Kind wahrscheinlich während trennung gezeugt. Unterhaltsfrage, Vaterschaft

Hallo

Ich bin mit meinem Mann 12 Jahre zusammen (war damals 17), 9 davon verheiratet.

Wie haben mittlerweile "3" kinder.
Letztes Jahr war bei uns der Wurm drin. Finanzielle Sorgen ließen meinen komplett zum negativen verändern, er wurde agressiv, vernächlässigte einfach alles.
Zahlte den Strom nicht ohne mir davon zu erzählen usw.
Die Kinder litten in dem Jahr sehr unter seinen launen, was sich auch in der Schule unserer ätesten (damals 7), bemerkbar machte.
Also zog ich die Handbremse und sagte ihm er müsse vorerst ausziehen damit wir alle wieder einen klaren kopf bekommen und zur ruhe kommen.
Er zog dann aus und zu einem Freund der um einiges jünger ist als er und single.
Mein Mann meinte dann seine Jugend aufleben zu müssen in dem er Feiern gung wie ein verrückter und kaum die Kinder besuchen bzw. holen kam.
Ich habe dann mein Herz bei einem langjährigen Kumpel ausgeschüttet und habe mich nach langem endlich wieder mal als Frau gefühlt und verstanden.

In der nacht kam es zum sex zwischen mir und meinem Bekannten, mit kondom panne, es blieb stecken und es war nichts mehr im Kondom als wir es raus bekamen,

Ich erfuhr fast 4 wochen später von der SS

Das war letzes Jahr, meine Tochter ist nun 6 Monate alt.

Mein Mann war 5 Monate ausgezogen als wir schließlich mit Eheberatung begannen. Natürlich habe ich meinem Mann von dem Vorfall erzählt.
Es kommen beide in Frage. Er wollte das ich ihm in der SS versprach es ruhen zu lassen denn egal wie es ausgeht er unsere tochter als sein Kind groß ziehen möchte.

Nun ist sie wie gesagt 6 Monate alt und mir lässt es keine Ruhe mir nicht 100% sicher zu sein, zu mal ich meinem Kind auch gerecht werden möchte.

Denn egal wer der Vater ist, auch der Papa hat ein recht sein kind zu sehen. Ich finde sie hat ähnlihkeit mit meinem Bekannten.

Mein Bekannter wohnt mittlerweile weit weg.
Wie ist das in der Ehe wenn ein kind ausserhalb der ehe gezeugt wurde? Kann ich zum Jugendamt gehen und denen meine Bedenken Mitteilen? Können die zwcks unterhalt einen Vaterschaftstest anordern.

Ich weiss mein Mann wäre nicht zu einem Test bereit. Ich würde den test gerne über das Jugendamt laufen lassen, und den Test mit meinem Bekannten machen lassen da ich die vermutung habe das er der Erzeuger ist. Würde meinem Mann erst NACH dem ergebnis davon berichten, denn wenn mein Mann der Vater ist, habe ich ihn unnötig aufgeregt.

Kennt sich irgendjemand mit solch einer Sachlage aus und weiss ob das möglich ist?

Lg und Danke schon mal

Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern oder den Administratoren als nicht angemessen bewertet und wird deswegen ausgeblendet.

Das ist eine absolut unangebrachte und unqualifizierte Aussage.

Blauer Stift!

Genau ;-)

Habe meinen aller ersten Liebhaber geheiratet und sind über 12 Jahre zusammen, ohne jemals einen anderen zu haben.... Schl....en wie mich sind doch Schrecklich nicht war#huepf

DEINE Kinder können einem Leid tun so eine furie als Mutter zu haben...Und dein Mann erst ts ts ts, der arme#nanana

Schönen Tag noch #rofl

Ich denke schon, dass du dich beim Jugendamt beraten lassen kannst, warum auch nicht? Ich würde an deiner Stelle genau so machen, den Test mit dem Bekannten machen aber dann in jedem Fall deinem Mann das Ergebnis mitteilen, wenn dein Mann der Vater ist, soll er es auch wissen, dass da keine Zweifel mehr sind.

Wenn er ausgezogen ist und kaum nach Hause kam, wie kam es denn zum (ungeschützten) Sex? Und warum hast du dir nach der Kondompanne keine Pille danach geholt?

Ich frage mich immer wieder, wozu es eine Pille danach gibt, wenn sie in Deutschland sowieso niemand nutzt. #klatsch

Hallo.

Ich würde auf jeden Fall zur Beratung gehen. Ich weiß ja nicht, wie lange man eine Vaterschaft anzweifeln kann. In deinem Fall ja dein Mann. Er zählt als Vater und wenn er es nicht anzweifelt, dann für immer. Also würde ich auch schon Klarheit haben.

Gehe zum JA und hol dir Rat. So kannst du vielleicht mal, wer weiß was kommt, angezeigt werden wegen "kuckuckskind". Kenn mich da nicht so aus, aber dem würde ich entgegentreten. Nur zur Sicherheit.

Viel Glück.

LG Hermina

Also irgendwie irritiert mich dein Beitrag etwas.

Erst schimpfst du über deinen Mann, was wie eine Rechtfertigung für dein Verhalten wirkt.
Ich weiß auch nicht was er getan hat in der Zeit als er sich ausgelebt hat, aber es scheint als wolltest du damit dein Verhalten Mildern.

Eigentlich spielt das aber keine Rolle weil ihr euch, wie du schreibst, ja wieder zusammengerauft und eine Eheberatung gemacht habt.
Dein Mann hat das Kind sogar uneingeschränkt akzeptiert. Dabei hat er dir das Versprechen abgenommen die Sache ruhen zu lassen.

Ich kann natürlich deine Gedanken verstehen, aber ich finde es sehr Ungerecht deinem Mann gegenüber, trotz des Versprechens hinter seinem Rücken zu handeln. Selbst wenn er der Vater ist liegt dennoch ein Vertrauensbruch vor.

Ich weiß ja nicht wie eure Ehe läuft aber ich bin mir sicher das dein Verhalten, unabhängig vom Ergebnis, Probleme auslöst. Ich würde versuchen ihn mit deinen Bedenken zu überzeugen anstatt ihn hinterher mit dem Ergebnis zu konfrontieren.

Wie das mit dem Jugendamt ist kann ich nicht genau sagen. Aber da dein Mann ja indirekt die Schwangerschaft anerkannt hat halte ich es für schwierig ohne sein Wissen einen Vaterschaftstest bei einem anderen Mann zu veranlassen. Immerhin muss das Jugendamt davon ausgehen das er der leibliche Vater ist und somit ist die Unterhaltsfrage ja bisher geklärt.

Es ist unmoralisch so ein Versprechen abgeben zu müssen.

Jedes Kind hat Recht auf das Kennen seiner Herkunft. Sie soll um Kindes willen auf jeden Fall klären, wer der richtige Vater ist. Und das ihrem Mann auf jeden Fall mitteilen (hinterher).

§ 1592
Vater eines Kindes ist der Mann, 1. der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist...

Dein Mann ist also ohnehin momentan der rechtliche Vater.

Solange er dieses nicht anzweifelt und eine Feststellung auf Vaterschaft stellt, ist er unterhaltsverpflichtet und nicht der andere mutmaßliche Vater. Dein Mann müsste also die Vaterschaft anzweifeln. Tut er das nicht innerhalb von 2 Jahren ab Kenntnis dieser Umstände dann wird er immer der rechtliche Vater des Kindes bleiben mit allen Pflichten - auch Unterhalt.

Du kannst Dich gerne beim Jugendamt beraten lassen, aber ich denke, dein Mann wäre hier der einzig mögliche Ansetzpunkt.

lg polar

Ach doch so lange Zeit. Hätte ich jetzt nicht gedacht. Dachte immer so ein halbes Jahr oder so. Aber ich hätte als Mutter schon Gewissheit gehabt.

Ich hab nicht gesagt das ich das Versprechen für richtig halte.

Aber da sie es gegeben hat sollte sie so fair sein, ihm zu sagen das sie es nicht einhalten kann. Und ob sie es abgeben musste ist doch überhaupt nicht sicher.

Evtl. war es ja eher eine Vereinbarung, er erkennt ohne Vorbehalte das Kind an und sie akzeptiert ihn dafür ohne weitere Diskussion als Vater.

Wie dem auch sei, wäre es auch unmoralisch das Versprechen auf diese Art zu brechen, unabhängig davon ob das Versprechen an sich richtig oder falsch ist.

warum hast du dir nicht die pille danach geholt

in welchen verhältnissse lebst du und wie wachsen deine kinder auf.

armes deutschland.

weiter sachen werde ich nicht schreiben.nur ich schließe mich 111114 an.

>>>nur ich schließe mich 111114 an. <<<

Das bist du vermutlich selber.

ne,bin ich nicht.

habe das nur gerade nach geguckt was sie geschrieben hat.

habe jetzt auch mit mein richtigen namen geschrieben,damit du mir glaubst.

Also wenn dein Mann mit der jetzigen Situation umgehen kann und die Sache auf sich beruhen lassen möchte und wenn ihr euch wieder vertragt und sicher seid, dass ihr es als Paar schafft, dann würde ich keinen Vaterschaftstest machen.

Und auch auf keinen Fall hinter dem Rücken deines Mannes, denn schließlich geht er deinem Bericht nach erstaunlich gut mit eurer aktuellen Familiensituation um und so eine Aktion hinter seinem Rücken ist ein noch größerer Vertrauensbruch als der Sex und die Zeugung eines Kindes mit deinem Bekannten.

Was mich jetzt noch etwas verwundert ist, dass du über den Unterhalt für das Kind nachdenkst. Damit reißt du nur alte Wunden auf, zumal dein Mann komplett zu euch steht und dies damit auch in finanzieller Hinsicht tut.

Ich würde nicht das Jugendamt informieren. Lass dich lieber von einem Rechtsanwalt beraten oder erkundige dich bei der Stelle, die diese Untersuchungen vornimmt, die werden dir sagen können, welche Schritte du unternehmen musst.

Ohne Wissen deines Mannes würde ich die DNA nicht prüfen lassen. Versuch ihn davon zu überzeugen, dass es für das Kind wichtig ist und wenn er nicht der Vater ist, kann er das Kind adoptieren, dann ist es seins, aber es ist dann immer nachvollziehbar wer der Vater ist.

Vielleicht ist der Kindsvater (falls es der andere ist) irgendwann mal nicht mehr erreichbar oder gar gestorben, dann kann man die DNA nicht mehr prüfen.

Im Nachhinein zu sagen, was du hättest alles tun können, um das Kind nicht zu bekommen, finde ich reichlich daneben und überflüssig.
Ist hier aber anscheinend üblich, den Hilfesuchenden Ratschläge zu geben, wie sie vorher hätten handeln sollen.
Dafür ist es zu spät.

Da muss man aber abwägen, was unmoralischer ist: so ein Versprechen zu brechen oder einzuhalten und dem Kind zu schaden.
Und da sehe ich ganz eindeutig, dass das Kind mehr Schaden nimmt, wenn es nicht weiss, wer sein richtiger Vater ist.

Sie wird es ihm hinterher ja sagen, dass sie das Versprechen nicht einhalten konnte, nur den Stress vorher braucht kein Mensch.

##
Vielleicht ist der Kindsvater (falls es der andere ist) irgendwann mal nicht mehr erreichbar oder gar gestorben, dann kann man die DNA nicht mehr prüfen.
##

Da nur zwei Väter in Frage kommen, kann man auch durch ihren Mann die Vaterschaft feststellen ;-) Wenn er es nicht ist, dann muss es der andere sein.

Du würdest diesem Kind das Recht absprechen, zu erfahren, wo es herkommt?

Eventuell haben wir da einfach zu unterschiedliche Ansichten. Ich finde nicht das man Moral gegeneinander aufwiegen kann. Außerdem ist dem Mann vermutlich überhaupt nicht bewusst das seine "Forderung" gegenüber der Frau unmoralisch ist.

Zudem habe ich noch immer nicht behauptet das sie ihr Versprechen einhalten soll. Ich bin lediglich der Meinung das sie nicht hinter seinem Rücken den Test machen soll.

Und ob das Kind mehr Schaden nimmt wird sich zeigen. Wenn es sich herausstellt das der Ehemann nicht der Vater ist und der leibliche Vater nichts von seinem Kind wissen will, gibt es zwar Klarheit aber das Kind hat evtl. keinen Vater mehr um sich.

Zum jetzigen Zeitpunkt und für die nächsten Jahre: Ja.

Es schreien immer alle danach, dass man einem Kind von Anfang an sagen muss, wer die echten Eltern sind. Aber was ist mit den negativen Folgen dieser verfrühten Ehrlichkeit? Was ist, wenn der Mann aufgrund des heimlichen Vaterschaftstest die Ehe beendet und die Familie verlässt? Leiden dann nicht alle Kinder darunter?
Was ist, wenn sich ein Kind zwiegespalten fühlt und anders als seine Geschwister bzw. Halbgeschwister?

Was ist, wenn es sich vom Vater, der nicht der eigentliche Erzeuger ist, nicht geliebt fühlt oder anders behandelt?

Was ist, wenn andere Kinder oder im schlimmsten Fall Familienmitglieder im Streit falsche Dinge sagen wie "Kuckuckskind"?

Wie geht ein Kind damit um, wenn Großeltern und andere Verwandte es nicht so annehmen können, weil es einen anderen Erzeuger hat?

Wie reagiert ein Kind, wenn die Leute im Dorf tuscheln und das Verhalten der Eltern in Frage stellen oder schlecht machen?

Natürlich ist das jetzt von mir spekulativ, aber würdest du einem Kind diese Dinge, die ja nun mal passieren können, nicht ersparen wollen?!

Du redest von ungelegten Eiern.

Ich habe mich an deiner Aussage gestoßen, überhaupt keinen Test zu machen.

Würdest du einen Test machen lassen?