Mein Mann beschimpft mich vor den Kindern - ratlos!

    • (1) 17.06.13 - 22:32
      grauschwarzeWolke

      Hallo,

      da ich in meinem Umfeld nicht wirklich darüber sprechen kann, schreibe ich hier.

      Seit längerer Zeit schon ist mein Mann nur noch genervt von mir und unseren Kindern, eins 4 Jahre und eins 7 Monate alt.

      Er macht mich wegen Kleinigkeiten fertig, hält mir ständig Dinge vor und beschimpft mich, immer öfter vor den Kindern. Ich versuche auf ihn einzugehen, aber bin verzweifelt, weil er nichts mehr positiv sehen kann.

      Es kommen kaum noch schöne Momente zusammen zustande. wäre ich allein, wäre ich längst gegangen.
      aber es fällt mir so schwer, den Kindern den Garten, den Papa zu nehmen. außerdem habe ich Angst, beiden Kindern nicht gerecht zu werden, wenn demnächst meine Elternzeit endet.

      wir haben beide studiert, relativ gute Jobs und finden keinen angemessenen Umgang mehr miteinander. mich macht das so traurig, so ratlos.

      er hält mir vor, dass er mir nichts recht machen kann, das mein Tonfall fürchterlich ist.

      ich werde oft laut und nervig, weil ich das Gefühl habe, alles allein zu machen, gegen WindMühlenFlügel zu kämpfen.
      Ich kann niemandem erzählen, wie gemein er zu mir ist, wie sehr er mich verletzt mit seinen Abwertungen, da er meinen Freundinnen und meiner Familie sowieso schon ein Dorn im Auge ist, weil alle das Gefühl haben, fast alles bleibt an mir hängen.

      vielleicht gibt es gar keinen guten Tipp, dann vielen Dank fürs Lesen.

      • Vielleicht eine Paartherapie?

        Gespräche über die Ehe sollte man am besten nur mit dem Partner führen. Klar kann es gut tun, sich bei Freunden und Familie auszulassen, aber ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass das oftmals nach hinten los geht.

        Eine Außenstehende neutrale Person ist da glaube ich hilfreicher.

        Was besseres fällt mir da nicht ein, sorry!

        • (3) 17.06.13 - 22:47
          grauschwarzeWolke

          Danke für Deine schnelle Antwort.
          wir haben eine Paartherapie begonnen, aber des Pudels Kern nicht gefunden.

          Dann haben wir unterbrochen, weil unser zweites Kind kam. da er nicht möchte, dass wir davon erzählen, können wir das Kleine nicht abgeben, um die Therapie fortzusetzen. eine Zwickmühle.

          • Hm, er findet also Gründe, warum ihr nicht an der Beziehung arbeiten könnt... Das ist schlecht!

            Ohne das ihr beide aktiv an der Beziehung arbeitet, steuert ihr auf das endgültige Ende zu! Denn ich denke nicht, dass du das wie es gerade bei euch läuft die nächsten 18 Jahre durchhältst, oder?

            Irgendwie musst du deinen Mann dazu bekommen, dass er die Paartherapie noch einmal aufgreift. Oder meinst du er könnte sich durch klare Ansagen deinerseits ändern?

      Hallo!

      Oh man, ich befürchte, dass Dir wirklich keiner einen guten Tip geben kann! Ich denke, dass eure Beziehung schon so festgefahren ist, dass da vielleicht nur noch eine Paartherapie helfen könnte!? Habt ihr denn schon mal in Ruhe über eure Beziehung gesprochen? Was heißt "seit längerer Zeit"? Das jüngste Kind ist ja erst 7 Monate alt! War das schon vorher so wie jetzt oder kam es erst mit dem zweiten Kind?

      Natürlich fällt es Dir schwer, den Kindern den Papa zu nehmen, aber die Kinder merken, dass es zwischen Euch nicht mehr gut läuft und vor allem für das 4-jährige Kind ist es sicher auch nicht einfach damit umzugehen!

      Ich wünsche Dir alles Gute!

      LG

      sweti84

      • (6) 17.06.13 - 22:59
        grauschwarzeWolke

        Danke.
        Ja, sie merkt es. und gerade für die Kinder ist es so schlimm. ich weine oft, wenn ich daran denke, dass wir ihr Liebesvorbild sind.

        was, wenn sie sich einen Mann sucht, der sie ebenso behandelt?

        andererseits bin ich auch ScheidungsKind und wollte ihnen das um jeden Preis ersparen.

        Wenn ich mit meinem Mann darüber rede, sagt er nur: Hör auf zu kreischen.

        oder

        "Geh doch endlich."

        Hart für mich. Ich weiß, dass er trotzdem sehr traurig wäre, er liebt seine Kinder sehr, aber er möchte auch einfach seine Ruhe.

        Erwähnen muss ich vielleicht noch, dass er 20 Jahre älter ist. aber wir beide wussten, worauf wir uns einlassen. er hat die Kinder ja freiwillig bekommen, wobei es natürlich schon mein Wunsch war.

        • Mein Mann ist 17 Jahre älter als ich! Und wir führen eine sehr harmonische Beziehung!!! Er liebt mich und unseren Kleinen abgöttisch! Im Dezember kommt das Baby Nr. 2 und als er von der Schwangerschaft erfahren hat (war aber geplant) hat er sich noch mehr gefreut als ich.

          Das hat nichts mit seinem Alter zu tun, sondern mit seinem Charakter oder seiner Art... wie auch immer.

          Ich denke, dass eine weinende Mutter, ein schreiender Vater für die Kinder um einiges Schlimmer ist als die Scheidung der Eltern! Es ist natürlich beides schlimm... aber mit der Scheidung würden sie früher oder später zurecht kommen, aber mit den ständigen Streitereien???

    Hallo!

    Jetzt wäre mal interessant, die Meinung deines Mannes zu hören... :-)

    Du fühlst dich von ihm verletzt und er anscheinend von dir.

    Ist da viell. doch ein Fünkchen Wahrheit, wenn er sagt, er kann dir in seinen Augen nichts recht machen und dein Ton ihm gegenüber wäre nicht okay?

    Was hält er dir denn vor? Und was wünscht du dir von ihm?

    Spielen die 20 J. Altersunterschied doch evtl. eine Rolle?

    Könntet ihr nicht mal an einem neutralen Ort alleine miteinander in Ruhe sprechen?
    Ohne Vorwürfe etc.

    Dabei müsst ihr beide die Karten offen auf den Tisch legen!
    Viell. lässt sich dann darauf aufbauen?!

    Eine Eheberatung ist doch nichts schlimmes oder verwerfliches.... weiht doch z.B. jemanden aus der Familie oder dem Freundeskreis ein, der eure Kinder in der Zeit betreut.

    Als unsere Kinder noch klein waren, hatten wir auch oft Streit, machten uns gegenseitig Vorwürfe, fühlten uns missverstanden vom Anderen usw.
    Das rührte vom Stress her und evtl. der eigenen Unzufriedenheit... bekommt man dann nicht die Kurve irgendwann, läuft es auf eine Trennung hinaus.

    LG, k.

    Hallo, das klingt ja wirklich schrecklich #liebdrueck

    Also, du solltest darüber reden, auch wenn es dir weh tut und Dinge gesagt werden, Die du weißt aber nicht hören willst. Vllt hast du eine liebe Schwester, Cousine mit der du evtl reden kannst. Ich persönlich würde solch ein Gespräch so anfangen: "Ich weiß du hältst nicht viel von meinem Mann Aber ich muss jetzt mal etwas loswerden. Bitte sage nichts dazu,,denn es verletzt mich, Die Wahrheit zu hören, bitte höre nur zu." So in etwa...sei offensiv und gib zu, dass es dich verletzt, wenn man schlecht über deinen Mann spricht, auch wenn die anderen evtl richtig liegen.

    So nun noch zu deinem Problem, dass du nicht gehen willst - ich bin in einer lieblosen Ehe aufgewachsen und auch meine restliche Familie (Oma/Opa etc) hatten für sich nichts mehr übrig. Und was habe ich gelernt? Dass es keine Ehe gibt, die funktioniert und dass man, besonders als Frau, besser nur sich selbst vertraut. Je älter ich würde, desto mehr habe ich alles verstanden und mitbekommen. Meine Mutter wollte uns auch nicht Vater und Haus wegnehmen und hat 25 Jahre in einer unglücklichen Ehe verschwendet, und Ja, es war und ist verschwendet...Aber wir wären auch in einer Wohnung und mit Spielplatzbesuchen groß geworden. Wichtiger ist, dass es dir gut geht, Dann kannst du auch für deine Kinder da sein.

    Überleg dir, Ob du die Beziehung weiterhin aufrecht erhalten möchtest, dann lohnt evtl auch ne Paarberatung. Denk immer daran, ihr seid die Vorbilder für eure Kinder und sie werden Konflikte so lösen und klären, wie sie es gelernt haben.

    Und jetzt mal unter uns, wer ist denn bitte so frech und streitet mit dir vor euren Kindern. Nee, das ist respektlos und gehört sich überhaupt nicht.

    Wünsche dir viel Kraft.

    (10) 18.06.13 - 00:38

    Ihr fühlt euch beide nicht wohl miteinander.
    Ihr fühlt euch beide nicht respektiert und gewertschätzt vom anderen.
    Ich sehe als einzige Möglichkeit eine Paartherapie.
    Wenn dein Mann sich dagegen sperrt, will er nichts ändern, dann bleibt euch nur die Trennung, denn so kann es nicht weitergehen, es kann ja nur schlimmer werden.
    In einer solchen schlechten Atmosphäre gedeihen Kinderseelen nicht gut.

    Es klingt so, als wärt Ihr komplett unterschiedlich in euren Lebensvorstellungen...

    Wenn du sagst, alles bliebe an dir hängen, was meinst du damit?

    Hast du vielleicht hohe oder viele Ansprüche - er sieht alles ganz entspannt - und du bist auf ihn genervt, weil er nicht "mitzieht"??

    Du schreibst, dass du traurig bist...glaubst du, Ihr würdet noch - mit Hilfe - zueinander finden können?

    In diesem Fall würde ich dir/euch eine Paartherapie sehr empfehlen.

    Hier schrieb mal jemand...wenn man nur die Beziehung/die Ehe so gut plflegen würde wir ein Neuwagen...dem stimme ich voll zu!!

    #klee

    • (12) 18.06.13 - 13:28
      grauschwarzeWolke

      danke für deine Antwort. kann sein, dass meine Ansprüche zu hoch sind. vielleicht sollte ich mich mehr treiben lassen. ich bin immer der Treiber. aber würde ich es nicht tun, wäre die große 22 Uhr im Bett. würde kein Ausflug stattfinden...

      Wobei, mein Mann ist weder Ideenlos noch faul, wahrscheinlich müsste ich mich einfach zurück nehmen, die Kontrolle abgeben. gerade das fällt mir schwer.

      aber andrerseits, wenn ich mal die Zeit genieße, wie gerade - wir haben alle frei , und einfach mit meiner Großen tobe und das Baby für 1 h bei ihm lasse, ruft er mich zurück. rastet aus, weil er angeblich Stress hat. baby ist aber satt und weint nicht. er macht mir enormen Stress, wenn ich mich mal entspanne.

(13) 24.06.13 - 00:40

Du wolltest keinen Rat.
Du wolltest dich nur mal auskotzen.
Warum hast du diesen Thread nicht weitergeführt?
Angst, Konsequenzen ziehen zu müssen, was heißt "müssen", dich kann ja hier niemand zu etwas zwingen.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass du selber nichts ändern willst, dann bleibe in der Opferrolle. Glücklich wirst du damit nicht werden. Überleg es dir gut, du hast nur das eine Leben, vergeige es nicht.

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