seit dem dritten kind, steht die beziehung kopf!

    • (1) 12.06.13 - 15:15

      vorab, es wird ein längerer text, ich muss es mir von der seele schreiben und hoffe, das ich ein paar gut gemeinte ratschläge erhalte und nicht nur auf mich oder meinen mann eingeprügelt wird :-)

      vor etwas mehr wie drei monaten, kam unser baby auf die welt.
      es ist unser drittes kind. beide haben es sich von herzen gewünscht.
      unsere kinder sind noch klein, der große ist gerade 6 geworden, die kleine ist erst 2 und unser kleinstes erst knapp über drei monate.

      ich habe das gefühl, das ich alleine dreifachmama geworden bin und mein mann es nicht einsehen will, das er mich mehr unterstützen muss.
      so gut wie alles hängt an mir, mit unserem baby will er gar nicht zutun haben, es ist ihm zu stressig.
      ich muss dazu sagen, das unser kleines, den ganzen tag nur auf den armen sein will.
      tragetuch oder bondolino akzeptiert er nicht.
      und schlafen will unser baby tagsüber auch nicht, es sind maximal 3 mal am tag 20 minuten.
      es ist wirklich hammer anstrengend, den kleinen den ganzen tag durch die wohnung zu tragen, ihn zu bespaßen und vom weinen abzuhalten.

      ich habe mit meinem mann fast täglich streit, weil er nicht einsehen will, das ich es alleine nicht pack, ohne dabei zu grunde zu gehen.
      ich kümmere mich um fast alles, um die kinder, den ganzen haushalt, schlag mir die nächte um die ohren, kümmere mich um alles organisatorische, alles finanzielle, alle termine, einfach alles was ansteht.
      mir ist es total wichtig, das trotz baby alles so weiter läuft, wie mit zwei kindern.
      nur merke ich das ich es alleine nicht schaffe, es geht einfach nicht. durch das das mich unsere baby so stark beansprucht, habe ich für kaum was anderes zeit.
      alles wird unter enormen stress gemacht, der druck ist kaum auszuhalten.
      meine mittlere hängt zudem zur zeit extrem an mir, weicht kaum eine minute von meiner seite. und wenn sie dann mal alleine was macht, kann ich davon ausgehen, das sie mir etwas zuschmiert, ein zimmer auf den kopf stellt oder alles zukrümmelt.

      wenn ich meinen mann bitte mir unser baby abzunehmen, bekomm ich direkt eins drauf.
      wenn ich glück habe nimmt er ihn mir dann kurz ab.
      aber in den seltesten fällen, macht er es gerne. es kommt meist ein dummer spruch, von wegen, lass ihn doch schreien, bist doch selber schuld, das du zu nichts kommst, wenn du ihn den ganzen tag rumträgst.
      diese sprüche ziehen mich wahnsinnig runter und belasten mich extrem.
      wenn es nach ihm gehen würde, würde er eher das baby brüllen lassen, wie seinen hintern zu bewegen!
      er will einfach nicht einsehen, das er mir helfen muss, ich pack es einfach ncht mit drei kindern, zumindest nicht, wenn ich möchte das alles so weiter läuft, wie bisher.
      mir ist es wahnsinnig wichtig, das die wohnung schön sauber ist, das es um 12 mittagessen gibt...

      mir kommt es so vor, das mein mann der absolute faulpeltz ist.
      sich vor alles drückt.
      ganz gleich um was es geht, sei es das auto zu putzen, mir im haushalt zu helfen, mir die kinder abzunehmen, das ich was schaffe.

      dabei versuche ich ihm so viel freiraum wie nur möglich zu geben.
      er ist 2-3 mal die woche abends für 2 stunden im fitness.
      schaut tagsüber sein bescheuertes navy CIS, rennt alle halbe stunde an den pc um seinen stand zu checken.

      er ist der verdammten meinung, das sein soll, damit erledigt ist, wenn er 6mal die woche 8 stunden arbeitet und mit den beiden großen kindern 1-2 stunden am tag rausgeht, wenn er früh oder nachtschicht hat.
      in der spätschicht, will er von allem gar nichts wissen, vormittags brauch er seine ruhe, da er mittags arbeiten muss, und abends wenn er kommt, schlafen die kinder schon.
      in der nachtschicht, pennt er so lange er will, geht dann wenn er nicht zu spät aufsteht, mit den kindern noch kurz auf den spielplatz und das wars dann. kaum ist er daheim, hängt er schon wieder vor der glotze oder am scheiß pc.
      frühschicht brauch er erstmal nen mittagschlaf, und natürlich etwas freizeit, bevor er sich erbarmt mit den beiden großen was zu machen. und um punkt 8 ist natürlich immer feierabend, ganz gleich ob die kinder schon schlafen oder nicht, interessiert ihn nicht, hauptsache er hat seine ruhe.
      ja er übernimmt auch ein paar aufgaben, er macht den großen manchmal morgens für den kiga fertig, oder geht einkaufen, da darf dann aber kein kind dabei sein, da sonst zu stressig, er geht mit dem großen zur logo und kümmert sich um den müll (aber das auch nur mit murren und vorwürfen)

      ich will das so nicht mehr, ich weiß schon gar nicht mehr wo mir der kopf steht, vor lauter arbeit, ich hab oft das gefühl, mein hirn zerspringt gleich, weil es vollgestopft ist, mit tausend pflichten, terminen, enormen druck und stress.
      ich hab keine zeit für mich, ehrlich gesagt habe ich nicht mal mehr ein eigenes ICH!
      ich komm kaum dazu zu essen, es gibt tage, da esse ich nur ein brutterbrot, weil ich entweder nicht dazu komm, oder es einfach vergesse zu esse...
      während mein mann gechillt auf dem sofa hängt.

      trenne möchte ich mich auf keinen fall. da unsere beziehung an sich sehr harmonisch war.
      ja mit zwei kindern hat alles wie am schnürrchen geklappt.
      obwohl ich da noch einen minijob hatte und 2 halbe tage außer haus war.
      beide hatten zeit für sich, zeit für die kinder. klar war es auch mit 2 kindern mal stressig, aber es war kein vergleich zu jetzt!
      ich kam mir nicht überfordert, alleine gelassen, mit der verantwortung und allen pflichten.
      klar bin ich froh, das er wenisgtens etwas macht, aber im vergleich zu dem was ich tagtäglich leiste ist seins, ein tropfen auf dem heißen stein!

      ich habe auch schon mehrmals mit ihm gesprochen, aber keine chance.
      er blockt total ab, will von alle dem nichts hören.
      er spielt es total runter, meint ich stelle mich an.
      was soll ich den noch machen?
      ich habe nicht die kraft dazu, mich tag täglich mit ihm zu streiten. ich brauch meine kraft für die kinder und den alltag.

      wie kann ich ihn dzau bewegen, sich wie ein erwachsener mann zu verhalten?

      • Hat die Änderung sich erst nach dem dritten Kind aufgetan? Oder war er vorher auch schon so?

        • ja die änderung kam mit dem dritten kind.
          direkt nach dem wir den kreisaal verlassen haben habe, ich mein eigenes ICH abgegeben und mein man hat sich angefangen zu weigern, mir zu helfen.

          an sich ist er nicht so, er hat mich mit zwei kindern gut unterstütz, es hat alles geklappt.
          beide hatten zeit, genug zeit für sich, freunde und hobbys.
          sonst hätten wir uns niemals für ein drittes kind entschieden!

          ihm ist alles zu stressig.
          die beiden großen toben durch die wohnung, sind meist laut, kinder eben.
          unser baby beansprucht mich komplett für sich.
          schläft tagsüber nicht. ich denke einfach es ist ihm alles zu stressig, er sich zurück ziehen will...

      Ein Baby, das ständig und ausschließlich auf den Arm muß ist eine enorme Belastung - ich denke, deine gesamte Frust und Überforderung hängt damit zusammen.

      Was sagt der Arzt / die Hebamme dazu?

      Hi,

      war das Kind auch wirklich von ihm gewollt? Von euch beiden?

      Setzt dich mit ihm zusammen und macht eine Wochenliste wer, was und wann macht. Hast du mal an eine Paartherapie gedacht?

      vg

      novemberhorror

    • Hallo,

      ich bin Mutter von 2 Kindern und ich sags ganz ehrlich, mit dreien wär ich völlig überfordert. Ich bewundere Eltern die mehr als zwei haben und das gut geregelt bekommen. Ich könnte mir das nicht vorstellen und bin mir sicher das meine Ehe da auch leiden würde.
      Deine Kinder sind ja alle noch recht jung und ich denke ihr habt da zu schnell zu viel gewollt.
      Ich verstehe dich, aber auch deinen Mann. Ihr habt die klassische Rollenverteilung nach dem dritten Kind gewählt, er arbeitet, du zuhause bei den Kindern.

      Gut er arbeitet zwar "nur" 8 Stunden, die aber im 3-Schicht Modell, und das ist echt heftig. Mein Mann hat das auch 5 Jahre lang gemacht und der war echt fertig, vor allem weil man da nur einen Tag pro Woche zum erholen hat. Das ist echt kein Pappenstiel und darüber hinaus schreibst du ja das er mit seinen Kindern noch auf den Spielplatz geht etc.

      Ich muss dir leider sagen, das mein Mann sich da auch nicht anderst verhalten hat. Da ich zuhause bin, bin auch ich für alle Hausarbeiten und die Kids zuständig. Klar wenn Not am Mann ist oder am Wochenende hilft er mir, aber sonst nicht. Darum blieb es bei uns unter anderem auch bei zwei Kindern.

      Habt ihr euch den vorher keinerlei Gedanken gemacht wie sich ein drittes Kind auswirken könnte? Ich meine, du hast doch schon zwei gehabt und gewusst was da auf dich zukommt. Und man muss doch auch damit rechen ein unruhiges Kind oder sogar ein Schreibaby zu bekommen, schließlich weiß niemand was am Ende rauskommt.

      Jetzt bist du völlig überfordert und forderst auch zuviel von dir. Mit drei Kids die Wohnung supersauber haben zu wollen, fällt doch schon unter Mission unmöglich! Du musst da echt davon wegkommen, sonst stresst du dich bloss unnötig. Auch solltest du denen Frust nicht an deinem Mann auslassen, ich denke das auch er von der neuen Situation überrollt wurde. Wie heißt es so schön "So schlimm hab ich es mir nicht vorgestellt". Das hab ich oft im Bezug zum kinderkriegen gehört und auch schon selber gesagt!

      Warum holst du dir nicht Hilfe, von deinen oder seinen Eltern, Verwanten, Freunden oder du suchst dir einen netten Babysitter der mal mit den Kindern auf den Spielplatz geht oder den Kleinen mal spazieren fährt? So hat es eine Freundin deren Familie weit weg wohnt gemacht, die hatte ne ganz nette junge Frau die an drei Nachmittagen gekommen ist und mit den beiden Jungs auf den Spielplatz gegangen ist.

      Manchmal muss man sich helfen lassen und zwar nicht nur vom Ehemann, das ist keine Schande. Und niemand ist perfekt im Gegenteil! Den wenn du es so weiter laufen lässt bist du und deine Ehe in kürzester Zeit am Ende und das kannst du doch nicht wollen?

      Lg

      Hallo!

      Bei uns sieht es ähnlich gestrickt aus.
      3 Kinder (7, 2 1/2 jahre und 8 Monate )

      Ja es ist Super anstrengend geworden und meine Freizeit seeeehr knapp bemessen.
      Unser kleinster ist allerdings ein echter strahlemann, allerdings ist die mittlere extrem anstrengend.

      Der große hat 2 mal die Woche Therapie und muss umher Gefahren werden, mein Mann arbeitet Schicht.

      Ich mach eben wie ich kann, der Haushalt wird so geregelt wie es mir möglich ist.
      Die mittlere haben wir jetzt seit 4wochen in der kita, sie hat sich eh Zuhause gelangweilt und hatte nur noch schlechte Laune, wenn der große in der Schule ist.

      Nun habe ich vormittags nur mein Baby da, dass ist eine enorme Entlastung.

      Umso älter das Baby ist umso einfacher wird es auch, mittlerweile kann er sich auch mal 10 min. Selbst beschäftigen.

      Ich muss zugeben das ich und mein Mann nun auch oft mal gereizt sind und das am jeweils anderen gern auslassen.
      Man muss sich eben zusammenraufen, ist nicht leicht.

      Du solltest dir am besten auch feste Auszeiten suchen, in der zeit MUSS dein Mann eben übernehmen.
      Ich gehe immer Samstag Vormittag schwimmen, das gleicht mich wieder aus.
      Das war einer der Gründe warum ich nicht lange vollgestillt habe bei Nr. 3, ich brauchte etwas mehr freiraum.

      Es geht alles irgendwie, wichtig ist sich nicht als paar ganz aus den Augen zu verlieren.

      LG und alles gute

      Ich kann doch verstehen, aber auch deinen Mann. Er arbeitet auch 6 x die Woche in Vollzeit und zudem noch Wechselschicht. Da ist er auch erledigt. Das schlaucht genauso. 1-2 Stunden nimmt er dir schon die Großen ab. Das finde ich mehr, als viele andere Väter leisten können oder wollen. Von ihm noch Hausarbeit wie Putzen etc. Zu verlangen.......also ich in nicht.

      Ich würde mir an deiner Stelle Unterstützung von Dritten holen. Mit dem Kinderarzt sprechen über eine Familienhilfe vorübergehend bis du deinen Tagesablauf selbst organisiert hast. Vielleicht weiß deine Hebamme auch Rat.

      Ganz laienhaft würde ich vermuten, dass du deinen Strass auf das Baby überträgst. Allein dein Text macht mich schon ganz kirre. Natürlich hängen die anderen Kinder jetzt mehr an dir. Sie wollen sich nicht zurückgesetzt fühlen, weil du 24 Sdt. mit dem Baby beschäftigt bist. Aber das finde ich nicht normal. Wenn das Kind gesund ist, kannst du dir weder vom ersten noch vom dritten oder fünften Kind derart den Tagesablauf ausdiskutieren lassen. er schläft nicht, will rumgetragen werden. Und das ausschließlich auf dem Arm. Das würde wohl jedes Baby mögen. Du machst dich zum Sklaven deines Kindes. Eine Stunde Schlaf am Tag ist viel zu wenig für ein 12 Wochen altes Baby. Das muss ja völlig durchgedreht sein.

      Hol dir Hilfe von Außen! Ganz dringend!

      ich kann euch beide verstehen, dich das du möchtest das es wie bisher weiter läuft und deinen mann, der sich soviel freiraum bzw, ruhe wie möglich raus holt.

      ich würde an deiner stelle, 3 gänge zurück schalten und den haushalt, haushalt sein lassen.
      du wirst mit baby und zwei so kleinen kindern niemals, deinen haushalt supersauber hinbekommen.
      zumindest nicht in der situation, wie sie im moment bei euch ist!
      wie willst du das den schaffen, wenn du den ganzen tag deinen säugling auf den arm hälst?
      jeder normale mensch, hätte dafür absolutes verständis, wenn es bei euch im moment chaotisch aussieht.
      selbst wenn du im haushalt nur das nötigste machst, leistest du immer noch genug!
      du musst in deine mutterrolle mit drei so kleinen kindern erstmal hineinwachsen, das passiert nicht von heute auf morgen.

      entspann dich, setzt dich mit baby auf den arm neben deinen mann und schau mit ihm TV, dir sind doch sowieso die hände gebunden;-) warum dann nicht das beste aus der situation machen?

      schaff dir freiräume! dein mann ist fast jeden tag mit den beiden großen drausen, das ist doch SUPER!!!! schanpp dir dein baby und ab aufs sofa kuscheln #liebdrueck nutz die zeit kraft zum tanken!
      und abends wenn alle kinder schlafen, mach nichts mehr im haushalt, wirklich gar nichts mehr! seh es als deine freie zeit an und entscheide, was du machen willst, schlafen lesen baden, etwas das dir gut tut!

      das hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber hast du deinem man schon mal dafür gedankt, das er dir die kinder abnimmt, mit dem großen zur logo geht und die einkäufe erledigt?
      ich frage deshalb, weil gespräche, oft in vorwürfen enden, du hilfst mir nicht genug, ich steh immer alleine da.....vielleicht würde es euch beiden mal gut tun, wenn ihr einander sagt, das ihr das was der andere leistet auch schätzt!
      du vielleicht solltest du den anfang machen#liebdrueck?#herzlich

      wir haben auch drei kleine kinder, etwa in dem altem wie deine drei.
      es ist mega anstrengend, vorallem wenn das baby tagsüber kaum schlafen will/kann.
      mein baby ist ähnlich wie deins, viel auf den armen, möchte viel körperkontakt, das man mit ihm redet...ich versuche einfach das beste daraus zu machen.
      mein mittlerer war auch schon so, irgendwann geht die zeit rum und man hat es hinter sich. aber bis dahin heißt es arschbacken zusammenkneifen und das beste daraus machen.
      wenn ich abends innerlich so unruhig und gestresst von dem tag bin das ich nicht runterkomme, setzte ich mir kopfhörer auf, wenn die kiddies schlafen und dreh meine lieblingssongs voll auf, dabei kann ich am allerbesten entspannen.

      danach schnapp ich mir ein buch und leg mich in die wanne :-D

      und lass dir nicht einreden, das mit deinem baby etwas nicht stimmt, oder du es nervös machst. das verhalten deines babys ist normal, in dem zarten alter, wollen sie soviel körperkontakt wie nur möglich! es gibt etliche mütter, die ihre babys monate lang durch die gegend tragen, da bist du nicht die einzige!
      und zudem kommt es nicht darauf an, wieviele stunden dein so kleines baby am stück schläft, sondern in den 24 stunden zusammen!
      mein baby z.b schläft nachts etwa 13-15 stunden und über den tag dann noch etwa 2 stunden. und diese 2 stunden werden in 4 mal 30 minuten aufgeteilt;-)
      wie gesagt lass dir auf keinen fall einreden, du bist stressig und das überträgt sich auf dein kind#liebdrueck

      liebe grüße

      Ich kann Dir nur sagen: Hol Dir dringend Hilfe!!!!!!
      Tagesmutti/ Putzfrau... Familie?!?

      Unsere Kleine war auch so ein Baby. Vom 4. bis 7./8. Monat hat sie durchweg geschrieen, ich hab sie nur getragen, nachts schlief sie auch bloß nicht... Mein Leben drehte sich nur noch ums Stillen und Tragen. Als sie 1 Jahr alt wurde, wurde es laaaaaaaaangsam etwas besser. Nun ist sie 2,5 Jahre alt, ist immer noch ein sehr anstrengendes Kleinkind und schläft noch nicht durch.

      Erschwerend kam bei uns hinzu, dass unsere Kleine dauerkrank war und niemanden außer Mama akzeptiert hat! Mein Mann hat 12-Stunden-Tage. Er hat sich wirklich bemüht, mir was abzunehmen, aber trotzdem blieb so einiges auf der Strecke und 2 "große" Kinder waren ja auch noch da.

      Es war eine schlimme Zeit! Ich hab mich noch nicht davon erholt (wie auch bei dem Schlafmangel) und es hätte uns fast die Ehe gekostet.

      Hallo,

      ich kann dir jetzt nicht genau sagen, warum dein Mann so geworden ist, aber an irgendetwas muss es ja liegen, wenn mit euren zwei Kindern alles wie am Schnürchen geklappt hat.

      Ich gebe deinem Mann in dem Punkt Recht, dass ein Kind nicht den ganzen Tag auf dem Arm herumgeschleppt werden muss. Würde ich persönlich auch zu nichts kommen.
      Du kannst es in ein Tragetuch tun und hast es trotzdem immer dabei. Dein Argument, dass das Baby das Tuch nicht akzeptiert kann ich nicht gelten lassen. Es muss nur daran gewöhnt werden.
      Oder lässt du bei deinen anderen beiden Kindern auch alles durchgehen, was die Kinder möchten? Dann lass die mal ins Teeniealter kommen, da wirst du dann dein blaues Wunder erleben.

      "er will einfach nicht einsehen, das er mir helfen muss". Das ist der springende Punkt!
      Du schreibst ja, das Gespräche nichts helfen und er alles runterspielt und meint, du stellst dich an. Sorry aber bei euch sehe ich nur noch die Möglichkeit, euch von außen Hilfe zu holen sprich eine Paartherapie.
      Macht ihr eigentlich noch was als Paar zusammen oder dreht sich bei euch alles um die Kinder?
      Vielleicht solltet ihr euch einfach mal einen Babysitter gönnen und mal wieder ZUSAMMEN ausgehen (Kino, Bar, Essen gehen) und mal überhaupt nicht über die Kinder/Haushalt etc. sprechen. Mal wieder Zeit als Pärchen haben so wie früher.
      Vielleicht fehlt deinem Mann genau das - mal wieder seine Frau alleine ohne Kinder.
      Und wer weiß, vielleicht ist er dann auch im Haushalt motivierter.

      LG
      Nici

      Fassen wir zusammen:

      1. Er ändert sich nicht, egal, was du versuchst
      2. Du willst dich nicht trennen

      Mir fällt nur noch ein: Sorg selbst für Hilfe

      -Nimm dir eine Putzfrau
      -Frag eine gute Freundin, ob sie dir einmal die Woche für 2 Stunden die Kinder abnimmt, schick sie raus und leg dich in die Wanne/schlafen/o.ä.
      -Mach Abstriche im Haushalt, die Wohnung (das Haus) muss nicht immer blitzeblank sauber sein, wenn um 12.ooh das Essen nicht fertig ist, dann eben um 13.00h oder es gibt mal ne Dose Ravioli oder eine TK-Pizza, davon stirbt auch niemand.

      Es bringt ja alles nichts, wenn du an der Situation kaputt gehst und dann in einigen Wochen/Monaten gar nichts mehr machen kannst.

      Dann würde ich dir noch empfehlen, dir eine Trageberatung zu gönnen und mal diverseste Tragehilfen zu testen. Dann wählst du die aus, mit der der Floh am Besten klarkommt und setzt ihn da rein. Ich hatte auch zwei Babys die den ganzen Tag getragen werden wollten und beim ablegen (nachdem sie im Tuch eingeschlafen waren) sofort wach wurden, aber im LEBEN NICHT hätte ich die den ganzen Tag auf dem Arm getragen. Da geht dann doch die Mutter vor. Entweder hätten sie also im Tuch/Manduca/ErgoCarrier an mir in Bewegung gebrüllt (wenn es denn wirklich so gewesen wäre) oder ich hätte mich mit ihnen aufs Bett gelegt und gekuschelt. Und wenn das Baby dann schreit - dann schreit es halt. Ich bin ja da, ich tröste, aber meine Kraft würde NIEMALS dazu reichen, den ganzen Tag das Kidn auf dem Arm zu schleppen.

      Ich habe zwei Kinder unter drei und wenn das dritte kommt ist die Älteste noch nicht 3,5 Jahre alt. Ich habe echt kaum Stress, dafür habe ich an meinen Haushalt aber auch längst nicht so hohe Ansprüche. Da würde ich kaputt gehen.

      Pass auf dich auf!

      Viele Grüße
      xyz mit zwei Mäusen (knapp 3 und 10 Monate) und Bauchzwerg (9. SSW)

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