Gönnt er mir mein Glück nicht oder was hat er für ein Problem?

    • (1) 07.06.13 - 22:32
      ichbinglücklich

      Hallo

      ich muss weiter ausholen, damit man mein "Problem" beurteilen kann.

      Ich habe meinen Mann kennen gelernt als ich 15 Jahre alt war. Wir hatten einen großen "Freundeskreis", waren fast jedes Wochenende unterwegs.

      Mit 17 Jahren wurde ich Mama. Mit 18 Jahren habe ich geheiratet.

      Ich muss euch nicht sagen, dass sich der Freundeskreis drastisch reduziert hat. Viele haben sich von uns abgewandt, weil wir als Eltern ja nicht mehr so flexibel sind.

      Wir gingen am Wochenende nur noch selten weg, trafen uns mit den restlichen Freunden eher im Indoorspielplatz, usw.
      Wir haben uns zu Hause verschanzt, ich war mehr zu Hause als unterwegs. Und ich war mehr als unglücklich.

      Jetzt bin ich 23, mache meine Ausbildung und habe meinen Freundeskreis wieder vergrößert. Seit Anfang des Jahres gehe ich regelmäßig mit Freunden Essen, wir treffen uns zum Kaffee trinken, wir besuchen uns gegenseitig. Meist wenn mein Mann arbeiten ist. Sohnemann geht überall mit hin.

      Kurz um, ich bin seit langem wieder richtig glücklich !!

      und mein Mann?

      baut sich keinen neuen Freundeskreis auf. Wollen Arbeitskollegen mit ihm was trinken gehen, sagt er, er müsse zu seiner Frau heim.

      Und wirklich jedesmal (!!) wenn ich fortgehe, spricht er tagelang danach nur noch das Nötigste mit mir.

      Macht mir Vorwürfe, warum ich jetzt schon wieder weggehe.

      Ich würde mich gar nicht mehr um ihn kümmern, usw.

      aber das stimmt ja gar nicht. Ich gehe nur weg, wenn er arbeiten ist, er muss nie auf unser Kind aufpassen, damit ich weg kann.
      Er hat also keine Nachteile.

      Trotzdem behauptet er, er fühle sich vernachlässigt. Weil ich ohne ihn fortgehe.

      Hat er ein Problem damit, dass ich wieder anfange zu Leben?

      Möchte er mich als unglückliche Frau daheim sitzen haben?

      Ich verstehe ihn echt nicht.

      Gruß ichbinglücklich

      • Es gibt tatsächlich Männer, die nur glücklich sind wenn die Partnerin es nicht ist. Ich hatte auch so einen.
        Das Verhalten deines Mannes finde ich unmöglich. Er sollte dir gönnen, dass du dich wohlfühlst. Es ist ja nicht so dass du keine Zeit mehr mit ihm verbringst. Du hast Spaß am Leben. Ich denke: Wenn man jemandem liebt, dann FREUT man sich für ihn, und macht ihm nicht extra das Leben schwer,

        Du entwickelst dich weiter, er sich nicht.
        Das macht ihm Angst.

      Hallo,

      so ähnlich ging es mir auch....

      Mit 16 meinen Ex kennengelernt, nach 7 jahren Beziehung kam unsere Maus auf die Welt, als ich wieder arbeiten war und neue Freunde hatte gefiel es ihm wohl auch nich... wir hatten nix mehr gemeinsam.... gut da liefen noch einige andere Dinge... dennoch die Trennung war im 9ten Jahr......

      Das Beste für uns Beide.... mittlerweile bin ich verheiratet, habe nochmals eine gesunde Tochter zur Welt gebracht und mein Mann gönnt mir alles was ich will...

      Rede mal ganz offen mit ihm... versucht daran zu arbeiten.

      Viel Glück und Lg

    • (7) 08.06.13 - 00:16

      Er kann eben dem Familienleben mehr abgewinnen als du. Es macht ihn anderes glücklicher.. hört sich so an als hättet ihr euch auseinandergelebt so traurig es auch ist..

      • (8) 08.06.13 - 00:21

        Familienleben gut und schön, aber ständiges Aufeinaderhocken, ohne Freunde, ohne Input von außen, kann tödlich für eine Beziehung sein.
        Die TE schrieb doch, dass ihre außerhäusigen Aktivitäten während der Arbeitszeiten ihres Mannes stattfinden. Von daher: Wo leidet das Familienleben?
        Dass eine junge Frau von 23 Jahren nicht nur zu Hause hocken will und Freunde braucht, ist doch mehr als verständlich. Oder soll sie die nächsten 60 Jahre nur zu Hause hocken und Socken stricken?
        Gesellschaftliche Kontakte sind auch für Kinder wichtig!

        • (9) 08.06.13 - 00:34

          ja ständiges aufeinanderhocken kann für die Beziehung tötlich sein; aber manche erfüllt so etwas eben. Man sollte nicht immer gleich von sich auf andere schließen..

          Viele Wege führen nach Rom ;)

          • (10) 08.06.13 - 00:42

            Blödsinn.
            Das Paar ist noch sehr jung, wohin soll deiner Meinung nach der Weg führen?

            >>>Viele Wege führen nach Rom ;) <<<

            DER Spruch passt ja nun mal gar nicht, was stellst du dir als Ziel, als "Rom" für dieses Paar vor? Ewigliche Langeweile, ohne Freunde, ohne Verabredungen, nur auf der Couch sitzen die nächsten 60 Jahre?

            • (11) 08.06.13 - 01:22

              Ich hatte ja bereits schon gesagt, dass es so klingt, als hätten sich beide auseinandergelebt.

              Früher gingen beide gemeinsam aus, teilten sich den großen Freundeskreis. Das änderte sich, als sie heirateten und Kinder bekamen. Für diese besondere Zeit nahmen beide diese Einschränkungen an; blieb ihnen ja scheinbar auch kaum etwas anderes übrig. Es klingt so, als hätte der Mann sich aber damit leichter abgefunden und als würde er wenn überhaupt eher anstreben, wieder gemeinsame Unternehmungen mit der Frau einzugehen. Eben so ähnlich wie es früher war. Darauf geht die TE aber scheinbar nicht ein und sieht da auch keinen großen Handlungsbedarf. Sie ist so glücklich sagt sie. Sie hat sich was ihre Einstellung zu gemeinsamen Unternehmungen angeht verändert. Ob der Mann da jetzt einfach so mitgeht und damit glücklich wird ist aber eben die andere Frage...

              ´Was für die beiden *Rom* bedeuten könnte kann ich konkret nicht beantworten. Aber sie werden Rom schon finden wenn sie zusammenpassen denke ich ;) Vielleicht entdecken sie sich neu, gehen gemeinsamen Unternehmungen nach aber verbringen auch getrennt voneinander Freizeit ohne das er dabei ein schlechtes Gefühl hat. Wer weiß.

              Für mich wäre ausschließliches aufeinanderhocken auch überhaupt nichts. Für mich sind Unternehmungen mit dem Partner als auch mal ohne den Partner wichtig. Aber gibt eben solche und solche.

        (12) 08.06.13 - 09:50

        100 % Zustimmung! #pro

Ich würde schätzen, dass er Angst hat, dich zu verlieren. Vielleicht wünscht er sich sehr, etwas mit dir gemeinsam zu machen.

Könntet ihr nicht gelegentlich einen Babysitter engagieren und ihr geht mal alleine aus?

Das würde die Situation sicher entschärfen, weil er das Gefühl hätte, er ist dir weiterhin wichtig.

LG

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