Mein Mann treibt mich in den Wahnsinn

    • (1) 14.04.13 - 22:52

      Ich bin so ferig,ich weiss echt nicht wie es weitergehen soll.Wir haben zwei Kinder der große ist 3 und der kleine wird bald 1.Ich bin den ganzen Tag nur am Tun und Machen und er liegt da auf der Couch mit seinem I Phone und liest irgendwas.Wenn ich am Kochen bin und den kleinen mal hinsetze und er schreit ,anstatt dass er ihn nimmt,kommt dann meistens ,,Nimm ihn,der bleibt net.Er hat Urlaub deswegen is er den ganzen tag zuhause,und könnte ihn wenigstens halten wenn ich am Kochen,Putzen bin etc,Ich liege ja nicht rum und mach was für mich sondern für alle.Der begreift das einfach nicht,er sagt immer:,,Du machst doch eh nichts´´.Nee ich mach auch nichts außer dass ich mich um die KInder kümmere ,koche ,putze usw.Heut war ich mit den beiden aufm Spielplatz und er hätte ja mal mitkommen können,aber ne der Herr hat sich zuhause ausgeruht,weil er ja so viel tut.Ich weiss ja dass wenn er arbeitet ,muss ich auch mit den Kindern alleine klarkommen,Das ist leider nicht das einzige Problem.Seit die KInder da sind hab ich noch nie mal nur was für mich gemacht wie das andere immer erzählen,aber ok das brauch ich ja nicht,Ich liebe meine Kinder und habe es auch nie bereut,auch wenn ich früh Mama geworden bin und es manchmal anstrengend ist.Ich will doch nur dass wir eine glückliche Familie sind und meine Kinder sich wohlfühlen(Wir streiten nicht vor den Kindern)aber trotzdem oft denk ich wenn die Kinder nicht wären,hätte ich mich vielleicht längst getrennt.Der einzige Unterschied zu mir und einer Alleinerziehenden ist,dass ich meinen Mann noch versorge,sprich,Kochen,seine wäsche waschen bügeln.Wir haben oft 3tage streit 2 Tage verstehen wir uns ganz gut usw.Ich bin fertig,Ich kann mich eifach nicht trennen,ich möchte nicht dass meine Kinder ohne Vater aufwachsen,denn die könne ja nichts dafür...´kann ich irgendwas machen,dass er endlich mal wach wird und sieht was ich den ganzen Tag tue.,Ich geh immer so traurig und schlecht gelaunt ins Bett.

      sry für den langen text
      traurige grüße leona

      • Buche dir allein oder mit einer Freundin ein Wellness-Wochenende in einem schönen Hotel. Teile ihm den Termin mit. Fahre dann weg, überlasse ihm das Wochenende die Kinder und den Haushalt.

        Wasche eine Woche seine Wäsche nicht mehr. Bügel nicht mehr für ihn. Räume seine Sachen nicht mehr auf.

        Er hat keinen Respekt vor dir. Du hast keinen Respekt vor dir.

        Reden hat bei dem keinen Zweck. Tue etwas...oder bleibe ein Opfer.

        • Wie realitätsfern! Und effektivlos! Und Ärger schürend!

          Toller Tipp! #kratz

          • (4) 15.04.13 - 09:56

            Wieso realitätsfern?

            Meine Mutter ist jedes Jahr ein, zwei Wochen alleine verreist, als wir klein und sie "nur-Hausfrau" war. Hinterher war mein Vater immer viiiiel hilfsbereiter, weil er mal wieder gemerkt hatte, dass Haushalt und zwei Kinder eben keineswegs "Nichtstun" bedeuten, sondern dass er abends fix und alle war ;-)

          • Manchmal müssen wir neue Realitäten schaffen und uns nicht der anpassen, die besteht. Vor allem dann, wenn die vorhandene Realität schadet, unzufrieden macht, uns nicht richtig erscheint.

            Ärger muss manchmal sein, es ist oft "gesünder" Konflikte auszutragen, sich ihnen zu stellen, statt ständig begütigend, defensiv und zurückgenommen und zu sein. Die Geduld der Frauen ist die Macht der Männer. Daher muss manchmal, wenn man die Macht brechen will, auch die Geduld ein Ende haben.

            Was effektivlos sein soll...keine Ahnung, vermutlich meinst du: ohne Effekt. Das würde ich bestreiten: einen Effekt wird es schon haben.

            M.E. sollten wir Frauen nach Zeiten ewigen Redens und Lamentierens...was ich aus dem Post der TE gelesen haben...irgenwann mal handeln und Fakten schaffen.

            Ärger schürend? Ja. Und es gibt viele Frauen, die genau das mal tun sollten anstatt immer nur einzustecken. Ich finde den Tipp jedenfalls gut. Was wäre denn bitte dein Vorschlag?

            • Mein Vorschlag?

              Wie erwachsene Menschen das Gespräch suchen! Druck erzeugt nur Gegendruck. Erpressung und Kurzschlusshandlungen zählen für mich nicht dazu.

              Wenn dies nicht geht, dann sollte sie aufhören alles zu übernehmen. Aber eine Flucht in ein "schönes" Wochenende mit den Gedanken bei der Familie und eine Rückkehr in die selbe Situation finde ich irgendwie sinnlos.

              Naja, vielleicht bin ich auch zu vernünftig für diese Welt! :-/

      (8) 15.04.13 - 07:07

      Hallo,

      bevor Du gleich an Trennung denkst, solltest Du erst mal Deine Möglichkeiten austesten.

      Zuerst kommt ein vernünftiges Gespräch zwischen Dir und Deinem Mann, in dem Du ihm schilderst wie es Dir geht, und welche Lösungsmöglichkeiten Du siehst und zwar nicht nur für die Zeit in der er Urlaub hat, sondern vor allem im Alltag.

      Wenn er jetzt gerade Urlaub hat und es gewohnt ist, dass Du alles machst, sieht er nicht unbedingt die Veranlassung etwas zu ändern, es leif ja auch sonst immer. Weiss er denn, das es Dir damit nicht gut geht?

      Dazu kommt noch dass kleine Kinder oft Mamafixiert sind, und tatsächlich nicht einsehen zum Papa zu gehen, wo doch die Mama auch da ist. Da hilft nur den Raum, die Wohnung, das Haus zu verlassen, denn dann wenden sich die Kinder automatisch an die nächste Bezugsperson und das ist dann Dein Mann. Wenn sie sowas gewöhnt sind, wird es mit der Zeit immer einfacher.

      Ich rate Dir Dir im Alltag mehr Freiräume zu schaffen, erst mal für Dich ist aber auch für die Beziehung gut, denn Männer mögen eigentlich keine "Mamatiere" die nichts anderes mehr kennen als ihre Kinder.

      Wenn ihr kein Geld habt für Babysitter und keine Verwandschaft die aushelfen kannn, dann bleibt immer noch die Möglichkeit sich mit anderen Müttern zusammen zu tun, und sich gegenseitig die Kinder mal abnehmen. Irgendeine Möglichkeit wirst Du schon finden.

      Viel Glück

      "Seit die KInder da sind hab ich noch nie mal nur was für mich gemacht wie das andere immer erzählen,aber ok das brauch ich ja nicht,"
      Nein? Warum beklagst Du Dich dann? "Ich bin den ganzen Tag nur am Tun und Machen" Liest sich so, dass es (sehr) anstrengend ist.

      "Der einzige Unterschied zu mir und einer Alleinerziehenden ist,dass ich meinen Mann noch versorge,sprich,Kochen,seine wäsche waschen bügeln."
      Der einzige Unterschied zwischen Dir und einer Alleinerziehenden ist der, dass Du einen Partner hast, der für die Familie Geld verdient.

      "(Wir streiten nicht vor den Kindern)"
      Sie bekommen trotzdem mit, dass ihr euch gegenseitig respektlos behandelt und dass ihr offenbar zur zeit oder grundsätzlich nicht glücklich miteinander seid.

      Was spricht für dier Beziehung?
      Was spricht dagegen?

      Wenn Du das weißt, entscheide Dich und handle entsprechend.

      Alles Gute.

      (10) 15.04.13 - 08:42

      Der Unterschied zu einer Alleinerziehenden ist der, dass

      Dein Mann die Kohle ranschafft!

      Dein Problem ist hausgemacht. Verabrede dich und lass die Kinder bei ihm, dann muss er ich kümmern. Lass das kochen ausfallen und lies statt dessen mal ein Buch oder geh spazieren. Der Mann ist so, weil du Sosein langweiliges Hausmütterchen bist.

      Gruß

      Manavgat

      (11) 15.04.13 - 17:15

      usw.Ich bin fertig,Ich kann mich eifach nicht trennen,ich möchte nicht dass meine Kinder ohne Vater aufwachsen,denn die könne ja nichts dafür..
      --------
      Wenn du nicht sehr übertrieben hast, wachsen deine Kinder bereits ohne Vater auf. Er war lediglich der Erzeuger.
      Als Wochenendpapa dürfte er sich dann regelmäßig allein um den Nachwuchs und dessen Versorgung kümmern.

      Dass du dich nicht verabredest, kannst du schwer deinem Mann anlasten. Anerkennung wirst du vermutlich nie bekommen, denn Hausarbeit und Kindererziehung haben keinen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Du wirst ihn sicher auch nicht mit Wertschätzung für seine geleistete Arbeit überschütten, nehme ich an. Jeder leistet seinen Part in der Beziehung, wie gerade die Absprachen und Möglichkeiten gegeben sind. Den Rest müsst ihr gemeinsam aushandeln. Wer welche Freiräume für sich bekommt.

      (12) 15.04.13 - 19:46

      Stell dir mal vor, Deine Kinder könnten schon richtig sprechen, und man würde sie fragen, was ein Papa so macht. Was würden sie sagen? Ein Papa ist ein Mann der auf dem Sofa liegt und in sein Handy guckt, und wenn der da ist guckt die Mama traurig. Und wenn wir ins Bett geschickt wurden hören wir sie streiten.

      Willst Du das? Denkst Du wirklich, Deine Kinder haben was von so einem Papa?

      Zwing ihn, was zu tun. Morgen wäre etwa eine kleine Notlüge angemessen: "Du, Schatz, mir ist ne Plombe raus gefallen, ich muss zum Zahnarzt, Du bist ja zu Hause, Tschüß!" und ganz schnell raus aus dem Haus. Und dann bist Du einfach mal 2 Stunden weg, Handy schaltest Du aus, denn wenn der Zahnarzt bohrt kannst Du ja auch nicht telefonieren.

      Sowas kann ja mal passieren, und NEIN, Du kannst keine zwei Kleinkinder zum Zahnarzt mit schleppen.

      dann muss Dein Mann mal schauen, dass er mit den Kindern klar kommt, denn bisher kennt er seine eigenen Kinder ja kaum. Hat er sie mal gefüttert, Essen gekocht, Windeln gewechselt? Was würde er denn machen, wenn echt mal was ernstes wäre und Du ausfallen würdest?

      Viele Männer haben ein Stück weit Angst vor kleinen Kindern, die können noch nicht richtig reden, die Männer sind aber zu selten mit ihnen zusammen um Babysprache zu verstehen. Und immer wieder weinen die Kinder, und man muss sie schon gut kennen um heraus zu finden, warum sie weinen und wie man sie am besten beruhigen kann.

      Und wenn dann die Mama auch da ist, dann ist es für den Mann so einfach feige zu sein und zu sagen die soll sich doch kümmern, auch wenn sie nebenher kocht...

      manchmal meint man, Männer würden echt glauben, dass wir Mädels in der Schule extra geheime Fächer haben wie "Kochen" , "Waschmaschine bedienen" oder "Babys trösten" und denken echt, dass Frauen das von natur aus viel besser können. Du musst ihn einfach ein Stück weit zwingen.

      Wenn er ein paar mal alleine mit den Kindern war und merkt, dass sie das überlebt haben, dann kümmert er sich bestimmt auch so leichter mal um die Kleinen.

Top Diskussionen anzeigen