten ziehen wir um, glaube das tut uns allen auch ganz gut. Dort haben wir dann ein riesen Grundstück, auf dem es genug zu tun gibt und er gar keine Zeit hat zu kiffen, und wenn doch ist das am Abend, damit kann ich ja leben, aber halt nicht täglich! Er muss ja arbeiten und auch Auto fahren, da würde er niemals rauchen! Nun schwafel ich wieder...also, ich hoffe er bekommt schnell wieder die Kurve, so ist es kein schöner Zustand! Ach so, die Kinder bekommen davon nichts mit! Wir streiten uns nicht vor ihnen und Rauchen findet im Geheimen statt!

      Wir waren immer ein sehr ausgeglichenes, glückliches Paar, im Moment ist schwierig, haffe es wird wieder gut...

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