Beziehung beendet, weil Angst vor Verantwortung??

    • (1) 07.08.13 - 07:53

      Hallo zusammen!

      Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll...

      Ich habe im März einen Mann kennengelernt. Wir haben beide relativ schnell festgestellt, dass wir zusammen gehören und wurden Ende März ein Paar.

      Ich habe einen Sohn (7) mit in die Beziehung gebracht, von dem er direkt wusste.

      In der Beziehung hat er meinen Sohn immer fair behandelt, mit ihm gekuschelt, gespielt, eingekauft usw.

      Ich habe mich schon gewundert, dass die beiden sich auch so super verstehen und habe ihm immer gesagt, er soll es mir sagen, wenn mein Sohn ihm zu sehr auf die Pelle rückt (mein Sohn kannte ich bisher so noch nicht).

      Am Donnerstag zog sich der Mann urplötzlich zurück, wollte nicht vorbeikommen und wollte nicht preisgeben, worüber er nachdenkt.

      Nachdem ich dann selbst ins grübeln kam und mir denken könnte, was los ist, bin ich am Sonntag zu ihm gefahren, um eine Bestätigung zu bekommen.

      Ich bekam sie.

      Es ging darum, dass mein Sohn gesagt hat, er wünschte sich, der Mann wäre sein Vater.

      Ich hab mit ihm gesprochen und mein Kleiner erklärte, er will ihn nicht Papa nennen oder so, sondern er wäre sein Ideal, wie sein richtiger Vater sein soll (der kümmert sich kaum, bis gar nicht).

      Ich hab auch mehrmals mit dem Mann darüber gesprochen und es war erst kein Problem.

      Dann kam er an und erzählte, er würde von mir und meinem Sohn träumen, dass er ihn immer "Papa" ruft.

      Am Sonntag sagte er mir ebenfalls, dass er mich unbedingt wollte, trotz Kind und auch immer noch will und er mit meinem Sohn super klar käme und ihn auch mag.

      Am Montag sagte er mir, auf Nachfrage, dass er uns auch vermisst.

      Gestern war er nochmal kurz bei mir, um mir (nach 5 Tagen warten und hoffen und reden) zu sagen, dass es ihm leid täte, dass es so scheiße gelaufen ist und er will eigentlich nicht Schluss machen und es hapert definitiv nicht an den Gefühlen zu mir, aber er weiß einfach nicht, ob er bereit ist, diese Verantwortung zu übernehmen. Es macht ihm Angst. Er weiß selber nicht, was er tun soll und will mich nicht länger hinhalten.

      So könnten wir erstmal einen Schlussstrich ziehen und erst wieder unseren gewohnten Gang nachgehen.

      Er ist übrigens 35, fast 36..
      Er fühlt sich derzeit einfach in die Ecke gedrängt. Seine Mutter sagte ihm, dass er hätte wissen müssen, worauf er sich einlässt und nun kann er die Verantwortung nicht tragen.

      Ich hab es meinem Sohn noch nicht gesagt und meinen gewohnten Gang kann ich auch nicht gehen..

      Ich bin mit den Nerven einfach runter und zutiefst verletzt, kann schon seit Tagen nichts essen.

      Ja und zusätzlich behauptet er noch, dass ich bestimmt schwanger sei.

      Er ist davon fest überzeugt und will Klarheit. Er meint, dass die Pille sicher nicht gewirkt hat (hab letzten Monat nach Pillenpause, die Pille gewechselt und nicht vertragen und nach knapp 1 Woche abgesetzt) oder dass das Gummi vllt kaputt war... Ja und mit Lusttropfen usw..

      Ich kann es mir jedoch kaum vorstellen...

      Naja, Ergebnis ist, nach 4,5 Monaten totalem glücklich sein... Ists vorbei...

      Schreiben uns nun auch erstmal nicht...Es macht mich so fertig und ich will nur, dass er zurück kommt.

      LG, Novarine

      • Hallo,

        Ich bin ehrlich....ich kann den Mann verstehen.

        Ihr kanntet euch eine ganz ganz kurze zeit, sofort setzt du ihm deinen Sohn vor die Nase und dann wird versucht ein auf Familie zu machen.
        Ich kann und werde nie verstehen warum manche Mütter nicht erstmal den Mann selber richtig kennenlernen, bevor sie auf die Kinder losgelassen werden.
        Mal ganz davon abgesehen das ich nie nie niemals irgendeinen fast fremden mit meinem Kind kuscheln lassen würde, oder einkaufen oder sonst irgendwas.

        Das dein Sohn mit solchen Sprüchen um die Ecke kommt, wie er wünschte er wäre sein Vater ist ganz klar.
        Den Mann schreckt das ab, er wird sofort vollkommen eingespannt von dem Kind, in eine Rolle in der er nicht sein will.
        Soetwas muss sich langsam entwickeln.

        Ich habe keine eigenen Erfahrungen,da meine 3 alle von meinem Mann sind.
        Aber meine Mutter hatte immer wieder neue Beziehungen, weil nie so wirklich was klappte bei ihr.
        Sie hat die Männer aber nie gleich auf uns Kinder angesetzt, klar hat man die meisten nach ein paar treffen mal kennen gelernt, aber stark auf Distanz.
        Ich habe in meiner Kindheit genau zu 2 Männern von ihr eine Bindung aufgebaut und das waren langfristige Beziehungen.
        Der Vater meiner Schwester war mein Stiefvater und ihn durfte ich dann auch irgendwann Papa nennen,aber auch das hat gedauert.

        Ich denke der Mann hat das alles vollkommen unterschätzt und schiebt jetzt Panik.
        Vielleicht überlegt er es sich nochmal, vielleicht war es das jetzt aber auch...
        Bitte tu dir und deinem Kind ein gefallen und geh es das nächste mal langsamer an, der Mann sollte das Gefühl haben das du einen Partner suchst und nicht einen vaterersatz für das Kind.
        Und dein Kind sollte unbedingt vor ständigen Enttäuschungen bewahrt werden, er fängt an jemandem zu mögen, wünscht sich eine Vaterfigur in seinem leben und dann ist derjenige schon wieder weg.
        Das prägt Kinder ungemein :-(

        Ich meine es nicht böse, auch wenn's nicht so nett klingt.

        LG

        • Guten Morgen,

          dem ist nicht s hinzu zu fügen!

          LG dore

          • Hallo!

            Erstmal danke für die Antwort.

            Also, es ist nicht so gewesen, dass er meinen Sohn direkt kennen gelernt hat.

            Ich war einige Male bei ihm ohne Kind und er war einige Male hier, wo mein Sohn schon im Bett war.

            Wir sind das auch erst relativ langsam angegangen, dass er dann mal ein wenig früher vorbei gekommen ist, um den Kleinen erstmal kennenzulernen.. Vllt Mal zusammen zu Abend essen.. Das waren dann meist so 2 Std.., dass die beiden sich auseinander setzen konnten.. Wer ist der gegenüber.. Wie ist er und was will der?

            Der Mann hat dann selbst danach gefragt, ob er hier mal übernachten dürfte, um zu sehen, wie der Kleine dann reagiert, um gemeinsam was zu unternehmen.. Usw.

            Der Kleine war auch neugierig und hat ihn gefordert.. Egal ob bei Gesprächen oder beim Spielen.

            Sie haben trotzdem beide erstmal Distanz gewahrt, um dem anderen nicht zu Nahe zu treten.

            Das kam iwann, als wir gemeinsam auf dem Sofa lagen, dass sich mein Sohn dazu legte, aber auf meine Seite.

            Als dann wieder einige Tage vergangen waren, fing er an, dass er dann mehr Nähe zum Mann gesucht hat.. Erst durch Kabbelei und danach hat er sich dann an ihn gelehnt.. Oder sich hinter oder zwischen uns gelegt hat.

            Ich wollte ja auch nicht, dass der Kleine sich ausgegrenzt fühlt und der Mann sagte, wenn es ihm zu viel wird mit hampeln, spielen oder ankuscheln, dann sagt er was..

            Naja, dass war bisher für alle Beteiligten okay.

            Über diese Papasache haben wir viel geredet.. Und der Kleine wurde ab und an ja auch vom Vater geholt.

            Es war auch besprochen, dass er sich da zu nichts verpflichtet fühlen soll, dass er weder Ersatz ist noch gleich die komplette Rolle übernimmt.

            Er hat sich da selbst eingebracht.. Sei es mit kochen oder mit Unternehmungen.

            Genauso hat jeder seine Momente gehabt
            , dass mal einer sagte.. Stopp oder ich brauch mal eben 5 Min für mich.

            Naja, vllt hab ich auch zu viel gebohrt, um herauszufinden wo sein Problem liegt.

            Er sagte auch, dass es natürlich möglich ist, dass er nun erstmal den Cut braucht, was ich durchaus verstehe, und er weiß ja nicht, wie sich das bei ihm/mir/uns entwickelt, wenn wir unter anderem auch wieder Kontakt haben.

            Er sagte zwar, ich könne ihm schreiben, aber ich will ihn erstmal ein wenig in Ruhe lassen.

            Ich werde nun auch wohl einige Zeit brauchen, um das zu verdauen und meinem Sohn hab ich das auch noch nicht gesagt.

            Danke und LG, Novarine

        Genau so schätze ich die Situation auch ein!

        DU hattest knapp 10 Monate in der Schwangerschaft, um dich auf deine neue Rolle als Mutter vorzubereiten.
        Dein Freund (ich denke noch nicht, dass es wirklich vorbei ist #liebdrueck) hatte nur wenige Wochen - in einer Zeit, die eigentlich die schönsten in einer Beziehung sein sollte: Schmetterlinge im Bauch, viel Zweisamkeit genießen, Schweben auf Wolke 7.

        Wenn ich dich recht verstehe, ist die Situation erst in den letzten Tagen so gekippt. Und ich entnehme deinen Worten, dass du ihn wahnsinnig unter Druck gesetzt hast mit Reden-Wollen und Aussprachen, und hast ihn letztlich auch zu einer Entscheidung gedrängt.

        Da er noch gar keine Zeit hatte, das alles anzunehmen, blieb ihm vermutlich gar nichts anderes als die Flucht nach vorn, weil er sich nicht mehr anders zu helfen wusste.

        Auch wenn ich verstehen kann, dass deine Sehnsucht nach einer stabilen Beziehung sehr groß ist: Du musst ihm jetzt unbedingt ganz viel Zeit geben und vor allem auch deinen Sohn erstmal außen vor lassen.

        Alles Gute euch :-D

    Hallo,

    wenn der Mann kinderlos ist, denke ich, wusste er wirklich nicht, worauf er sich einlässt.

    Er hat einfach nicht damit gerechnet, dass dein Sohn gleich so eine starke Bindung zu ihm aufbaut und in ihm eine Vaterfigur sieht.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Männern das nach so kurzer Zeit Angst macht bzw. sie stark verunsichert.
    Sicher denkt er jetzt: wenn es mit der Frau nicht klappen sollte, verletze ich ja auch ein Kind massiv, wenn ich dann gehe.
    Das wäre der Punkt, der mich (ich bin eine Frau) in so einer Situation sehr belasten würde. Man baut eine enge Bindung zum Kind auf (ich hätte mich halbtot gefreut, jemals von einem Kind gefragt zu werden, ob sich die Mama sein möchte - mein Mann und ich haben nämlich leider keine Kinder) und sieht immer das Damoklesschwert über sich hängen, dass man jeglichen Kontakt zum Kind verlieren könnte, wenn die Beziehung schief geht. Weil: man hat ja kein Umgangsrecht, weil es eben nicht das leibliche Kind ist.

    Wie dein Freund allerdings darauf kommt, dass du jetzt unbedingt schwanger sein sollst kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Hast du ihm gegenüber schon mal Andeutungen gemacht, dass du dir ein weiteres Kind wünscht?

    Ich denke, dein Freund möchte die Beziehung nicht beenden ist aber im Moment massiv verunsichert.

    LG und alles Gute

    Nici#winke

    • Hallo nici!

      Ähm ja, er hat mir definitiv gesagt, dass er nicht Schluss machen will aber er weiß einfach grad nicht wohin mit seinen Gefühlen und wo ihm der Kopf steht.

      Er hält es aktuell für die fairste Lösung, damit keiner da sitzt und sich einen Kopf ohne Ende macht oder auf iwas warten muss..

      Also ich habe keine Andeutungen gemacht, was eine Schwangerschaft betrifft. Ich hab die Pille (Petibelle) genommen. Dann war ich Ende Juni beim Gyn und bekam eine neue Pille.

      Mit der neuen Pille konnte ich jedoch erst am 22.7 beginnen..

      Seit der 1. Pille aus der neuen Packung, gab's Probleme.. Nach knapp einer Woche hab ich sie abgesetzt, mit seinem Einverständnis, also Kondome.

      Naja, das Kondom wurde immer erst kurz vorm richtigen GV drüber gezogen..vorher gab's immer viel Spielerei... U. A. Auch dass er ziemlich viele Lusttropfen hatte und die dann auf meiner Vagina gelandet sind/verteilt wurden/runtergelaufen sind.. Etc...

      Ich bin mir bisher relativ sicher, dass da nichts passiert ist, obwohl mich das schon leicht verunsichert, dass er beharrlich darauf pocht, dass die Pille für die Woche nicht gewirkt hat oder vllt das eins der Kondome n Loch hatte...

      Ich hab ihm gesagt, dass ich keinen Test machen werde und ihm höchstens anbieten kann, die Tage beim Gyn vorbei zu schauen.

      LG novarine

      • PS an alle:

        Ich habe ihn gefragt, ob wir das mit meinem Sohn hätten anders händeln sollen.. Und das verneinte er strikt.

        Er sagte, er hat mich mit dem Kind kennen gelernt und somit gehört er dazu. Er gehört nicht abgeschoben, nur damit wir Zeit für uns haben. Und er ist der Meinung, dass wir uns trotzdem sehr gut kennen gelernt haben und es ihm wahnsinnig leid tut, dass das so gelaufen ist.

        Ja, die Beziehung ist von jetzt auf hier am Donnerstag gekippt.

        Ja, ich habe ihn ziemlich unter Druck gesetzt..Ich habe ihm auch gesagt, dass es mir leid tut und das mein Fehler war.. Ihn nicht in Ruhe zu lassen.

        Ich glaube dennoch auch nicht, dass nun komplett Hopfen und Malz verloren ist. Ich weiß ja, wie er ausgesehen hat und dass es ihm nicht gut ging und er sogar mit seiner Mutter gesprochen hat, um sich Rat zu holen.. Was er nur im Notfall macht.

        @ nici:

        Es war ja die Sache mit der Pille/den Gummis und die Tatsache, dass mir schon vor absetzen der Pille komisch war.. Also in der Pillenpause.. Vom 15 bis 21.7
        Die Entzugsblutung war relativ schwach.. Immer mehr Übelkeit oder Launen..

        Dann kam die neue Pille und die Probleme..ständiger Juckreiz am ganzen Körper usw.. Also abgesetzt.. Juckreiz nach 2 Tagen weg..

        Ich stand vor ca. 3 Wochen mal am Küchentisch und hatte die Hände unterm Bauch gefalten... Und da sagte er, ich stünde da, wie eine Schwangere..

        Oder ob ich was wüsste, was er nicht weiß..

        Freitag/Samstag sagte er auch, dass ich ihm man glauben soll, ich sei schwanger...

        Wir haben ganz allgemein einige Male darüber gesprochen.. Ich sagte da, dass ich mir ein 2.kind vorstellen kann.. Aber nicht jetzt. Und er ist dem nix abgeneigt, will aber lieber, dass es so passiert.. Aus Versehen... Als das man es plant...

        LG novarine

Ganz ehrlich? Mit tut am meisten dein Sohn leid. Er war glücklich einen Papaersatz gefunden zu haben und nun ist vielleicht der Mann wieder weg. Dein Freund soll froh sein, dass ihn der Junge so lieb hat. Andere Kinder akzeptieren den FReund der Mutter gar nicht und das ist problematisch. Sein Verhalten ist nicht sehr erwachsen was man von einem Mittdreißiger langsam erwarten könnte. Gib ihm Zeit, aber dann soll er sich richtig entscheiden was er will. So ein Hin und Her tut einem Kind sicher nicht gut. Wenn sich dein Freund überfordert fühlt, soll er gleich weg bleiben.

viel Glück

  • (10) 07.08.13 - 11:37

    Hi ciocia!

    Danke für deine Antwort.

    Ja, mein Junge tut mir jetzt schon sehr leid, obwohl er noch von nichts weiß..

    Ich weiß nicht, ob ich es ihm nicht erst am We sagen soll, damit er die ersten 2 Schultage in Ruhe überstehen kann.

    Er sagt ja selber auch, dass er wahrscheinlich die Entwicklungsstufe übersprungen hat, was den familiären Bereich angeht.
    Er hat sich nie wirklich Gedanken über Heirat oder Kinder gemacht. Prinzipiell wäre er zumindest einem Kind nicht abgeneigt.

    Seine Mutter sagte ihm das ja auch, dass er hätte wissen müssen, worauf er sich einlässt. Er könne keine Verantwortung übernehmen, höchstens für sich und Beruf usw.. Und nun wolle er aus Angst einfach weglaufen bzw ist es.

    Das hat ihn schon getroffen und auch zum Nachdenken gebracht.

    Naja, was soll ich sagen?

    Ich wünsche mir schon, dass er zurück kommt, wenn er seine Zeit hatte.

    Im Moment bin ich einfach nur traurig und wahnsinnig enttäuscht. Seit Donnerstag hab ich 4kg abgenommen.

    Ich lasse ihn nun erstmal in Ruhe und einer wird wohl den Kontakt wieder aufnehmen, früher oder später, denn den wollen wir beide noch.. Nur nicht im Moment.

    LG novarine

    • Ich verstehe wie enttäuscht du bist. Es schien ja alles super zu laufen. Ich wette, er hat schon früher diese Zweifel gehabt, nur nicht gezeigt. Sowas kommt nicht von einem Tag auf den anderen.

      <<Seine Mutter sagte ihm das ja auch, dass er hätte wissen müssen, worauf er sich einlässt.<<

      Na ja, die Mutti soll sich da besser raushalten. Was heißt "er hätte wissen müssen worauf er sich einlässt"- das hört sich an als wäre sie gegen eure Beziehung und sie ihren armen Sohn vor zu viel Verantwortung retten möchte. So als wäre eine Frau mit Kind unpassend und schon too much für ihren Jungen#augen. Ich hoffe, dass sie ihn nicht "bearbeitet" in der Zeit. Zumal dein Sohn kein Baby mehr ist und man kann schon tolle Sachen mit so einem großen Kind unternehmen. Die wirkliche Verantwortung trägst in erster Linie du. Ich weiß zwar nicht genau was er mit Verantwortung meint - emotionale oder finanzielle? Vielleicht ist er in Wirklichkeit der ewige Junggeselle-Typ wie der Vater meiner Tochter#aerger

      • (12) 07.08.13 - 16:17

        "er hätte wissen müssen worauf er sich einlässt"- das hört sich an als wäre sie gegen eure Beziehung und sie ihren armen Sohn vor zu viel Verantwortung retten möchte."

        Das ist aber eine sehr eigene Interpretation.

        Hast Du schlechte Erfahrungen mit Schwiegermüttern, dass so eine Interpretation dabei rauskommt?

        Eigentlich klingt es nämlich eher, als wenn sie dem Sohn den Kopf etwas waschen will und sein Verhalten missbilligt.

        • (13) 07.08.13 - 17:58

          Das war mein erster subjektiver Eindruck. Die TE weiß sicher mehr wie es gemeint war. Vielleicht äußert sie sich noch mal dazu

          • (14) 07.08.13 - 18:08

            Daher ja meine Frage, ob Du eventuell vorbelastet bist, dass Du diesen subjektiven Eindruck hast.

            Immerhin unterstellst Du damit der Schwiegermutter ja unlautere Motive.

            Und die kann ich nunmal so gar nicht entdecken.

    - Ich weiß nicht, ob ich es ihm nicht erst am We sagen soll, damit er die ersten 2 Schultage in Ruhe überstehen kann.
    - Seit Donnerstag hab ich 4kg abgenommen.

    Oha, jetzt packst du auch noch die Keule aus und machst ihm Schuldgefühle. #nanana

    - Er sagte, er hat mich mit dem Kind kennen gelernt und somit gehört er dazu. Er gehört nicht abgeschoben, nur damit wir Zeit für uns haben.

    Natürlich sagt er das. Weil er offenbar ein wohlerzogener Mann ist.
    Hätte er sagen sollen: Ich mag dich, aber verschone mich doch bitte erstmal mit deinem Kind.?

    Fakt ist aber, es ist ihm alles zuviel geworden.

    Und die Mutter hat nicht Unrecht. Es kann tatsächlich sein, dass er im Alltag festgestellt hat, dass er sich der Verantwortung (noch) nicht gewachsen fühlt. Das ist doch in keinster Weise negativ zu bewerten, sondern sehr vernünftig. Und ich denke, dass seine Mutter ihn auch erheblich besser kennt als du oder als wir.

    Ich frage mich, ob du jemals selber in der Situation warst, einen Partner mit einem vorhandenen Kind kennen zu lernen. Vielleicht hilft es dir, dich mal in seine Lage zu versetzen, um ihn besser verstehen zu können und um nachzuvollziehen, wie du jetzt sensibel handelst, ohne ihn zu bedrängen.

(16) 07.08.13 - 11:51

Hallo

das tut mir sehr leid für deinen Sohn und dich.
Der Mann ist 35 jahre alt, da sollte man wissen worauf man sich mit einer Alleinerziehenden einlässt.
Für seine Ängste kannst du nichts.
Lass ihn los.

Alles Gute #klee

L.G.

Hallöchen!

Ich kenne sowohl die eine, als auch die andere Seite. Mein Ex-Mann hatte eine Tochter aus einer früheren Beziehung. Er hatte sie alle vierzehn Tag und einmal die Woche Mittwoch. Zugegeben, ich war erst 19 aber trotzdem war es echt nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte. Klar, du freust dich, dass das Kind dich gern hat und spielst mit ihm, tobst und kuschelst auch. Wobei ich mich da sehr zurückgehalten hab was das kuscheln angeht. Aber trotzdem fragst du dich, ob du der Situation wirklich gewachsen bist. Denn es ist ein FREMDES Kind.

Das ist nicht so einfach, wie sich das hier manche vorstellen!!! Und auch mit Mitte dreißig kann man plötzlich feststellen, dass man evtl. "kalte Füße" bekommt! Denn wenn es ernster wird mit der Frau und dem Kind, das dann den Vater in dem Freund sieht, wird einem erst mal richtig bewusst, auf was genau man sich da eingelassen hat!

Ich finde es sogar richtig und verantwortungsbewusst von deinem Freund, dass er sich zunächst was zurückzieht und sich Gedanken machen will.

Mein Freund und ich sind ein Paar geworden kurz vor dem 3. Geburtstag meines Sohnes. Am Anfang haben wir uns nur getroffen, wenn der Kleine nicht dabei war. Entweder hat er schon geschlafen, wenn mein Freund zu mir kam oder er war am Wochenende mal bei meinen Eltern. Mein Freund war kein Fremder für meinen Sohn, er kannte ihn vorher schon ein wenig von meinem Nebenjob. Aber wir haben beide Wert darauf gelegt, dass erst wir beide uns besser kennenlernen und schauen, ob das was gibt und dann langsam der Kleine hinzu kommt. Das hat ca. drei Monate gedauert. Dann haben wir uns mal in der Stadt auf ein Eis getroffen oder im Park zum Fußball spielen usw. Und irgendwann meinte mein Zwerg dann, dass er ruhig öfter zu uns kommen könnte und er ihn mögen würde. Die beiden sind dann auch schnell ein Herz und eine Seele geworden. Aber trotzdem, als wir überlegt haben, zusammen zu ziehen, habe ich meinem Freund nochmal gesagt, er soll es sich genau überlegen, weil das Zusammenwohnen natürlich nochmal verschärft ist. Ich habe gesagt, wir sollen mal drei Tage keinen Kontakt haben und er soll in Ruhe nachdenken. Am zweiten Tag meldete er sich #verliebt

Ich finde, man muss da mit den Männern wirklich Geduld und auch Nachsicht haben. Meiner Meinung nach liegt hier die Verantwortung bei der Frau und Mutter, dass das Kind sich nicht zu schnell an neue Partner gewöhnt und dann bei einer eventuellen Trennung leidet.

LG Christina

  • Hey,

    Vielen Dank, für die ganzen Antworten!

    Also meinem Sohn mache ich dafür nicht verantwortlich! Er hat gesagt, was er denkt und fühlt und das finde ich gut so.

    Meinem vllt-mal-wieder-Freund werfe ich das auch nicht vor. Im Gegenteil, ich kann ihn sogar iwo verstehen!

    Die Schwester des Mannes habe ich ja auch kennengelernt, samt ihrem Mann und deren Kindern. Die waren sogar neugierig, wer ich bin und wollten mich unbedingt mal kennenlernen.

    Seine Mutter wollte auch unbedingt, dass ich mit ihm und auch gern mit dem Kind zu ihr komme.

    Also soweit schien da keiner ein Problem mit zu haben, dass er mit einer Frau zusammen ist, die eben ein Kind hat.

    Ich denke auch, dass er auch schon eher Zweifel hatte, diese jedoch verdrängt hat und sich vllt auch iwo zwingen wollte, dass das alles einfach so klappt.

    Der Vater meines Sohnes hat ja auch schon ein Kind aus einer vorherigen Beziehung..

    Dieser war zwar nur jedes 2. We da, natürlich hatte ich da auch Zweifel, wie das wohl funktionieren soll, aber da gab es damals bei mir einfach keine Diskussion.. Ich war zwar erst 18/19...aber ich wusste, wenn ich den Mann will, dann gibt es den nur mit dem Kind.

    Ich weiß nicht, mich hat es nie gestört.

    Also ich kann mich schon hinein versetzen..

    Naja und die Mutter des jetzigen Mannes wollte ihm einfach nur klar machen, dass er bei so einer ernsten Sache hätte überlegen müssen, dass es iwann mal, bei uns eben früher, zu so einer Situation kommen kann.

    Sie sagte ihm, dass er keine Verantwortung übernehmen kann, weil er einfach verdrängt hat, was auf ihn zukommen kann, weil er mich einfach wollte.

    Zwingen kann man sich selbst jedoch auch nicht..
    Sie fragte ihn auch, ob er vllt Torschlusspanik hat und deswegen wegrennt..

    Ja, was soll ich tun.. Außer ihm Zeit zu lassen.. Langsam den Kontakt wieder zwischen uns aufzubauen (nicht sofort.. Wir müssen es auch erstmal verdauen) und dann iwann schauen, was passiert...

    Eine Rückkehr schließt er ja selbst nicht aus.

    Mein Sohn und ich benötigen auch erstmal Ruhe...sacken lassen...

    Ich weiß es nun auch erst nicht..

    LG novarine

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