Kind wahrscheinlich während trennung gezeugt. Unterhaltsfrage, Vaterschaft

    • (1) 10.10.12 - 08:04
      Lieber so...

      Hallo

      Ich bin mit meinem Mann 12 Jahre zusammen (war damals 17), 9 davon verheiratet.

      Wie haben mittlerweile "3" kinder.
      Letztes Jahr war bei uns der Wurm drin. Finanzielle Sorgen ließen meinen komplett zum negativen verändern, er wurde agressiv, vernächlässigte einfach alles.
      Zahlte den Strom nicht ohne mir davon zu erzählen usw.
      Die Kinder litten in dem Jahr sehr unter seinen launen, was sich auch in der Schule unserer ätesten (damals 7), bemerkbar machte.
      Also zog ich die Handbremse und sagte ihm er müsse vorerst ausziehen damit wir alle wieder einen klaren kopf bekommen und zur ruhe kommen.
      Er zog dann aus und zu einem Freund der um einiges jünger ist als er und single.
      Mein Mann meinte dann seine Jugend aufleben zu müssen in dem er Feiern gung wie ein verrückter und kaum die Kinder besuchen bzw. holen kam.
      Ich habe dann mein Herz bei einem langjährigen Kumpel ausgeschüttet und habe mich nach langem endlich wieder mal als Frau gefühlt und verstanden.

      In der nacht kam es zum sex zwischen mir und meinem Bekannten, mit kondom panne, es blieb stecken und es war nichts mehr im Kondom als wir es raus bekamen,

      Ich erfuhr fast 4 wochen später von der SS

      Das war letzes Jahr, meine Tochter ist nun 6 Monate alt.

      Mein Mann war 5 Monate ausgezogen als wir schließlich mit Eheberatung begannen. Natürlich habe ich meinem Mann von dem Vorfall erzählt.
      Es kommen beide in Frage. Er wollte das ich ihm in der SS versprach es ruhen zu lassen denn egal wie es ausgeht er unsere tochter als sein Kind groß ziehen möchte.

      Nun ist sie wie gesagt 6 Monate alt und mir lässt es keine Ruhe mir nicht 100% sicher zu sein, zu mal ich meinem Kind auch gerecht werden möchte.

      Denn egal wer der Vater ist, auch der Papa hat ein recht sein kind zu sehen. Ich finde sie hat ähnlihkeit mit meinem Bekannten.

      Mein Bekannter wohnt mittlerweile weit weg.
      Wie ist das in der Ehe wenn ein kind ausserhalb der ehe gezeugt wurde? Kann ich zum Jugendamt gehen und denen meine Bedenken Mitteilen? Können die zwcks unterhalt einen Vaterschaftstest anordern.

      Ich weiss mein Mann wäre nicht zu einem Test bereit. Ich würde den test gerne über das Jugendamt laufen lassen, und den Test mit meinem Bekannten machen lassen da ich die vermutung habe das er der Erzeuger ist. Würde meinem Mann erst NACH dem ergebnis davon berichten, denn wenn mein Mann der Vater ist, habe ich ihn unnötig aufgeregt.

      Kennt sich irgendjemand mit solch einer Sachlage aus und weiss ob das möglich ist?

      Lg und Danke schon mal

      • (2) 10.10.12 - 08:09

        Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern oder den Administratoren als nicht angemessen bewertet und wird deswegen ausgeblendet.

        • (3) 10.10.12 - 08:13

          Das ist eine absolut unangebrachte und unqualifizierte Aussage.

          Blauer Stift!

          (4) 10.10.12 - 08:14

          Genau ;-)

          Habe meinen aller ersten Liebhaber geheiratet und sind über 12 Jahre zusammen, ohne jemals einen anderen zu haben.... Schl....en wie mich sind doch Schrecklich nicht war#huepf

          DEINE Kinder können einem Leid tun so eine furie als Mutter zu haben...Und dein Mann erst ts ts ts, der arme#nanana

          Schönen Tag noch #rofl

      Ich denke schon, dass du dich beim Jugendamt beraten lassen kannst, warum auch nicht? Ich würde an deiner Stelle genau so machen, den Test mit dem Bekannten machen aber dann in jedem Fall deinem Mann das Ergebnis mitteilen, wenn dein Mann der Vater ist, soll er es auch wissen, dass da keine Zweifel mehr sind.

      Wenn er ausgezogen ist und kaum nach Hause kam, wie kam es denn zum (ungeschützten) Sex? Und warum hast du dir nach der Kondompanne keine Pille danach geholt?

      Ich frage mich immer wieder, wozu es eine Pille danach gibt, wenn sie in Deutschland sowieso niemand nutzt. #klatsch

      • (7) 10.10.12 - 18:20

        Ganz ehrlich, in anderen Ländern kann man die Pille bei Apothekern kaufen, wird kurz beraten, füllt ein Formular aus und legt 30 Euro auf den Tisch. Zu beinahe jeder Tages- und Nachtzeit. Das ist einfacher, effektiver und hilfreicher.

        Ich musste eine Bekannte einmal hier zur Pille danach überreden, weil sie zweimal (!) besoffen Sex hatte und nicht mehr wusste, ob sie verhütet hat und das zweite Mal - innert wenigen Tagen - konnte ich ihr Gejammer nicht mehr anhören, nachdem ich schon das erste Mal das Händchen gehalten habe.
        Zuerst also einen Frauenarzt finden, dann noch dorthin kommen, wir haben zwei Stunden gewartet. Das ist Schwachsinn, da ja jede Stunde eigentlich zählt. Dann bekam sie das Rezept und dann mussten wir zur Apotheke.

        Die Pille danach sollte leichter zugänglich sein, für Berufstätige vor allem!

        Die wirkt nur, wenn noch kein Eisprung stattgefunden hat und hat heftige Nebenwirkungen.

    Hallo.

    Ich würde auf jeden Fall zur Beratung gehen. Ich weiß ja nicht, wie lange man eine Vaterschaft anzweifeln kann. In deinem Fall ja dein Mann. Er zählt als Vater und wenn er es nicht anzweifelt, dann für immer. Also würde ich auch schon Klarheit haben.

    Gehe zum JA und hol dir Rat. So kannst du vielleicht mal, wer weiß was kommt, angezeigt werden wegen "kuckuckskind". Kenn mich da nicht so aus, aber dem würde ich entgegentreten. Nur zur Sicherheit.

    Viel Glück.

    LG Hermina

    Also irgendwie irritiert mich dein Beitrag etwas.

    Erst schimpfst du über deinen Mann, was wie eine Rechtfertigung für dein Verhalten wirkt.
    Ich weiß auch nicht was er getan hat in der Zeit als er sich ausgelebt hat, aber es scheint als wolltest du damit dein Verhalten Mildern.

    Eigentlich spielt das aber keine Rolle weil ihr euch, wie du schreibst, ja wieder zusammengerauft und eine Eheberatung gemacht habt.
    Dein Mann hat das Kind sogar uneingeschränkt akzeptiert. Dabei hat er dir das Versprechen abgenommen die Sache ruhen zu lassen.

    Ich kann natürlich deine Gedanken verstehen, aber ich finde es sehr Ungerecht deinem Mann gegenüber, trotz des Versprechens hinter seinem Rücken zu handeln. Selbst wenn er der Vater ist liegt dennoch ein Vertrauensbruch vor.

    Ich weiß ja nicht wie eure Ehe läuft aber ich bin mir sicher das dein Verhalten, unabhängig vom Ergebnis, Probleme auslöst. Ich würde versuchen ihn mit deinen Bedenken zu überzeugen anstatt ihn hinterher mit dem Ergebnis zu konfrontieren.

    Wie das mit dem Jugendamt ist kann ich nicht genau sagen. Aber da dein Mann ja indirekt die Schwangerschaft anerkannt hat halte ich es für schwierig ohne sein Wissen einen Vaterschaftstest bei einem anderen Mann zu veranlassen. Immerhin muss das Jugendamt davon ausgehen das er der leibliche Vater ist und somit ist die Unterhaltsfrage ja bisher geklärt.

    • Es ist unmoralisch so ein Versprechen abgeben zu müssen.

      Jedes Kind hat Recht auf das Kennen seiner Herkunft. Sie soll um Kindes willen auf jeden Fall klären, wer der richtige Vater ist. Und das ihrem Mann auf jeden Fall mitteilen (hinterher).

      • Ich hab nicht gesagt das ich das Versprechen für richtig halte.

        Aber da sie es gegeben hat sollte sie so fair sein, ihm zu sagen das sie es nicht einhalten kann. Und ob sie es abgeben musste ist doch überhaupt nicht sicher.

        Evtl. war es ja eher eine Vereinbarung, er erkennt ohne Vorbehalte das Kind an und sie akzeptiert ihn dafür ohne weitere Diskussion als Vater.

        Wie dem auch sei, wäre es auch unmoralisch das Versprechen auf diese Art zu brechen, unabhängig davon ob das Versprechen an sich richtig oder falsch ist.

        • Da muss man aber abwägen, was unmoralischer ist: so ein Versprechen zu brechen oder einzuhalten und dem Kind zu schaden.
          Und da sehe ich ganz eindeutig, dass das Kind mehr Schaden nimmt, wenn es nicht weiss, wer sein richtiger Vater ist.

          Sie wird es ihm hinterher ja sagen, dass sie das Versprechen nicht einhalten konnte, nur den Stress vorher braucht kein Mensch.

          • Eventuell haben wir da einfach zu unterschiedliche Ansichten. Ich finde nicht das man Moral gegeneinander aufwiegen kann. Außerdem ist dem Mann vermutlich überhaupt nicht bewusst das seine "Forderung" gegenüber der Frau unmoralisch ist.

            Zudem habe ich noch immer nicht behauptet das sie ihr Versprechen einhalten soll. Ich bin lediglich der Meinung das sie nicht hinter seinem Rücken den Test machen soll.

            Und ob das Kind mehr Schaden nimmt wird sich zeigen. Wenn es sich herausstellt das der Ehemann nicht der Vater ist und der leibliche Vater nichts von seinem Kind wissen will, gibt es zwar Klarheit aber das Kind hat evtl. keinen Vater mehr um sich.

§ 1592
Vater eines Kindes ist der Mann, 1. der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist...

Dein Mann ist also ohnehin momentan der rechtliche Vater.

Solange er dieses nicht anzweifelt und eine Feststellung auf Vaterschaft stellt, ist er unterhaltsverpflichtet und nicht der andere mutmaßliche Vater. Dein Mann müsste also die Vaterschaft anzweifeln. Tut er das nicht innerhalb von 2 Jahren ab Kenntnis dieser Umstände dann wird er immer der rechtliche Vater des Kindes bleiben mit allen Pflichten - auch Unterhalt.

Du kannst Dich gerne beim Jugendamt beraten lassen, aber ich denke, dein Mann wäre hier der einzig mögliche Ansetzpunkt.

lg polar

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