einfach verzweifelt...

    • (1) 10.02.13 - 00:02

      hallo ihr lieben, ich weiß gar nicht so recht wie und wo ich anfangen soll..
      ich bin mit meinem partner seid 9j zusammen und nun wir bekommen in 4 wochen unser 1. kind. leider streiten wir nun schon seid fast beginn der ssw. meistens sind es nur kleinigkeiten, die sich dann aber dermaßen hochschaukeln, dass es eskaliert.
      ein großes problem sehe ich darin, dass wir mit im haus seiner eltern wohnen und er mit 34j ständig bei ihnen ist und alles mögliche mit ihnen abspricht..
      ich gehe nicht mehr mit runter, da sie kettenraucher sind und keine rücksicht auf mich nehmen.. da heisst es dann ich stelle mich an und grenze mich aus.
      seine schwester hat jetzt mein fass zum überlaufen gebracht.. in einem streit den sie mit meinem partner hatte, fing sie grundlos an, mich einzubeziehen, indem sie meinte: "bist du sicher das, dass Kind von dir ist?"
      das ist einfach sowas von verletzend und ich soll nichts dazu sagen!! das finde ich mind. genauso schlimm.

      zumal sie auch hier am haus wohnt und meine arbeitskollegin im laden ihrer eltern ist...
      ich fühle mich, als wäre ich hier das schlusslicht oder das berühmte schwarze schaf der familie. jeder der was zu meckern hat, kann es einfach an mir auslassen.
      fakt ist, dass ich im moment einfach nicht mehr kann. ich schlafe bereits mit meiner matratze in dem zimmer unseres babys auf dem boden, weil ich dieses ganze theater einfach nicht mehr ertrage und ich nicht weiß wo ich hin soll?
      ständig nur zu hören wie "schlecht" man ist, das erträgt doch keiner..!
      ich bekomme immer mehr angst vor der geburt und wie es dann erst werden soll??..
      ich dachte schon an ein frauenhaus, aber bezieht dieses dann das jugendamt mit ein? kann ich da überhaupt so einfach hin?
      ich habe angst, dass sie hier einfach nur warten bis der kleine da ist und sie ihn mir dann weg nehmen wollen.
      das wäre das schlimmste für mich, er ist doch alles was ich habe. ich könnte nur noch heulen, aber das hilft mir ja auch nicht weiter. kann mir vielleicht irgend jemand sagen, was ich tun kann? 4 wochen vor et finde ich doch keine wohnung.. möbel habe ich auch so gut wie keine mehr und meine familie kann mich leider nicht unterstützen, da weder raum noch die finanziellen mittel vorhanden sind.#heul

      • verstehe ich das richtig? du wohnst mit Freund und Eltern im selben haus und noch dazu arbeitest du mit der schwägerin im gleichen betrieb?

        ins Frauenhaus wirst du übrigens eher nicht können - .das ist eher für Gewaltsituationen etc gedacht. soll dich aber nicht hindern dort nachzufragen welche Möglichkeiten du hast! frag auch bei anderen sozialen Stellen wie zb Caritas nach! alles besser als irgendwo zu versumpfen!

        LG

      Hallo,

      ich denke schon, dass Du in einem Frauenhaus Aufnahme finden könntest.

      Du bist im Feidesland alleine und ohne Unterstützung, kein Wunder, dass Du Ängste hast, auch um Dein Kind.

      Es gibt die Bundesstiftung Mutter und Kind, welche jungen Müttern finanzielle Hilfen gewähren. Das vermitteln Beratungsstellen genauso wie einen Platz im Frauenhaus.
      Sowieso solltest Du Dich für Hilfe an eine Beratungsstelle wenden.

      Wenn niemand aus Deiner Familie und auch keine Freunde Dir helfen können oder wollen, dann musst Du Dich an andere helfende Hände wenden.

      In jeder Stadtverwaltung gibt es eine Frauenbeauftragte die Dir sicherlich auch weiter helfen kann.

      Bei uns in der Gegend gibt es auch einen Verein der "Frauen helfen Frauen" heisst. Sowas ähnliches gibt es bestimmt auch an deinem Wohnort.

      Lass Dich nicht von dieser Familie unterdrücken. Die werden zusammen halten, egal was Du tust.

    • Hallo!

      Du bist ja schon eine lange Zeit mit deinem Partner zusammen und anscheinend lief es vor der Schwangerschaft einigermaßen gut, oder?
      Jedenfalls schreibst du, dass die Probleme begannen, als du schwanger wurdest.

      War es ein Wunschkind beiderseits?

      Wie lange wohnt ihr schon mit seinen Eltern zusammen?

      Möchtest du die Beziehung retten? Liebst du ihn noch?

      Könntet ihr euch nicht eine andere Wohnung suchen, damit ihr mehr Abstand zur Familie bekämt?

      LG, k.

      (6) 10.02.13 - 08:29

      Seit wann wohnt ihr dort mit im Haus?

    • Welcher Nationalität gehört denn dein Partner und dessen Familie an?

      Hallo

      da merkt man doch gleich wie wichtig es ist, sich etwas Unabhängigkeit zu bewahren. Du hast dich nämlich in jeder Hinsicht von dieser Sippschaft abhängig gemacht - du wohnst in deren Haus, arbeitest noch für sie. Ich will mir gar nicht ausmalen was los sein wird wenn du versuchen wirst, dort auszubrechen. Es sind starke Familienstrukturen wie es aussieht und dein Mann hängt mit drin und lässt sich leicht beeinflussen oder gar manipulieren. Ist schon schlimm genug, dass er dich nicht in Schutz nimmt - sei es vor den Kettenrauchern oder vor seiner Schwester. Was hat er dazu gesagt als sie mit dem unverschämten Vorwurf kam?

      Kein Wunder, dass du nicht mehr kannst wenn du dort keine Freunde hast. Weiß dein Mann wie schlecht es dir geht? Würde er zusammen mit dir ausziehen?

      liebe Grüße

      Ich rate dir noch vor der Entbindung eine Beratungsstelle aufzusuchen. Denn wenn das Kind da ist, hast du kaum Zeit und anfangs auch nicht die Kraft dazu.
      Falls du nicht verheiratet bist, würde ich versuchen, so schnell es geht für dich und dein Kind eine Unterkunft in einem Wohnheim für ledige Mütter zu bekommen.

      Wenn deine Sippe so ist, wie du sie beschreibst, kannst du wirklich damit rechnen, dass sie versuchen werden, dir das Kind zu nehmen, denn dein Partner scheint dir ja nicht beizustehen. Wenn sie dir irgendetwas vorwerfen und alle es bezeugen, hast du Schwierigkeiten, das Gegenteil zu beweisen.

      Such dir im Internet Beratungsstellen und geh hin.

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