Ist das erlaubt?

Darf man sich verloben, obwohl man noch verheiratet ist?

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    • (1) 30.06.13 - 20:48
      Wie seht ihr das?

      Also ich kenne zwei Paare aus meinen Freundes-/Bekanntenkreis. Da ist ein Partner noch verheiratet und die Paare sind aber schon verlobt. Ich meine ist das vom Gesetzt her eigentlich erlaubt? Verlobung ist ja eine mündliches Eheversprechen. Ich halte absolut nix davon nichts. Aber das ist ja deren Sache......

      • (2) 30.06.13 - 20:52

        Verloben darf man sich definitiv, auch mit 100 Partnern wenn man es möchte.

        Es ist ja nur ein "versprechen" jemanden zu heiraten.

        Eigentlich sagt man im Laufe eines Jahres aber die meinsten sind 5 und noch mehr Jahre verlobt.

        ich halte Verloben für eine Hinhaltetaktik um Ruhe zu haben, wenn mir Leute sagen " ich bin seit 7 Jahren verlobt" sag ich immer

        " trenn dich du wirst eh nur verarscht und hingehalten"

        Ich war nur 3 monate verlobt und dann verheiratet, zusammen waren wir vorher nur kurz

        #winke
        Verboten ist es nicht aber ich denke:

        Nach einer Verlobung sollte eine Hochzeit schon in absehbarer Zeit stattfinden!

        Ob man streng 1 Jahr sagt oder sich 2 Zeit lässt spielt da keine Rolle (Planung dauert halt und Geld muss auch da sein) aber wenn ich höre 'Ich bin seit 5 Jahren verlobt' denke ich mir meinen Teil...da halte ich eine Hochzeit dann schon für unwahrscheinlich.

        och mein Mann und ich waren auch schon verlobt, als er noch verheiratet war. Die Scheidung zog sich ewig hin.
        Allerdings war er schon getrennt lebend als wir uns kennengelernt haben.

        Finde da jetzt nichts verwerfliches dran?

        • (7) 30.06.13 - 21:51

          Als verlobt gilt man rechtlich mit der Anmeldung zur Eheschließung - und das kann man natürlich erst machen, wenn man rechtmäßig geschieden ist.

          • (8) 30.06.13 - 22:05

            Das ist mir klar.
            Hier geht es aber doch eher um das "private" verloben. Das kann ich doch machen, so oft ich lustig bin - ohne Konsequenzen.

            Ich hatte eine Klassenkameradin, die hat sich zum ersten Mal "verlobt", da war sie glaub 15. Mit 20 hatte sie dann die 6. oder 7. "Verlobung" hinter sich. Jedes Mal mit Ring und so - aber geheiratet hat sie dann erst vor wenigen Jahren (und da war es ohne Verlobung).

            • (9) 30.06.13 - 22:09

              Klar - aber es ging hier ja um die Rechtsfolgen. Und rechtlich war Deine Bekannte eben vor ihrer Hochzeit durch die Anmeldung beim Standesamt "verlobt", auch wenn sie da vielleicht keinen romantischen Ringtausch gemacht haben.

              • (10) 30.06.13 - 22:13

                Ja schon, aber bei der Frage der TE geht es ja um noch nicht geschiedene, die sich verlobt haben.
                Die haben sich ja dann noch nicht beim Standesamt zur Eheschließung angemeldet und sich "privat" verlobt.

          Nein, verlobt ist man wenn einer sagt "willst Du mich heiraten" und der andere sagt "ja". Die Frage ist eher wie man das Nachweisen will, aber zeugen oder eine Anzeige in der Regionalzeitung reichen durchaus als Beweis.

          Man hat sogar rechtliche Ansprüche für Ausgaben, die man in Erwartung der Hochzeit getätigt hat. zumindest wenn der andere ohne wichtigen Grund die Verlobung auflöst.

          Wenn die Frage nicht offiziell gestellt wird, man sich aber anderweitig einigt heiraten zu wollen reicht das auch für ein verlöbnis.

          Im BGB steht sogar noch was von einem Kranzgeld, das dürfte sich aber überholt haben - damals konnten Verlobte schon Sex haben um praktisch die Fruchtbarkeit zu testen. Stellte sich da keine Schwangerschaft ein, dann konnten sie das Verlöbnis lösen, aber der Mann musste eine gewisse Entschädigung für die verlorene Jungfräulichkeit zahlen.

    Ich finde es albern, aber ganz sicher nicht strafbar.
    Verlobungen, vor allem wenn keine Hochzeit in absehbarer Zeit geplant ist, finde ich generell ein bisschen peinlich.

    LG

    Eine Verlobung hat ja rechtlich kaum eine Bedeutung. Es können nur in Ausnahmefällen Ansprüche geltend gemacht werden - etwa wenn einer annimmt der andere meint es ernst und Bergeweise Geld für Hochzeitskleid und Feier raus wirft, und der andere dann doch einen Rückzieher macht.

    Die Ehe ist ja auch eher eine Regelung von Rechten - Unterhaltsansprüche, rechtliche Anerkennug der Kinder die in der Ehe geboren werden durch den Ehemann, Erbregelungen... Also eigentlich recht unromantisch, das Ganze.

    Und für den Staat ist es erst recht ein reines Rechtsgeschäft, ich wundere mich ja, dass die Standesbeamten überhaupt so nett sind eine 10-Minuten-Ansprache zu halten, statt einen gleich bloß das Formular unterschreiben zu lassen.

    es ist noch gar nicht sooo lange her, da musste der Mann, wenn er sie als Verlobte entjungfert hat und die Verlobung auflöste, ein "Kranzgeld" bezahlen. Dieses "Kranzgeld" konnte auch vor Gericht eingefordert werden.
    Der Begriff stammt aus der Tatsache ab, ist sie bei der Eheschließung keine Jungfrau mehr, durfte der Brautkranz nicht geschlossen getragen werden. Ergo, sie war weniger wert.
    Zum Glück (auch für mich) wurde dieses "Kranzgeld" ersatzlos gestrichen.
    Sonst würde ich heute noch die Schulden abzahlen. *Scherz
    Schöne Grüße an alle Jungfrauen

    Bin ich auch....und?
    Mein Nochmann und ich sind uns einig was die Scheidung betrifft, mein Freund und ich wollen im Mai nächstes jahr heiraten.
    Wir sind seit August letztes Jahr verlobt und kennen uns 17 Jahre.

    Hallo!
    Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, wo man sich noch "offiziell verloben musste", bevor man heiratet #kratz Eine Verlobung hat keinerlei rechtliche Auswirkungen. und wenn die Verlobung platzt, dann kann man die Heirat nicht einklagen. Im Grunde genommen braucht man sich überhaupt nicht verloben. Ich hab auch geheiratet ohne vorher offiziell verlobt zu sein. Ich finde es sowieso albern, wenn man heutzutage(anstatt zu fragen: willst du mich heiraten) zu fragen: willst du dich mit mir verloben???? (Den Blödsinn hab ich noch nie vestanden. Ist für mich das gleiche wie: willst du mit mir gehen? #augen )

    Aber nun zu deiner Frage:
    Die können sich natürlich schon verloben. Jederzeit und mit wem auch immer. (da es ja sowieso keine rechtliche Bedeutung hat) Und die müssen danach noch nicht mal heiraten. (und genau deshalb finde ich eine offizielle Verlobung eben auch so blödsinnig. )
    Für mich gilt die Zeit vom Antrag bis zur Hochzeit als verlobt, aber auch nur dann, wenn man auch innerhalb 1 Jahres heiratet. Denn ich finde es dann schon wieder ziemlich albern, jahrelang verlobt zu sein. #rofl

    #winke

    P.S. Also lass den beiden Paaren doch den Spaß. Peinlich wirds dann nur, wenn die dann doch nicht heiraten und zuvor jedem erst groß erzählt haben., dass sie sich verlobt haben.

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