Trennung trotz Liebe (unterschiedliche Vorstellungen vom Leben)?

    • (1) 04.07.13 - 20:21
      Erfahrungen?

      Guten Abend!

      Ich bin seit 4,5 Jahren in einer Beziehung und liebe meinen Freund sehr. Der Alltag zusammen läuft gut und auch heute habe ich noch ab und zu Schmetterlinge im Bauch, wenn ich ihn anschaue.

      Als wir zusammenkamen, haben wir grob umrissen, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen und hatten ähnliche Pläne (dann und dann in etwa heiraten und ab dann und dann kann man sich Kinder vorstellen usw.). Nun hat sich an meinem Plan nichts geändert, seine Vorstellungen vom Leben allerdings schon - und das ist kein Vorwurf an ihn, so was kann ja im Laufe der Jahre "passieren". Man entwickelt sich ja immer weiter.

      Ich denke seit einigen Monaten über Heiraten und Familienplanung nach und habe mit meinem Partner offen darüber gesprochen - mehrfach. Nun ist es so, dass er das alles noch lange nicht will. Er kann sich eigentlich noch gar nicht vorstellen zu heiraten usw.

      Wie gesagt, ich liebe ihn, aber für mich stand schon immer Familie an erster Stelle und das wird auch so bleiben. Bei ihm steht mittlerweile der Job an erster Stelle (wir lernten uns noch im Studium kennen) und er möchte dies nicht ändern.

      Ich frage mich: Hat das noch Sinn? Ich möchte ihn so gerne heiraten und Kinder, aber kann ihn ja nicht zwingen.

      Hat schon mal jemand eine eigentlich glückliche Beziehung beendet, weil man keine gemeinsame Zukunft gesehen hat? Ich frage mich, ob ich es verkraften würde und ob ich mich überhaupt in den nächsten Jahren auf jemand anderen einlassen könnte...

      Ich bin hin und her gerissen. Ich möchte unbedingt heiraten und eine Familie gründen. Mit meinem Freund als Mann und Vater. Aber das geht nicht und nun muss ich wohl einen Wunsch abschreiben. Und da Familie für mich an erster Stelle steht, weiß ich nicht, ob ich es noch 5Jahre (oder wie lange mein Freund auch immer noch braucht) mit Warten aushalte.

      Erfahrungen?!? #danke

      • (2) 04.07.13 - 20:38

        Hallo,

        Bei meinem ex und mir war es ähnlich nur das er es ganz abgelehnt hat überhaupt jemals Kinder zu wollen.

        Wir waren ein paar Jahre zusammen und als sich das bei ihm nicht änderte und wir immer mehr andere Vorstellungen von der Zukunft hatten haben wir beschlossen uns zu trennen. Es war nicht einfach den mangelnde liebe war nie unser Problem wir haben uns ganz einfach nur auseinander gelebt..
        Hätte er damals gesagt er möchte jetzt noch nicht aber irgendwann dann wäre ich wohl geblieben.

        Im Nachhinein war es die richtige entscheidung für uns. Ich bin verheiratet und habe ein Kind und Erfolg im beruf. Er hat sein Hobby zu Beruf gemacht und eine ganz tolle Freundin die diese Leidenschaft mit ihm teilt.

        Ich denke du solltest dir in deiner Situation die frage stellen ob du nicht doch Geduld haben kannst wenn sonst alles passt?

        Und Vorallem muss dir auch klar sein das du wenn du dich von ihm trennst vermutlich nicht gleich den nächsten Mann findest der deine Pläne mit dir in die Tat umsetzt.

        Mein Mann zb hat das Thema Kinder in seiner vorherigen Beziehung auch nach hinten verschoben weil er erstmal beruflich Fuß fassen wollte um dann seinem Kind was bieten zu können. Hast du mit deinem Freund schon mal über seine tieferen Beweggründe gesprochen? Vielleicht hat er einfach noch Angst vor der Verantwortung. Nur so ein Gedanke..

        Glg

        • (3) 04.07.13 - 21:05

          Danke für die Antwort.

          Ja, ich habe mit ihm gesprochen und ihn nach dem Warum gefragt. Er kann nur sagen, dass es ihm so geht: Wenn er jetzt ans heiraten denkt, dann kommt ihm zur ein Gedanke - sein Leben sei vorbei. #schmoll

          Prinzipiell bin ich ja auch bereit noch etwas zu warten, aber ich habe so Angst, dass er dann irgendwann sagt "Ne, jetzt auch noch nicht", weil er es auch so gar nicht begründen kann. Er sagt ja nicht "Ich würde gerne noch zwei Gehaltsstufen vorher schaffen" oder so. Er möchte einfach nicht und wer weiß, wann sich das ändert. Ich wollte halt immer relativ jung (also vor 30 wirds wohl eh nix mehr ^^) Mutter werden und ich habe Angst, dass er erst Ende 30 dazu bereit ist Vater zu werden (wir sind gleichalt). Und ich wollte doch immer mehrere Kinder - dann beginnt vielleicht wieder der nächste Kampf. Er hat zwar mal gesagt, dass er sich auch mehr als ein Kind vorstellen kann, aber wer weiß, wie es dann ist, wenn er sich jetzt schon nicht zu einem "durchringen" kann. :-(

      Aus dem Grund hab ich mich von meinem Ex getrennt.

      Liebe war nie das Problem aber unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft.

      Ich wollte Familie und er nicht.

      Was soll ich sagen...

      Andere Mütter haben auch schöne Söhne ;-) und ich inzwischen auch ;-) und noch eine hübsche Tochter dazu :-)

    • (5) 04.07.13 - 20:52

      Ich hätte wohl zu viel Angst, dass er auch in 5 Jahren noch sagt "ach ne, jetzt lieber noch nicht" und du letztendlich ganz ohne Hochzeit und Kinder dastehst. So ist es einer Kommilitonin von mir ergangen. Sie ist mit ihrem Partner seit 12 Jahren zusammen und letztendlich hat sich nun herauskristallisiert, dass er sie wohl nie heiraten geschweige denn ein Kind mit ihr bekommen wird. Sie hat sich (nach außen hin) damit abgefunden.
      Ich habe nach 8 Jahren gesagt "Wenn nicht jetzt wann dann? Heirate mich jetzt oder ich gehe", da für mich auch so klar war, dass ich UNBEDINGT heiraten und Kinder will. Inzwischen sind wir 6 Jahre verheiratet, haben zwei wunderbare Töchter und erwarten unser drittes Wunschkind. Das ist sicher nicht der Rätsels Lösung für jeden, für uns war es richtig so. Bei meinem Mann war es aber auch eher die Angst vor der Heirat an sich (er steht nicht gern im Mittelpunkt), die ihn zögern ließ.

      Viele Grüße und alles Gute
      xyz

      • (6) 04.07.13 - 21:00

        Ja, das ist auch meine Angst. Dann sagt er irgendwann "jetzt fühlt es sich auch noch nicht richtig an". Und ich kann ja auch nicht ewig Kinder bekommen (biologisch schon mal nicht und ich wollte auch immer nicht so spät anfangen mit Kinder kriegen) und mit Mitte/Ende 30 hab ich es dann vielleicht auch nicht mehr so leicht einen anderen Mann zu finden, den ich heiraten und mit dem ich Kinder bekommen kann. Und ganz wichtig: Den ich auch lieben kann! Ich hätte ja gerne sowohl eine große Liebe an meiner Seite als auch Heirat/Kinder... ;-)

    Hallo du,

    bei meinem Exfreund und mir war genau das der Fall und letzlich auch der

    Trennungsgrund.

    Ganz gewiss war es nicht die fehlende Liebe, auf beiden Seiten nicht.

    Er konnte sich auch auf lange Sicht nicht für Familie und Kinder entscheiden, was mir im

    Laufe der Zeit aber wichtig wurde. Er schloss das alles aber auch nicht aus. Irgendwann

    spürte ich, dass mir diese vage Planung nicht reichte.

    So habe ich schließlich einen Schlussstrich gezogen.

    Wir kommen noch sehr gut aus miteinander. Er ist unverheiratet und kinderlos und

    ich hab einen Mann und drei Kinder.

    Das wäre mit ihm nicht möglich gewesen.

    Alles Gute für dich!!

    GlG Jette

    (8) 04.07.13 - 20:57

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Was mich auch interessiert:
    Wie ging es euch die erste Zeit nach der Trennung? Extrem schlecht, weil ihr euch trotz starken Gefühlen getrennt habt oder relativ gut, weil ihr wusstet, wofür?

    • Hallo du,

      ich nochmal.

      Die Tage der Trennung weiß ich noch genau, wir waren beide fix und fertig und es ging mir

      sehr schlecht. Rückblickend muss ich aber sagen, dass ich auch erleichtert war, weil ich

      eigentlich wusste, dass er nicht der Mann ist, der mit mir eine Familie gründen wird.

      Nach zwei Jahren kam dann mein Mann, mit dem ich jetzt seit 9 Jahren verheiratet bin.

      Wie du sagst, man kann ja niemanden zwingen, Ehemann und Papa zu werden.......

      Höre auf dein Bauchgefühl, dass finde ich oft hilfreich.....

      Glg Jette

      (10) 05.07.13 - 09:40

      Ich habe mich auch einmal getrennt, weil er definitiv keine Kinder wollte, ich aber schon.
      Die Zeit danach: gruselig!!!

      Ich war mir klar, dass das diese Beziehung nicht das Richtige war (und er wäre auch kein guter Vater geworden). Ich hatte auch immer wieder mit ihm geredet, versucht, Kompromisse zu finden.

      Als ich die Trennung dann durchgezogen habe, wollte er plötzlich alles, was ich auch wollte. Schwor mir ewige Treue. Lag morgens weinend auf meiner Fußmatte (kein Scherz). Drohte mit Selbstmord.

      Ich habe ihm dann noch geholfen, einen netten Psychologen zu finden. Aber das war dann auch das letzte, was ich für ihn getan habe.

      Und ganz ehrlich: Heute (15 Jahre später): es war richtig und die einzige Möglichkeit, sich zu trennen!

Ich habe meinem Freund gesagt, dass ich mich trenne, wenn er mich nicht heiratet. Für mich kommt eine wilde Ehe auf Dauer einfach nicht in Frage. Habe ich ihm auch schon gesagt, bevor wir zusammengezogen sind. Dann habe ich einen Heiratsantrag bekommen :).

Kinder will er auch keine, meine zukünftige Schwiegermutter ist allerdings optimistisch, nachdem er sogar heiratet. Allerdings sind wir beide nicht mehr die Jüngsten, ich wünsche mir schon noch ein Kind (auch der Unterschied zu dir, ich habe schon ein Kind), aber ich bin mir nicht so sicher, ob wir das schaffen.

Wenn ich noch jünger wäre und altersmäßig und gesundheitlich noch alle Möglichkeiten hätte, hätte ich wohl weitergesucht.

  • (12) 04.07.13 - 21:13

    So lief es bei meiner Mutter und meinem Vater auch: Sie sagte ihm irgendwann "Heirate mich oder ich gehe!" und er hat sie geheiratet. Ich habe auch kurz mit dem Gedanken gespielt dies als letzten Versuch bei meinem Freund zu probieren. Als ich ihm schon mal so "scherzhaft" von diesem Plan erzählt habe und ihm eben die Geschichte meiner Eltern erzählt habe (die heute immer noch verheiratet sind) meinte er direkt: "Das machst du bei mir nicht! Ich lasse mich nicht erpressen!" Also das würde wohl nach hinten losgehen. Vielleicht auch ein Zeichen... :-(

Hey,

bei meinem kleinen Bruder war es genauso.
Die Beziehung war so klasse. SIE und ER haben sich klasse ergänzt und voneinander gegeben und genommen. Aber für sie lag Familie und Hochzeit nicht so weit weg wie für ihn. Und deswegen haben sie sich getrennt.

Ganz ehrlich?
1) Er kann doch Karriere machen?! Wenn ihr euch es so vorstellt, dass du zuhause bleibst, dann geht das doch? Wers mag?
2)Wie du schon schriebst: Vorstellungen ändern sich, das heißt, vielleicht will er in einem halben Jahr auch.

Mein Mann war sich immer sicher, dass er frühstens mit 30 heiratet und danach Kinder bekommen will. Und jetzt wird er im Dezember 30 und hat 3 Kinder und seit 3 Jahren eine Ehefrau;)

LG

  • (14) 04.07.13 - 21:10

    Ja, ich möchte ja sogar zu Hause bleiben und mich um die Kinder (oder erst mal das Kind) kümmern. Ich habe zwar auch studiert und gehe in meinem Beruf auf, aber ich habe kein Problem damit, den erst mal hinten anzustellen. Ich habe eben ganz klare Prioritäten. Und obwohl er das weiß, ist er einfach noch nicht bereit dafür. Er kann gar nicht konkret sagen, warum. Er will einfach nicht - so wie ich nicht sagen kann, warum ich unbedingt will. Es ist einfach ein Gefühl - eine Einstellungssache.

    Und ja, ich hoffe ja auch, dass sich seine Einstellung ändert. Ich würde ihm sicher auch noch etwas Zeit geben, aber wie lang ist dann lang genug? Seit einem halben Jahr weiß er von meinem Wunsch und er hat sich noch kein bisschen angenähert. Wann soll ich aufgeben? Das ist so schwer zu sagen...

(15) 04.07.13 - 21:04

Hallo,

kein Mann dieser Erde will wirklich von sich aus heiraten.

Wenn er es doch tut, dann nur damit niemand anderes die betreffende Frau bekommt.

Wenn Dein Freund dich also nicht heiraten will, dann weil du leider nicht seine Traumfrau bist.

Manchmal erkennt ein Mann, dass er eine Frau ganz für sich haben will erst, wenn es so aussieht als ginge sie ihm verloren.

Daher rate ich dir dich zurück zu ziehen, um zu sehen was er daraufhin tut. Wenn du diejenige welche bist für ihn, dann wird er auf einen Rückzug mit einem Heiratsantrag reagieren.

Wenn nicht, dann weißt du woran du bist.

Wünsche dir viel Glück und Verstand

(16) 04.07.13 - 21:11

Ich habe meinem Mann von Anfang an gesagt, dass ich mir 2 Kinder wünsche. Ohne Kinder hätte ich mir ein Leben nicht vorstellen können.

Er wollte mich gern heiraten.

Nach der Geburt unseres ersten gemeinsamen Kindes hab ich ihn dann auch geheiratet #verliebt

Hätte er mich ewig vertröstet, hätte ich mich definitiv getrennt und auch nicht bis 30 gewartet ;-)

Wünsche Dir viel Glück #klee

(17) 04.07.13 - 21:31

Hey...
Darf ich fragen wie alt ihr seid?
Ich bin mit nem ähnlich denkenden Mann in ner ähnlichen Situation gewesen...das war vor 4 Jahren. Im September heiraten wir. :)
Eins hab ich definitiv gelernt in den letzten Jahren. Worte sind nur Schall und Rauch.

Meiner hat genau so geredet.

Naja das heisst nicht, dass das bei euch auch so läuft...aber es könnte zumindest sein :)
Viel Glück!

  • (18) 04.07.13 - 21:48

    Wir sind 27/29. Wie alt seid ihr bei eurer Hochzeit gewesen? Wie lang seid ihr zu diesem Zeitpunkt zusammen gewesen?

Als ich vor über 11 (?) Jahren meine Frau kennengelernt habe, hielt ich ihr als erstes entgegen, dass ich niemals mit einer Frau zusammen ziehen würde. Kinder konnte ich nicht leiden ("Kinderhasser" passt wohl ganz gut) und niemals käme es mir auch nur im entferntesten in den Sinn, eigene Kinder zu haben. Ich wollte Karriere machen. Heute mache ich Karriere, wenn auch leicht anders. Denn ich mache die Karriere für meinen Sohn, für meine Frau. Und ich möchte nun nicht mehr in die Vorstandsetage, wo man in seiner Freizeit die eigene Familie nur über Skype sieht.

Der entscheidende Indikator ist wohl die Person selbst. Wie stark kann sich das Weltbild einer Person drehen? Sieh Dir seinen bisherigen Lebenslauf an. Ist er an einem Ort geboren, dort zur Schule, Uni und arbeitet dort? Ändert er alle 5 Jahre sein Hobby? Lernt er neue Freunde kennen, die z.B. verheiratet sind und Kinder haben? Oder verbringt er seine Freizeit mit Singles mit der sogenannten "Freiheit" (Bier trinken, lange weg bleiben, etc.)?

Überlege Dir, wie lange er studiert hat. Wieviel Energie er da hinein gesteckt hat und welche Erwartungshaltungen noch hinter ihm stehen. Wenn man(n) frisch von der Uni kommt, ist die Karriere erst mal das Wichtigste. Es ist aber auch irgendwann möglich, beides zu haben. Vorausgesetzt ihr einigt Euch, dass er der "Familienernährer" ist.

Meine Frau hat gewartet und im richtigen Moment mich sacht in diese Richtung gelenkt. Aus Deinen Worten kann ich zu wenig entnehmen, ob das bei Euch auch klappt. Aber er ist ganz frisch von der Uni in seiner ersten Arbeit. Und da ist es durchaus verständlich, wenn aktuell Karriere ganz oben steht.

Selbstverständlich steht es Dir frei, den Mann zu wechseln. Aber dann musst du ggf. wieder bei Null anfangen. Mit einem neuen Mann im ersten Jahr bereits ein Baby zu haben halte ich für keine so gute Idee.

Ach, und noch was: wenn meine Frau mit Heirat und Kinder gleichzeitig mich überfallen hätte, wäre ich vielleicht weggerannt. Allein ein "offenes Gespräch" darüber hätte mich wahrscheinlich in die Flucht geschlagen. Also, Top-Sache, dass er noch nicht weggerannt ist :-p An Deiner Stelle würde ich kleinere Brötchen backen und mit der Heirat beginnen, denn das belastet die Karriere nicht und bringt Steuerklasse 3/5.

  • (21) 04.07.13 - 21:58

    Also er arbeitet seid 2,5 Jahren, hat vorher sehr lange studiert (ich glaub insgesamt ca. 6,5 Jahre), aber vor allem, weil er ziemlich faul war im Studium. Seine ambitionierte Ader (ja, Vorstandsetage ist tatsächlich das Ziel) hat er erst mit dem Einstieg ins Berufsleben entdeckt. Er hatte aber auch viel Glück und hat direkt einen Job gefunden, der ihm viel Spaß macht und fing auch prompt an die Karriereleiter hochzuklettern - er kam also rasch auf den Geschmack...
    Ich würde mich aber um Kinder kümmern und das weiß er auch.

    Er hat leider auch nur Freunde, die noch unreifer sind als er. Keiner hat eine Frau (oder gar ein Kind - und das Ende 20/Anfang 30), wenige eine feste Freundin, die meisten sind dann auch nicht treu und noch Meilen vom Heiraten entfernt... Er geht noch mit seinen Kumpels um die Häuser ziehen wie mit 18. #aerger
    Er hat keine "erwachsenen" Vorbilder, die glücklich sind mit Frau und Kind(ern).

    Und ja, ich könnte jetzt langsam anfangen mit dem Heiratsthema anzufangen, aber wenn wir dann in zwei Jahren endlich mal heiraten, dann muss ich ja mit dem Kinderthema noch mal von vorne anfangen. Und wenn ich Pech habe, dann stell ich nach der Hochzeit fest, dass es für ihn immer noch lange kein Thema ist und was dann? Scheidung? Noch Jahre warten? Ich verstehe sehr wohl, was du meinst. Aber der Plan geht halt nur auf, wenn er sich auch zeitig nach der Hochzeit Kinder vorstellen kann...

    Aber das Dilemma, dass es so oder so noch Jahre geht bis zum Kind (denn ich möchte ja auch nicht sofort mit dem nächsten Mann einfach ein Kind bekommen), sehe ich auch. :-(

    Ist halt nicht so einfach. Aber du zeigst mir, dass sich die Pläne eines Mannes zumindest sehr grundlegend ändern können - und mein Freund hat Hochzeit und Kinder ja zumindest nie ausgeschlossen. Schon mal etwas.

    (22) 04.07.13 - 22:00

    Und natürlich vielen Dank für diese ausführliche Antwort eines Mannes!!! #danke

Wie alt bist du?

Gruß

Manavgat

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