Vasektomie, wie sind eure Erfahrungen?

    • (1) 09.03.13 - 14:43

      Hallo,

      wir sind am überlegen, ob mein Mann sich sterilisieren lassen soll. Wir haben 3 wunderbare Söhne, die Familienplanung ist abgeschlossen. Heute war das Infogespräch dazu. Hat hier jemand Erfahrung damit? Ich hoffe ich bin damit hier richtig????

      #danke im Voraus

      LG Jenny

      • Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht.

        Was genau ist deine Frage?

        LG,
        tajeetah

        (3) 09.03.13 - 14:57

        Persönliche Erfahrungen habe ich nicht. Bei uns ist das Thema auch aktuell.

        Aus dem Bekanntenkreis haben wir auch nur gutes gehört. Schau mal im Internet, es gibt auch einige Seiten/Foren bei denen viele Männer von Problemen berichten.

        "Wir" haben es auch gemacht.

        Leichte Schmerzen danach. Mein Mann hat es kommentiert mit dem Dank, dass ich die Kaiserschnitte gemacht habe.

        Ansonsten keine Probleme. Wir würden es immer wieder so machen.

      • Hallo,

        uns hat mein Gyn davon abgeraten. Er meinte, es sei immerhin eine OP und so etwas sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Und in seinen Augen sind andere Verhütungsmethoden nicht so schwierig - wo ich ihm eigentlich zustimmen muss.

        Allerdings bin ich auch ein bisschen älter als Du und das Ganze hat sich demnächst (naja - in den nächsten Jahren) von selbst erledigt.

        Mein Mann hat andere, schwerwiegendere OP's hinter sich - ich würde ihn wegen so etwas nicht nochmal zum Chirurgen schicken.

        Ich kenne allerdings auch einen Fall von Freunden, wo der Mann sich vehement geweigert hat, mit dem Argument, falls eines seiner Kinder stirbt, könnte er ja nochmal "nachlegen". Für meine Begriffe zählt er aufgrund dieser Aussage nicht mehr zu unserem Freundeskreis. Aber manche Männer wollen sich die Option halt offenhalten. Obwohl - man kann es ja auch rückgängig machen!

        :-)

        • er braucht dafür nicht zum Chirurgen, das würde wenn ambulant in der Urologenpraxis gemacht, ortliche Betäubung....20 Minuten OP, fertig.

          Mein Mann hat auf Grund einer großen Spritzenphobie eine Vollnarkose machen lassen, auch in der Praxi des Urologen, da waren es dann mit OP Vorbereitung durch das Anästesieteam und der Aufwachphase 4 Stunden die wir in der Praxis waren.

          Es gibt vielleicht hormonlose Verhütungsmethoden die FAST so sicher sind, aber nicht genau so sicher und alle hormonellen Verhütungsmethoden bergen mindestens so große Risiken wie die Vasektomie. Aber...an den meisten Verhütungsmethoden verdient ein Frauenarzt mehr als an einer Vasektomie.

          Das mit dem Rückgängig machen ist zwar in der Theorie möglich, der Praxis aber oft erfolglos.

          lg

          Andrea

          • Hi,

            auch wenn es ambulant gemacht wird, ist es trotzdem ein chirurgischer Eingriff und birgt gewisse Risiken.

            Wir haben einfach darauf verzichtet und verhüten anders. Und wie gesagt, das Thema hat sich bei mir sowieso bald erledigt; offensichtlich gehöre ich zu den wenigen, die sehr früh damit durch sind. Und in der Zeit kriegen wir es auch so noch hin.

            Das mit dem Rückgängigmachen klappt sehr gut. Ich weiß nicht, wo Du Deine Informationen her hast, aber ich kenne einige "positive Ergebnisse". Es liegt, glaube ich gelesen zu haben, hauptsächlich daran, wie lang es getrennt war.

            :-)

            • Huhu,

              das es ein chirurgischer Eingriff ist, ist klar....das gilt für jeden Schnitt, aber "ihn zum Chirurgen zu schicken " klang jetzt als würdest du dir das deutlich "aufwändiger " vorstellen als es ist.

              Ja klar, wenns nur für kurz ist, dann kann man sich das überlegen, bei uns wäre es für recht lange gewesen und hormonelle Verhütung kommt für mich nicht in Frage ( ich war 35 als die Vasektome durchgeführt wurde bei meinem Mann und wenn ich nach meiner Mutter und meiner Oma gerate dann werden die Wechseljahre sich nicht vor mitte 50 blicken lassen und sich recht lange hinziehen)

              "Meine" Informationen haben wir aus 2 unterschiedlichen Urologiepraxen, einmal von dem Urologen zu dem mein Mann normalerweise geht und von dem Urologen der die Vasektomie durchgeführt hat. Beide warnten eindringlich davor das der Versuch die Vasektomie rückgängig zu machen sehr oft fehlschlägt und man sich keines Falls darauf verlassen sollte dass das möglich ist.

              lg

              Andrea

              • Klar - 100% drauf verlassen würde ich mich auch nie, daß man es rückgängig machen kann.

                Wir haben uns schon recht ausführlich informiert und haben uns dann für einen anderen Weg entschieden und damit sind wir zufrieden.

                Ist doch auch schön, wenn es Euch damit gut geht. Muß halt jeder selber entscheiden.

                #winke

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        Ich kenne allerdings auch einen Fall von Freunden, wo der Mann sich vehement geweigert hat, mit dem Argument, falls eines seiner Kinder stirbt, könnte er ja nochmal "nachlegen". Für meine Begriffe zählt er aufgrund dieser Aussage nicht mehr zu unserem Freundeskreis.

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        Genau DAS ist aber in meinem Bekanntenkreis so passiert, die beiden hatten ein Kind, er hat die Vasektomie durchbekommen, er war damals Mitte 20.(Keine Ahnung wie er den Arzt rumbekommen hat)
        Seine Frau drängte und drängte bis er einwilligte.
        Der Junge kam mit 13 Jahren ums leben, es hat ihnen den Boden unter den Füßen weggezogen, die Beziehung zerbrach daran, sie hat einen neuen Partner und ein weiteres Kind, er kann keine mehr zeugen und rennt heute noch zur Psychotherapie.
        Dein Bekannter hat es vielleicht unglücklich ausgedrückt, allerdings passieren solche Dinge tatsächlich!

        • Gut - mein Bekannter war über 40, als er das gesagt hat. Ich verstehe aber auch nicht, warum man als, sagen wir mal 25-Jähriger, sowas macht.

          Trotzdem - ich finde, man kann kein Kind ersetzen, durch nichts. Allein schon der Gedanke daran...

          Hat die Frau das verkraftet, weil sie nochmal ein Kind bekam? Vergisst man Kinder? Nein! Kommt man jemals über die Trauer hinweg? Weiß ich nicht! Tröstet es mehr, wenn man nochmal eins bekommt? Das ist doch ein ganz anderer Mensch.

          Ich würde wahrscheinlich Zeit meines Lebens zum Psychotherapeuten laufen, wenn eins meiner Kinder so früh stirbt - da würde auch kein "Neues" helfen.

          Ja - ich fand die Aussage sehr unglücklich. Aber so etwas sagt man nicht, ohne nicht auch mal vorher drüber nachgedacht zu haben.

          Ich sage überhaupt nichts gegen Menschen, die nach dem Tod eines ihrer Kinder nochmal eins oder mehrere bekommen. Ich finde das auch sehr schön, wenn man sich trotz des erfahrenen Schmerzes nochmal diesem Abenteuer widmet. Aber es ist kein Ersatz. Und genau so klang das bei ihm. "Ist eins weg, mach ich halt ein neues". Und das war für mich einfach der "Bruchpunkt". Damit kann ich nicht umgehen.

          tricky

    Hallo,

    für uns war das die einzig richtige Entscheidung. Wir wollen definitiv keine Kinder mehr und wir haben es nicht bereut. War keine große Sache, mein Mann wurde ambulant in der Praxis unter örtlicher Betäubung operiert, hatte 2 Tage ein leichts Ziehen untenrum aber dann war alles wieder so wie vorher. Ich kenne inzwischen einige Männer die es haben machen lassen und alle sind zufrieden.
    Lg
    Milka

    mein Mann hat das im September 12 machen lassen. Der Eingriff dauerte keine 10 min. Und nach einer Woche war er völlig beschwerdefrei. Bis dahin hatte er ab und zu ein ziehen in der Leiste nix dramatisches. Kostenpunkt 300 Euro und nun gilt er nach zweier Spermaproben als zeugungsunfähig. Das war die beste Entscheidung für uns.

    (17) 09.03.13 - 21:40

    hallo

    wir haben uns auch dafür entschieden, mein Mann hat es machen lassen und wir sind sehr zufrieden mit der Entscheidung - hat alles super geklappt ich brauch nicht mehr verhüten udn alles andere läuft wie geschmiert ;-)

    lg

    (18) 10.03.13 - 09:46

    Vielen lieben Dank für eure Erfahrungsberichte. Meine Frauenärztin rät mir auch dazu, dass es mein Mann machen lässt. Hormone auf Dauer sind nicht die Lösung. Wir geben uns jetzt noch 2 Wochen Bedenkzeit, dann würde er es Ende April machen lassen. Für uns die günstigste Zeit (haben Landwirtschaft). Den Kostenpunkt wussten wir schon, wird etwas günstiger, da er nur einen Hoden hat. Einzige Gefahr besteht bei ihm daran, dass er Hormone nehmen müsste, würde der Hoden "ausfallen" und kein Testosteron mehr produzieren, bei 2 hat man die Sicherheit, dass der 2. übernimmt....

    Wir hatten keine spezielle Frage, es hat uns nur interessiert, was ihr für Erfahrung damit habt, von Komplikationen (Wundheilung etc) hat keiner was geschrieben, das klingt schon mal echt sehr gut. Ich möchte mir nicht immer Gedanken machen müssen, wann ich meinen Eisprung habe etc....

    Ein schönes WE und vielen lieben Dank nochmal #blume

    Jenny

    (19) 10.03.13 - 11:10

    hallo,

    auch für uns war es die beste endscheidung zum thema dauerhafte verhütung.

    gruß

    (20) 10.03.13 - 21:16

    Hallo! #winke

    Mein Mann hat auch vor kurzem eine Vasectomie machen lassen.
    Unsere Söhne sind 5Jahre und knapp 4Monate und die Familienplanung ist abgeschlossen.

    Vor allem die ersten Tage hat es ihn beim aufstehen und hinsetzen gezwickt -so ähnlich wie wenn "Frau" nach der Geburt genäht wurde... ;-) :-p
    nach einer woche war wieder alles soweit in Ordnung und er konnte wieder arbeiten gehen... (er hat es vor Beginn der Saison im Betriebsurlaub machen lassen, ohne sich krank zu schreiben)

    Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, gibt es keinen Grund es nicht zu tun! ;-)

    LG #winke

    Huhu,

    also mein Mann ist sehr, sehr zufrieden damit und ich auch.

    lg

    Andrea

    (22) 12.05.13 - 09:01

    Guten morgen und einen schönen Muttertag :-)

    also wir haben letztes Jahr im Juni die Vasektomie machen lassen , da wir 4 gesunde Jungs haben und unsere Familienplanung damit abgeschlossen ist .

    Mein Mann hat es damals ambulant machen lassen und er meinte er hatte danach leichte schmerzen aber es ging und es war die richtige Entscheidung für Uns.

    Da ich leider kein Verhütungsmittel vertrage :-( habe schon soviel probiert war es für uns gut so und wir bereuen es auf keinen Fall , es ist alles gut gelaufen und mein Mann hat keinerlei probleme danach gehabt.

    Wir können uns jetzt lieben ohne Reue ;-)

    LG jenny

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