Brauche Mal paar Meinungen: Arbeitsteilung zu Hause

    • (1) 16.05.13 - 21:11

      Hallo,

      ich muss Mal was fragen, denn ich fühle mich zur Zeit ziemlich überfordert und gestresst und weiß nicht, ob es an mir liegt, ob ich so wenig belastbar bin, oder ob ich von meinen Mann mehr Unterstützung einfordern sollte???

      Ich beschreibe Mal, wie es bei uns ist und mich würde interessieren, wie es bei euch so abläuft und natürlich eure Meinung zu unserer Situation. Ich bin zur Zeit ziemlich verunsichert...

      Also wir haben 2 Kinder 5,5 Jahre und 20 Monate alt, ich stille noch ziemlich viel, besonders in der Nacht, womit ich gerne aufhören würde, es aber irgendwie nicht klappt....Mein Mann ist nicht in der Lage mir da zu helfen, hat keine Geduld und Ausdauer, z.B. beim zu Bett bringen...

      Zur Zeit ist es so, dass wir Morgens um 8:15 alle zusammen aus dem Haus gehen, er bringt Marlon in den KIGA , ich Marlies in die Krippe. gegen 15Uhr hole ich die Kinder ab und dann gehen wir auf den Spielplatz, zu Freunden, oder spielen zu hause. Wehrend sie nicht da sind mache ich den Haushalt, verschiedene Organisatorische Sachen, Einkaufen, Termine , auch mit den Kindern usw. wenn mir noch Zeit übrig bleibt, was zu zeit ziemlich selten der Fall ist, schreibe ich an meiner Diplomarbeit. Dazu hätte ich gerne mehr Zeit, was mich glaube ich ziemlich stresst. Mein Mann kommt gegen 18:45 heim, ab und zu kocht er noch was, oder geht was einkaufen, aber das war es dann auch schon. Er geht ja arbeiten... Wenn ich auch was von ihm verlange muss ich ihn schon ziemlich bitte und das nicht nur ein mal, bis er es endlich macht...

      Wie erwähnt fühle ich mich zur Zeit ziemlich gestresst, in den letzten Wochen hatte ich dann ein Mal ne Augenentzündung beidseitig, Magen-Darm-Grippe und jetzt habe ich eine Brustentzündung. Ich denke schon, dass das Reaktionen meines Körpers auf den subjektiv empfundenen Stress.

      Was mich interessieren würde, wie ist es bei euch? Liegt es an mir? Bin ich so wenig belastbar?

      Danke für eure Antworten!

      GLG

      MIA

      • (2) 16.05.13 - 21:19

        Belastbarkeit/Stress ist eine sehr individuelle Sache. Nicht jeder schafft das gleiche Pensum.

        Was ich von dir gelesen habe, müsste eigentlich zu schaffen sein. Vielleicht hast du einfach zu hohe Erwartungen an dich selbst. Ich würde einen Wochenplan erstellen und dort Hausarbeit und Zeit für deine Diplomarbeit festlegen.

        (3) 16.05.13 - 21:30

        Hallo Mia,

        die Erledigungen zwischen 8.15 - 15 Uhr kann ich nicht ganz nachvollziehen. Kannst du das besser strukturieren? Überflüssige sachen abwerfen? Gezielt, am Stück 2h für dein Studium arbeiten?

        Es wäre schön, wenn du besser entspannen kannst.

        Ich denke, dass am Wochenende beide ein Recht auf "frei" haben. Dann muss eine Arbeitsteilung her. Unter der Woche verstehe ich das von euch gelebte Modell eher so, dass du mehr für den Haushalt zuständig bist. Allerdings sollte er abends eben auch sich mit den Kindern beschäftigen etc.

        LG

        BEIDE Kinder sind von 8.15/8.30 Uhr bis 15 Uhr "außer Haus" und du arbeitest nicht, sondern schreibst "nur" (sorry für das Wort, passt aber) an deinr Diplomarbeit?

        Wenn ihr nicht ein Haus mit einer Mindestwohnfläche von 180qm habt mit Garten und evtl. zusätzlich noch Haustiere und du noch ein zusätzliches Ehrenamt hast, ist mir schleierhaft, wie du das nicht schaffen kannst.

        Meine Kleine ist derzeit noch 3 x pro Woche für 3 Stunden am Vormittag betreut, mein Großer 5x pro Woche nur am Vormittag (!) im KiGA von ca. 8.30 Uhr - 12.30 Uhr.
        Ich erledige 90% meines haushalts an den 3 Vormittagen, an denen ich alleine zu Hause bin, wir haben ein großes Haus.
        Mit der Kleinen kann man gut gemeinsam einkaufen, was ich auf die Vormittage lege, an denen sie zu Hause ist.
        Nachmittags stehen Termine an (Musikschule, Fußball, Schwimmunterricht, Turnen), aber auch Freunde treffen oder einfach nur spielen.

        Warum soll dein Mann dich noch unterstützen, du hast doch über 32 Stunden Betreuung für deine Kinder. Da müssen Haushalt UND Diplomarbeit doch zu schaffen sein.

        Noch eine direkte Frage:
        Bist du viel im Internet? Da kann man sich ganz schön mit der Zeit verzetteln!

      • (5) 16.05.13 - 21:41

        hallo,
        mh, naja...also ich finde schon das du den stress hauptsächlich subjektiv empfindest. du bist ja schließlich von 9-14.30 "alleine" zu hause. also knappp 5h. ich finde, wenn man sich sputet kann man da schon erheblich was schaffen. das ist eben so wie halbtags arbeiten. du solltest gewisse strukturen schffen:
        -vor den kinder waschmaschine loslassen
        -nach dem heimkommen geschirrspüler anstellen
        -diplomarbeit
        -wäschhe aufhängen, neue wäsche loslassen
        -geschirrspüler ausräumen
        -diplomarbeit
        so in etwa.
        sorry, aber 5h täglich für termine, haushalt und sonstiges??? ich werd bald 5.30 aufstehen, 7 uhr kinder wegschaffen (3Kinder unter 7jahren), bis 14 uhr arbeiten und anschl. nachmittagsplanung. ich habe sicher keine 5h täglich für solche sachen zeit und mein mann ist auch kaum zu hause, wir haben haus und garten, ich stille auch noch (und auch noch im nächsten jahr) klar siehts bei uns oft aus wie kraut und rüben, aber es kommen auch andere zeiten wieder. und nein ich bin sicher keine super-über-sonst-was-mama. auch ich bin öfters abgespannt, müde und habe kopfweh. aber ich habe ja auch keine 5std täglich für meinen haushalt und termin zeit. für mich hört sich das schon nach jammern auf hohem niveau an. sorry
        vg

        Verstehe ich es richtig, daß Du Dir die Zeit von ca. 8.30 Uhr - 15.00 Uhr frei einteilen kannst? Falls ja, hört sich Dein Tag durchaus gut machbar an... aber wie schon gesagt wurde:

        Jeder hat seine eigene Grenze, was Stress angeht.

        Kann es sein, daß Du nicht genug Schlaf bekommst? Warum klappt es denn nicht mit dem Abstillen? Ich würde da mal zuerst ansetzen.

        Bei uns ist es so:

        Mein Mann fährt meist gegen 8.00 Uhr zur Arbeit - ich habe das große Glück, mit meinem Sohn (knapp zwei Jahre) zu Hause bleiben zu können. Wenn ich vormittags nichts auf dem Zettel habe (z.B. Einkaufen, Termine, Kinderturnen), mache ich meist den Haushalt.

        Wenn mein Sohn sein Mittagsschläfchen hält (ca. zwei Stunden), faulenze ich. #schein

        Nachmittags sind wir oft draußen oder wir besuchen irgendjemanden. Mein Mann kommt gegen 17.30/18.00 Uhr nach Hause, um 18.00/18.30 Uhr essen wir warm.

        Am Abend kümmert sich meist mein Mann um unseren Sohn, ich mache dann noch schnell die Küche, die Wäsche oder was sonst noch so anfällt. Mein Mann bringt den kleinen Schreihals dann gegen 19.30/20.00 Uhr ins Bett. Und dann:

        Feierabend! #ole

        LG wartemama

      • Hallo!

        Hach.....traumhaft! Können wir mal einen Monat tauschen?

        Nicht böse gemeint.

        Alles Gute!

        Hallo Mädls,

        danke für eure Antworten!

        Also liegt es an mir! Anscheinend bin ich echt schlecht strukturiert... und wohl auch zu anspruchsvoll, ich will den Haushalt immer perfekt haben!!!

        Ich muss mal bisschen besser Planen und vielleicht auch umdenken...

        Danke für eure Erfahrungen!

        LG

        MIA

        PS. vielleicht ist es auch nur ne Phase, da zur Zeit viel an stand, ich habe Z.B. die ganze Wohnung ausgemistet, Möbel umgestellt und allgemein irgendwie viel Termine gehabt... :-p

        • (9) 16.05.13 - 22:40

          Wenn ich eine Std. am Tag putze, räume, etc. habe ich einen perfekten Haushalt nebenher Hund & Garten.

          Oder vertütelst Du Dich, um nicht an der Dipl. Arbeit zu arbeiten#rofl...kommt mir bekannt vor, da tütelt man rum, verliert die Zeit, nur um nicht am Schreibtisch sitzen zu müssen#winke und da sind 5 Std. Haushalt ein Fliegenschiss....

          lisa

          • (10) 17.05.13 - 08:40

            Ich hatte auch nie so einen ordentlichen Haushalt wie während meiner Abschlußarbeit im (gefühlt) 345. Semester #schein

      (11) 16.05.13 - 23:06

      Hallo!

      Also Zeit hast Du genug, aber ich dürchte, Du verrennst Dich ein wenig, vielleicht auch so ein paar Sachen wie "endlich den Kleiderschrank ausmisten" damit Du nicht eine unangenehme Arbeit in Angriff nehmen musst?

      Mach Dir einen festen Stundenplan und halte den auch ein. 9-10 Uhr putzen, 10-11 Uhr Diplomarbeit etc.

      Und man muss nicht vom Fußboden essen können.

      (12) 17.05.13 - 06:14

      Wow,so viel Zeit für Haushalt etc. möchte ich auch mal haben.
      Ich arbeite bis 14.00h und fange erst dann mit Garten,Haushalt und Kinderterminen an.
      Mein Mann kommt erst abends oder wie die letzten zwei Tage gar nicht nach Haus.
      Es bleibt auch alles an mir hängen.

      Du hast soooooo viel Zeit.
      Organisier dich besser.
      Ich finde,du hast keinen Grund zu meckern....sorry....

      Du schaffst das schon.

      (13) 17.05.13 - 08:12

      Wenn Du jemals mit dem Studium fertig werden willst, muß ERST die Diplomarbeit kommen, DANN der (nicht perfekte) Haushalt.

      Widme den Vormittag der Diplomarbeit und mach den Haushalt nachmittags nebenbei. Still ab (kann ja mit 20 Monaten kein Ding der Unmöglichkeit sein) und laß konsequent jeden zweiten Abend Deinen Mann die Kids ins Bett bringen. Er wird es schon lernen und die Kinder auch.

      Und ja, ich bin auch eher wenig belastbar und schnell krank zwischen zwei Kindern, Job und Haushalt. Versuch konsequent, früh ins Bett zu gehen, genug Schlaf zu bekommen, viel Obst und Gemüse zu essen - sowas geht ja schnell unter, wenn man sich eh schon gehetzt fühlt.

      (14) 17.05.13 - 08:28

      Sorry, aber ich versteh dein 'Problem' echt nicht. Du hast deine Kinder betreut von 8:15-15 Uhr und schaffst es nicht während dieser Zeit alles zu erledigen?

      Nein, dein Mann muss nicht mehr machen als er eh schon mach, dass ist dein Job, du bist Hausfrau.

      Ich denke dein Problem ist dass du schlecht strukturiert durch den Tag gehst.

      08:15 - 10:00 Kleine in die Krippe bringen und dann Einkaufen gehen, Termine
      10:00 - 10:30 Haushalt
      10:30 - 10:45 Pause
      10:45 - 12:15 Diplomarbeit
      12:15 - 12:45 Mittagspause
      12:45 - 13:45 Haushalt
      13:45 - 14:45 Diplomarbeit
      14:45 - 17:30 Kinder holen, Spielplatz, Freunde besuchen, Kinder Termine
      17:30 - 17:45 Pause
      17:45 - 18:30 Haushalt und Abendessen kochen
      18:30 - 18:45 Aufräumen
      18.45 - 19:15 Abendessen
      19:15 - 19:45 Du putzt Küche und Esstisch, Papa macht die Kinder fürs Bett bereit
      19:45 - 20:15 Die Kinder ins Bett bringen
      20.15 - 21:00 Diplomarbeit
      21:00 - 22:00 Partnerzeit gemeinsam Plaudern, Kuscheln, Fernsehen . . .

      • (15) 17.05.13 - 08:36

        Hast Du mal eine Diplomarbeit geschrieben? So gestückelt über den Tag könnte ich mich da nicht konzentrieren. Man braucht ja immer eine Weile, eh man wieder im Thema und im Gedankengang drin ist.

        • (16) 17.05.13 - 08:39

          Bei mir war das anders, gestückelt funktionierte für mich viel besser, weil ich mir dann in der Zeit wo ich nicht dran sass Gedanken darüber machen konnte und dann wieder eine Stunde durchpowern.
          Wenn ich zu lange über etwas sitze fange ich an abzuschweifen.

    (19) 17.05.13 - 09:00

    Hallo noch mal,

    also, ich komem mir jetzt total unfähig vor, nach dem was ich hier so lese... :-p

    objektiv betrachtet, kommt es mir ja auch nicht viel vor, nur eben subjektiv... es ist aber auch erst seit dem letzten Monat so... davor habe ich z.T. mehr gemacht und es nicht als stressig empfunden.... ich glaube ich habe hier auch geschrieben um den auf die Spur zu gehen... es isrt sicherlich an allem was dran, schlecht strukturiert, zu viel auf ein Mal vorgenommen, Haushalt der Dipl. vorgeschoben :-p, ich mache mir also den Stress selber im Kopf. vielleicht liegt es aber auch an den Krankheiten in der letzten Zeit, bei mir und den Kindern, dann geht plötzlich mal paar Tage fast gar nichts...

    Gestern hatte ich ein Gespräch mit meinen Mann, da ich das Gefühl hatte, dass wir unsere Partnerschaft nicht genug pflegen, das hat mich sicherlich auch noch zusätzlich belastet (Unbefriedigte Frau ;)) das Gespräch war gut! und mir geht es Heute auch schon viel besser!!!

    Ich werde jetzt meine Dipl. als meine Arbeit betrachten, die ich Dienstag bis Donnerstag von 10- 14 Uhr habe. Haushalt, ect. muss ich drum herum platzieren!!! Immer hin will ich ja fertig werden ;) udn wirklich arbeiten, dann wird es ja nicht weniger mit der Belastung....

    ich sehe es aber als Phase. Danke auch noch Mal für eure Beiträge!!!

    GLG

    MIA

    Ich kenne das auch, wenn ich schlecht und wenig geschlafen habe, kriege ich nichts auf die Reihe. Da solltest du ansetzen und Unterstützung von deinem Mann nachts einfordern. Sonst kannst du dir vornehmen, was du willst, du kannst dich nicht konzentrieren.

    Wenn das nicht klappt, dann bist du halt nicht perfekt, ruhst dich tagsüber aus und machst langsamer. Du siehst ja, dass dein Körper nicht mehr will, wenn du ihn zwingst, brichst du nur zusammen.

    Es kommen wieder andere Zeiten, wenn die Kinder durchschlafen.

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