Mann hat zu viele Altlasten. Trennung?

    • (1) 19.04.13 - 23:10
      ich soll gehen

      Hallo!

      Brauche mal Meinungen von Außenstehenden.

      Ich bin mit meinem Freund seit über drei Jahren liiert, unsere Tochter ist ein Jahr alt. Mein Freund ist zur Zeit Alleinverdiener, arbeitet den ganzen Tag und geht abends seiner selbständigen Tätigkeit nach damit wir über die Runden kommen. Ich kümmere mich um das Kind, eine vernünftige Betreuung finden wir zur Zeit nicht und ich bin mir auch gar nicht sicher, ob eine Fremdbetreuung in dem Alter schon sinnvoll wäre.

      Nun zum eigentlichen Problem. Es flattern ständig Briefe ins Haus von seiner ehemaligen Selbständigkeit. Gerichte, irgendwelche Kassen und Krankenkassen fordern Beträge aus der Zeit VOR unserer Beziehung.

      Dabei handelt es sich nicht um lächerliche Zehnerbeträge, sondern um richtig Kohle im 4stelligen Eurobereich. Vor dem Kind habe ich schon gemerkt, daß er seine finanziellen Verpflichtungen nicht ganz so ernst nimmt. Wobei ich sagen muß, daß mich am Anfang der Beziehung seine Post auch nicht interessierte und ich ihm vertraute. Später dachte ich, das geht vorbei und bei jeder Rechnung hoffte ich, daß es die letzte wäre. Er spielte auch alles runter, was er heute noch macht und blöderweise glaubte ich ihm alles.

      In letzter Zeit ist es aber ganz schlimm. Mir kommt es vor, als ob die Behörden jetzt alle auf einmal ausgeschlafen haben. Vor ein paar Tagen kamen zwei Briefe, wieder finanzielle Brocken, die kaum in 14 Tagen abzuzahlen sind.

      Heimlich las ich die Schreiben und als ich ihn fragte, was das schon wieder für Post wäre, meinte er es wäre nichts Schlimmes und es würde mich nichts angehen. Ich wies auf unser Kind hin, daß wir zusammen einen Haushalt führen und daß es mich selbstverständlich etwas angehen würde.

      Darauf meinte er, ich solle doch gehen und klärte mich in einem Satz über sein Umgangsrecht am WE mit seiner Tochter auf.

      Perplex aber doch gefaßt -ich hatte diese Lüge mit der Post erwartet- fragte ich ihn, ob ich ihn in die Wohnungskündigung miteinbeziehen solle, oder ob er hier wohnen bleiben möchte. Er sagte, er wolle ebenfalls ausziehen. Schnell hatte ich die Kündigung geschrieben und legte sie ihm zum Unterschreiben vor. Seit gestern Abend hat er diese nicht unterschrieben mit der Begründung, er wisse doch noch nicht ob er auszieht. Nebenbei, ...diese Wohnung wäre für ihn alleine viel zu teuer. Deshalb gehe ich davon aus, daß er sich nicht trennen möchte. Er sagt aber nichts, ...gar nichts!

      Nun bin ich etwas ratlos. Mein Verstand hält eine Trennung für erforderlich weil er jedesmal lügt und ich mich von ihm u.a. und diesem Satz "Dann geh doch!" unterdrückt fühle. Außerdem kann ich mich dafür nicht leiden, daß ich ihn heimlich kontrolliere. Ich habe keine Ahnung, was auf seinem Konto vorgeht, er spielt nicht mit offenen Karten und ich befürchte den ganz großen Knall.

      Soll ich dem Kind den Vater nehmen oder wird alles irgendwann besser? Ich fühle mich etwas mitschuldig, da ich nicht arbeite und wir sonst mehr Geld hätten.

      Andererseits sehe ich es nicht ein, für seine Schulden und Fehler zu arbeiten. Ich bezahle was meine Dinge betrifft (Freizeit, Hobbys, Klamotten (größtenteils auch fürs Kind, teilweise auch Lebensmittel) von meinem Erspartem, was ich nicht müßte, wenn er nicht so viele finanzielle Fehler begangen hätte. Er sagte auch mal, daß es seine Schulden wären und ich damit nichts zu tun hätte. Habe ich das wirklich nicht? Immerhin fehlt das Geld der Familie?! Nicht selten bekommen wir Mahnungen für Fixkosten. Das Kinderkonto hat er letztens beliehen. Die selbstgesetzte Frist, das Geld wieder einzuzahlen, konnte er nicht einhalten.

      Gibt es noch eine andere Lösung außer eine Trennung??

      Oh wei, ist das lang geworden!

      Liebe Grüße und Danke fürs Lesen!

      • Hallo!

        Ihr seid seit 3 Jahren zusammen und du hast keinen Überblick über seine Finanzen?

        Möchtest du denn die Beziehung retten? Wie sieht er eure Zukunft?

        Ist er bei einer Schuldenberatung?

        LG, k.

        • (3) 20.04.13 - 18:03

          Nein, ich habe keinen Überblick. Nicht mal die Kontoauszüge bekomme ich zu Gesicht. Ich gebe ihm die Rechnungen, die ich für mich und das Kind bekomme und hoffe, daß er sie bezahlt. Meine Lebensversicherung bezahle ich selbst von meinen Reserven.

          In der Zeit, als das Kind noch ein Baby war, habe ich nicht mal regelmäßig die Post aus dem Kasten geholt. Wahrscheinlich wollte ich zu der Zeit von Hiobsbotschaften gar nichts wissen, da ich zu sehr mit dem Baby beschäftigt war und nichts hätte ausrichten können.

          Darüber ob ich die Beziehung retten will, bin ich mir nicht so im Klaren, da er mich schon mehrmals angelogen hat. Wahrscheinlich läuft es auf eine Trennung hinaus.

          Wie er unsere Zukunft sieht, weiß ich nicht. Wir reden seit dem kein Wort. Er verzieht sich den ganzen Tag in sein Büro und schläft im Gästezimmer.

          Er war bei einer Schuldnerberatung, da ging es aber nur um die Steuern, welche er nun monatlich abzahlt. Die Rechnungen von früher, wird er dort nicht erwähnt haben.

          Liebe Grüße!

      Ich habe kurz bevor ich mit einem Partner zusammenzog unter anderem auch deswegen diese Beziehung beendet - nach einem Jahr habe ich realisiert, dass er einfach nicht mit Geld umgehen kann und es wohl auch nicht mehr lernt.
      Ich wollte nicht weiter und noch hilfloser ständig mit der Sorge leben was morgen wieder im Briefkasten liegt.

      Genau das gleiche Thema - ehemalige, sogar erfolgreiche Selbstständigkeit aber ein naiver Kerl der seinem Geschäftspartner zu sehr vertraut hat und sich nicht ums finanzielle kümmerte...

      Wirklich traurig denn er war in vielerlei Hinsicht ein wirklich kluger Mensch.
      Aber diese ewigen finanziellen Desaster haben sehr belastet - auch wenn er sich immer irgendwie rausgewunden hat - bis zur nächsten ach so überraschenden Forderung.

      Ich würde verlangen dass er Dir die finanziellen Karten offen auf den Tisch legt und sich um einen Schuldenplan kümmert und notfalls Dir die Kontrolle darüber übergibt wenn er es selbst nicht auf die kette bekommt.

      Wenn er das ablehnt würde ich gehen.

      Familie ist immer Familie - nicht nur dann wenn es gerade passt.

      LG, katzz

      • (5) 20.04.13 - 18:11

        Ja mein Freund ist auch sehr klug. Hat Abi, studiert und mehrere Berufe. Nur leider scheint er sehr oberflächlich zu sein.

        Das Angebot könnte ich ihm machen, daß ich seine Finanzen kontrolliere, aber er wird es nicht zulassen und ich werde gehen müssen. Mir ist ein solches Leben, genau wie Dir, viel zu unsicher. Ich habe die Verantwortung meinem Kind gegenüber zu tragen und nehme das, im Gegensatz zu meinem Partner, sehr ernst.

        Danke Dir!

    (6) 20.04.13 - 03:50

    Altlasten allein wären für mich kein Grund, einen Partner zu verlassen, es sei denn, es wären Altlasten in astronomischer Höhe.
    Viel schlimmer wäre für mich, dass ich jahrelang angelogen wurde, dass er nicht mit offenen Karten gespielt hat.
    Er lügt dich nach wie vor an.
    Mit so einem Mann würde ich für mich keine Zukunft sehen, auf ihn kannst du dich nicht verlassen.
    Für mich gäbe es keine andere Lösung als eine Trennung.

    • (7) 20.04.13 - 18:17

      -Viel schlimmer wäre für mich, dass ich jahrelang angelogen wurde, dass er nicht mit offenen Karten gespielt hat.-

      Da hast Du recht. Das wird auch der Grund sein, warum ich ihn letztendlich verlassen werde. Er hat mein Vertrauen mißbraucht und hält mich offensichtlich für blöd.

Gerade wenn du weißt er belügt dich weiterhin und hat sich noch nichtmal geändert würde ich mir auch Gedanken machen ob eure Beziehung eine Zukunft hat. Nur solltest du dann auch konsequent sein. Verlange Einsicht in die Post, in die Geldein- und Augänge und andernfalls geh wenn er das weiterhin nicht möchte. Weil dann wird sich nichts ändern.

Ela

(9) 20.04.13 - 06:52

Hallo Du,

ich fühle mich angesprochen Dir zu schreiben. Normalerweise bin ich nur stille Mitleserin, aber Dein Schicksal deckt sich mit meinem.

'Ich erzähle Dir meine Geschichte.

Meinen Mann vor 13 Jahren geheiratet, davor 3 Jahre so zusammen. Er war schon mal verheiratet und hat 1 Sohn aus erster Ehe. Vor unserer Ehe hat er ein Mehrfamilienhaus gekauft und zu fast 100 % finanziert mit 1,7 Mio. Euro! Nein, das wusste ich bei Ehebeginn nicht, dass er solch hohe Schulden hatte. Hätte ich mich mal besser informiert. Kurz nach der Hochzeit kauften wir gemeinsam ein Haus, ebenfalls fast voll finanziert. Ich frage mich, wie wir den Kredit bekommen haben ... Er machte sich selbständig, ich ebenfalls. Er hat meiner firma immer die Aufträge verschafft, ich habe geackert wie blöd, geblieben ist mir von dem Geld nur sehr wenig. Es ging alles für Immobilienfinanzierungen und das tägliche Leben drauf. Sein erste Firma lief nicht gut, die zweite Firma auch nicht usw. usf. Wir kamen jahrelang immer so um die Runden mit großen finanziellen Schwierigkeiten. Oft haben mir meine Eltern Geld gegeben für die Kinder, für Klamotten, ...Vor 4 Jahren sind wir umgezogen, haben wieder ein Haus gekauft und das alte vermietet. Er sagte Schatz, ich stehe vor einem riesen Deal, alles wird gut! Glaub mir! Und ich habe mal wieder gelaubt, der Deal kam nicht. Dafür kam vor 1 Jahr ein anderer Deal, mit dem wir unser jetziges Haus zum größten Teil tilgen konnten. Mein Startkapital für die Zukunft ..

Immer wieder flatterten und flattern uns 1. Mahnung, 2. Mahnung, Vollstreckungsankündigungen, Pfändungsandrohungen, etc. ins Haus. Ihn stört das nicht wirklich. Unzählige Privatkredite in den letzten Jahren. Allen gesagt, Du hast das Geld in 1 Jahr. Mein Vater hat z. B. 7 Jahre gewartet, aber Geld für Jagdreisen war immer da.

Ich habe jahrelang gehofft es wird besser. Er sagte auch immer, jetzt wird es gut. Es kommt dieser Auftrag, jener Auftrag, ... Pustekuchen. Bis heute wurde es nicht wirklich gut. Ich könnte Dir 1000 Dinge erzählen, Schlaflosnächte, etc. Ich habe lange gebraucht und habe mich vor 6 Monaten getrennt. Denn irgendwann konnten wir nicht mehr miteinander reden, ich war nur noch gefrustet. Es war ein riesen Schritt für mich und ist es auch.

Wir wohnen noch im gemeinsamen Haus und ich habe die Hölle auf Erden mit ihm. Ich werde bedroht, wurde gestalkt, er hat mir Aufträge aus meiner Firma entzogen, lässt mich finanziell auflaufen, will von jeder Rechnung die Hälfte haben. Im Haus steckt mein Eigenkapital und hier wird für mich Geld übrig bleiben, wenn er mich auszahlt bzw. wenn das Haus verkauft wird. Deshalb sagt meine Anwältin ich solle das aussitzen.

Momentan dividieren wir uns auseinander. Es ist schwierig wegen Immobilien, Finanzen, Firmen, ... es wird für mich Geld übrig bleiben, aber wie lange es dauert bis ich dran komme weiß ich noch nicht.

Was ich sagen will, mache nicht den Fehler und mache das so lange wie ich mit. Ich konnte nicht gehen, weil wir verschuldet waren durch unser erstes gemeinsames Haus. Dann waren die Kinder klein, ich wohne 400 km von zu Hause entfernt.

Tja, was soll ich sagen. Ich habe mich vor 2 Wochen in Therapie begeben, um die Zeit zu überstehen und mit meinen Kids neu anzufangen. Das Reden hilft mir, er nimmt mir die Schuldgefühle. Weil mein Mann hat ja keine Schuld .... nur ich, weil ich die Familie kaputt gemacht habe ...

Ach, übrigens hat mir mein Mann mit den Kindern gedroht. Ich solle ausziehen, Kinder bleiben hier, etc. Zum Schluss hat er sich am Wechselmodell aufgehängt, etc.

Was ich Dir raten kann. Das hat mir auch der Therapeut geraden. Job suchen, finanziell unabhängig machen. Das versuche ich jetzt auch, denn meine Firma wird es nicht mehr lange geben. Du kannst davon ausgehen, dass das so bei Dir weiter gehen wird. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, ich habe das alles viel zu lange geglaubt, falle jetzt noch auf ihn rein. Aber für mich gibt es kein zurück, nur noch ein vorwärts gehen. Es ist anstrengend, meine Nerven liegen blank, aber irgendwann wird es vorüber sein.

Ach so, wir wohnen übrigens in einer der besten Wohngegenden in einer Großstadt. Pool im Garten und mein Mann ein dickes Auto. Nach außen Geld ohne Ende und im Innenverhältnis arme Kirchenmäuse. Ist das nicht armselig? Das erzähle ich meinem Mann schon seit Jahren .... aber wer nicht hören will muss fühlen.

Ich drück Dich unbekannterweise, weiß wie es Dir geht!

LG
ich

  • (10) 20.04.13 - 18:28

    Danke für Deinen langen Text. Für mich ist er sehr hilfreich.

    Weiter oben habe ich noch etwas zu meiner Lage geschrieben.

    Ich wünsche Dir alles Gute, daß Du aus der Situation bald rauskommst und ein zufriedenes Leben führen kannst. Denn ich kann mir vorstellen, daß diese Umstände in denen Du momentan lebst, sehr an Deine Psyche gehen.

    Viel Kraft! #pro

    #liebdrueck

Wenn du dich trennst, dann musst du arbeiten gehen oder Hartz IV beantragen. Wirst du nicht bekommen, solange du Erspartes hast.
Warum gehst du jetzt nicht arbeiten, um deinen Partner bei den Unterhaltskosten etwas zu entlasten?
Wenn du des Kindes wegen nicht arbeiten gehen willst, wirst du wohl mit dem Mann zusammen bleiben müssen.

  • (12) 20.04.13 - 19:12

    Allenfalls reicht mein Geld noch um die Mietkaution, die erste Miete und den Umzug zu berappen. Es ist ganz schön was drauf gegangen in der letzten Zeit.

    Ansatzweise hatte ich mich schon um Arbeit gekümmert, aber immer paßte irgendetwas nicht. Wir können das Kind tagsüber nur fremdbetreuen lassen, haben keine Familie in der Nähe. Das heißt, wieder Kosten und von meinem Lohn bliebe nicht viel übrig.

    Die ganze Zeit habe ich meinem Partner den Rücken frei gehalten damit er sich um seine Selbständigkeit kümmern kann. Als Dankeschön hat er heute für das Kind Brot, Äpfel und Apfelsaft gekauft. Ich muß nun selber sehen, wie ich mein Essen auf den Tisch kriege. Glücklicherweise war ich heute morgen schon selbst einkaufen, unter anderem das Gleiche was er mitgebracht hat.

    Werde mir eine Teilzeitstelle und Wohnung suchen und auf Unterstützung hoffen müssen. Dann muß er sich kümmern, wenn ich arbeite. Momentan tut er alles um mich zu vergraulen.

    Liebe Grüße!

hi!

also direkt hast du mit seinen schulden tatsächlich nix zu tun. von dir kann also niemand Geld für seine Kredite verlangen. indirekt - wie du bereits richtig erkannt hast - natürlich schon, denn dann zahlst natürlich du mehr für die laufenden kosten als es sonst der Fall wäre.

altlasten kann man in den griff bekommen, ein möglicher weg ist eine insolvenz.

ABER da gehören ALLE Karten ehrlich auf den Tisch. offen, transparent. wäre er bereit dir Einblick auf sein Konto zu geben, dich alle post öffnen zu lassen, zu einer Schuldnerberatung zu gehen? wohl kaum, oder?

das größte Problem für dich sehe ich in seiner unehrlichkeit und den lügen. das wird sich kaum ändern. da wird Trennung wohl leider der einzige weg sein.

alles gute!

Ich würde mich noch nicht trennen. Die Situation ist zwar wahnsinnig belastend, aber erstens scheint Dein Freund wie ein Wahnsinniger zu arbeiten, d.h. er versucht, aus der Misere herauszukommen, was man ihm positiv anrechnen muss, und zweitens habt ihr eine gemeinsame Tochter.

Ich habe auch den Eindruck, dass Dich eher seine Lügen und sein Satz "dann geh' doch" stören, als die Schulden an sich. Das würde mir genau so gehen. Das sind also die Punkte, an denen ihr ansetzen könnt.

Er muss deshalb anerkennen, dass die finanziellen Altlasten sehr wohl auch Dich betreffen und er muss Dir rückhaltslos und ehrlich Einblick in alles gewähren - so laufen Partnerschaften nun einmal. Auch wenn er sich wegen seinen Schulden wahrscheinlich schämt. Aber nur wenn er offen ist und Dich einbezieht in sein gesamtes Leben habt ihr eine Chance als Paar. Dann könnt ihr gemeinsam nach Auswegen suchen. Wie sieht es z.B. mit einer Privatinsolvenz aus, damit der Spuk mal ein Ende hat?

Das andere ist seine blöde Aufforderung zu gehen, wenn es Dir nicht passt. Damit signalisiert er, dass Du alles zu akzeptieren hast - oder eben gehen sollst. So läuft da natürlich nicht.

Ich würde mich nicht gleich trennen, wenn ansonsten alles stimmt, sondern versuchen, dass er sein Fehlverhalten einsieht. Es kann nicht sein, dass er aus Stolz eure Beziehung aufs Spiel setzt.

  • (15) 20.04.13 - 19:19

    Du hast vieles richtig erkannt.

    Nur, was ist das für ein Familienleben, wenn er Tag und Nacht arbeitet, ich mit meiner Tochter zu Hause sitze und trotzdem größtenteils meine Sachen selber bezahle?

    Das heißt, die Familie leidet nicht nur finanziell sondern auch zeitlich.

    Wie ich oben schon schrieb, er wird immer die Oberhand über seine Angelegenheiten behalten wollen und mich niemals auf seine Kontoauszüge gucken lassen.

    Liebe Grüße!

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