Es nervt....

    • (1) 25.02.13 - 08:35
      Autofahrerin

      Guten morgen ihr lieben ,
      Ich weiß das es kein "großes" Problem ist was ich habe,aber es regt mich sehr auf!

      Also es geht darum das wir nur ein Auto haben das wir beide benutzen.
      Er arbeitet ( haltet euch jetzt fest ) 1 gehminuten von unser Wohnung entfernt! Und muss mit dem Auto fahren! Hahahhahahaha , also ich muss immer lachen wenn ich dran denke.
      Seine Ausrede ist" Schatz,ich bin in der Geschäftsführung und ich kann doch nicht einfach zu Fuß in der Arbeit ankommen "!

      Wir haben ein 2 jährigen Sohn und ich bin in 7 Monat schwanger!

      Und ich soll mit der Bahn fahren nur weil den Herren es peinlich ist zu Fuß in die Arbeit zu gehen?!?:-/
      Wir wohnen in einen "Dorf" wo es 3 Firmen ,1 Post,2 Bäcker und ein Hotel gibt aber leider keine Möglichkeiten zum einkaufen!
      Wenn ich das Auto mal nutzen darf steh ich unter Druck alles zu erledigen weil er wieder das Auto braucht! Leute ....
      Er verdient nicht schlecht aber ein zweites Auto will er nicht haben und reden lässt er mit sich nicht! Er meint ich kann doch auch Zuhause bleiben ich muss nicht jeden Tag raus gehen!:-(
      Wie soll das alles werden wenn das Baby da ist :-/ davor habe ich jetzt schon Angst! Nur Zuhause hocken !

      Danke fürs zuhören

      • Hallo!

        Erst mal: Das gibt es doch nicht! Wirklich eine Gehminute? Und mit dem Auto hin? Und das in Deiner Situation?

        Wenn das mein Mann wäre, gäbe es aber ständig ordentlich Ehekrach!

        Ich würde einfach die eine Minute zu seiner Arbeitstelle laufen und mir das Auto mit dem Zweitschlüssel holen!

        Und meinem Mann ordentlich Feuer unter dem Hintern machen! Wenn das sowieso so ein kleines Dorf ist, wissen doch wahrscheinlich sowieso alle das ihr nebendran wohnt! Wieso dann diese Show????

        Fassungslose Grüße

        adelaide

        Du kannst ihm ja mal vorschlagen, dass du dir eine Chauffeuruniform kaufst und ihn jeden hinchauffierst und abholst... vielleicht ist das für deinen Mann ja dann standesgemäß :)

        Alternativ ihm jeden Tag die Einkaufsliste in die Hand drücken mit der Bitte die Sachen doch bitte nach der Arbeit noch zu besorgen... du hast ja kein Auto und schwer tragen solltest du ja auch nicht.

        LG

        Warum lässt du dir das Gefallen?

      • Wenn das Auto eine Gehminute weit weg steht, lass ihn doch zur Arbeit fahren, und hol die Karre dann später ab.

        Bis er das Auto dann abends wieder "benötigt" hast Du die Einkäufe erledigt und den Bock wieder auf dem Firmanparkplatz abgestellt.

        <<<Schatz,ich bin in der Geschäftsführung und ich kann doch nicht einfach zu Fuß in der Arbeit ankommen >>>

        Mir persönlich wäre es ja wichtiger was die "Chefin" zu Hause sagt, und nicht über was sich evtl. ein paar Angestellte die Mäuler zerreissen.

      <<<Seine Ausrede ist" Schatz,ich bin in der Geschäftsführung und ich kann doch nicht einfach zu Fuß in der Arbeit ankommen "!>>>

      Wie dämlich ist die Ausrede denn bitte? Mir wäre es als Geschäftsführer peinlich meinen Angestellten einen Parkplatz wegzunehmen, weil ich so dermaßen faul bin, fünf Schritte zu laufen.
      Sorry, aber dein Mann hört sich total unsympatisch und arrogant an.

      Ich mag meinen Anwalt der seinen hübschen Porsche zuhause lässt und mit dem Fahrrad ins Büro fährt.

      P.S. Es fällt mir schwer deine Geschichte zu glauben!

      Ich denke, Dein Mann sieht die Lage verklärt. Heute ist es üblich umweltfreundlich zu denken. Als Leitender hat er so etwas wie eine Vorbildfunktion. Seine Mitarbeiter werden sich garantiert das Maul über ihre Umweltsau von Chef zerreißen, der seine faulen Gebeine morgens nicht um zwei Ecken bewegt bekommt. Hinsichtlich seines Standesdünkel würde ich ihm mal dringend aus dem Traum helfen. Ich bin in unserem Betrieb auch eher leitender Position und fuhr jahrelang das älteste Fahrzeug auf dem Hof (#heul... - bis der TÜV uns nun schied) und auch der Bremer Ex-Bürgermeister fuhr immer mit dem Fahrrad zum Dienst.

      Wenn Dein werter Gatte zur Unterstützung seiner Position ein Kraftfahrzeug benötigt dürfte es entweder mit seiner Kompetenz oder mit seinem Selbstbewustsein nicht sehr weit her sein.

      Deine Schwangerschaft, das häusliche Timing und die späteren Fahreinsätze vernachlässige ich jetzt mal, die kommen natürlich erschwerend für ihn dazu. Oder willst Du ihn bei jedem Schnupfen, jeder U, jeden Termines Eures Kindes anrufen um ihm das Auto abzubetteln?

      Benötigst Du noch mehr Argumente?

      GzG
      Irmi

      (10) 25.02.13 - 09:26

      Er meint ich kann doch auch Zuhause bleiben ich muss nicht jeden Tag raus gehen!

      Die Vorstellung, mit solch einem Exemplar leben zu müssen...#zitter

      Was habt ihr nur alles für Männer...

      Das ist ja nun wirklich Blödsinn.

      Meine Chefs (wir sind eine kleine Firma, die zu einem großen Konzern gehören, in Hamburg - in einem der "nobelsten" Gegenden - ansässig) kommen mal zu Fuß, mal mit dem Rad, mit der Bahn...

      Wenn dein Mann so ein hohes Geltungsbedürfnis hat sollte er entweder den Einkauf erledigen/mit dir abends oder in der Mittagspause einkaufen fahren/dir das Auto an den Tagen überlassen, an denen du das brauchst...oder du fährst ihn morgens hin (ein Chauffeur macht ja noch mehr her!) oder holst dir die Schlüssel raus...

      #klee

      ***Seine Ausrede ist" Schatz,ich bin in der Geschäftsführung und ich kann doch nicht einfach zu Fuß in der Arbeit ankommen "!***

      Hat er mal darüber nachgedacht, dass sich wahrscheinlich alle in der Firma über ihn lustig machen das er für die 10 sek. das Auto anmacht. Vielleicht halten sie ihn auch alle für unheimlich arrogant weil er ja "was Besseres" ist und nicht mal eine Minute zu Fuß gehen kann.

      Lass dir das nicht bieten. Sein Verhalten ist lächerlich.

      LG Urbinika

      (13) 25.02.13 - 09:52

      Du kannst dann doch die eine Minute dahin laufen und dir das Auto holen, wenn du es brauchst?

      Ist ja scheinbar nicht weiter, als von der Haustür bis zur Garage bei manchen Menschen.

      Wenn es wirklich so sein sollte, dass es WIRKLICH nur eine Minute Gehweg ist, dann ist es natürlich total lächerlich, wie dein Mann sich benimmt, keine Frage!

      FG H. #klee

      Setz dich durch!

      Alternativ kannst du ihn verlassen und das Auto mitnehmen.

      Gruß

      Manavgat

      (17) 25.02.13 - 10:09

      ... aber vorher volltanken - damit sie soweit wie möglich wegkommen kann ;-)

(18) 25.02.13 - 10:10
was für ein exemplar?

Oh Schreck was lässt Du dir hier gefallen?

Wir haben momentan leider auch nur 1. Auto.
Wir haben den gleichen Arbeitsweg weil wir im gleichen Unternehmen arbeiten, er aber in der Technikabteilung und ich in der Büroabteilung.
Ich nehme das Auto bzw. soll es nehmen da ich die Kinder früh noch wegbringen muss, und mein Mann fährt mit dem Fahrrad.(12Km) Er nimmt das Auto nur wenn er Nachtdienst hat.

Was hast Du da nur für eine Trottel an der Angel?

Sorry, aber ich würde Ihn in den allerwertesten treten.

(19) 25.02.13 - 10:24

falls die geschichte stimmt....

ich weiß nicht was ich schlimmer finde, das argument und die einstellung deines mannes oder das du dir sowas gefallen lässt und dann kommt auch noch ein zweites kind.denn wenn er bei sowas schon so blödsinnig kommt, dann macht er das auch bei anderen sachen.

auf keinen fall würde ich NIEMALS hinterher dackeln und mir das auto holen und ihm das auch noch anschließend wieder dorthin zu stellen.was für ein vorschlag?! #augen
es ist wohl selbstverständlich, dass er darauf verzichtet bei einem so kurzen arbeitsweg.da gäbe es auch keine diskussion.PUNKT!

"Ich weiß das es kein "großes" Problem ist was ich habe,aber es regt mich sehr auf!"

Ein Phänomen dieser Plattform: Kleine Dinge führen oft zum Herzstillstand....

Oder anders gesagt: Du hast Deinen Standpunkt und erzählst die Geschichte so, dass Du viel Zustimmung erhälst. ich frage mich: Würde Dein Mann die Geschichte genauso erzählen?

Sieh es mal einen Moment aus dem Blickwinkel: Dein Mann ist in seinem Unternehmen in extrem prominenter Position! Da kommen z.B. auch externe Gesprächpartner, Gäste aus dem Ausland, eventuell auch Lokalprominenz aus der Politik oder vom Land....und womit soll er vorfahren? Mit einer Rikscha?!

Er hat etwas zu repräsentieren!

Würde er das nicht, hätte er nicht diesen Job, ihr vielleicht gar kein Auto und Du wärest eventuell nicht einmal mit ihm verheiratet.

Also erfreu' Dich an Deinen gesunden Beinen und meistere das bissschen Anstrengung mit mehr Haltung. Immerhin als Ehefrau des Geschäftsführers.

  • Wenn der Herr eine so prominente Position hat, dass das Auto für ihn unverzichtbar ist und sie so froh und dankbar sein kann, mit einem solchen Gott verheiratet sein zu dürfen wäre es doch sicherlich angebracht, für die Ehefrau ein ebenso repräsentatives Fahrzeug zu erwerben. Zumindest ein Fahrzeug....

    Wie sähe denn das sonst aus? Die Gattin des Direktors muss zu Fuß gehen...#schock

    • "Wenn der Herr eine so prominente Position hat, dass das Auto für ihn unverzichtbar ist und sie so froh und dankbar sein kann, mit einem solchen Gott verheiratet sein zu dürfen wäre es doch sicherlich angebracht, für die Ehefrau ein ebenso repräsentatives Fahrzeug zu erwerben. "

      Nein!!

      Warum auch?

      Im Supermarkt oder am heimischen Herd oder im Waschkeller gibt's nix zu repräsentieren!

      Das, was Du meinst, nennt man Dekadenz und ist mithin überflüssig!!

      • Sie soll sich also glücklich schätzen, mit dem Direktor verheiratet zu sein und aus lauter Dankbarkeit still, devot und bescheiden die Haussklavin mimen, Schwanger und mit Kleinkind an der Seite Lebensmittel nach Hause schleppen...mit den Kindern zum Turnen, Schwimmen, Sport etc. - zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Wind und Wetter.

        Ich sehe darin keinen Grund, froh zu sein. Da ist keine Spur von Gleichheit zwischen den Partnern - überhaupt fehlt hier das Wort Parterschaft.

        Ohne diesen Halbgott von Ehemann hätte sie es vermutlich schon einfacher. Weniger Essen schleppen, weniger kochen, eine Wohnung statt ein ganzes Haus putzen müssen....ich vermute, den Knopf am Staubsauger wird der Herr auch nicht finden können, die Waschmaschine nicht vom Geschirrspüler auseinanderhalten können, Wasser anbrennen und Windeln für Isoliermaterial halten...wozu soll er das auch alles...? Dafür hat er doch seine Ehefrau, die dafür sorgt, dass der Herr glänzt, während sie selbst wie Aschenputtel am Kamin gehalten wird.

        Zum Glück geht es den Ehefrauen meiner Chefs und den anderen Geschäftsführern hier so viel besser, weil sie wie Menschen behandelt werden die gleich viel Wert sind und geliebt werden. Da läuft der Mann auch gerne zu Fuß oder fährt mit dem Rad zur Arbeit. Und genießt von internationalen Geschäftspartnern dafür Bewunderung. Eher würden sie von einem Mann Abstand nehmen, der seine Ehefrau wie eine Leibeigene behandelt und der so unsportlich und umweltunfreundlich wäre.

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