Wer von Euch ist mit Leidenschaft Hausfrau? Seite: 3

      • (51) 27.01.13 - 13:45

        Ich bin gern Hausfrau! Und mein Kind versorge ich genau aus diesem Grund selber! Und schiebe es nicht in eine Kita ab, damit ich "meine Ruhe" habe. Dafür habe ich kein Kind bekommen.

        • (52) 27.01.13 - 15:20

          #klatsch

          Dieses "Abschieben" findet zu 99 % in EUREN Köpfen statt. Das ist das Pseudo-Totschlag-Argument für Frauen, die entweder nichts finden, nichts können oder sich auf Kosten anderer ausruhen.

          • (53) 27.01.13 - 15:51

            Stell dir vor: Ich habe eine abgeschlossene Berufsausbildung, viele Jahre Berufserfahrung, eine leitende Position, sehr gute Geld verdient und stehe im ungekündigten Arbeitsverhältnis. Man kann sich ein gutes Polster ansparen um nicht auf Kosten anderer zu leben.
            Das Kind war erst dann geplant, wenn wir es uns leisten können, dass ein Elternteil beim Kind bleibt. Wir genießen jeden einzelnen Entwicklungsschritt des Kindes. Keine Erzieherinnen, welche uns mitteilen müssen, was mein Kind neues kann....

            Nimm den Mund nicht so voll. Du musst nicht von dir auf andere schließen.

            • (54) 27.01.13 - 20:13

              ich schließe nicht von mir auf andere. Ich sehe nur, was es für Frauen sind, die ihre Kinder, auch Ü3 nicht in die Kita bringen oder nur 5 x im Monat: bildungsfern, psychisch auffällig oder so gluckenhaft, dass sie denken "kein Anderer kann sooo toll mit meinem Kind umgehen wie ICH..."

              Dieses Wort "Abschieben" ist abartig, weil es alle anderen Frauen über einen Kamm schert, die ihr Kind entweder U3 betreuen lassen und/oder es länger als bis 12 in der Kita lassen.

              Schon mal daran gedacht, dass es Kindern zugute kommt, wenn sie auch mal was Anderes sehen? Sich in eine größere Gruppe einfügen müssen?

              Ich finde Frauen /Eltern gruselig, die glauben, dass nur sie die Erziehungshoheit haben sollten. Und euer Angespartes bringt dir rein garnichts, solltest du dich mal trennen und kriegst mit 67 dann deine Minirente. Selber schuld!

              • (55) 27.01.13 - 21:32

                Weder bin ich bildungsfern, psychisch auffällig oder die Oberglucke.
                Was hast du von "ungekündigtes Arbeitsverhältnis" überlesen? Wo steht, ich gehe nie wieder arbeiten? Minirente#rofl Steht irgendwo, dass mein Kind nie etwas anderes sieht? Sich niemals in Gruppen aufhält? Seltsame Schlüsse, die Du da ziehst. Oder vielleicht doch eher ein Selbstbekenntnis von Dir?

                Wenn Eltern arbeiten MÜSSEN um satt zu werden, ist das etwas anderes. Das Kind in die Kita zu bringen und dann nicht zu wissen, was man mit seiner "Freizeit" anfängt - das ist eindeutig ABSCHIEBEN und egoistisch! Darum ging es nämlich der TE.

                Damit du meiner Einstellung auch geistig folgen kannst, möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich es nicht pauschal verurteile, wenn Kinder in die Kita gehen, da es auch Fälle gibt, in denen die Mütter keine andere Wahl haben. Entscheidend ist für mich die dahinter liegende Motivation.

                Das Etikett "Abschieben" ist für mich zutreffend, wenn ich als Mutter kein Interesse habe, meine Zeit für das Kind zu widmen. Natürlich kannst du es für dich persönlich auch anders etikettieren, damit es dir besser damit geht und dein Selbstwertgefühl als "gute Mutter" geschont bleibt. Wem willst du dann eigentlich was vor machen? Aber vielleicht gehörst du ja zu den Müttern, die in der Tat keine andere Wahl haben, als ihr Kind abgeben zu müssen. Nur dann solltest du dich einfach nicht angesprochen fühlen von dieser "Abartigkeit des Abschiebens" (in den damailigen SED-"Spezialkinderheimen" wurde übrigens ähnlich argumentiert).

                Ich finde Frauen / Eltern gruselig, die Kinder in die Welt setzen, um diese aus Karrieregründen oder ander eigennütziger Motivation fremderziehen zu lassen und glauben, dass eine 20jährige Kindergärtnerin (die ja laut Deiner These eine gleichwertige Beziehung zu meinem Kind aufbauen kann) die wichtigste Beziehung des Kindes gleichwertig ersetzen kann - nämlich die zur eigenen Mutter. Diese erste Beziehung ist für das Kind nachweislich die wichtigste und hat Auswirkungen auf die spätere Entwicklung des Kindes bis hinein ins Erwachsenenalter.

                Da du mir ja indirekt Bildungsferne bescheinigst, empfehle ich dir mal, dich mit dem Thema "Bindungsforschung" wissenschaftlich auseinander zu setzen. Und damit meine ich nicht die schnelle Nutzung von Wikipedia, sondern das Lesen von Fachliteratur. Dann kannst du ja mal deine eigenen Hypothesen prüfen und mir sicherlich nachweisen, dass ich psychisch auffällig, völlig bildungsfern und täglich mit meiner Flasche Bier beim Harz IV - Spielplatztreffen zu den Dreharbeiten "Familien im Brennpunkt" dabei bin (Deine Lieblingssendung??).

                Viel Erfolg dabei ;-)

                • Könnt ihr euch beide irgendwie gar nicht vorstellen, dass man seine Kinder bewusst in eine Kita gibt, obwohl man es nicht muss, gerade WEIL die Kita Möglichkeiten bietet, die man zuhause und in Spielgruppen nicht bieten kann?

                  Ob die Kinder was werden, hängt wohl eher nicht von Kita oder Nicht-Kita ab. Meiner Erfahrung nach hängt es nicht mit mal mit dem Bildungsgrad zusammen, ob die Eltern liebevoll mit ihren Kindern umgehen.

                  Und um die ganze Rentendiskussion aus den Angeln zu heben: Man hat auch als Hausfrau durchaus die Möglichkeit privat vorzusorgen. Wenn du einen Mann hast, der dich voll finanzieren kann, damit du bei den Kindern zuhause bleiben kannst, kann er dich auch als Ehefrau fürs Alter absichern. Man kann sich das ja einfach ausrechnen, welche Rentenansprüche man erwirtschaften würde.

                  Unsere Erzieherinnen im Kindergarten sind alle nicht 20, im Gegenteil, die sind alle ü30 und sind fortgebildet bis unters Dach. Die können sich gut ausdrücken und die Elternabende sind sehr informativ und gut besucht. Da wir ein offenes Konzept haben, kommen sie auch mit verschiedenen Bezugspersonen in Berührung. Die Kinder wissen schon sehr genau, wo sie hingehen müssen, wenn sie eine Wissensfrage haben oder einfach nur mal getröstet werden wollen, wenn sie Animation und Action suchen und wer besonders kreativ ist.

                  Wir haben unseren Kindern immer vermittelt, dass die Kita etwas ist, wo sie hingehen DÜRFEN und nicht MÜSSEN. Und ich für meinen Teil bin eben auch nie in der Verlegenheit, dass ich meine Kinder krank hinschicken muss. Selbst wenn sie schlecht geschlafen haben, kann ich sie einfach zuhause lassen.

                  Und trotzdem finde ich, dass man in den Ferien ganz schnell merkt, dass die Kinder nicht ausgelastet sind und dass ich ihnen hier zuhause nie und nimmer das Programm bieten kann, das im Kindergarten jeden Tag geboten wird.

                  Darf man als Mutter nicht auch mal egoistisch sein und am Sonntag abend sagen: Ich bin froh, wenn die Kinder morgen wieder im Kindergarten sind? Ich finde, man darf auch ruhig mal den Abstand genießen, damit man sie mittags dann wieder voller Freude wieder in die Arme schließen kann.

                • (57) 28.01.13 - 12:18

                  Du wirfst mir hier die ganze Zeit vor, dass ich nicht richtig lesen kann. Das gilt aber auch für dich. Ich habe gesagt, dass ich es bislang so erlebt habe, dass die Mütter, die ihre Kinder vom Kindergarten fernhalten, meistens einen an der Murmel haben. Ich habe dich weder direkt noch indirekt als Asi oder Ähnliches betitelt.

                  Deine ewigen Beleidigungen entlarven dich komplett. Du bist anscheinend weder ausgelastet, noch wirklich glücklich mit deinem Lebenskonzept.

                  • (58) 28.01.13 - 13:04

                    Das ist dann wohl alles, was du dazu noch sagen kannst. Dein Beitrag entbehrt jeder Sachkritik.
                    Super.
                    Thema durch #pro
                    Lass dir von der Kindergärtnerin die Entwicklungsschritte deiner Kinder aus erster Hand berichten.
                    Machs gut.

                    • (59) 28.01.13 - 13:56

                      Ich kriege die Entwicklungsschritte von meiner Tochter schon mit, da mache ich mir keinerlei Sorgen. Im ersten Jahr war ich komplett mit ihr zu Hause, und auch jetzt verbringe ich täglich mit ihr einige Stunden zu Hause, da ich sie am Nachmittag abhole. Was soll ich da bitte verpassen??

                      Meine Sachkritik geht bei dir leider an die falsche Stelle, da du tendenziös nur die Berichte und Meinungen akzeptierst und zum Besten gibst, die dir in den Kram passen. Hättest du auch nur annähernd die Bildung, die du hier suggerierst, dann wüsstest du, dass es KEINEN einzigen wissenschaftlichen Beweis für die Schädlichkeit der Betreuung im Kindergarten gibt.

                      Mach dir weiterhin was vor... viel Spaß

        Also ich arbeite ja wie gesagt im Moment auch nicht.
        (Erst ab Mitte Februar wieder)

        Aber meine Tochter geht trotzdem in die Kita, weil das einfach notwendig ist.

        (Weil ich einfach Geld verdienen MUSS)
        Und ich würde das auch so machen, wenn ich NICHT vor hätte wieder zu arbeiten.
        Denn: Meine Tochter geht sehr gerne in die Kita, hat da ihre Freundinnen, genug Beschäftigung, und ausreichend Bewegung.

        Klar könnte ich ihr das auch bieten (Bis auf die Freundinnen) aber ich bin ganz ehrlich, manchmal habe ich einfach keine Lust den Entertainer zu spielen.
        Und meine Tochter ist da seeeehr anspruchsvoll. Sobald man sich mal nicht mit ihr beschäftigt ist sie beleidigt, und deswegen bin ich ganz froh, das ich diese Sache unter der Woche in andere Hände geben kann. Auch wenn ich dafür jetzt wieder gehatet werde.

        Klar ist man mit einem Kind dafür verantwortlich, und muss sich natürlich auch mit seinen Kids auseinandersetzen ganz klar.

        Aber ich sage das immer und immer wieder:

        Man ist auch noch Mensch und Frau für SICH allein.

        Warum opfern sich so viele Frauen für ihre Kinder KOMPLETT auf?
        Was bringt das?

        Ich gehe trotz Kind auch noch MEINEN Bedürfnissen nach.

        Und ich sage auch mal nein. Und ich gebe mein Kind in der Kita ab, nicht weil ich sie weniger liebe, sondern um ausgeglichen uns ausgeruht zu sein, wenn sie Nachmittags heim kommt, und fürs Wochenende.

        Ohne diese Ruhephasen würde es bei uns daheim Täglich knallen ohne Ende.
        Was bringt diese aufeinander hockerei? Da wird man doch irgendwann knirre?

        Aber wie gesagt....jeder wie er mag.

        Ich finde es nur nicht okay, Müttern, die sich diese Freiheit nehmen auch mal etwas Ruhe zu haben und was für sich zu tun, zu unterstellen sie würden ihre Kinder "abschieben" nur weil sie angeblich Ruhe wollen. Wobei das mit der Ruhe nicht mal gelogen ist, zumindest von meiner Seite. Ja, ich habe gerne mal meine Ruhe.

        Und ich finde daran absolut nichts verwerfliches dabei. Das ist für mich normal.

        Liebe Grüße Kunigunde

        • (61) 27.01.13 - 16:00

          Tut mir leid für dich. Ich bin bisher noch nicht kirre geworden und habe auch nicht das Gefühl, dies in den nächsten Tagen zu werden.

          Wichtig fürs Kind finde ich u.a. soziale Kontakte. Daher treffen wir uns mit anderen Müttis mit Kleinkindern. In der Familie gibts auch etliche.
          Sollte es keine Kleinkinder in unserem Umfeld geben, würde ich unser Kind ab einem bestimmten Alter für zwei Vormittage in einen Kiga bringen.
          Das ist zum Glück nicht notwendig.

          Die Zeit mit unserem Kind genieße ich total. Ich liebe es den Tag mit ihr zu verbringen. Wir spielen viele Stunden am Tag miteinander. Was nicht heißt, dass sich das Kind auch mal allein beschäftigen kann. Da kann ich auch mal in ein Buch gucken, telefonieren, kochen. Mich erfüllt meine neue Aufgabe.
          Den Haushalt mache ich, wenn das Kind schläft.

          Klar, bin ich auch mal gern für mich. So wie jetzt. Ich ziehe mich zurück und mein Mann spielt mit dem Kind. Da er auch mal tageweise zu Hause ist, gehe ich auch ohne Kind weg. Kaffee trinken, shoppen, Kino ect....
          Ich bin froh, dass wir mit unserer Situation alle zufrieden sind.

    Hausfrau ist kein lebensmodell, sondern ein übler Zustand.

    Hätte ich genug eigenes Geld, ich wäre gerne privatier.

    Gruß

    Manavgat

    Hallöchen.

    Also für mich wäre das nix.
    Ich hab jetzt ca 3Jahre lang gearbeitet seit meine Tochter auf der Welt ist,

    und hab jetzt vor einem Monat ca gekündigt. Bin aber schon länger daheim wenn man die vorherige Krankmeldung mitzählt. Dann hab ich jetzt Anfang Januar 2 Wochen gearbeitet (auf 400€ Basis) und bin jetzt wieder bis Mitte Februar daheim bis es dann auf Teilzeit wieder richtig losgeht.

    Und ich muss sagen, ich freue mich schon richtig darauf.

    Die erste Woche habe ich es noch genossen, doch mittlerweile fällt mir die Decke auf den Kopf. Ich hab das Gefühl immer träger und leider auch FETTER zu werden. Was leider auch der Fall ist. Seit ich nun daheim bin hab ich stolze 5Kilo zugenommen, weil ich aus Langeweile nur noch am essen bin :-(

    Auf längere Sicht gesehen, wäre das also nicht gut für mich.
    Ich freu mich auf die neuen Aufgaben, auf die Bewegung und auf das Gefühl

    aus eigener Kraft etwas geschafft zu haben und Geld zu verdienen. Nicht abhängig von jemandem zu sein.

    Nur daheim meine Zeit absitzen wäre wohl mein Untergang. Versteh nicht, wie manche das können, aber wie sagt man so schön: Leben, und Leben lassen.

    Gruß Kunigunde

    • Ps: Wenn ich natürlich Unmengen an Geld hätte, um mir die Zeit zu versüßen, würde ich es eventuell auch länger aushalten.

      AAAber, irgendwann ist das Erbe/Lottogewinn/Miet-Einnahmen vielleicht aufgebraucht bzw weg, und dann steht man da....ich wollte trotz allem Reichtum immer noch eine Sichere Arbeitsstelle haben. Ich würde dann vielleicht versuchen mich selbstständig zu machen. Aber ganz ohne was.....das wäre mir irgendwann zu langweilig glaube ich.

      Gruß Kunigunde

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