Wer hat es getan??

    • (1) 19.11.12 - 19:39
      Namennn

      Hallo zusammen!

      Im nächsten Jahr werde ich Heiraten, darauf freue ich mich schon sehr!

      Mein bald Mann hat einen Sohn mit in die Beziehung gebracht (lebt bei der Mutter) und ich eine Tochter. Wir beiden waren vorher noch nicht Verheiratet. Unsere Kinder tragen jewals den Nachnamen von uns (sein Sohn seinen, meine Tochter meinen).

      Nach der Heirat möchte ich seinen Namen annehmen. Meine Tochter behält (auf eigenen Wunsch) meinen Mädchennamen. Auf meinen Perso und meinen Pass stehen ja dann mein neuer Name und der Mädchenname.

      Nun ist es so, dass dann mein Mann, sein Sohn und ich den gleichen Nachnamen haben und alle weiß sind und meine Tochter einen anderen Namen hat und eine dunklere Hautfarbe (ihr Vater ist Afrikaner). Die Kinder sind beide auch gleichalt.

      Ich frage mich, werden wir dann an der Grenze komisch angeguckt, extra geprüft oder sonst was? Die Standesbeamtin meinte, dass sowas passieren kann. Mein zukünftiger Mann meint, es wäre doch egal, ob im Pass steht Müller, geb. Schneider oder Müller-Schneider, man würde ja eh sehen, dass ich mit meiner Tochter auch namentlich Verwandt bin.

      Jemand mit sowas schon Erfahrung?

      Ich hoffe, es war verständlich ;-)

      • (2) 19.11.12 - 19:46

        Ich hatte bei der Heirat meinen Namen behalten, die Kinder trugen meinen Nachnamen. Trotzdem war das nie ein Problem bei Grenzübertritten auch wenn mein Ex-Mann allein mit seinen Kindern unterwegs war.

        (3) 19.11.12 - 19:58

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da Probleme gibt. Bei dem namentlichen Durcheinander und der Wunscherfüllung innerhalb der Familien sind die Beamten einiges gewohnt. Und denen ist es vermutlich herzlich egal, wer mit wem und wie verwandt ist. Es könnten auch noch Pflegekinder mit unterwegs sein, die alle einen anderen Nachnamen tragen.

        Es gibt Länder, die sowieso sehr korrekt sind mit den Kontrollen bei der Einreise, aber das hat nicht mit dem Verwandtschaftsgrad zu tun. Da geht es mehr um politische Hintergründe.

        (4) 19.11.12 - 20:06

        Ich hatte bis zur Volljährigkeit meines Sohnes einen Doppelnamen und habe immer wenn es um meinen Sohn ging nur mit dem Nachnamen meines Sohnes benutzt.

      • Hi !

        Unsere 3 Söhne tragen auch den Nachnamen ihres Vaters.

        Bei meiner 2. Hochzeit habe ich den Namen meines Jetzt-Ehemanns angenommen. Unsere gemeinsame Tochter hat den gleichen Nachnamen.
        Wenn wir in den Urlaub fahren/fliegen habe ich immer eine Kopie der Geburtsurkunden dabei. Dieses Jahr bei der Grenzkontrolle Richtung Türkei hat der nette Herr vom deutschen Grenzschutz auch tatsächlich danach gefragt.
        Als ich sie ordnungsgemäß vorlegen konnte hat er nicht schlecht gestaunt. Damit hätte er nicht gerechnet *hähä*.

        • (6) 19.11.12 - 21:39

          Die Geburtsurkunde mitschleppen, daran habe ich auch schon Gedacht. Muss die denn geändert werden, wenn sich der eigene Nachname ändert?

      meine beiden großen haben meinen mädchennamen, X

      als ich vor ein paar jahren meinen neuen mann heiratete habe ich einen doppelnamen angenommen (obwohl ich eigentlcih keinen doppelnamen haben will - aufgrund der länge).

      die kleinen kinder (sind ja auch von meinem jetzigen mann) haben seinen nachnamen. Y

      und ich bin das bindeglied;-)

      großen kinder - ich - mein Mann und die kleinen Kinder X X - XY - Y Y Y

      lg do

      (hat eigentlich gar nix mit der frage zu tun, merk ich grad#schein)

      ich denke, mach dir nicht so n kopf. heutzutage gibts doch oft so kauderwelsch mit namen, hautfarben, geschlechter & co....#huepf

      • (9) 19.11.12 - 21:45

        Über einen Doppelnamen hab ich auch Nachgedacht, kann mich aber einfach überhaupt nicht damit anfreunden. Ich arbeite bin Erzieherin in einen Kindergarten in dem die Erzieherinnen mit Nachnamen angesprochen werden. Manche ziehen dabei gerne den Namen in die läääänge... Ich will nicht den ganzen Tag mit einem Doppelnamen angesprochen werden (was ein Grund meiner Entscheidung ist).

        Ich glaub, das gehört zu den Muttergenen, sich um alles erstmal ausführlich Gedanken zu machen. Gehört vielleicht auch dazu, wenn man seinen Namen verliert, anders als sein Kind heißt. Ist ja auch so eine Entscheidung, die man nicht leichtfertig trifft...

        • (10) 19.11.12 - 22:37

          ja, der grund warum ich meinen doppelnamen nun habe sind ja die 4 kinder. der namen meines mannes sollte meine großen töchter nicht von mir abspalten.
          für sie hab ichs gern gemacht.
          und ich lasse mich je nachdem wo/wann meist mit nur einem namen anreden:-p
          im kiga meiner kleinen mit deren nachnamen, in der schule der großen mit meinem alten mädchennamen.
          außer auf amtlichen formularen oder verträgen... kann ich auch mich nur mit einem namen ausgeben. tu ich auch manchmal... (wenn ich n taxi bestell oder sonst was).
          und man kann auch irgendwann (glaube, da gibt es eine frist) den doppelnamen ablegen. (kann man bestimmt ergoogeln) vielleicht mach ich das auch irgendwann? aber das würde ich mit meinen töchtern besprechen....

          falls du damit liebäugelst, du könntest dich ja bei deiner arbeit weiterhin mit nur einem namen anreden lassen. denke nicht, dass eine mutter sich die heiratsurkunde aushändigen lassen will, um zu kontrollieren...

          wie gesagt, ich trete v.a. wenn es um die großen geht mit meinem mädchennamen auf. und sie wissen andresrum, dass ich teilweise auch mit dem neuen namen angesprochen werde.

          für meine töchter (die großen - die kleinen kapiern das noch nicht) hätt ich nix besseres machen können!

          lg

    (11) 19.11.12 - 23:12

    Ich würde das meinem Kind nicht antun!

    Es reicht doch, dass sie schon optisch raussticht. Kannst du nicht wenigstens dem Kind zuliebe den Doppelnamen nehmen.

    Gruß

    Manavgat

    Da biete ich mehr wirrwarr :-)

    Meine Mutter hat Nach ihrer Scheidung den Mädchennamen wieder angenommen, Also Frau H.
    Mein Bruder und ich blieben beim Familiennamen R.
    Mama hat wieder geheiratet vor 3 Jahren, nun Familienname P.

    Bruder und ich weiterhin R.

    Ich heiratete kurz nach der Hochzeit, wurde Frau B.

    Oma und Opa weiterhin Familie H.

    Teilweise standen also 3 Namen und auch mal 4 auf einer Klingel und nie gab es Probleme, bei den Usa nicht, Dänemark, Luxemburg, Belgien und Niederlande nicht und Frankreich auch nicht

    (13) 20.11.12 - 08:34

    Huhu #winke

    Bei uns war die Konstellation bis zu unserer Heirat noch komplizierter.
    Ich hatte meinen Namen, mein Mann hatte seinen Namen und sein Sohn hatte den Namen seiner Mutter.

    Wir sind in den Urlaub geflogen in die Türkei und mein Mann wollte vorsichtshalber eine Kopie des Gerichtsurteils mitnehmen, in dem steht, dass er das alleinige Sorgerecht hat.

    Wir haben es aber vergessen und dann bei jeder Grenzkontrolle am Deutschen und Türkischen Zoll Blut und Wasser geschwitzt. Und es hat niemanden interessiert. Ich fand es fast schon schlimm, weil wir hätten ohne weiteres den Sohn meines Mannes entführen können und es hätte einfach niemand bemerkt.

    Ich würde sagen: du wirst keine Probleme haben, denn deine Tochter trägt ja deinen Mädchennamen und der steht in deinem Ausweis nach wie vor drin. Im Notfall kannst du also immer darauf hinweisen.

    Das sie eine andere Hautfarbe hat, sollte eigentlich für den Zoll keine Rolle spielen...auch die hatten mal Biologie in der Schule.

    Was mir viel mehr Gedanken macht, ist die Gefühlswelt deiner Tochter. Meinst du nicht sie wird sich auf kurz oder lang ausgegrenzt fühlen, wenn alle einen gemeinsamen Familiennamen (und dazu noch eine andere Hautfarbe) haben, nur sie nicht?

    Wir versuchen seit Monaten die Kindsmutter meines Stiefsohnes dazu zu bewegen ihre Zustimmung für die Namensänderung abzugeben. Sie müsste dazu nur einmal zum Standesamt. Ihr persönlich ist es scheißegal wie er heißt (sie haben auch so gut wie keinen Kontakt, obwohl wir es immer wieder versuchen), sie ist nur zu faul da hin zu gehen.

    Wir wollen das aus genau dem Grund: wenn noch ein Geschwisterchen kommt, dann wird er der einzige sein, der nicht den gemeinsamen Familiennamen hat.

    Das deine Tochter den Namen ihres neuen Stiefpapas nicht will, kann ich nachvollziehen. Ich denke aber nicht, dass sie sich darüber im klaren ist, was das in Zukunft für sie bedeutet. Hier musst du die Erwachsene sein und eine Entscheidung treffen, die für deine Tochter gut ist und nicht weil du die rosarote Brille aufhast eine Entscheidung treffen, die vielleicht für die Beziehung zu deiner Tochter ernsthafte Konsequenzen hat.

    Wir Erwachsenen sehen das immer so nüchtern und logisch - Kinder tun das nicht. Meine Eltern haben sich scheiden lassen, da war ich so 8 Jahre alt. Meine Mutter hat dann wieder ihren Mädchennamen angenommen, hieß also von da an anders als ich und ich habe ihr das wirklich übel genommen - jahrelang! Ich habe das persönlich genommen, weil ich als Kind einfach nicht verstanden habe, dass sie den Namen von meinem Vater einfach nicht mehr wollte. Für mich war er ja einfach der liebe Papa (ist es noch heute) und was damals zwischen den beiden vorgefallen ist, wusste ich ja nicht.

    Wie gesagt, überleg dir das gut!

    LG Brijuni#blume

    (14) 20.11.12 - 09:23

    Eigentlich müssten Familien immer den Namen der Frau tragen, da bei der aktuellen Scheidungsquote nicht mehr ausgeschlossen ist, dass es irgendwann einen neuen Mann plus Stiefgeschwister gibt.

    In deinem Fall hätte dann zwar dein neuer Mann nicht mehr den Namen seines Sohnes, aber er lebt ja auch nicht mit ihm zusammen. Und falls ihr ein weiteres Kind bekommt, hätten alle zusammen lebenden Personen den gleichen Namen.

    Ganz schlimm finde ich diese Einbenennungen. Im Bekanntenkreis ist schon zweimal passiert, dass auch die Zweitfamilie zerbrochen ist. Da trägt dann das Kind den Namen eines Mannes, mit dem die Mutter mal irgendwann zwei Jahre verheiratet war. Ganz toll. Aber soweit will ja niemand denken, denn jetzt wird ja alles gut...

    Gruß Tabea

    (15) 20.11.12 - 10:11

    Ich hab zwar keine Erfahrung damit, aber ich würde der Tochter zuliebe deinen Namen behalten. Probleme sind sonst auf jeden Fall vorprogrammiert, denk ich mal.

    (16) 20.11.12 - 15:55

    "Mein zukünftiger Mann meint, es wäre doch egal, ob im Pass steht Müller, geb. Schneider oder Müller-Schneider"

    Wenn Dein Mann findet, dass der Nachname eh schnurz ist, dann hat er sicher null Probleme damit, wenn Du Deinen behältst oder er Deinen annimmt und dann eben er anders heißt als sein Sohn.

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