Fernbeziehung...wer kennt dieses Drama?

    • (1) 29.04.13 - 16:46

      Halli Hallo!

      Ich habe seit einem Jahr eine Fernbeziehung. Mein Partner lebt 200 km von mir entfernt und nun kommen langsam die Probleme.

      Wir können uns nur an den Wochenenden sehen, davon sind wir nur jedes 2. komplett, da die beiden großen Kinder noch die Papa-Wochenenden haben.

      Mein Schatz ist noch im Vorstand von einem Angelverein und hat dort auch Verpflichtungen, auf die er nicht verzichten kann/will. Es ist ja auch richtig! Er soll weder sein Hobby, noch seine Freunde aufgeben. Das würde ihn unglücklich machen, was ich auf keinen Fall will.

      Mir fehlt aber die gemeinsame Zeit!!!

      Ich sehe im Moment nur: das WE fällt weg, das auch und die Zeit vom Urlaub wird auch gekappt.

      Wie geht ihr damit um? Wie haltet ihr die Beziehung aufrecht, ohne das etwas kaputt geht oder zu kurz kommt?

      Es ist halt doof. Entweder fehlt uns die Zeit, oder dem Freundeskreis/Hobby...

      LG Lottchen

      • hallo,

        ich führte bis vor 4jahren auch eine fernbeziehung, jedoch waren es etwas über 500km gewesen die uns trennten.

        zuerst war es jedes we welches man sich sah, dann nur noch jedes zweite, bis hin zu jedem dritten.

        es kamen die finanzen ins spiel, die uns mit der zeit auffraßen um sich sehen zu können.

        ich merkte nach einem jahr für mich, das ich diesen mann noch nicht ansatzweise kennen lernte über diesen zeitraum, da man sich viel zu selten sah.

        man setzte sein sonntagsgesicht auf, war nicht ko von der arbeit, nicht gestresst von der kindererziehung und befand sich nicht im geringsten im alltag mit einander.

        wir blieben verlängerte wochenenden vor ort, verbrachten ferien ebenfalls bei ihm - aber es klappte nicht bei uns. man kannte sich zu wenig, man versuchte über eine gemeinsame zukunft zu reden was jedoch utopisch war.

        ich weis das meine antwort dir kein rat gibt, aber aus erfahrung kann ich sagen das ich meinen partner danach, in viel kürzerer zeit, besser einschätzen konnte (aus der gleichen stadt wie ich) als meine fernbeziehung.

        vg

        Wir haben mit 800km angefangen, dann wurden es 400km und inzwischen sind wir bei 200km Entfernung angekommen. Unsere Motte ist 6 Monate alt, und ihr Papa hat noch 2 große aus erster Ehe, die er jedes zweite WE sieht.

        Bei uns ist es kein Hobby, sondern die Kleine, die viel Zeit in Anspruch nimmt und uns davon abhält, mal ins Kino zu gehen oder ähnliches. Wenn jetzt das Wetter besser wird, können wir hoffentlich wieder mehr und länger raus. Klar wäre es uns lieber, wenn er jeden Abend heimkommen könnte! Aber das geht eben im Moment nicht. Mit etwas Glück klappt es nächstes Jahr...

        Was hindert Euch daran, näher zusammen zu ziehen? Und was spricht dagegen, dass Ihr Freunde gemeinsam trefft?

        • Hmm, bei uns kommt zu seinem Hobby ja noch meine Kleinste dazu. Wie ihr meiner VK entnehmen könnt, ist ihr Leben nicht ganz so einfach und sie war bisher nur an meiner Seite. Keiner wollte oder konnte sie mal für ein paar Stunden nehmen, das die Verantwortung doch sehr groß war. Keiner hat sich eine Reanimation beim Baby zugetraut, was ich auch verstehen kann. Das macht es mir/ aber nciht einfacher.

          Wenn ein Baby so extrem auf die Mutter geprägt ist (der Erzeuger hat sich seit einem Jahr nciht mehr gemeldet...:-[), dann kann man sie auch nicht von heute auf morgen einfach mal über Nacht abgeben. Ich würde so gerne an einem kinderfreien WE mit ihm mal ins Kino gehen! Das haben wir noch nie gemacht!#heul

          Hmm, zusammenziehen ist so ein Thema für sich. Ich kann hier nicht weg, weil ich meine ganze Familie aufgeben müsste, die mir sehr zur Seite steht. Ich leide unter Migräne und brauche gelentlich Hilfe. Wenn ich wieder so einen Schub bekomme, kann ich mich nicht um Mia kümmern. Diese Unterstützung hätte ich dort nicht. Meine Großen würden nicht mitkommen wollen, weil sie dann zu weit von ihrem Vater entfernt sind. Und auf die beiden will ich nicht verzichten!
          Er hingegen hat dort einen sicheren Job und eine Eigentumswohnung.

          In ein paar Jahren, wenn meine Kids groß genug sind, will ich schon diesen Schritt gehen, aber bis dahin....

          LG Lottchen

        • Ach, ich habe noch etwas vergessen.

          Es ist nciht so, das wir uns an den WE einigeln und nicht rausgehen, im Gegenteil. Doch ich meinte eher die Abende, die die Männer alleine weg gehen.

          Wenn er mit seinem Freund raus will, dann ist er auch nciht um 22 Uhr wieder zu Hause, evtl gehen sie da erst los.;-) Und wenn er so eine Nacht hinter sich hat, ist er den nächsten Tag auch nicht fit. WIe würdet ihr in so einer Situation reagieren? Soll ich trotzdem zu ihm fahren, mit Sack und Pack? Soll dann den Abend/ die halbe Nacht alleine sein, damit er den nächsten Tag noch durchhängt? Hätte er wirklich Spaß, wenn er weiß, das ich bei ihm zu Hause bin? Er weiß doch auch wie wenig Zeit wir zusmmen haben und könnte er sich locker machen?

      Hi Lottchen,

      ist es denn in naher Zukunft geplant, dass einer zum anderen zieht oder soll das mit dem seltenen Treffen auf Dauer gehen??

    Hi !

    Mein Mann und ich haben uns über 2 Jahre nur an 2 Wochenenden im Monat gesehen.
    Damals wohnten wir noch über 100 Kilometer auseinander.
    Unter der Woche hatte er einen sehr anstrengenden Job, und jedes 2. Wochenende war er zudem mit seiner Band unterwegs.
    Ich hab ihn damals schon ganz arg oft vermisst.
    Mir hat geholfen, dass ich mir in der Zeit in der wir nicht zusammen waren, immer vor Augen gehalten habe wie sehr ich ihn doch liebe. Und wie schlimm es für mich wäre, wenn er irgendwann nicht mehr die Treppen zur Wohnungstür hochstürmen würde und ich ihm dabei entgegenrenne...
    Außerdem haben wir viel telefoniert. Und hatten dabei durchaus Spaß für Erwachsene #schein.
    Genieße die Zeit die ihr gemeinsam verbringt. Und genieße auch die Sehnsucht nach ihm. Der Alltag kommt schnell genug ;-).

    Gruß,

    vam-pir-ella

    • HA!

      "Spass für Erwachsene" am Telefon.

      #winke

      Gefällt mir sehr.

      Ja, unser Telefon steht auch nicht lange in der Ecke. Wenn ich ihn nicht so oft am Tag hören würde... oh Gott, da mag ich gar nicht dran denken!#schock

      Spaß für Erwachsene...#rofl

      Die Gedanken an das nächste Wiedersehen sind die über-wasser-halt-Gedanken und sehr wichtig, das stimmt.

      Spaß für Erwachsene... es hängt noch immer in meinem Hirn fest.#schein

      Ich stelle mir so oft vor, wie es wäre, wenn wir zusammen wohnen würden, oder zumindest näher bei einander. Dann denke ich wieder an den Alltag und manchmal macht es mir doch schon ein wenig Angst. Der doofe Alltag kann ganz schnell Überhand gewinnen und einiges kaputt machen.

      LG Lottchen,

      die den Spaß für Erwachsene nicht vergessen kann#schein#schein#schein

(11) 29.04.13 - 18:52

Ich habe mit meinem Mann zweimal eine Fernbeziehung geführt. Einmal vor zwölf Jahren, da hat er das erste halbe Jahr zwei Zugstunden von mir entfernt gewohnt. Die zweite Hälfte unserer Beziehung hat er in Portugal gelebt (ich in D). Das war dann leider zu viel des Guten.

Als wir uns vor fünf Jahren wiedergefunden haben, hat er in Spanien gewohnt (ich immer noch in D). Das haben wir von Juli bis März mit insgesamt drei gegenseitigen Besuchen rumgebracht. Dann bin ich zu ihm gezogen.

Für uns beide war von Anfang an klar, wenn nicht einer bereit ist, wortwörtlich einen großen Schritt auf den anderen zuzugehen, kann die Beziehung nicht funktionieren.

Meine Antwort auf deine Frage, wie man eine Fernbeziehung aufrecht halten kann? Für mich persönlich: Nur mit der Aussicht auf Besserung, dem Ziel vor Augen, eine "richtige" Beziehung führen zu können.

Dir, bzw. euch alles Gute!
Kristina

Hallöchen

Also mein Partner und ich führen auch seit fast 1 Jahr eine FB...
Uns trenne fast 400 km #schmoll

Er hat eine Tochter , ich eine Tochter und so mit haben wir des öfteren Probleme die Beziehung zu organisieren.

Bisher sehen wir uns alles 2 Wochen. Einmal waren es 3 Wochen,,,das war viel zu lang...
Leider wird es bei uns auch schwieriger. Der Papa meiner Tochter kann sie an den Wochenenden nicht mehr nehmen, da er in einer Weiterbildung steckt.

Ich arbeite 20h die Woche, mein Freund Vollzeit...
Alles nicht einfach ABER wir halten uns immer die Zeit vor Augen, in der wir evtl mal zusammen leben, mit den Kindern..
Aber leider kann sich keiner entschließen so ein riesen Umzug zu machen. Eben wegen der Kinder und der Arbeit.
Wir telefonieren sehr viel, chatten, webcam....Und versuchen unsere Zeit zu genießen

LG

Warum fallen die Wochenenden weg?

Wir machen das so: Wenn er etwas Wichtiges hat, bin ich bei ihm und umgekehrt.
Ich plane, zu ihm zu ziehen, irgendwann bald (das meint in 1-3 Jahren, locker gesagt), also engagiere ich mich bei ihm im Verein, suche mir Anschluss in seinem Freundeskreis.

Zum Glück mag ich seinen Sport sehr, auch wenn ich ihn jetzt nicht perfekt beherrsche. Ich arbeite daran. :-)

Wir sehen uns nicht immer jedes Wochenende, wäre dem so, wir könnten das gut aushalten, bis wir dann zusammen leben.

14tägig ist hart, aber da wir beide Kinder haben, und die Kinder Freunde, Verabredungen, Veranstaltungen, na, ein Leben haben, geht das momentan nicht anders.

Wir sehen das so: Es ist nur auf Zeit, wir arbeiten an der Klärung des Zustandes. Und wir lieben einander, das macht stark, wenn ich das so "kitschig" sagen darf.

Ausserdem telefonieren wir mehrmals am Tag, wir schreiben einander, wir teilen alles, was geht.

Und das ist viel.

:-)

Wird schon, das Leben ist nicht immer leicht. Siehe mein Posting am Stammtisch. Trifft den Nagel auf den Kopf, der Liedtext da. Und war auch genau dafür gedacht.

L G

White, seit mehr als zwei Jahren in einer Fernbeziehung, die es einfach wert ist, diese Belastung auf sich zu nehmen.

Haben wir auch einige zeit geführt über 500 km...
Und jetzt bin ich zu ihm gezogen... Leider schleicht sich der alltag dann aber schnell ein... Als wir uns nur am WE gesehen haben hatten wir viel mehr romantik, händchen halten, aneinander gekuschelt einschlafen, jeden Tag telefoniert - früh kam schon die erste Liebes SMS... Mir fehlt das nach 2 jahren schon... Auch wenn es ja normal ist - bin einfach jemand ich brauch das ...

  • Ich überlege nun doch zu ihm zu ziehen. Auch, wenn ich meine beiden Großen evtl bei ihrem Papa lassen muss.

    Ich muss aus meiner Wohnung raus und will ab Sep 2014 arbeiten gehen. ENDLICH!
    Doch als Quereinsteigerin werde ich in einer größeren Stadz eher einen Job finden, als hier auf dem Land. Außerdem sind dort viel mehr Möglichkeiten, die die Freizeitgestaltung betreffen. Aber, wie schon gesagt, ich glaube nicht, das mein Ex-Mann mir die Kids mitgibt, oder sie es wollen. Ich werde ihnen Zeit geben, damit sie sich erstmal an den Gedanken gewöhnen können und habe auch eine super liebe Frau vom Jugendamt an meiner Seite. Von ihr bekomme ich ganz viel Unterstützung und Rat.

    ABER...

    Die Entscheidung fällt mir wirklich nciht leicht! Was mache ich, wenn die Kids wirklich nicht mitkommen? Halte ich diese Distanz zu ihnen aus? Was mache ich, wenn sie nach 3 Monaten doch wieder zu mir wollen? Ich kann mir so schnell keinen neuen Umzug leisten. Was mache ich, wenn die Beziehung dann doch übersättigt ist, bzw. mein Schatz die Herrausvorderung mit 3 Kids doch unterschätzt hat?

    Ich habe so große Angst, das ich letztendlich allein in einer fremden Stadt bin!

    Ich würde jetzt so gerne in die Zukunft schauen wollen. Nur ganz kurz! Ich will die richtige Entscheidung für mich, meine Kids und meinen Schatz treffen!

    LG Lottchen

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