wie ist das finanzielle bei euch geregelt (elternzeit)

    • (1) 30.11.12 - 08:49
      eure meinung

      huhu,

      ich habe da mal eine frage.
      bei uns ist es so mein freund verdient ca 1800€
      ich bekomme elterngeld (1150 + kigeld 368)
      zahle aber auch den kkitaplatz für den großen (217 und die versicherung 35€)
      also bleiben mir sozusagen 1266€

      ich muss davon bvg zahlen 60€ handy zahlen ca 50€ mein eigenes inet 20€ meine versicherungen etc...also ich habe ein haufen nebenkosten.

      mein freund muss von seinem gehalt seine versicherungen zahlen (firmenwagen + firmenhandy + firmen ipad)

      so nun werden bei uns die kosten aber genau zu 50/50 geteilt (das obwohl ich mehr kosten habe und wneiger bekomme)

      er zahlt zwar viele von den einkäufen bar aber dennoch fühle ich mich irgendwie doof behandelt, zumal er verlangt (da ich ja zu hause bin) dass ich die komplette hausarbeit mache und abends für ihn etwas zum essen vorbereitet habe.

      ja ich weiß er ist den ganzen tag arbeiten aber dennoch, ich bin 1 jahr in elternzeit und ich zahle ja shcließlich trotzdem die hälft aller kosten, also wieso sollte ich jetzt hier den haushalt machen wenn ich doch eh schon benachteiligt bin???

      jetzt mal eure meinungen dazu bitte

      liebe grüße

      xxx mit zwerg (11 wochen) und riesen (2 jahre)

      • Hi,

        meine Meinung ist da ganz Simpel:

        Gemeinsame Kinder= Gemeinsames Geld.

        Du kümmerst dich um Kind und Haushalt, hast dadurch natürlich weniger Geld.

        Ich würde alles in einen Topf werfen und gemeinsam wirtschaften.
        Alternativ: Er zahlt euch Unterhalt, gibt also ab.

        LG
        Sheep

        • (3) 30.11.12 - 08:57

          gut also so ganz gemeinsamer topf ist bei uns eher nicht "gewünscht". ich gehe nach 1jahr ja auch wieder arbeiten und dann habe ich auch kein problem mit 50/50.
          wir haben ein gemeinsames kto wo jeder jeden monat die hälfte der kosten für haus, strom, gas, gez, versicherungen fürs haus überweist -> finde ich auch nach der elternzeit ok, denn da wird die hausarbeit geteilt und ich verdiene wieder voll.

      Hallo!

      Ich schließe mich meiner Vorschreiberin an: während Du in der Elternzeit bist und es finanziell so ungleich verteilt ist bei Euch, sollte er Dir was dazu geben.

      "ja ich weiß er ist den ganzen tag arbeiten aber dennoch, ich bin 1 jahr in elternzeit und ich zahle ja shcließlich trotzdem die hälft aller kosten, also wieso sollte ich jetzt hier den haushalt machen wenn ich doch eh schon benachteiligt bin???"

      Natürlich hängt der Haushalt an Dir, wenn Du wegen der Elternzeit zuhause bist und es ist niemandem geholfen, wenn Du jetzt die Brocken hinwirfst. DU bist diejenige, die im Dreck sitzt und auf die Wäscheberge guckst, wenn Du das nicht mehr machst - er hat es warm und sauber im Büro. Du könntest und solltest seine Erwartungshaltung mit ihm diskutieren, wenn er tatsächlich 'verlangt', dass Du alles machst. Schildere ihm Deine Situation - Du sitzt ja nicht auf der Couch und isst Pralinen, sondern Du kümmerst Dich um Euer Kleinkind, da kommt der Haushalt schonmal zu kurz, ich weiß, wovon ich rede... #schwitz
      Vielleicht lässt sich auch eine Regelung finden, dass er nach Feierabend noch einen Teil übernimmt? Du kochst für ihn, dafür macht er den Abwasch? Und das Finanzielle wird Eurem Bedarf entsprechende umverteilt, bis Du wieder voll verdienst. Das wäre aus eigener Erfahrung mein Rat.
      Oder er leistet Euch eine Putzfrau.

      Bei uns ist es nämlich ähnlich nur noch etwas verschärft: 2 Kinder (6 und 1), mein Mann ist Alleinverdiener, ich selbst hab 'ne Menge Arbeit mit meinem Promotionsstudium und versch. Projekten, aber gar kein eigenes Einkommen. Der Haushalt ist zum größten Teil mein Job, ebenso wie unsere einjährige Tochter. Mein Mann überweist mir Geld, übernimmt etwa die Hälfte der Einkäufe und bringt sich nach Feierabend im Hauhalt ein (30 min pro Tag etwa). Damit fahren wir ganz gut, auch wenn ich furchtbar gern eigenes Geld mit meiner Arbeit verdienen würde. Aber das ist ein eigenes Thema...

      Beste Grüße!

      Hallo.

      So ganz kann ich deine Denkweise nicht nachvollziehen.

      >>er zahlt zwar viele von den einkäufen bar aber dennoch fühle ich mich irgendwie doof <<

      Warum fühlst du dich doof. Was möchtest du denn. Das er dir die Hausarbeit zahlt oder was. Ihr wohnt zusammen, habt zusammen zwei/ein Kind und wirtschaftet gemeinsam.

      Ihr habt euch gemeinsam für das zweite Kind entschieden und sicherlich auch vorher schon drüber geredet, dass du das Jahr zuhause bleibst. Wie hat er denn sonst mitgeholen im Haushalt. Dass du jetzt mehr machen kannst, ist doch klar. Aber mal ehrlich, ist es denn so schwierig, Haushalt und Kinder unter einem Hut zu bekommen. Ich kann das immer nicht so glauben. Man organisiert sich doch mit der jeweiligen Situation. Ich empfand es nie als Stress. Aber vielleicht sind ja einige hier sehr empfindlich.

      Viel Spaß dir noch.

      LG

      • (7) 30.11.12 - 09:40

        ja es gab bei uns keine alternative, da er im außendienst ist und sonst kunden verlieren würde. als die kinder noch nicht waren bzw zwischen den kindern haben wir uns den haushalt geteilt. jetzt will er (so mein gefühl) das ich komplett alles mache.
        klar ist es möglich haushalt und kinder unter einen hut zu bringen, aber mir fehlt halt einfach der ansporn. denn ich zahle im endeffekt mehr als er (weil höhere fixkosten) habe die finanziellen einbußen noch dazu und muss mich wenn ich pech habe noch rechtfertigen wieso ich denn die teure marmelade / joghurt gekauft habe. und dann soll ich trotz der gsnzen nachteile (und ich nehme sämtliche termine mit den kinder wahr -> ob therapie 1 mal wöchetl mit dem großen oder pekip mit der kleinen oder turnen etc... )den haushalt alleine machen...

    Hallo,

    wir haben ein gemeinsames Konto und darum hatten wir keinerlei Probleme in den Jahren als ich zu Hause war. Wir mussten uns einschränken, klar aber sonst war alles OK.

    Jetzt verdiene ich wieder aber das gemeinsame Konto besteht immer noch.

    LG

    Als erstes verlangst du, das er sich mit 50 % an den Kitakosten für euer größeres Kind beteiligt (oder ist das nicht von ihm?), und als nächstes rechnest du ihm vor, was er an Unterhalt für dich im Trennungsfall zu zahlen hätte für die Betreuung seines Kindes. Und das soll er dir gefälligst auch als Ausgleich für deine beruflichen Nachteil bezahlen, dann wärst du auch gerne bereit, weiterhin den Haushalt zu versorgen, solange du nicht wieder arbeitest.

    An den Kosten für Miete und Nahrung für die Kinder scheint er sich ja zu beteiligen, wenn er 50 % der Haushaltskosten übernimmt.

    • (11) 30.11.12 - 10:53

      doch es sind beide kinder von ihm.
      die kitakosten habe ich immer getragen weil ich ja auch das kigeld bekomme (auch wenn das immer etwas niedriger war als die kitakosten) -> grundsätzlich kein problem.
      und ja er beteiligt sich an den grundsachen für die kinder.
      nur wnen es eben aus der reihe schlüpfer oder sowas gibt zahl ich die, weil ich sonst zu hören kriege ich soll das vom kindergeld zahlen (ist ja im moment höher als kitakosten) ich spare aber ein teil des kindergeldes auf die konten der kinder und zahle eben die versicherungen für die kinder (ich finde wenn ich es mir leisten kann muss ich nicht das kindergeld dafür aufbrauchen) <- das mache ich aber auch gerne für meine kinder, denn ich habe selbst von meinen eltern eine gewisse summe zum 18. bekommen (angelegt) und wusste es einfach zu schätzen und hatte/habe das als notreserve.

      ich will halt einfach nur das er mir wenigstens auf irgendeiner ebene irgendwie entgegen kommt entweder er übernimmt mehr haushalt oder ich habe weniger zum haushaltsgeld beizutragen als er -> es sollen ja hier keine riesen summen sein (auch wenn meine fixkosten allein um ca 400€ höher sind als seine)

Hallo,

"also wieso sollte ich jetzt hier den haushalt machen wenn ich doch eh schon benachteiligt bin???"

Weil du Vollzeit zuhause bist. Bei uns wird der haushalt auch so geteilt, dass der, der mehr zuhause ist, mehr macht. Haushalt hat doch nichts mit Geld zu tun, der muss gemacht werden.

Bei uns gilt übrigens auch das Motto "gemeinsames Kind = gemeinsames Geld". Und eine Frage hab ich noch, ist gemeinsames Konto nicht gewünscht von deiner oder seiner Seite? Wenn ich mich nicht verrechnet habe, bist ja normal die mit dem mehr Geld (ca. 2300 €, also 500 € mehr als er) , wenn du arbeitest. Wenn ihr euch da auch die Kosten 50/50 teilt, beschwert er sich dann auch, dass er benachteiligt ist?

LG,
Denise

  • (13) 30.11.12 - 10:46

    huhu
    nein ich bin normal nicht die mit mehr geld ich bekomme im mornamfall so ca 1600-1700 plus kigeld was aber komplett für die kita und die versicherung der kinder drauf geht.
    im normalfall verdiene ich also knapp 100-200 euro weniger als er -> da stört es mich aber nicht weil ich mich nicht um 100€ streite die ich wneiger habe. (zumal er ja durch die ganzen firmen sachen kaum nebenkosten hat!)

    das gemeinsame konto ist von beiden seiten nicht gewünscht. er will nicht für meine zusatzkosten oder anschaffungen aufkommen und ich möchte seine häufigen wein-bestellungen auch nicht zahlen müssen.

    das mit dem haushalt verstehe ich schon -> ich bin zu hause also kann ich ihn auch mahcen. aber er ist eben nicht derjenige der das geld nach hause bringt und ich bin die hausfrau, sondern es wir eben genau 50/50 geteilt und wieso sollte ich dann im haushalt mehr als 50% machen, wenn ich doch genausoviel rein betraglich zusteuer als wenn ich arbeiten wäre und wir uns den haushalt teilen. ich hab im moment sowieso meine nachteile (weniger geld bei gleichen kosten) und soll dann noch mehr machen -> da habe ich halt einfach mal keine lust zu ich bin ja nicht der haussklave der zusätzlich seine verpflegung zahlen muss ( ich finde er muss auf irgendeiner ebene mir schon entegegenkommen denn er wollte das zweite kind ja auch und es war eine geplante schwangerschaft).

    • Du rechnest doch jetzt da KiGeld auch auf dein Elterngeld drauf, obwohl es komplett für KiTa weg geht. Und hast du dich mit dem Elterngeld verrechnet, denn 1150 sind ca. 60 % von 1900 und bei 1600 € wären es ca. 1000 €. Nur so am Rande.

      Aber was erwartest du von ihm? Und wieso verrechnest du den Haushalt auf das Geld, was zur Kasse beigetragen wird? Soll er dich dafür bezahlen, dass du mehr als 50% im Haushalt machst? Ich kann dich verstehen, ich gehe auch lieber arbeiten, als den Haushalt zu machen, aber ich rechne nicht prozentweise auf, ob ich mehr mache oder mein Mann. Das gleicht sich über die Zeit aus bei uns.

      Ich hab irgendwie das Gefühl, bei euch ist viel auf das Geld fokussiert, das bloss nicht für den anderen mitausgegeben werden soll. Das muss jeder selber wissen, aber ich finde, manche Probleme, die man mit einem einfachen Gespräch aus der Welt bringen könnte, macht man sich selber.

      • (15) 30.11.12 - 11:16

        da der große unter 2 ist bekomme ich 10% geschwisterbonus deswegen 1150.
        bei uns gleicht es sich leider nicht aus was im haushalt gemacht wird (außer ich bin wieder arbeiten) und ich will einfach nur das er mir auf irgendeine weise entgegen kommt (entweder finanziell oder im haushalt) und zwar ohne das ich darum betteln muss!

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