Zusammen wohnen? Kostenaufteilung

    • (1) 17.12.12 - 14:45
      wie nun....

      Hallo zusammen,

      möchte demnächst mit meinem Freund zusammenziehen.

      Da stell ich mir nur die Frage, wie macht man das mit den Kosten?

      Sprich Miete, Essen, Putzutensilien etc. müssen bezahlt werden.

      Habt ihr da ein gemeinsames Konto, wo jeder Geld einzahlt und davon wird dann alles bezahlt oder wie macht ihr das?

      LG

      • (2) 17.12.12 - 14:54

        Hey,

        er zahlt den Abtrag vom Haus und alle sonstigen Kosten, ich zahle die Lebensmittel für 4,5 Personen.

        Er verdient mehr - von daher finde ich das ok.

        LG

        • Da hast du einen wirklich schlauen Mann geangelt: DU finanzierst ihm sein Leben, ER finanziert sich sein Haus. Und wenn ihr euch trennt, hast DU die leere Geldbörse, und ER die abbezahlte Hütte.

          Herzlichen Glückwunsch deinem schlauen Raffke.

          • Hm...anscheinend reichen die Fakten für eine anständige Analyse unserer Charaktere nicht aus. :-)

            Ich will nicht ins Grundbuch - da lasten Schulden druff. Und nicht zu knapp :-)
            Er war verheiratet, ist seit einem Jahr geschieden und hat wirklich viel viel viel Geld dadurch verloren.

            Ich zahle unser Essen. Das sind vielleicht 500-600 Euro im Monat. Dafür lebe ich in einem 400 qm Haus, hab es warm und keinerlei sonstige Kosten.

            Da ich anständig arbeiten gehen (Öffentlicher Dienst), bringe ich genug Geld nach Hause, um ein schönes Leben zu führen, meiner Tochter was zu sparen und auch, um Geld zur Seite zu legen.

            Übrigens: Selbst im Fall einer Heirat gehe ich nicht in das verdammte Grundbuch. (Ich denke, das würde er auch niemals nie wieder machen :-) ) - das kann auch anders geregelt werden, z.B. mit einem Partnerschaftsvertrag, wo mir quasi (ich fühle mich wie ein Promi ;-) ) pro Ehejahr Geld zugesprochen wird.
            Und im Falle seines früheren Ablebens wäre dann ja auch alles geklärt ;-)

            Bei nochmaligem Durchlesen wirke nun ich wie das berechnende Miststück - mir aber egal, denn uns gehts ja gut ;-)

      Jeder hat ein extra Konto, zudem gibt es ein gemeinsames Konto, auf den jeder Partner einen vorab festgelegten Betrag einzahlt.

      Von diesem gemeinsamen Konto gehen dann alle Rechnungen, Einkäufe etc. ab.

      Kleidung bezahlt jeder von seinem eigenen Konto. (Erspart Schuh-Diskussionen :-) )

    • Es macht doch keinen Sinn das Modell eines anderen Paares zu übernehmen.

      Ihr müsst für euch schauen wie die Voraussetzungen sind: verdient ihr in etwas gleichviel, zieht ihr gemeinsam in eine neue Wohnung oder zieht einer beim anderen ein, hat einer von beiden gewisse finanzielle Verpflichtungen zu tragen oder nur einen befristeten Arbeitsvertrag, einen deutlich längeren Anfahrtsweg zur Arbeit, besitzen beide ein Auto oder nur einer das aber gemeinsam genutzt wird...all das fließt doch in die finanzielle Planung mit ein.

      (8) 17.12.12 - 15:07

      wir haben getrennte konten. in der regel gehe ich einkaufen und nehme dann die kassenzettel mit, falls meine freundin mal einkaufen geht sammelt sie auch kassenzettel, das wird dann nach 1 oder 2 wochen zusammengerechnet und durch 2 geteilt.

      miete zahle ich 250€, es ist ihre eigentumswohnung.

      sie verdient aber auch einiges mehr als ich.

      • Und hier der Beweis, das es auch törichte Männer gibt ...

        Sie schwimmt im Geld, kassiert noch die Miete, schafft sich Eigentum und ihr schlechter verdienender "Partner" bezahlt von allem die Hälfte ...

        Was macht ihr, wenn ihr in Urlaub fahrt? Billiger Campingplatz für dich, Luxussuite für sie? Oder lässt du dich dann aushalten von ihr?

        • Und was ist daran töricht? Finanziell unabhängig zu sein und dennoch in einer Partnerschaft zu sein?

          Wäre das finanzielle Kräfteverhältnis umgekehrt würde niemand etwas sagen. Warum soll sie keine Miete bekommen wenn er in ihre Wohnung eingezogen ist?
          Von "sie schwimmt in Geld" habe ich nichts gelesen...aber vielleicht hast du ja mehr Infos #augen

          und warum sollten sie sich urlaubstechnisch nicht auf einen Kompromiss einigen können?

          Das Modell ist genau wie alle anderen auch nur dass im Gegesatz zur Mehrheit das Geschlechterverhältnis umgekehrt ist.

          er würde, sollte er alleine wohnen wahrscheinlich auch Miete zahlen müssen - und wohl auch mehr als 250,- Tacken. Hier würde ich also weniger von Ausbeutung sprechen. Sieh`sie einfach als "Vermieterin". Ich jedenfalls gehe davon aus, daß der ortübliche Mietpreis pro m² dort höher liegt, außer sie wohnen auf 38,5m². Insofern bleiben wir doch mal locker.

          Darf man also nur noch ungefähr gleich viel verdienen, wenn man eine Beziehung hat und zusammenlebt? Weil sonst immer einer den anderen ausbeutet?

          Ich verstehe grad nicht, was da falsch läuft...

          #gruebel

          (13) 18.12.12 - 09:00

          wer sagt dass ich ein mann bin? #schein

          (14) 18.12.12 - 09:01

          ... und in geld schwimmen tut sie auch nicht. sie verdient einfach mehr, ich hab aber auch nen sehr schlecht bezahlten job. und wenn es um urlaub geht etc. - sie zahlt auch gerne mal für mich mit, letztes mal z. b. den flug.

    Wir haben jeder ein eigenes Konto und ein gemeinsames Sparkonto für Reisen oder größere Anschaffungen.

    Die Kosten für Versicherung, Telefon, Kaltmiete und so übernimmt mein Mann, ich habe die Kosten für die Verpflegung, Sachen für die Kinder und die Nebenkosten für die Wohnung zu tragen. Ab und an vermischt sich auch einiges, das mein Mann mal meine Kosten übernimmt, aber eher selten.

    LG Jeanette #winke

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