Mein Mann der Egoist!!

    • (1) 01.06.13 - 22:33
      auskotzen muss

      Guten Abend!

      Wie mein Name schon sagt muß ich mich dringend auskotzen. Vielleicht sehen das alle anders als ich, aber das kann ich dann ja auch nicht ändern. Eure Meinung würd ich sehr gern trotzdem wissen!

      Kurzform:

      Mein Mann und ich sind seit 8 Jahren zusammen und haben Kinder zusammen. Da die Kinder noch klein sind, bin ich zu hause und kümmer mich um Haushalt usw.
      Er verdient also das Geld. Doch er geht wirklich nur Arbeiten oder seinen Hobbys nach. Haben jetzt seit 2 Wochen alle Kinder krank zu Hause rumliegen. Natürlich ist es wahnsinnig anstrengend, maulende und weinende Kinder den ganzen Tag um sich rum zu haben. Normalerweise arbeitet mein Mann auch bis 16 Uhr. aber seit den 2 Wochen kommt er vor 18 Uhr nicht heim. Obwohl auch ich dringende Termine habe wo ich die Kids nicht mitnehmen kann. Er hilft mir auch null und Unterstützt mich in keinster Weise.
      Am Wochenende geht er seinen Hobbys nach und lässt mich wieder mit den kranken Mäusen den ganzen Tag alleine, bis die Kids im Bett sind.
      Ich selber habe wie gesagt Termine die ich nur alleine wahrnehmen kann. Wenn meine Eltern nicht mal einspringen würden, könnt ich alle Termine knicken.

      Vielleicht bin ich ja wirklich sensibel oder so, aber das ein Mann sich null um die Kinder kümmert, das kann ja wohl nicht sein oder? Haushalt oder so verlangt ja keiner aber mal sich um die Kids kümmern ist doch nicht zuviel verlangt oder?

      Ich habe das Gefühl schon Alleinerziehend zu sein, obwohl wir in einem gemeinsamen Haushalt leben. Und noch ein Unterschied zwischen Alleinerziehend und jetzt. Ich habe keine großen Finanzielle Sorgen. ( da er ja Geld verdient)

      Was denkt ihr? Eure Meinung ist mir wichtig.
      Bin ich zu sensibel oder könnt ihr mich verstehen?
      Ich brauch ja keine Mann der mich sowieso in keinster Weise unterstützt oder?
      Und das die Kids den Papa nur maximal 30-40 Minuten am Tag sehen und traurig sind, wenn er weg ist, ist doch klar oder? Aber wie soll ich es ihnen denn erklären?

      Freu mich auf eure Antworten/Meinungen!

      • Sprich mit ihm darüber! Aber mach ihm keine Vorwürfe. Sag ihm lieber, dass Du verstehen kannst, dass er nach einem anstrengenden Tag nicht mehr so viel Elan hat, um mit den Kindern zu spielen. Aber mach ihm auch deutlich, dass Du seine Unterstützung brauchst und dass die Kinder ihren Vater brauchen.

        Viel Erfolg,
        fridadida

        • (3) 02.06.13 - 02:40
          über wie ein Kropf

          "Aber mach ihm keine Vorwürfe."
          Ich kann dieses sanfte Geseiere nicht mehr hören. Keine Vorwürfe, am besten Kerzenlicht und ein Glas Wein und dann das frauentypische "Hach, ich würde dir gerne mal sagen, also, meine Gefühlswelt ähem...#bla#bla#bla"
          Die Kinder der TE sind seit einer Woche krank, was macht der geliebte Göttergatte, er kommt täglich zwei Stundfen später, am WE verpisst er sich zum Hobby.
          Dem gehört mal die Wacht am Rhein angesagt oder der Segen von Kloster Kamp. Aber kein verständnisvolles ..Du, ich muss mal mit dir reden.

          Wieso müssen Frauen erstmal verstehen, verstehen, verstehen, bevor sie überhaupt mal anmelden dürfen, dass ein Notfall vorliegt?
          Warum ist es normal, dass ein Mann nicht merkt, wenn zu Hause Not am Mann ist?

          • Mir geht es nicht um sein Seelenheil, sondern, dass das Gesagte der TE ankommt. Die meisten Menschen machen dicht, wenn Vorwürfe an sie heran getragen werden. Das bringt dann keinem was.

            Aber halt Du ruhig weiter Deine Standpauken...

      Hallo!

      Alleinerziehend zu sein, ist sicher nicht einfacher als Deine schlechte Ehe zu ertragen. Es ist anders, unter anderem vielleicht sogar schwieriger. Du wirst dann eventuell selber Deinen Lebensunterhalt tragen müssen, weniger Zeit für die Kinder haben, Stress wegen der Besuchszeiten der Kinder bei dem Exmann usw.

      Ich würde Dir erstmal raten, das Eheleben bzw. Familienleben zu retten. Such Dir Hilfe dabei, wenn möglich.

      Wünsch Dir viel Glück dabei

      Hi,
      ich sehe es nicht als Unterstützung an, wenn er sich um die Kinder kümmert. Es ist ganz einfach seine Pflicht als Vater, sich um seine Kinder zu kümmern. Es ist eine Sache zwischen ihm und den Kindern und hat nichts damit zu tun, dass er dich so unterstützt. Das ist ein netter Nebeneffekt.

      Aber mal ehrlich, wenn er abends heimkommt und sich zwei Stündchen um die Kinder kümmern würde, würdest du in der Zeit eher nicht gemütlich rumsitzen, sondern dich um Haushaltsdinge kümmern, aber halt ohne Kind am Bein.
      Ich habe hier einmal einen ziemlich coolen Satz gelesen, der sinngemäß lautete: was wird immer ein Bohei um die aushäusige Arbeit der Männer gemacht, es scheint gerade so, als müssten sie tagtäglich die Galaxie retten.

      Also, warum muss er nichts im Haushalt machen?#kratz
      Wäre er nicht verheiratet und kinderlos müsste er doch auch seinen Kram wie Wäsche, Einkauf, putzen ... erledigen. Ich finde es absolut in Ordnung, dass derjenige, der zu Hause ist, den größeren Teil übernimmt, das ergibt sich ja auch so, aber alles alleine machen? Da erschließt sich mir der Sinn nicht.
      Ich arbeite auch und wenn ich einen vollen Arbeitstag (bin Lehrerin an einer Ganztagesbrennpunktschule und weiß also, was ein anstrengender Job ist) mit einem Tag zu Hause mit vollem Kinder-und Haushaltsprogramm vergleiche, bin ich abends gleichwertig groggy. Wobei ich nach einem Arbeitstag mehr Schwung für die Kinder habe und mich auf sie freue.
      Hobbys sind wichtig, aber sie sollten in einem Maß betrieben werden, dass kein anderer in der Familie drunter leidet. Es hört sich an, als wäre es bei euch nicht so ideal. Wenn man Kinder haben will, dann weiß man doch, dass man sich für eine gewisse Zeit einschränken muss. Da leidet halt das Hobby. Die Phase geht auch vorbei.

      Vlg tina

    • (7) 02.06.13 - 07:34

      wenn ich das so lese...kommt mir ein Gedanke..
      dein mann ist nicht gerne zu hause..warum auch immer..drum arbeitet er länger und am we sind hobby`s angesagt..könnte das sein?
      sind die kinder anstrengend oder evtl. du?(ihn volljammern)

      du schreibst er "muss" im haushalt nicht mithelfen..ich bin ja nicht bei euch zu hause..
      aber wenn das so stimmt, ist es sehr armseelig von ihm, sich nicht um die kinder zu kümmern und dich mal zu entlasten..

      ich verstehe dich voll und ganz..das geht gar nicht so..
      wenn du ihn darauf ansprichst, was sagt er?

      alles gute dir

      Ich kann dich total gut verstehen, ich wäre an deiner Stelle nämlich auch genervt. Du solltest unbedingt baldmöglichst mit deinem Mann reden, dass es so nicht weitergeht. Du wirst vermutlich irgendwann zusammenbrechen, weil die Arbeitsbelastung zu groß ist für dich. Wenn dein Mann allerdings nicht einsichtig ist und sich nichts ändert, wird es schwierig. Dann wird euch vermutlich nur noch eine Paarberatung helfen.

      Er soll nicht Dich gnädigerweise unterstützen, sondern SEINEN Pflichten als Vater nachkommen!

      Der Spülmaschine ist egal, wer sie einräumt, und natürlich macht das die Hausfrau, wenn der Mann die Familie ernährt. Aber die Kinder brauchen doch auch den Vater!

      Von der Krankheitssituation mal abgesehen - hast DU denn auch Hobbys, wo Du abends oder am Wochenende mal weg bist? Das wäre vielleicht der einfachste Weg, Deinem Mann deutlich zu machen, dass Du nicht selbstverständlich 24-h-Dienst machst.

      (10) 02.06.13 - 11:47

      Hallo,

      wir haben die gleiche Aufgabenverteilung bei uns. Mann geht arbeiten, ich zuhause mit den Kindern. Und ja klar ist es da selbstverständlich das ich den Haushalt manage und mich um die Kids kümmere. Ich verlange auch nicht das mein Mann unter der Woche sich im Haushalt beteiligt. Aber die Kinder sind etwas anderes. Die haben nämlich wir beide gemacht und gewollt und darum ist es für meinen Mann selbstverständlich sich um sie zu kümmern.

      Klar hat er unter der Woche nicht viel Zeit für sie, da reicht es grad mal sie ins Bett zu bringen, aber am Wochenende macht er viel mit ihnen. Und so ein Wochenende besteht aus zwei Tagen da ist genug Zeit für ein Hobby und um Zeit mit den Kindern zu verbringen.

      Mein Mann macht da jeden Morgen Frühstück und räumt danach sogar die Küche auf:-). Wenn die Kinder krank sind und er nachhause kommt, packt er klar auch mit an, schließlich sind das Ausnahmesituationen und wir sind ein Team.
      Und das ist was du deinem Mann klarmachen musst. Ihr seit ein Team, eine Familie und da kann Mann sich nicht so rausziehen, wie deiner es tut. Du musst dich von diesem nur Mutter sein lösen und ihm als gleichwertige Partnerin gegenübertreten.

      Stell deine Forderungen, lass dich nicht abwimmeln, sag ihm ganz klar was dich stört, was du von ihm willst und das du nicht mehr so weiter machst wie bisher.

      Lass dich nicht einschüchtern wenn er blöd wird, beharre auf deinem Standpunk, zeige ihm das jetzt Schluss damit ist. Ich weiß jetzt nicht was für Termine das sind die du hast, aber sollte er zu diesen Terminen zuhause sein, dann stelle klar das er sich da um SEINE Kinder zu kümmern hat.

      Fang ruhig auch mal an am Wochenende 1-2 Stunden für dich zu fordern um vielleicht auch einem Hobby nachzugehen, oder Freundinnen zu treffen. Du musst ihm deutlich zeigen das du nicht nur hier bist um deine Kinder großzuziehen, schließlich verbringt er auch nicht nur Zeit mit Geldverdienen sonder hat im gegensatz zu dir ein Hobby.

      Solange du euer Leben so akzeptierst wie es ist und nicht klar und deutlich sagst das es so nicht geht, hat dein Mann keinerlei Grund etwas zu ändern. Und nur um Änderung zu bitten scheint bei deinem Mann nicht anzukommen. Du musst unerbittlich fordern. Erst wenn Männer einen Ernst nehmen und merken das ihr heiles Konstrukt in Gefahr ist können sie lernen umzudenken. Das geht tatsächlich leider erst durch Druck.

      Wenn er nicht einsichtig ist, schlage ihm eine Eheberatung vor, damit er merkt das du ernsthaft über Konsequenzen in eurer Ehe nachdenkst. Frag ihn ob er wirklich lust hat seine Familie zu verlieren und Unterhalt abzudrücken, oder ob er nicht doch endlich dich und eure Kinder zu schätzen weiß und endlich lernt was Familie bedeutet. Nämlich sich aufeinander verlassen zu können und am gleichen Strang zu ziehen.

      Lg

      Hast du ihm das schon einmal gesagt?

      Das wäre die wichtige Frage für mich an dich.

      Das ist für mich weder eine Partnerschaft noch eine richtige Familie, das klingt eher nach Zweckgemeinschaft.

      Er schafft das Geld ran und genießt weiterhin seine Unabhängigkeit. Du aber bist von ihm abhängig und "darfst" Dich um Kinder um Haushalt kümmern?

      Ich würde mich auf die Hinterbeine stellen und ihm klarmachen dass es so nicht läuft. Hast Du mit ihm darüber bereits geredet?

      lg

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