Depression, psychosmatische Erkrankungen, Nervenzusammenbruch

    • (1) 23.01.13 - 11:37
      falsches Forum

      Ich weiß, ich bin im falschen Forum. Ich schreibe hier, wegen der Möglichkeit in schwarz schreiben zu können.

      Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich habe Angst und erkenne mich selbst kaum wieder. Ich habe seit einem halben Jahr körperliche Beschwerden. Es fing mit einer Schluckstörung an die bis heute anhält. Ich kann mich nur von Joghurt und sehr weichen Lebensmitteln wie weichem Käse ernähren. So langsam machen sich die Folgen der Mangelernährung bemerkbar. Ich habe Haarausfall, meine Fingernägel brechen oder reißen sehr tief ein, meine Fußnägel fallen mir förmlich von den Zehen.

      Ich habe einen Ärztemarathon hinter mir. Zwei Wochen neurologische Klinik mit MRT vom Kopf, Nervenwasserentnahme und unzähligen weiteren Untersuchungen.
      Damals habe ich schon nur noch geweint weil mich das so sehr belastet hat.
      Ich wurde dort ohne Befund entlassen. Blutwerte waren auch alle in Ordnung.
      Ich war beim HNO, beim Zahnarzt, beim Kardiologen, die Schilddrüse wurde mitlerweile zum 3. Mal gecheckt. Außerdem habe ich eine Magenspiegelung hinter mir. Leber, Nieren und Galle sind auch völlig ok. Auch eine Anämie wurde ausgeschlossen.
      Alle Untersuchungen ohne Befund.
      Ich bekomme jetzt nächsten Monat noch die Weisheitszähne raus und muss noch mal zum MRT der Halsweichteile. Aber eigentlich nur weil man ja ausschließen muss. Meine Hausärztin und auch ich gehen nicht davon aus, dass noch etwas gefunden wird.

      Ich habe seit Wochen immer wieder heftige Magenkrämpfe. Meine Verdauung funktioniert nicht mehr richtig. Entweder ich habe Durchfall oder Verstopfung mit schlimmen Darmkrämpfen sodass ich manchmal nicht mal mehr sitzen kann.
      Ich habe einen schlimmen Druck auf dem ganzen Kopf. Es fühlt sich an, als würde jemand von innen gegen drücken. Auch auf den Ohren habe ich diesen Druck. Ich höre meinen eigenen Puls andauernd unheimlich laut und spüre jedes Herzklopfen intensiv im ganzen Körper. Meine Ohren sausen und zittern. Manchmal so schlimm, dass ich das Bedürfniss haben dagegen zu hauen damit es aufhört. Nachts wache ich immer wieder auf und höre eine Zeit lang nur noch lautes Blutrauschen in den Ohren bis es sich langsam legt und ich wieder normal höre. Mir ist den halben Tag schwindlig, ich bin dauermüde und antriebslos. Mein Blutdruck liegt dauerhaft in Bereichen zwischen 160-190/95-110. Ich nehme jetzt seit einer Woche ACE-Hemmer.
      Ich habe Schlafstörungen, wache dauernd auf, habe morgens das Gefühl gar nicht geschlafen zu haben. Tagsüber bin ich sehr müde, könnte jederzeit einschlafen. Ich leide unter Sehstörungen, Blitze und schwarze Schlieren in den Augen. Ich war beim Augenarzt, angeblich eine Migräne. Mir macht das alles große Angst.

      Das alles verschlimmert sich im Moment ganz akut von Tag zu Tag. Ich mache im Haushalt gerade so das nötigste. Mein Sohn leidet zum Glück nicht darunter. Ich versuche so gut es geht für ihn da zu sein und er hat ja auch noch Papa und Oma.
      Ich bin mir im Kalren darüber, dass ich ein Fall für einen Psychotherapeuten bin bzw mein Problem in die Psychomatische Richtung geht.

      Ich habe alle Therapeuten in unserer Nähe durchtelefoniert. Überall Wartelisten. Bei den meisten mehrere Monate ohne Gewähr. Das kürzeste sind jetzt 3 Monate.
      Ich glaube nicht, dass ich es so lange schaffe.
      Seit Anfang dieser Woche rutsche ich wieder in ein Verhaltensmuster ab das ich zuletzt als Teenager mit 14/15 Jahren hatte, selbstverletzendes Verhalten. Ich habe angefangen mir den linken Arm aufzukratzen und kaue mir die Wangen und Lippe von innen auf. Ich fühle mich seit dem Wochenende jeden Tag schlechter. Innerlich stumpf. Mir ist so vieles egal geworden. Ich denke oft darüber nach wie es wäre, wenn ich nicht mehr da bin.

      Ich habe Angst, dass sich diese Gedanken weiterentwickeln.
      Ich gehe kaputt und keiner kann mir helfen.
      Die letzten Monate waren so antrengend. Ich habe so viele unangenehme, teilweise sehr schmerzhafte Untersuchungen hinter mir die alle ohne Befund waren. Ich bin am Ende mit meinen Nerven. Ich glaube ich stecke gerade mitten in einem Nervenzusammenbruch.

      Mein Mann will mir gerne helfen, aber er kann nicht wirklich. Zum einen ist er selber überfordert. Er weiß nicht wie er mit mir umgehen soll. Ich habe mich in den letzten Wochen sehr verändert. Das macht ihm Angst. Zum Anderen muss er arbeiten. Er ist jeden Tag von morgens bis abends weg. Außerdem ist er häufig mehrere Tage unterwegs da er im Consulting arbeitet. Nächste Woche ist er 8 Tage in Amerika. Ich habe jetzt schon riesig Angst davor. Ich glaube nicht, dass ich das durchstehe. Trotz seiner Angst ist er immer noch die größte Stütze für mich. Wenn ich nur daran denke, dass er in ein paar Tagen weg fliegt verzweifle ich. Ich bin hier ganz alleine. Ich habe keine Freunde. Nicht mal gute Bekannte. Meine Familie wohnt 60km weit weg und wenn ich versuche mit ihnen zu sprechen höre ich nur "du hast es dir so ausgesucht, beiß die Zähne zusammen, wir haben alle unsere schlechten Zeiten".

      Meine Schwiegermutter hält mich für eine Simulantin, weil bis jetzt immer noch keine Diagnose vorliegt. Sie hält nichts von psychischen Erkrankungen. Für sie ist das eine Form der Faulheit, deshalb weiß sie auch kaum was über meine wirkliche Situation.
      Meine Hausärztin ist mitlerweile schon so weit, dass SIE MICH fragt "wo kommt den nun ihre Krankheit her". Sie will erst mal noch die ausstehenden Sachen abwarten und dann "weiter überlegen".Ich kann nicht mehr abwarten. Ich breche hier zusammen und habe das Gefühl ich verliere mich von Tag zu Tag mehr.

      Was kann ich denn noch tun? Ich bekomme einfach keine Hilfe.
      Gibt es keine Möglichkeit wie ich schneller an eine Therapie komme? Kann ich einfach ins nächste Krankenhaus, erzählen was los ist und darauf bestehen, dass mir geholfen wird? Ich will so langsam nicht mehr. Ich habe wirklich keine Lust mehr. Meine Lebensqualität ist mitlerweile unter Null.

      Danke fürs Zuhören...

      • Gibt es die Möglichkeit einer sofortigen stationären Einweisung?

        • (3) 23.01.13 - 11:51
          falsches Forum

          Wir haben hier eine Klinik mit einer Kombination aus Bereichen der Psychiatrie und der Psychosomatik. Dort habe ich auch angerufen, die meinten, solange meine Hausärztin keinen Grund für eine Überweisung dort hin sieht geht es nicht. Und selbst mit Überweisung müsste ich mich auf eine Wartezeit von mindestens 4 Wochen eher 6-8 Wochen einstellen. Meine Hausärztin ist aber felsenfest der Überzeugung, dass wir erst mal abwarten sollten.

          Ob es noch andere Möglichkeiten gibt weiß ich nicht. Ich kenne mich da leider auch nicht so gut aus.

          • (4) 23.01.13 - 12:16

            Das ist vielleicht ein etwas außergewöhnlicher Tipp.... Gehe zu Deiner Hausärztin und teile dieser mit, dass Du Dich mit Suizidgedanken trägst.... Du solltest dann sofort eingewiesen werden.

          • Doch die gibt es, gehe dort persönlich zur Notaufnahme (oder in ein beliebiges anderes Kh) und bitte um Aufnahme wegen Selbstgefährdung. Man darf Dich in einer akuten Situation nicht abweisen.
            lg c

            Wechsel die Hausärztin! Wie ich weiter unten schon geschrieben habe, wende Dich am besten an einen Neurologen, er hat einen viel besseren Einblick was jetzt zu tun ist und er sollte jetzt definitiv Dein Ansprechpartner sein.

      hallo Liebes
      Entschuldige, aber: Scheiße, das klingt nicht gut...

      ich arbeite in der ambulanten Pflege und habe dort mit sehr vielen Menschen zu tun denen es ähnlich geht wie dir (teilweise mit Wahnvorstellungen, Halluzinationen etc.)
      Alle haben bei uns die Möglichkeit, jederzeit freiwillig in die psychiatrische Klinik zu gehen, wenn sie merken, dass sie zu Hause durch drehen...

      Das ist hier entweder das LKH Langenfeld (LKH gibt es glaub ich überrall, google mal) und wir haben auch mehrere Tageskliniken mit einer Notfallambulanz, die können dir zumindest kompetent weiter helfen...
      Vielleicht kommst du damit weiter und findest die Hilfe die du suchst...ich glaube in einem normalen Krankenhaus wirst du wieder fort geschickt..
      Alles Gute für dich #liebdrueck
      P.S. Schick deine Schwiegermutter in die Wüste, wenn sie dich eh blöd findet, wird ihr ein Kontaktabbruch sicher nicht weh tun, du musst erst mal an dich denken !!!

      Ich kenne das und bin grad ziemlich erschrocken über deinen Bericht. Hab dasselbe durch.

      Folgendes, du hast wahrscheinlich tatsächlich einen Nervenzusammenbruch weil du dir berechtigter Weise einen Riesen Kopf machst wegen der Symtome. Versuch die Symtompe mal anzunehmen um zu sehen was passiert, meist nicht schlimmes. Dein Körper möchte dir etwas sagen, er kann nicht mehr. Meine Meinung ist, irgend etwas läuft in deinem Leben falsch, irgendwas ist da was dich schwer belastet, etwas das entweder nie richtig verarbeitet wurde oder dauerhaft im Alltag noch da ist.

      Arbeitet dein Mann immer so viel? Redet ihr viel miteinander?- ehrliche Tiefe Gespräche über alles was euch innerlich bewegt? Nehmt ihr besonders dein Mann deine Gefühle ernst? Hast du auch mal Ruhe und einen Ausgleich? Hast du irgendjemand zum reden? reden ist das wichtigste was dir jetzt hilft. Rede dir alles von der Seele und nimm dir eine Auszeit, Fahr alles zurück und seh ein, du hast dir das nicht ausgesucht aber umsonst bekommt man die symtome nicht. Tu was für dich. Lese, entspanne dich gönne dir soviel Ruhe wie irgendwie möglich. Hold dir Hilfe wenn es nicht anders geht. Es wird erst dann besser werden, wenn du einsiehst das es nicht so weiter gehen kann wie bisher. Erzähl noch bisschen mehr von dir.

      Ansonsten nimm täglich Vitamin B für Nerven, und wichtig Vitamin D für die Stimmung. Es könnte auch der höhe Punkt einer schleichenden Depression sein.behandle nicht die symtome, schreib mal alles hier hin was dich bewegt und psychisch beschäftigt, alle sorgen und ängste wirst sehen bereits das hilft. Diskutiere über alles und wenn es hier ist.

      Schreibe wieder ja? Und bitte versuche etwas zu essen, Verletzte dich nicht selbst. Aber ich weiß das schwieriger als gesagt!

      Puh….das klingt wie die Spirale nach unten :-(

      Auf die Schnelle…

      Mein Psychologin hatte damals eine Notrufnummer, damit die Möglichkeit, sofort Hilfe und/oder eine Einweisung leisten zu können. Manchmal ist es notwendig, ich finde, du hörst dich gar nicht gut an.

      Entweder du rufst bei einem/r Psychotherapeut/in an und vereinbarst einen Termin mit der Angabe, es sei dringend oder du rufst gleich beim psychologischen Notdienst an.

      #liebdrueck

      Ich sehe das genauso wie Thea.

      Geh zur Hausärztin, die solle dich in eine psychosomatische Klinik einweisen und wenn sie es nicht kann, ist meistens so, dann zumindest eine Überweisung zur "sofortigen" Behandlung in einer Praxis für Neurologie und Psychiatrie. Bei diesem habe ich damals meine Reha in einer der besagten Kliniken bekommen und vorher von ihm auch eine Überweisung zu einem Psychologen bei dem ich fast 1 Jahr lang in Behandlung war.

      Wenn dir deine Hausärztin nicht mehr helfen will oder weiter warten möchte wegen weiteren Untersuchungen, wende dich an einen neuen Hausarzt, mit den "Befunden/Behandlungen" die du bisher hinter dir hast. Vieleicht würde aber auch eine reine Psychologische Behandlung erstmal ausreichen um raus zu finden warum das eigentlich alles so ist wie es ist.

      Ich verstehe nicht wieso deine Hausärztin, nachdem was du alles schon hinter dir hast, die Notwendigkeit hierfür nicht sieht. Weitere Untersuchungen, sollte es nichts bringen, kann man dann immer noch machen.

      Bin mir nicht ganz sicher, aber es kann auch sein das manche Beratungsstellen einem da auch helfen wie zb. das DRK, Wegweiser e.V. etc..

      Grüße

      Du setzt alles darauf, dass es psychosomatisch ist und baust so noch mehr Druck auf, da Du ganz schnell behandelt werden willst. Ich hätte 3 Vorschläge:

      1. Du sagst die OP der Weisheitszähne ab. Das verursacht noch mehr Stress und ist sicher nicht unbedingt nötig.

      2. Du gehst in eine Klinik für Diagnostik (z.B. DKD in Wiesbaden, da bekommt man auch sehr kurzfristig einen Termin, wenn man dem Arzt am Tel. schildert, wie gravierend es ist. Und: die gesetzliche KK übernimmt hier die Kosten. Und: Du wirst an einem tag umfassend durchgecheckt.

      3. Du nimmst Dich aus allem heraus, machst vor oder nach dem Termin in der Klinik eine Woche Urlaub am Meer, ganz ohne Stress.

      Hallo.

      Bist Du auch gezielt auf eine Amalgam-Vergiftung untersucht worden?

      LG

      • (13) 23.01.13 - 12:45

        Nein, das wurde nicht gemacht. Ich habe aber auch keine Zahnfüllungen mit Amalgam, zumindest weiß ich nichts anderes.

        Ich werde es aber auf jeden Fall mal ansprechen. Danke für den Tipp.

    Du Ärmste!!!

    Ich kann die Traditionelle Chinesische Medizin empfehlen. Dort wir ganz anders mit dir gearbeitet. Das zählt dein Körper, deine Seele und dein Geist. Eine sog. ganzheitliche Behandlung wird ausgearbeitet.

    Es gibt unglaublich viele Patienten, die psychosomatische Symptome haben. Oft weiß man gar nicht wo die tatsächliche Erkrankung liegt und dann kommen nach und nach immer mehr psychosomatische Symptome dazu.

    Ich kann die eine Klinik nennen, die ich selbst gut kenne:

    Steigerwald TCM Klinik - Chefarzt Dr. Schmincke ist der Leiter. Wende dich doch dort hin. Sie können dir dann auch einen guten TCM-Arzt in deiner Wohnortnähe nennen.

    Ich hab dir noch eine private Nachricht geschrieben.

    Alles Gute!

    Sehe gerade, dass du anonym geschrieben hast.

    Daher der Rest meiner Nachricht als Post:

    Du Ärmste!!!

    Ich kann die Traditionelle Chinesische Medizin empfehlen. Dort wir ganz anders mit dir gearbeitet. Das zählt dein Körper, deine Seele und dein Geist. Eine sog. ganzheitliche Behandlung wird ausgearbeitet.

    Es gibt unglaublich viele Patienten, die psychosomatische Symptome haben. Oft weiß man gar nicht wo die tatsächliche Erkrankung liegt und dann kommen nach und nach immer mehr psychosomatische Symptome dazu.

    Ich kann die eine Klinik nennen, die ich selbst gut kenne:

    Steigerwald TCM Klinik - Chefarzt Dr. Schmincke ist der Leiter. Wende dich doch dort hin. Sie können dir dann auch einen guten TCM-Arzt in deiner Wohnortnähe nennen.

    Denke bei dir ist jetzt wirklich Handlungsbedarf. Gehe zu einem Arzt deines Vertrauens, der soll dich einfach in die TCM-Klinik einweisen und vermerken, dass alle schulmedizinischen Versuche erfolglos blieben. Du kannst auch einfach im Internet auf die Seite der Steigerwald TCM Klinik gehen und kostenlos ein Formular mit all deinen Beschwerden ausfüllen. Du wirst dann für ein erstes kostenloses Beratungsgespräch zurückgerufen. Das wird dir gut tun. Dort wird eine ganz andere Diagnose gestellt.

    Ich habe so mein allergisches Asthma, Stimmungsschwankungen, viele Allergien, Hautprobleme, Haarausfall (war ganz schlimm!!!) und viele andere Erkrankungen, los bekommen.

    Dort wird dir bestimmt geholfen!!!!

    Ich antworte nun unter meinen ersten Post, ich hoffe es lesen hier alle.
    Ich danke euch sehr für eure Tipps und netten Beiträge.
    Ich habe morgen Abend einen Termin bei meiner Hausärztin und werde dann darauf bestehen eine Einweisung und Hilfe beim Ausmachen eines zeitnahen Termins zu machen. Ich werde meinen Mann mitnehmen, damit er mich unterstützen kann. Ich lasse mich von Ärzten leider gerne klein reden und sage meine Meinung dann nicht.

    Mein Mann ist toll, ich kann mit ihm über alles reden. Wir haben ganz besonders in den letzten 3-4 Tagen in denen die Situation ja immer schlimmer geworden ist viel geredet. Er weiß wie ich mich fühle, er weiß auch von dem selbstverletzendem Verhalten. Es ist nur schwierig für ihn zu begreifen was da mit mir passiert.
    Er ist in letzter Zeit dauernd unterwegs. Drei Tage hier, 5 Tage da. Sowohl innerhalb Deutschlands als auch im Ausland. Er hat jetzt schon wieder etliche Termine für die nächsten Wochen, USA, Hamburg usw. und immer mindestens eine Woche. Mich zieht das runter, weil ich ihn sehr brauche. Dadurch, dass ich absolut keinen Freundes- oder Bekanntenkreis habe ist er der einzige Mensch mit dem ich offen sprechen kann. Ich habe ja nicht mal eine einzige Freundin.

    Ich vermute mal, dass sich das Problem durch mein ganzes Leben zieht. Meine Kindheit war schlimm für mich und durch einige Vorkommnisse in letzter Zeit habe ich oft an die Vergangenheit denken müssen. Der fehlende soziale Kontakt, ich bin im Moment Hasufrau und Mama. Es war geplant, dass ich schon lange wieder arbeite, aber ich bekomme nicht mal meinen Haushalt auf die Reihe ohne dauernd Pausen zu machen.
    Ich versuche schon so gut es eben geht die Symptome anzunehmen. Wenn man aber nichts festes mehr schlucken kann und in schlimmen Phasen selbst Probleme hat seinen eigenen Speichel zu schlucken, dann ist das nicht so einfach.
    Es ist nicht so, dass ich einfach das Essen verweigere. Sobald ich einen Bissen im Mund habe und ist er noch so gut gekaut, der ganze Schluckreflex setzt aus. Es ist schwer zu beschreiben, aber es geht einfach nicht, es ist wie eine Blockade. Wenn ich etwas weicheres esse, merke ich, dass es schwer ist zu schlucken. Fast wie eine Muskelschwäche, aber auch das haben sie alles überprüft.

    Ich hoffe ich habe an alle Fragen gedacht.

    • Jetzt hat sich das mit dem Schwarz schreiben auch erledigt, naja, egal. Falls noch jemand eine private Nachricht schreiben will/wollte, kann er das ja jetzt tun.

      Noch mal vielen Dank an euch!

Lass Dich dringend in die Psychiatrie einweisen wegen Selbstgefährung und Gefährdung anderer.

Alles Gute, c

Deine erste Anlaufstelle sollte ein Neurologe sein. Er hilft Dir dabei den für Dich richtigen Weg zu finden, auch bei dem Papierkram. Eventuell stationärer Aufenthalt und danach Therapie. Vielleicht hat er Kontakte die Dir kurzfristig helfen können.

Wenn Du gar nicht mehr kannst und jetzt sofort Hilfe brauchst, dann lass Dich von Deinem Mann in ein Krankenhaus fahren mit einer Psychiatrischen Abteilung. Kommt über die Notaufnahme.

Noch ein Weg wäre, etwas Geld in die Hand zu nehmen für die Übergangszeit und zu einem privaten Psychologen zu gehen.

Alles Gute,
sunshine...

Auch wenn die Schilddrüse gecheckt wurde. Hört sich dennoch nach Drüsen (Nebennieren-, Hirnanhang- oder eben Schilddrüse) an. Ich glaube nicht, dass es rein psychosomatisch ist. Habt ihr im Haus/ Wohnung irgendwelche Giftstoffe verarbeitet auf die du reagieren könntest?

(21) 23.01.13 - 15:33

Ich habe ähnliches durch. War bei allen möglichen Fachärzten, in der Uni-Klinik und und und. Habe AIDS-Tests und Krebs-Tests hinter mich gebracht usw. Bin auch zum Psychiater geschickt worden.

Am Ende ist durch Zufall heraus gekommen woran in leide:

Hausstauballergie #schock

Nicht bei jedem äußern sich Allergien gleich durch Niese, Husten, rote Augen oder Ausschlag ! Das nur mal als kleiner Tipp :-)

Dir alles Gute.

Hallo Du Arme,

das klingt gar nicht gut ! Oder doch, weil man körperlich nichts gefunden hat ... Hilft Dir gerade aber auch nicht weiter.
Du hast ja echt schon viel ausprobiert und obwohl ich kein Verfechter der Esotherik bin, hatte ich den Gedanken, daß ein Energiearbeiter Dir evtl helfen kann.

Ich hatte letztes Jahr einen eher zufälligen Kontakt in dieser Richtung und kann sagen, daß es Menschen gibt, die in diesem Bereich etwas leisten können !

Da Du so viel probierst und so leidest, wäre das evtl auch eine Möglichkeit entweder etwas zu beheben oder auch auszuschließen. Und es muß weder teuer sein noch mußt Du Deine Seele an einen "Guru" verkaufen:)
Kannst mich gern persönlich anschreiben.

Und noch zu Deinen Beschwerden : Du hast, glaube ich, geschrieben, es fing vor einem halben Jahr oder so an ? Was ist in den Tagen zuvor geschehen ? Irgendetwas besonderes, schlechte Nachrichten oder so? Bin mir nicht sicher, ob ichs nur überlesen hab oder ob Du keinen Auslöser benannt hast.

LG und alles Gute für Dich,
Nina

Hallo!

Ich kann Dir auch nur den Rat geben, Dich auf der Notaufnahme der Psychiatrie vorzustellen, dort wirst Du sofort aufgenommen und entsprechend verlegt (die Notaufnahme ist nur für ein,zwei Tage meist).

Ich war in einer ähnlichen Situation vor vielen Jahren, war auch sehr isoliert mit den Kindern, hatte keine Freunde, allerdings war meine Ehe da schon am Ende. Bei mir hat sich eine Psychose entwickelt, ohne Klinik wäre ich sicher nicht mehr hier. Das war echt meine Rettung, es folgten allerdings einige Aufenthalte, der erste dauerte 5 Monate.

Aber das soll Dich nicht abschrecken, denn ich denke, Du bist jetzt an einem Punkt, an dem Du professionelle Hilfe, auch medikamentös benötigst. Und das ist nicht schlimm! Schlimm wird es nur, wenn Du so weitermachst, denn Du hast ja auch die Verantwortung als Mutter. DU mußt erstmal wieder auf die Beine kommen!

Es kann gut sein, dass Deine Schluckstörung psychosomatisch ist, ich will da nicht Hobbytherapeut spielen, aber die Seele macht mehr mit unserem Körper, als wir denken. Und scheinbar willst Du nicht mehr schlucken!! (WAS, das klärt sich sicher in einer Gesprächstherapie!). Dein selbstverletztendes Verhalten ist auch ein Zeichen, dass Deine Seele um Hilfe schreit!

Sei Dir bitte eine gute Mutter, sorge für Dich und geh erstmal in eine Klinik! Das würdest Du auch mit Deinem Kind machen, wenn es so krank ist, oder? Das würdest Du auch nicht zur Schule schicken und sagen, es soll sich zusammenreissen.

Ganz liebe Grüße und nur Mut, es kann nur besser werden!!

An deiner stelle würde ich in die notaufnahme einer psychiatrischen Klinik gehen. Die müssen im akutfall aufnehmen und kümmern sich noch vor der Notlandung um die anschlussbehandlung.

Gute Besserung

Manavgat

Hallo,

schau mal nach, wo bei dir in der Nähe die nächste Psychiatrische Klinik mit Akut Station ist. Ich hatte letztes Jahr eine ähnliche Situation, bei allen Therapeuten lange Wartelisten u.s.w.
Ich konnte dann auf einem Sonntag gar nicht mehr. Ich habe dann in der Psychiatrie angerufen, meine Situation geschildert, habe mit dem Arzt vom Dienst gesprochen. Der hat mich auch sehr ernst genommen und mich gebeten sofort zu kommen, obwohl sie völlig überfüllt waren.
Ich kam dann vorerst auf eine geschlossene Station, da von Eigengefährdung ausgegangen wurde. Leider war da nur auf einer Entzugsstation was frei, aber in dem Moment war es mir wirklich egal, denn ich mußte mich vor mir selbst schützten, bzw. mich beschützen lassen.
Im Notfall kannst du dich IMMER selbst einweisen! Bei Selbstverletztendem Verhalten liegt ggf. eine Eigengefährdung vor.

" Innerlich stumpf. Mir ist so vieles egal geworden. Ich denke oft darüber nach wie es wäre, wenn ich nicht mehr da bin.

Ich habe Angst, dass sich diese Gedanken weiterentwickeln."

Die Angst davor, dass diese Gedanken sich weiter entwickeln ist berechtigt! Ruf unbedingt in einer Klinik an und schildere deine Situation. Wenn dich eine abweist ruf noch eine an! Gib nicht auf, du käpfst für dich und deinen Sohn, er braucht dich! Ich weiß nicht wie alt dein Sohn ist, aber auch wenn du dich bemühst, alles vor ihm zu verstecken merkt er, dass es dir nicht gut geht. Kinder habe da sehr feine Antennen. Meine Tochter ist da sehr sensibel, so stark kann ich mich gar nicht verstellen.

Wenn du jemanden zum Reden oder Hilfe in irgendeiner Art möchtest kannst du mich gerne per PN anschreibe!

Alles liebe und viel Kraft!!!#klee#herzlich

Lg Katharina

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