mein mann sitzt es aus, dann wars das wohl...

    • (1) 08.02.13 - 10:02
      aussitzer

      hallo zusammen,

      mein mann und ich sind seit 8 jahren verheiratet, 9 jahre zusammen. es gibt eine sache, die er unbedingt tun sollte (seiner gesundheit wegen). seit 8 jahren weise ich ihn darauf hin, dass es nötig ist, erst mit gutem zureden, argumenten.... auch verständnis. seit 3 jahren allerdings ist es so offensichtilich nicht mehr aufzuschieben, dass ich nicht mehr sachlich bleiben kann. ich verlange von ihm, dass er etwas tut. er steckt den kopf in den sand.

      die situation ist eskaliert. ich bin so sauer geworden und habe 1 tag nicht mit ihm geredet und mich auch physisch aus seinem dunstkreis gehalten. dazu muss man sagen, wir haben kinder, eins davon ist aktuell krank. er muss sich also selbst um die kinder kümmern. ich stand auch nachts nciht auf wie sonst. heute morgen kam er und wollte so tun als wäre nichts. ich bin einfach verletzt, weil ich nicht mehr glaube, dass er irgendwas mir zuliebe macht, was ihm was ausmachen würde. ist ja auch kein kunstwerk, seinem liebsten eine pizza zu machen, die man auch selbst gerne isst.

      ich bin dann zur arbeit abgerauscht habe dem kleinen einen kuss gegeben und ihm zu verstehen gegeben, dass er nun dran ist. ich erst wieder mit ihm normal rede, wenn er diese sache in angriff nimmt. ich könnte mir vorstellen, dass er das nicht tut.

      habe ich mich richtig verhalten, was kann ich tun, damit es mir jetz tnicht so schlecht geht?

      lg

      • (2) 08.02.13 - 10:07

        Worum geht es? Zahnarzt?
        Du kannst niemanden zum Arzt zwingen.
        Wenn du die Notwendigkeit schon vor 8 Jahren gesehen hast, hättest du du nicht heiraten sollen.

        (3) 08.02.13 - 10:14

        Ich habe deinen Text jetzt zweimal gelesen und immer noch nicht verstanden in welchem Zusammenhang alle drei Absätze zueinander stehen.

        Die Sache mit der Gesundheit sehe ich so, das er vielleicht Angst hat (wäre besser es zu beurteilen, wenn man wüsste um was es geht) und du mit ihm mitgehen solltest um für ihn da zu sein!?

        Ansonsten kann ich dir leider nicht helfen, da ich nicht weiß was du sagen willst.

        (4) 08.02.13 - 10:30

        hallo,

        ja vielleicht habt ihr beide recht.

        zu 1. nicht heiraten... damals war mir nicht klar, dass er sich niemals drum kümmern würde und ich liebte ihn.... und es war mir auch nicht klar wie es um ihn steht.

        zu 2. ich habe ihm angeboten mitzugehen, habe prospekte angeschleppt, mit spezialisten für sein problem etc... irgendwann werde ich eben auch stur und jetzt ist der punkt, dass ich einfach glaube, er würde es niemals machen, eher stirbt er in kürze und ich habe keinen einfluß. partnerschaft heißt für mich aber auch verantwortung übernehmen und sich auch mal was sagen lassen. beides kann er nicht.

        am traurigsten macht mich, dass er vermutlich die trennung vorzieht und mir dann noch die schuld gibt weil ich ja "immer" meckere...

        lg

        • "... am traurigsten macht mich, dass er vermutlich die trennung vorzieht und mir dann noch die schuld gibt weil ich ja "immer" meckere"

          Ich weiß ja nicht, was dein Mann genau hat, aber ich gehe jetzt mal vn etwas Schlimmen aus: hast du schon mal daran gedacht, dass er vielleicht denkt, dass du ohne ihn und seine "Krankheit" besser dran bist?
          Vielleicht möchte er dir seinen zukünftigen Krankheitsverlauf einfach nicht zumuten oder vor dir verletzlich wirken.

          • (6) 08.02.13 - 11:38

            hallo, danke für deine antwort. ich glaube nicht, dass er davon ausgeht, dass es mir damit besser geht. ich glaube auch, er ist sichd er konsequenzen nicht bewußt. um näheres zu erläutern würde ich dir lieber eine pn schicken. wenn das ok ist, sag bescheid.

            • Ich dränge mich auf, ich weiss, Aber ICH fände das auch wichtig zu wissen, warum er sich der Folgen nicht bewusst ist.

              Wenn du weisst, er kann daran sterben, warum kommt das bei ihm nicht an? Gehört das zum Krankheitsbild dazu?

              Ich weiss, Fragen über Fragen. Ignorier mich einfach, wenn es dir zu viel wird. Aber wenn du sagst, ich soll aufhören, kann ich besser reagieren. :-)

      (8) 08.02.13 - 10:36

      Tut mir leid, ich verstehe immer noch nichts.

      Bei halben Erzählungen werden alle Ratschläge zur Lüge. Von daher....

      (9) 08.02.13 - 10:36

      Du kannst natürlich auch die Luft anhalten, bis er macht, was Du verlangst. Kann aber auch schief gehen...

      Nee, im Ernst. Ich verstehe, dass Dir die Geduld und nach den Jahren auch die Argumente ausgehen. In der Zeit muss er doch mal formuliert haben, wieso er es aussitzt... Angst? Dann setze ihm auseinander, dass Ihr als Familie ihn braucht und sein Aussitzen Eure Familie in Gefahr bringt. (Ich gehe jetzt davon aus, dass es sich um was Existenzielles handelt.) Und er sollte vielleicht wissen, dass Du langsam den Respekt vor ihm verlierst... Dann muss er entscheiden, wovor er mehr Angst hat. Kannst Du ihm irgendwie dabei helfen? (Ist echt schwierig, wenn man nicht weiß, worum es geht...)

      Das Eingeschnappt-Sein bringt wahrscheinlich nicht so viel. Vor allem, weil ja offenkundig Du am meisten darunter leidest.

      (10) 08.02.13 - 10:40

      Was kann denn so dramatisch sein, dass es jetzt schon acht Jahre nicht gefruchtet hat und du am Ende deiner Kraft bist. Und was hat das mit den Kindern zu tun.

      Ach, heute ist Freitag, bin nicht mehr so aufnahmefähig. #kratz

      Wochenende #ole#ole

      (11) 08.02.13 - 11:40

      Wenn jemand nicht will...

      Kannst du nichts tun. Du kannst ein Ultimatum setzen, allerdings solltest du dir ganz sicher sein, dass du dann auch gehst, explodierst, sein Auto in den See fährst, was auch immer...

      Mein ExMann ist Alkoholiker und ich habe mir 8 Jahre den Mund fusselig geredet, geweint, genörgelt, geschrien, gedroht. Am Ende ging ich. Das sind 14 Jahre her. Er trinkt heute noch, seine Partnerin akzeptiert es eher als ich, aber er ist nur noch ein Schatten seiner selbst.

      Der exMann meiner Schwester hat ein großer Tumor und muss dringend abnehmen. Er frisst sich aber nun zu Tode...ob der Sohn weint, alle lamentieren, er kriegt es nicht auf die Reihe, sich selbst zu helfen.

      Vor 2 Jahren ist ein guter Freund meines Partners mit 51 gestorben. Er hinterließ seine Frau, 5 Töchter und eine Zahnarztpraxis. Er war stark übergewichtig und hatte bereits einen Schlaganfall gehabt...eine Warnung, sozusagen. Dennoch machte er einfach weiter...seine Frau war die ersten Monate gelähmt vor Schock, Trauer und Stress. Dann kam die Wut.

      Verstehen kann man das nicht. Es scheint doch Steinbach und so einleuchtend zu sein, wie man gesund wird und sich gesund erhält. Dennoch gibt es Menschen, die anscheinend genau das nicht wollen....oder vielleicht doch? Es ist aber nur zu anstrengend oder schmerzhaft oder kompliziert??

      Ich glaube, du hast nur 3 Möglichkeiten: weiterkämpfen, ein Ultimatum setzen und gehen oder es akzeptieren und bis zum Ende bei ihm zu bleiben.

      Egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir viel, viel Kraft.

      #liebdrueck

      • (12) 08.02.13 - 12:15

        danke für deine (klare) antwort.

        im prinzip klingt es simpel. aber soll ich ihm dann auch kampflos die kinder überlassen. immerhin ist er derjenige der zur zeit unseren lebensunterhalt zum großteil bestreitet und dafür nicht viel tun muß. ich hätte das gefühl, alles verloren zu haben und das wäre dann nicht mehr lebenswert...

        lg

        • Wieso solltest du ihm denn die Kinder überlassen? Er ist dein Mann, es sind eure Kinder. Was das damit zu tun?
          Du ziehst aus, mit den Kindern, er zahlt Unterhalt.

          Aber, was ich mich frage: Du liebst ihn nicht mehr, oder? Meinst du, die für eine Beziehung in meinen Augen notwendige Liebe kehrt bei dir noch einmal zurück?

          • (14) 08.02.13 - 13:28

            das ist in der tat eine wirklich gute frage. nein, aktuell ist es vermutlcih keine liebe. wir haben zu viel um die ohren, zu wenig zeit für beziehung, aber er hat auch kein großes interesse, beziehung zu leben, ist ein homie.. ich habe ihm so viel freiräume gelassen und immer alles hingenommen und akzeptiert, aber jetzt will ich nicht mehr annehmen, dass er sich nicht ändert und mache es an dieser "macke" fest.

            ich will nicht sagen, was es ist, aber als beispiel, jemand hat z.b ausschlag oder entzündungen im mund oder genitalbereich, und sich nicht darum kümmern. in diese richtung geht es.

            Na, vielleicht ist er mit der Lösung "sie zieht aus, er zahlt Unterhalt" nicht einverstanden. Und sicher hat auch er eine Chance auf "sie zieht aus und die Kinder bleiben".

            So einfach ists ja nun auch nicht.

            LG

            • Ich denke, er ist schwer krank UND Vollverdiener. Wie will er da zwei Kinder allein erziehen?

              • Hallo, warum soll das nicht gehen? Mein Mann und ich sind auch Vollverdiener mit 40 Wochen stundenarbeitszeit und erziehen zwei Kinder. Wenn ich oder mein Mann nicht wäre, ginge es doch auch.

                Gruß

                • Ja, das stimmt na klar.

                  • Sehr informativ, solch schnippische Antwort. Man muss nicht Hausfrau sein oder 15 Stunden die Woche arbeiten, um Kindern ein schönes leben zu ermöglichen.

                    Gruss

                    • Höh? Ich habe doch geschrieben, dass das na klar auch geht?

                      #gruebel

                      • In deiner Antwort vor mir hast du es nicht für möglich gehalten. Dort schriebst du, wie er zwei Kinder erziehen soll, wenn er Vollverdiener und krank ist. Die krankheit kann keiner von uns einschätzen, aber nur Vollverdiener und Kinder lassen sich gut vereinbaren.

                        Gruss

                        • Ich frage dich, wo ich schnippisch war?

                          Ich habe doch einfach nur sachlich auf dein Argument geantwortet?

                          • Entschuldige, wenn ich etwas falsch verstanden habe. Die Postern vor mir schrieb, dass es auch die Möglichkeit gäbe, dass die Mutter auszieht und er die Kinder behält.

                            Du hast geschrieben, wie das gehen soll, wenn er krank und Vollverdiener ist.
                            Daraufhin schrieb ich, dass andere auch Vollverdiener sind und Kinder erziehen, woraufhin du mir mitgeteilt hast, stimmt, du hast Recht.

                            Ich wunderte mich über deinen Sinneswandel innerhalb der kurzen Zeit und empfand deine Antwort als schnippisch. So nach dem Motto "du hast Recht und ich meine Ruhe"

                            Oft lese ich von Meinungen, dass Vollzeit und Kinder sich nicht vereinen lassen. Das sehe ich aus meinen Erfahrungen heraus anders. Ich hielt deine Meinung aus dem Post heraus für eine ähnliche Meinung.

                            Gruß

                            Joah, ich habe beim ersten Posting zu kurz nachgedacht und bin von folgendem Szenario ausgegangen: Der Vater denkt nicht dran, die Verantwortung für die Kinder zu übernehmen und dafür seine Arbeit aufzugeben.
                            Du hast mir klar gemacht, dass das falsch war und ich habe dir zugestimmt. Wahrscheinlich zu nüchtern, um nicht missverstanden zu werden, wenn ich jetzt noch einmal nachlese.
                            Ich bin zu müde, tut mir leid. Da spare ich an Worten (an den falschen Stellen, wie man sieht).

                            Nix für ungut, du hast Recht. Es ist nur nach meiner Erfahrung eher selten so, dass Väter das tun.

                            L G

                            White#gaehn (muss auf den Arm, ins Bett, Wärmflasche kriegen und ein Buch)

                            Ich möchte das Gleiche wie du (siehe Arm, Bett, Wärmflasche, jedoch ohne Buch)
                            Wenn du oben Genanntes liebst, stell ich dir noch eine Möglichkeit des perfekten Zubettgehens vor.

                            Frau liege auf dem Bauch, die Bettdecke an den Füßen luftdicht eingeschlagen, die oberen Zipfel fest in den Händen. Der Mann nimmt einen Fön, sucht sich eine undichte Stelle und pustet warme Luft unter die Decke. Nein, ich bin keine 145 cm groß, dass das von der Größe hinkommt, nein ich habe eine überdimensionale Decke.

                            Vorher lag die Decke natürlich noch auf der Heizung.

                            Bei dir hört es sich auch nach Krankheit an !?

                            Gute Besserung!

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