Schwiegereltern in spe..

    • (1) 21.12.12 - 17:20
      WasSollIchDavonHalten

      Guten Abend :)

      Ich hab da mal eine Frage, weiß grad nicht, ob ich auf dem Schlauch stehe oder nicht.

      Es geht um meine Schwiegereltern in spe. So richtig auf einen grünen Zweig kamen wir bis jetzt noch nie so wirklich, aber mittlerweile weiß ich nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.

      Ich bin mit meinem Freund 1,5 Jahre zusammen und habe 2 Kinder mit in die Beziehung gebracht. Anfänglich habe ich die Skepsis noch verstanden, ich bin Auszubildende, mein Freund steht fest im Beruf. Dass da unterschwellig immer der Vorwurf kam, ihn nur ausnehmen zu wollen, hab ich mir noch gefallen lassen und entkräftigt. Als er dann mehr oder weniger zu mir gezogen ist, wurden uns auch immer hinterrücks Steine in den Weg geworfen, wie zum Beipsiel, dass der Herr Papa zuhause schon das Essen fertig hatte, damit er hier nichts mehr essen muss, obwohl ich extra damit gewartet hatte, bis er zu mir kommt. Nach Hause musste er, da er nach der Trennung seiner Ex vor knapp 3 Jahren zu seinen Eltern gezogen ist, aus finanziellen Gründen und auch aus Bequemlichkeit, denke ich. Ist ja nett, wenn man quasi den Arsch hinterher getragen bekommt.

      Als wir uns dann eine Wohnung angeguckt haben, wurde er zuhause zur Rede gestellt, ob er sich auch sicher ist, mit uns und dass er an die Verantwortung denken soll, die er da auf sich nimmt, etc. Letztlich hätten wir den Mietvertrag unterschreiben können, aber mein Freund wollte dann nicht, weil die Vermieter mit im Haus wohnen, kein Balkon, etc. ;) Ich hätte sofort zugeschlagen, aber nun gut.

      Aktuelles Thema: Vor ihm tun die beiden immer so, als wenn sie uns ja an seiner akzeptieren, als wenn sie niemals etwas entgegenzusetzen hätten, legen Bedenken dann aber so aus, als wenn sie sich ja nur um ihn sorgen.
      Mein Freund hat noch eine Schwester, die auch 2 Kinder hat und einen Bruder mit einem eigenen und 2 aufgenommenen. Normalerweise hab ich immer versucht, mich einzubringen, bin zum Beispiel totaler Eintopf-fan, meine Schwiegermutter nicht und deswegen hab ich meinem Schwiegervater immer etwas vorbei gebracht. Bin mit der Schwester und den Kindern oft dagewesen, auch einfach mal so zum Kaffee und so weiter.
      Ich hatte am Anfang des Monats Geburtstag, gratuliert wurde mir telefonisch nur von meiner Schwiegermutter. An Nikolaus wurde an alle Enkelkinder gedacht, nur an meine nicht.
      Jetzt am 2. Weihnachtstag haben wir uns dort verabredet zum "Familienessen", eigentlich sollten die Kinder dann auch die Geschenke dort bekommen, aber jetzt wurde hinter meinem/unserem Rücken vereinbart, dass die 2 Kinder der Schwester ihre Geschenke zuhause auspacken, damit meine nicht zugucken müssen, bedeutet, meine bekommen gar nichts. Was brüderlicherseits abgemacht wurde, weiß ich nicht. Ich weiß, dass das Geld da nicht so locker hängt, aber man hätte doch drüber reden können, wenn familiäres Interesse bestehen würde. Oder seh ich das falsch?

      Hab es mittlerweile so satt, immer dazustehen und nicht zu wissen, wie ich mich denen gegenüber verhalten soll. Fühle mich so, als wenn ich immer wieder kleine Seitenhiebe verpasst bekomme und nichts sagen darf. Meinem Freund gegenüber wird es dann auch anders ausgelegt und auf die Tränendrüse gedrückt. Seine Mutter ist auch körperlich krank und eingeschränkt, beide sind oft alleine und klammern an ihren Kindern. Bei meinem Freund halt extrem, da er ja noch da "wohnt". Er wird zum Beispiel täglich angerufen, ob es ihm auch gut geht, etc. Verständnis wird mir gegenüber nicht aufgebracht wenn ich beispielsweise sage, dass ich mal ein Wochenende für uns haben will und er dort nicht zu Besuch gehen soll, da er die ganze Woche über bis 19 Uhr arbeitet und samstag meist auch noch.

      Will da jetzt eigentlich nicht mehr hin an Weihnachten, aber möchte auch nicht wieder der Störenfried sein. Mein Freund sagt, er steht hinter mir, wenn das meine Meinung ist, aber verstehen kann er mich nicht so wirklich. Was soll ich tun?

      Liebe Grüße

      • "Was soll ich tun?"

        Das musst Du nach wie vor selbst entscheiden. Ich für meinen Teil würde mich nie mit Menschen abgeben wollen, die mich subtil mobben. Allerdings würde ich zuerst das Gespräch suchen und falls dabei dann wieder nichts heraus kommt, erst nach einer sehr deutlichen Ansage den Kontakt abbrechen.

        • (3) 21.12.12 - 17:36
          WasSollIchDavonHalten

          Danke für die Antwort.

          Das größte Problem hab ich damit, nicht zu wissen, was passiert, wenn ich Konsequenzen ziehe. Kann ich von einem Menschen verlangen, sich gegen seine Eltern zu stellen? Habe einfach Angst, ihn am Ende zu verlieren. Wobei ich nur verlieren kann.

      Ich würde übergehen, was nicht so schlimm ist. Dass Deine Kinder als einzige keine Weihnachtsgeschenke bekommen sollen, würde ich aber sehr wohl thematisieren. Das ist nicht ok. Und die "Lösung", dass die anderen Kinder ihre Geschenke alleine auspacken sollen, ist lachhaft.

      Dein Freund sollte sich mehr hinter Dich stellen. Nicht verständnisvoll sein, wenn du da nicht hinwillst, sondern seine Eltern damit konfrontieren, dass es so für die Kinder nicht akzeptabel ist und dass IHR nur kommt, wenn alle gleich behandelt werden.

      • (5) 21.12.12 - 17:43
        WasSollIchDavonHalten

        Danke auch Dir für die Antwort.

        Wenn das Thema aufkommt, wird gesagt, dass das Geld ja nunmal nicht da ist dafür und so weiter. War ja schon ein Gesprächsthema bei den täglichen Anrufen. Momentan ist mein Freund aber auf Montage und können uns dann erst zusammen mit denen zu Weihnachten auseinandersetzen.

        Vor allen Dingen geht es ja auch nicht darum, dass ich wer weiß was für meine beiden erwartet habe, aber eine kleine Geste zur Dazugehörigkeit oder auch nur das Gespräch, dass es nunmal nicht gehen würde, hätte mir gereicht. Aber auf gut deutsch: Scheiß auf die Geschenke für die beiden, sind eh nicht unsere, damit komme ich nicht klar.

        Die Beziehung zu meinem Freund ist ernst und mir scheint es so, als wenn die Eltern das noch nicht erkennen wollen.

        Bin selber Scheidungskind und ich muss sagen, ich wurde sofort herzlich von meinen "Stief-"Großeltern aufgenommen, kenne das so nicht und muss sagen, finde das ziemlich asozial.

    Wenn Du nicht zur Feier willst, dann kann Dich auch niemand zwingen.

    Den "Geschenkehickhack" kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es sind nicht seine Kinder, und auch wenn er selbst sie akzeptiert, haben seine Eltern da keinerlei Verpflichtung.

    Dass Du hier Erwartungen hast, ist......tut mir leid.....Dein Problem.

    Dass sich die lieben Schwiegereltern Dir gegenüber mit zwei Gesichtern zeigen ist nicht schön, aber wenn Du weisst woran Du bist, kannst Du Dich dementpsrechend verhalten.

    Eine Wohnung in der der Vermieter selbst auch wohnt hätte ich übrigens auch nicht genommen. Ärger ist da nämlich vorprogrammiert. Balkon mag Ansichtssache sein, aber ich wollte keine Wohnung ohne die Möglichkeit, sich im Sommer mal raus setzen zu können....insofern kann ich Deinen Freund verstehen wenn er da sein Veto eingelegt hat.

    Es ist im Prinzip egal wie "arschig" sich die Familie vom Partner/derPartnerin verhält.....Du bist denen keine Rechenschaft schuldig, sie Dir aber ebenfalls nicht ...und das solltest Du akzeptieren !!

    Dein Freund hält zu Dir, und die Thematik wird sich noch weiter abschwächen wenn ihr erst mal zusammen die Wohnung habt und eine Weile ohne Probleme zusammen wohnt....da bin ich mir ziemlich sicher.

    <<<Hab es mittlerweile so satt, immer dazustehen und nicht zu wissen, wie ich mich denen gegenüber verhalten soll. >>>

    Sei doch einfach Du selbst. Es geht hier nicht um einen Beliebtheitswettbewerb. Dein Partner hat DICH so kennengelernt.....hat sich in DICH verliebt und ist mit DIR zusammen. Das reicht doch...oder? :-)

    Merry X-Mas
    TJ

    • (7) 21.12.12 - 17:57
      WasSollIchDavonHalten

      Im Prinzip hast du Recht, natürlich hat mein Partner sich in MICH verliebt und lebt mit MIR zusammen. Keine Rechenschaft schuldig von beiden Seiten.

      ABER dennoch bin ich in Bezug auf die Eltern anderer Meinung. Sollen meine Kinder jetzt ewig spüren, dass sie nicht dazugehören? Ist das fair? Ich meine entweder man ist FAMILIE oder eben nicht. Und nicht immer so Zwiegespalten, wenn es dann mal gerade passt, weil man sich vor dem Sohn von der besten Seite zeigen will. Ich wurde auch darum gebeten, den beiden ein Foto von meinen Kindern zu geben, da schließlich alle Enkel auf der Kommode stehen. Und dann wieder so?

      • Ich habe nicht gesagt dass das fair ist, nur dass Du künftig Deine Erwartungshaltung weg lassen sollst.

        Die Schwigis sind nunmal so wie sie sind. Erziehungsversuche dürften nutzlos sein, klärende Gespräche halte ich in dem Fall für unsinnig, da egal wie Du argumentierst Du in ihren Augen dastehen wirst, als würde es Dir nur um materielle Dinge gehen.....und ein bisschen kann ich das auch nachvollziehen da es wirklich so rüber kommt.

        <<<Ich meine entweder man ist FAMILIE oder eben nicht.>>>

        Wovon machst Du Familie abhängig? Ob jeder den gleichen Stapel Geldscheine bekommt, oder ob man im Notfall auf bestimmte Menschen zählen kann, auch wenn es Differenzen gab?

        • (9) 21.12.12 - 18:40
          WasSollIchDavonHalten

          Es geht mir definitiv nicht um materielle Dinge. Es geht um dieses "ach, die sind egal, sind eh nicht unsere". Um dieses andauernde Zeigen, dass wir nicht dazu gehören. Und nie werden. Auf der einen Seite sind es die Enkelkinder, auf der anderen Seite wieder nicht. Und das regt mich auf. Immer so, wie es gerade am Besten passt.

          Hätte ich 5 Enkel, würde ich auch nicht nur 3 beschenken. Das nur am Rande.

          Und ich messe auch Familie nicht an dem gleichen Geldstapel, den jeder bekommt. Habe schon oft versucht, mit denen drüber zu reden, ich steh immer außen vor.

          Bestes Beispiel ist ein Satz meiner Schwiegermama: "Dein Freund hat im Haushalt nicht zu helfen, der geht schließlich hart arbeiten!" Ohne Worte. Ich liege den ganzen Tag im Bett.

          Das Problem sind nicht die nicht vorhandenen Geschenke, das Problem ist diese unterschwellige, hinterlistge Ausgrenzung.
          Und wenn man ehrlich ist, mich kann mein Partner irgendwann "vergessen", seine Eltern sind ein Leben lang da.

          Also wie soll ich mich verhalten? Lächeln und mitspielen, obwohl ich innerlich koche, etwas sagen und mich damit noch mehr ins Abseits schießen?

Sagt dein Freund eigentlich etwas dazu? Findet er es in Ordnung, wenn deine Kinder ausgegrenzt werden? Oder dass seine Eltern ihn so vereinnahmen?

Ich finde, dass dein Freund die Angelegenheit regeln muss. Er kann am besten mit seinen Eltern reden und dadurch auch zeigen, dass du ihm wichtig bist und es ihm wichtig ist, dass ihr alle dazu gehört. Scheinbar tut er das nicht, sonst würden seine Eltern sich nicht so verhalten können.

Andererseits sind 1,5 Jahre nicht lange. Ich würde nicht erwarten, dass ich dann schon mit meinen Kindern vollständig in die Familie integriert werde.

Haben seine Eltern gesagt, warum deine Kinder keine Geschenke bekommen sollen? Immerhin seid ihr auch alle zum Essen eingeladen. Ich finde das unter aller Sau. Es geht nicht ums Materielle. Es geht um die Kinder. Wenn die anderen Kinder etwas bekommen, wird man auch eine Kleinigkeit für deine Kinder auftreiben können.
Du könntest selbst Kleinigkeiten für deine Kinder besorgen, die die Eltern deines Freundes deinen Kindern überreichen sollen. So fühlt sich Niemand ausgegrenzt, den lieben Schwiergereltern wird es wahrscheinlich peinlich sein und du zeigst, dass du über diesem ganzen Heckmeck stehst.

Wenn du nicht zum Essen gehst, dann haben sie doch ihr Ziel erreicht. Nicht aufgeben! Ich weiß wie das sein kann ;)

  • (11) 21.12.12 - 20:57
    WasSollIchDavonHalten

    Guten Abend.

    Ich weiß nicht, inwiefern mein Freund sich dazu äußert. Vor mir steht er zu und hinter mir, aber weist seine Eltern nicht in die Schranken. Geht ja im Großen und Ganzen nicht nur um Weihnachten, finde das ist nur ein eindeutiges Zeichen, das die Eltern gegen mich und meine Kinder setzen. Und das verletzt mich.

    1,5 Jahre sind nicht lang, das stimmt, aber mein Partner ist voll und ganz in unser Leben integriert, meine Kinder nehmen ihn als "Mann im Haus" an. Dadurch, dass wir oft mit meiner Schwägerin bei den Eltern waren, hat meine Tochter (4) auch schon öfter Oma gesagt, was ich nicht schlimm fand. Vor meinem Partner nehmen die beiden meine Kinder ja auch schon an. Schrieb ja schon, dass sie ein Foto haben wollten, für ihre "Enkelkinderkommode", oder dass sie ausflippt vor Freude, wenn meine Tochter "Oma" sagt.

    Es geht auch nicht darum, dass ich wer weiß was an Geschenken erwartet habe, sie hätten mit meinem Partner UND mir über die knappe finanzielle Situation reden können, um zu zeigen, dass ich an seiner Seite akzeptiert und gesehen werde. Mir scheint das so, als würden sie mich nicht ernst nehmen. Natürlich hätte ich dann etwas besorgt, so wie ich es auch bei meiner eigenen Mutter machen würde. Ich habe mich damals auch um das Geschenk zum Muttertag für meine "Schwiegermama" bemüht. Als Geste und kleine Anerkennung. Und zurück bekomme ich sowas.
    Es geht mir um diese permanente Ausgrenzung meinerseits, wohingegen mein Partner täglich angerufen wird. Dieses extreme Klammern aus Angst alleine zu sein, diese Uneinsichtigkeit, dass ihre Kinder ihr eigenes Leben führen (müssen), diese ständige Einmischerei. Mir wurde von meinem Schwiegervater noch nichtmal zum Geburtstag gratuliert (reicht ja, wenn einer gratuliert).

    Und dieses Pseudo-Familiengetue jetzt zu Weihnachten setzt dem ganzen noch die Krone auf. Die wissen genau, was sie tun.

    Werde zum "Familien"-Weihnachtsessen gehen. Werde aber für die Zukunft klar machen, dass ich mir dieses Schauspiel nicht mehr gefallen lasse. Ich glaube, mein Partner ahnt noch nichtmal annähernd, wie schwer es ist, an seiner Seite zu bestehen. Bzw. an der Seite seiner Eltern. Es scheint ein ewiger Konkurrenzkampf zu sein, den ich nicht möchte.

Hallo!

Also ich finde Du stellst schon auch ansprüche.

Wenn Deine Schwiegereltern ihren leiblichen Enkeln jeweils was für 20-30 Euro schenken, und Deine zwei sollen auch was bekommen, dann ist das schon ganz schön viel Geld. Vielleicht haben sie für Deine ja auch eher nur einen kleinen Schokonikolaus, und das ist ja auch ok - und wollten es ihnen nur nicht antun, dabei zu sitzen, wenn die Cousinen und Cousins in Spe da größere Geschenke bekommen.

Ich habe 13 Nichten und Neffen, da überlegt man wirklich gut ob man allen was schenken soll oder nicht. das geht einfach auch ins Geld, wenn jeder nur was kleines bekommt. Weihnachten, Geburtstag, Konfirmation - da läppert sich was zusammen. Die Familieninterne Lösung ist, dass Patenkinder was bekommen und die anderen nicht, auch nicht die Geschwister der Patenkinder.

Und außerdem werden Deine Kinder ja auch noch andere Großeltern haben, oder? und einen leiblichen Vater? Oder Deine Eltern sind finanziell sowieso etwas besser dran und können den Kindern was größeres schenken, so dass es für die zu verschmerzen ist?

Du bist erst 1,5 Jahre mit dem Mann zusammen, und dessen Eltern sollen jetzt Deine Kinder praktisch schon adoptieren, wo Du selber doch auch gar nicht recht weißt, wie Du Dich verhalten sollst, nicht recht in die familie rein passt und alles. Ich finde es fast besser, da noch ein wenig auf Distanz zu bleiben.

Nebenbei: ich hab einmal mit den vermietern im selben haus gewohnt, würde ich NIE WIEDER machen. Gibt echt nur Ärger.

Ihr könnt ja weiter eine Wohnung suchen, wo es dann eben wirklich passt. Und ihr braucht auch nichts zu überstürzen. Ihr seid doch erst 1,5 Jahre zusammen, vielleicht passt ihr ja auch nicht sooo gut zusammen bzw. die Familie muss erst lernen, dass es eben so ist, auch wenn sie es nicht immer nachvollziehen können.

und für ein Ultimatum von wegen "Deine Familie oder ich" ist es auf jeden fall nicht schlimm genug, da übertreibst Du echt. Da kannst Du nur verlieren.

Meine zwei Großen sind auch nicht von meinem Verlobten.

Er hat gerne die Vaterrolle übernommen und von seiner Familie kam auch nur positives rüber.

Meine Kinder wurden Super angenommen und bekommen immer zum Geburtstag und Weihnachten was. Schwiegervater in Sep wohnt mit Frau und Kindern in München. Sie schicken dann immer Päckchen und wir fahren einmal im Jahr hin...dann werden die Jungs verwöhnt! Der eine Bruder ist 13 Jahre.

Bei der Schwiegermutter und bei den Urgroßeltern war es genauso.

Aber wir haben nie erwartet, das die zwei großen so mit einbezogen werden, klar die zwei sind stolz und freuen sich immer, aber wenn es nicht so wäre, wäre es auch ok .

Also auf Geschenke kannst du nicht pochen, aber du kannst verlangen das sie ehrlich sind und entweder ein akzeptieren es oder du brichst den Kontakt ab.

Was sagt dein Freund dazu?

Alles Gute!

Hallo,

ich kann dich verstehen, ich hatte damals fast die gleiche Situation, ich habe meine Zwillinge mit in die Beziehung gebracht, war berufstätig und die beiden sehr krank (sie waren 1 Jahr alt und haben Mukoviszidose)
Es wurde eigentlich in den ganzen 7 Jahren nur gestichelt, meine Zwillinge wurden zwar nie offensichtlich ausgegrenzt, es stand aber immer unausgesprochen im Raum, es sind nicht die ihres Sohnes und wenn etwas kaputt ging (wir hatten dann auch gemeinsame Kinder) waren es natürlich "diese" verwöhnten Kinder.
Es sind so viele sehr schlimme und verletzende Dinge vorgefallen die ich hier gar nicht erörtern will, das würde den Rahmen sprengen, letztendlich waren sie (die Ex -Schwiegereltern) mit ein Trennungs - und Scheidungsgrund.
Ich habe mir in den ganzen Jahren immer Mühe gegeben und immer versucht ihnen alles recht zu machen, meine liebe, das funktioniert nicht, wer suchet, der findet!
Sei du selbst, lass dich nicht in Versuchung bringen es ihnen ebenfalls recht machen zu wollen, sie haben ihre Einstellung und du kannst gewiss sein, die wird sich so schnell nicht ändern , möglicherweise gar nicht, manchmal stimmt die Chemie einfach nicht.
Ich habe meinen Ex -Mann nie vor die Entscheidung ich oder Deine Familie gestellt, das solltest du tunlichst unterlassen, Du wirst verlieren.
Es sind seine Eltern, das werden sie immer bleiben, zwinge ihn nicht, er kann und muß sich nicht entscheiden. Es ist eine Sache zwischen dir und seinen Eltern!
Du kannst nur eines tun, das habe ich im letzten Ehejahr so gemacht und hätte es von Anfang an so machen sollen:

Akzeptiere sie als eben "nur" die Eltern Deines Freundes, nicht mehr und nicht weniger, sie werden nie "Erstzgroßeltern" für die Kinder sein, wenn du das zusammen sein gar nicht willst, dann lass es auch in Zukunft.
Er will zu seinen Eltern, dann lass ihn gehen, du musst nicht mit, warum auch.
Weihnachten ebenfalls, sprich es mit Deinem Freund ab, sicher könnt ihr das timen, das er zb. zum Kaffee zu seiner Familie geht und anschließend bei dir ist.

Bei mir ist es inzwischen so, das meine Ex -Schwiegermutter mehr Kontakt zu mir hat als in den ganzen Ehejahren, sie oft anruft und sich um die Kinder sorgt.
Es ist ein komisches und befremdliches Gefühl manches mal, allerdings habe ich glerent sie einfach zu akzeptieren wie sie nun mal ist, man kann positive Gefühle nicht erzwingen!

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