Einfach durchbrennen

    • (1) 22.03.13 - 10:59

      Mein schatz und ich haben ne lange gemeinsame Geschichte. Wir haben so viel durchgemacht. Im juli kommt unser Baby. Ich hab schon eine Tochter aus einer früheren Beziehung. Mit meinem ex hab ich gemeinsames Sorgerecht. Nur will ich meinen Schatz soooo gern heiraten. Er ist der perfekte Mann für mich. Aaaaaaber mein ex kann mitentscheiden wegen dem Nachnamen oder? Also wenn er nicht will das unsere Tochter den Namen von meinem Mann hat geht das nicht. Oder? Ich will auf keinen fall en anderen Namen haben wie meine Kinder. Aber auch nicht wie mein Mann. Und wenn mein schatz meinen Namen nimmt. Das passt nicht. Am liebsten würd ich ja durch Brennen. Hat das jemand getan? Was haben die Verwandten gesagt? Meine vlt Schwägerin hat es getan und das wurde zwar akzeptiert aber toll fand es keiner. Hmm ich will nur nicht so ne Mega große Hochzeit. Muss sagen dass mein Freund Türke ist. Die haben es ja gern etwas größer.

      • (2) 22.03.13 - 11:08

        Was soll das "Durchbrennen" bringen? Ändert das was an der Nachnamensfrage? Nagut, wenn du nach Ostanatolien durchbrennst vielleicht....

        • (3) 22.03.13 - 11:13

          Die Namenssache müsste man vorher dennoch klären. Aber ich will ja die Hochzeit die ich mir Wünsche. Und das ist keine wo 600 Menschen sind. Das mein ich wegen durchbrennen. Mein ex würde sicher nie das zulassen. Meine tochter trägt übrigens meinen Nachnamen nicht den von meinem ex. Waren nicht verheiratet.

          • Hallo.

            >>> Meine tochter trägt übrigens meinen Nachnamen nicht den von meinem ex. Waren nicht verheiratet. <<<

            Wenn Du zudem das alleinige Sorgerecht hast, muss der Kindsvater einer Einbenennung NICHT zustimmen - das kannst Du dann alleine entscheiden.

            Du solltest bei einer Einbenennung nur bedenken, dass der Name des Kindes nur durch eine erneute Einbenennung oder wenn das Kind selbst heiratet, wieder zu ändern ist ... sprich wenn die neue Ehe mit Deinem Freund scheitert und Du Deinen Mädchennamen wieder annehmen möchtest, heißt dann das Kind erst einmal weiterhin wie Dein Dann-Ex-Mann.

            LG

            (6) 22.03.13 - 11:26

            Also ich fasse mal zusammen, was ich jetzt verstanden habe:
            1. Du hast den gleichen Namen wie deine Kinder. Da sehe ich nur zwei gute Möglichkeiten:
            - Dein Mann nimmt deiner Kinder zuliebe deinen Nachnamen an.
            - Dein Mann behält seinen Namen und dein Name wird Familienname, damit eventuell noch folgende Kinder so heissen wie ihre Geschwister.

            2. Du willst also nicht wirklich "durchbrennen", sondern nur der großen Hochzeits aus dem Weg gehen und heimlich heiraten?

            Finde ich suboptimal.

            Wie die Hochzeit gefeiert wird, ist eine Entscheidung von euch beiden, werdet Euch einig oder lasst es sein. Wenn du sagst: Nein, maximal hundert Gäste oder keine Hochzeit ist das eine klare Ansage.

            Wenn ihr Euch nicht mal über die Art der Feier einigen könnt, ist die Hochzeit zu verschieben vielleicht generell eine ganz gute Idee.

            • (7) 22.03.13 - 11:37

              Es ist ja so dass es bei den Türken ja so üblich ist das die Hochzeiten riesig gefeiert werden. Da ja auch die Eltern bezahlen (was ich übrigens nicht unbedingt erwarte) wird ja vom Postboten über Arbeitskollegen ja jeder eingeladen. Man hat ja da nicht so großes Mitspracherecht. Das hat ja was mit ansehen zu tun. Es gucken ja alle. Weiß grad nicht wie ich das erklären soll. Is ja nicht so dass wir die Hochzeit schon planen. Aber es wäre hält schön, im ganz kleinen Kreis zu feiern.

              • (8) 22.03.13 - 11:44

                Aber genau das ist doch das Thema. Meine Schwiegereltern waren auch, sagen wir mal sehr verhalten, was unsere Hochzeitsplanung angeht. Aber wir wollten halt nach unseren Vorstellungen heiraten, und wir haben uns durchgesetzt. Ich hätte mit einer Hochzeit nach dem Geschmack meiner Schwiegereltern nicht leben können, meine Frau war meiner Meinung, also haben wir es so gemacht, wie wir wollten.
                Also:
                Deinem Mann ist es wichtig, eine "richtige" türkische Hochzeit zu haben mit vielen Gästen und allem pipapo? Dann solltest du das ernst nehmen. Es wäre ja auch seine Hochzeit. Und für dich musst du überlegen, ob du mit so einer Hochzeit leben kannst. Wenn nicht, dann gibt es keine Hochzeit.

                Oder:
                Dein Mann will auch eine kleine Hochzeit, dann solltet ihr es tun und den anderen was husten.

      (10) 22.03.13 - 11:08

      <<<Am liebsten würd ich ja durch Brennen. Hat das jemand getan? >>>

      Der Gedanke mag ja auf den ersten Blick reizvoll sein, aber wer möchte das wirklich?

      Und was hättest du damit gewonnen, bzw. sogar verloren?

      Träumen ist schön, aber verlier nicht die Realität aus den Augen.

      Reden ist auch hilfreich. Sprich mit deinem EX, und vergiss nicht das es AUCH SEIN KIND ist. Soviel Vernunft sollte von einer erwachsenen Frau erwartet werden können.

      (11) 22.03.13 - 11:12

      Albern finde ich das. Hört sich eher nach einem kleinen Mädchen als nach einer erwachsenen Frau an.

      Sorry.

    (13) 22.03.13 - 11:42

    Das mit dem Namen hat meine Tante so gelöst, dass sie dann einen Doppelnamen genommen hat.

    Was für eine Hochzeit wünscht sich denn Dein Freund? Bislang ist ja nur von Deinen Wünschen und den Erwartungen der Familie die Rede.

    (14) 22.03.13 - 11:44

    Ach, noch was - wenn Dein Ex nicht auch Türke ist, also wenn Deine Tochter keinen türkischen Background hat, würde ich ihr nicht unbedingt einen türkischen Nachnamen verpassen.

    (15) 22.03.13 - 11:48

    Hallo,

    schlag dir das mal schnell wieder aus dem Kopf, du bekommst nur einen Riesenärger. Wenn dein Ex ebenfalls Sorgerecht hat und du deine Große einfach mitnimmst, machst du dich der Kindesentziehung schuldig. Im Fernsehen kann man immer wieder Dokumentationen sehen, wie Kinder selbst aus weit entfernten Länderdurch Privatdetektive/ Polizei zurückgebracht werden. Also so einfach ist das Durchbrennen sicher nicht.

    Wenn die euch dann auf die Schliche kommen, kann es sein, dass deine Tochter danach bei deinem Ex wohnt. Ist einer Freundin von mir so ergangen, heute verflucht sie sich für diese Kurzschlußreaktion, ihr Sohn wohnt mittlerweile beim Papa und seiner neuen Frau und sie darf ihn nur noch alle 2 Wochen unter Aufsicht (!) sehen.

    Es mag dich in deinem Glück stören, wenn ihr nicht alle den selben Namen habt, aber die Konsequenzen wären viel schlimmer. Außerdem ist es nicht mal gesagt, dass dein Kind dann überhaupt den gewünschten Namen annehmen kann. Jedes Land hat da Regeln. Hast du mit deinem Ex überhaupt schon über die Namensänderung gesprochen?

    Sarah

    • (16) 22.03.13 - 11:56

      Ich hab mich etwas schlecht ausgedrückt. Will nicht abhauen mit ihr. So nu nicht. Stell mir vor, im Urlaub zu heiraten und fertig. Will ihm ja sein Kind nicht entziehen. Hab mich falsch ausgedrückt. Will nur nicht diese Riesen Hochzeit.

      • (17) 22.03.13 - 15:17

        Oh entschuldigung, das hab ich falsch verstanden ;-)

        Das mit dem Heiraten kann ich verstehen, hab auch nur mit 2 Trauzeugen in Dänemark geheiratet. Familie hat es erst Wochen bzw Jahre später erfahren.

        Sarah

(18) 22.03.13 - 13:13

Also die Namenssache würde ich so lösen dass du eben einen doppelnamen machst, somit heisst du gleich wie deine Tochter und wie dein Mann.

Wegen dem Durchbrennen kann ich dich gut verstehen. Ich hatte echt keine Lust einen Tag damit zu verbringen im Mittelpunkt zu stehen. Die Kosten und die ganze Zeit die investiert wird in eine Hochzeit war nicht mein Ding. Wir haben auf dem Standesamt geheiratet ohne irgendwelche Verwandte oder Freunde. Danach informierten wir unser Umfeld. Ich würde es sofort wieder so machen, für uns stimmte es einfach.
Natürlich hatte manche Leute etwas Mühe damit, aber schlussendlich muss es ja für das Paar stimmen.

(19) 22.03.13 - 14:09

Hallo,

also zu dem Ding mit der Hochzeit sage ich nichts, du bist alt genug, um
deine Wünsche zu äußern und der zukünftigen Verwandschaft zu sagen,
dass du eine kleine Hochzeit willst. Wenn du dich in eine Sache rein-
pressen lässt, die du nicht willst: selbst schuld.

Zur Namensgebung: sofern sich in den letzten 5-6 Jahren nichts geändert
hat, kannst du dein Kind (bedingt) nach der Hochzeit nennen, wie du willst.
Voraussetzung ist, dass sie DEINEN Familiennamen hat. Der Standes-
beamte hat uns damals (da waren wir noch nicht verheiratet) davon abgeraten,
dem Kind den Namen des Vaters zu geben, eben mit der Begründung:
"Sollten Sie sich doch trennen und jemand anderen heiraten, müssen
Sie die Erlaubnis des Vaters einholen, um eine Änderung des Nachnamens
durchzuführen."

Soweit ich weiß, kann man bis zum (ich glaube) 5. Lebensjahr des Kindes
den Nachnamen in den Ehe- bzw. Familiennamen ändern lassen (wenn
das Kind DEINEN und nicht den Namens des Kindsvaters hat). Danach
muss wohl das Kind gefragt werden, ob es mit der Änderung einverstanden
ist.

Das einfachste wäre aber doch, mal beim Standesamt/Bürgerbüro
nachzufragen, da bekommst du auf jeden Fall eine aktuelle und richtige
Antwort zum Thema "Änderung des Nachnamens".

Gruß

Whuppi

(20) 22.03.13 - 15:53

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Kapier' ich nun überhaupt nicht? Was sollte das bringen? Was schwebt dir da vor.........Hochzeit im afrikanischen Kral ohne Papiere und ihr heißt dann alle"Owambo"?

Aber mach' mal........so kindisch wie du schreibst, könnte ich den Ex glatt verstehen, wenn der nicht jedem deiner Hirnergüsse zustimmen will.

Ich habe hier deine Beiträge gelesen und frage mich, ob du wirklich mit einem Mann den Rest deines Lebens verbringen willst, mit dessen Kultur du jetzt schon derartige Schwierigkeiten hast, dass du "durchbrennen" willst.

Willst du immer weglaufen, wenn Momente kommen, wo sich zeigt, dass in der Kultur deines Mannes andere Werte, andere Grundlagen, andere Traditionen gepflegt und gelebt werden?

Dann könnte in deine Ehe jetzt schon eine "Sollbruchstelle" eingebaut sein.

Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit, erwachsene Formen der Auseinandersetzung mit Ereignissen und Situationen im Leben zu lernen.

lg

(22) 23.03.13 - 16:38

Man kann sich das Leben auch selbst schwer machen!

Wenn Dein Freund einfach Deinen Namen annimmt - heißt ihr alle gleich!
Damit ist das Problem vom Tisch!

Wenn das schon ein so gravierender Punkt ist für den es keinerlei Einigung gibt, dann würde ich eher die Sache mit der Heirat überdenken!! ^^

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