Vom Stiefvater trennen?

    • (1) 24.04.13 - 21:18
      Unternehmen Patchwork

      Hallo!

      Ich würde euch gern um Erfahrungsberichte bitten.

      Ich lese viel über Beziehungen bei denen sich Frauen von den Vätern der Kinder (oder umgekehrt trennen); Folge sind dann natürlich Unterhalt... Umgangswochenenden...

      Ich stecke gerade in einer Beziehung, welche partnerschaftlich überhaupt nicht funktioniert. Ich lebe mit diesem Mann NICHT zusammen; wir sind 3 Jahre zusammen und ich habe einen 6jährigen Sohn. Die zwei verstehen sich super; wobei in letzter Zeit immer deutlicher wurde dass dieser Mann den Kontakt zu meinem Sohn sehr wahrscheinlich nicht halten würde (vielleicht doch; ich weiß es nicht!).

      Ich bin mir wirklich fast sicher dass wir keine Zukunft zusammen haben (auf jeden Fall nicht zusammen ziehen und das klassische Familienleben führen!).

      Eigentlich würde ich mich im Moment gerne ganz zurück ziehen, aber ich hab so Angst um die Gefühle meines Sohnes! Ich wüßte nicht was ich ihm sagen könnte!

      Ihr merkt sicher... ich bin sehr durcheinander gerade.

      Ich würde mich sehr über eure Berichte (auch die Erfahrung der Freunde) freuen.

      Viele liebe Grüße!

      • Ich versteh dass Du Dir da schwer tust.
        Man will den Kindern Kummer ersparen und schon gar nicht der Grund oder Auslöser für eben diesen sein...

        Aber so läuft der Hase im Leben nicht und wir Mütter müssen mutig sein und zu UNS stehen um unseren Kindern vorzuleben(!) dass man für sich und seine Gefühle einstehen darf. Wenn Dein jetziger Partner den Kontakt zu Deinem Sohn abbricht, wird das für ihn traurig und Du kannst ihm helfen das zu verstehen und zu verarbeiten.
        So erzieht man meines erachtens Lebenstaugliche Menschen. Sie müssen lernen Krisen zu meistern. DA zu sein, ist das wichtigste was Du tun kannst. Ihn begleiten und ihm zeigen wie man das Leben meistert.

        Er würde ohnehin fühlen das was nicht stimmt. Opfer Dich n iemals für Deine Kinder. Das ist das falsche Vorbild. Man darf um Gottes willen nicht unterschätzen wieviel und wie extrem das lernen am Modell mit einem Menschen macht.

        Ich könnte da jetzt ewig drüber schwadronieren, aber ich denk das wichtigste hab ich schon gesagt #hicks

        Ich wünsch Dir viel Mut, Glück und Kraft...

        Cora

          • Schau, wie Du es machst ist es soweiso für irgendwen schwer.
            Wir müssen mit der Verantwortung leben, das unsere Entscheidungen anderen weh tun können. Je liebevoller und offener wir das aber tun, desto besser kann es auch ausgehen für jeden einzelnen.

            Meine Tochter fragt heute noch (4 Jahre nach der Trennung und obwohl ich und ihr Papa schon längst neue Partner haben) ob wir wieder zusammen kommen können.
            Für Kinder sind die Gründe einer Trennung nicht nachvollziehbar und einfach schwer zu verstehen. Umso wichtiger das Du Dir Deiner Entscheidung sicher bist, damit Du vom Scheitel bis zu kleinen Zeh ausstrahlen kannst, dass Du das richtige getan hast, das es Dir leid tut, wenn Deinen Sohn das beeinträchtigt er das aber irgendwann verstehen wird.

            Nimm Dir Zeit für all seine Fragen, nimm seine evtl. Wut und Traurigkeit NICHT persönlich. Versteh ihn einfach. Sei eine Mutter, aber sei erst die Frau die zu sich steht.
            Andersrum funzt es nicht.

            NOchmal alles LIebe #blume

            • (6) 25.04.13 - 19:10
              Unternehmen Patchwork

              Und nochmal ganz sehr schlimm danke!!

              Du triffst mit deinen Worten so genau!

              Ja, ich werde mich für *mich* entscheiden müssen; und da ist die Antwort eigentlich klar.
              Es sind so schöne Momente gewesen; Dinge die mir und meinem Sohn das Herz haben aufblühen lassen. Es fällt mir unheimlich schwer mit diesem Teil der Beziehung abschliessen zu müssen; obwohl ich weiß dass es nur Momentaufnahmen in unserem Leben sind. Es gibt einfach zu viele und zu schwere Lasten für mich; und er trägt sie nicht mit; im Gegenteil er beschwert mich noch. Ich (eigentlich mal wir) haben auf eine Familie, gemeinsames Wohnen hin gearbeitet... aber es sind zu viele Differenzen; die dass einfach nicht möglich machen (ganz klare Kopfentscheidung).

              Am liebsten würde ich ihn als *unverbindlichen* Freund; jeder sein Leben und man trifft sich entspannt nach Lust und Zeit; behalten in unserem Leben. Aber ich denke dazu sind wir schon zu weit gegangen; zu viel voneinander gesehen...

              Ich brauch wohl etwas Sonne; Zeit... Zeit für mich; um klar zu sehen; mich wieder zu sehen; um mich wieder vertreten zu können und für meine Wünsche einzustehen.
              Soviel zur Theorie...

              Liebe Grüße und ehrlich *DANKE*, ein paar ehrliche nette Worte bauen auf und lassen nochmal *nach horchen*!

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