Hat mein Partner Depressionen?

    • (1) 22.08.13 - 22:02

      Hallo,
      Ich habe da ein Problem, bei dem ich mal gerne Eure Meinungen hätte:
      Mein Mann hat sich vor kurzem von mr getrennt. Wr waren 15 Jahre zusammen, 11 verheiratet, haben zwei Kinder, 7 und fast 10 Jahre alt.

      Wir hatten an sich eine gute Beziehung, keinen Streit, harmonisch, finanziell total entspannt, sorgenfrei, gemeinsam etwas schönes aufgebaut. Nur mit meiner Shwiegermutter klappte es nicht so gut.
      Dann hatte mein Mann vor knapp 8 Jahren das Gefühl, er sei HIV positiv. Er ist beruflich viel unterwegs und meinte, in einem anderen Land beim Joggen in eine Spritze getreten zu sein. Durch eine Hautstelle (Herpes) und die Aussage eines Hautarztes, ,,das ist selten, oder gehören sie zu einer HIV Risikogruppe? ,, hatte mein Mann Angst, er hätte sich infiziert. Das ging dann ein Jahr so, denn er hatte gelesen, dass das bis zu einem Jahr dauern kann, bis das nachgewiesen wird. Er konnte daraufhin oft nicht arbeiten gehen, hatte Magenbeschwerden, Shlaflosigkeit, miese Stimmung. Kurz gesagt, ich hätte 3 Kleinkinder im Haus. Zu der Zeit habe ich das zweite Kind bekommen, habe alleine ein Haus gebaut und ging arbeiten, ohne Mutterschutz. Da er immer ein liebevoller und ehrlicher Mensch war glaubte ich ihm die Geschichte, auch wenn man dafür ja für bescheuert erklärt wird. Dann war das irgendwann überstanden und 1,5 Jahre später wollte er sich trennen. Mehr oder weniger aus heiterem Himmel. Ich merkte drei Monate, dass er omisch war, aber dachte,er würde wieder meinen, er sei irgendwie krank. E bat sich dann Bedenkzeit aus und entschied sich nach zwei Monaten zu bleiben.
      Dann kamen vier wirklich schöne Jahre. Ich habe vor 1,5 Jahren meinen Job aufgegeben, was unsere gemeinsame Entscheidung war, uns ging es gut damit.
      Allerdings merkte ich immer wieder, dass er wenig bis gar nichts macht, wenn er zu Hause ist. Er hat oft Magenbeschwerden, hat keinen ANtrieb, kümmerte sich überhaupt nicht um Freunde. Die Kinder liebt er, aber viel mit ihnen gemacht hat er nicht. Seine Atwort auf die Frage, wie es ihm geht war immer: mir scheint die Sonne aus dem Hintern. Würde es besser gehen, täts weh.
      Grundsätzlich zog er sich in seinem Engagement immer mehr zurück, war viel müde, ist der Sache mit dem HIV hatten wir so gut wie keinen Sex mehr...er hatte den Knatkt mehr oder weniger eingestellt und auch nie wieder wirklich aufgenommen.
      Nun kam er vor kurzer Zeit wieder mit der Trennung um die Ecke. Nur hat er dieses Mal ernst gemacht, neue Wohnung und sofort mit einer neuen Frau zusammengezogen, die natürlich toller, besser,hübscher, etc. Ist. Bis Ende Januar war alles bestens, dann merkte ich, dass er wieder komisch wird. Nun weiß ich ja auch wieso...da hat er sie kennengelernt.
      Ist-Sand: Rossenkrieg, er kümmert sich nicht um die Kinder, behauptet, ich würde sie kaputtmachen und immer wieder Mails, wo er unterstreicht, wie glücklich er ist und das es der beste Schritt war, dass er sich von mir getrennt hat. Nebenbei gesagt, gab es noch im Januar zu meinem Runden Geburtstag ein 6000,-€- Geschenk.
      Was mich jetzt beschäftigt: sein Großvater war manisch depressiv mit Diagnose,seine Mutter ist es offensichtlich auch, denn die weint nur rum und alle anderen haben an ihrem Unglück Schuld. Er hatte auch immer so Schwankungen. Zeitweise alles gut und dann wieder alles scheisse und ich bin an allem Schuld. Obwohl ich in den letzten Jahren alles übernommen habe. Sei es Rechnungen und Bank, etc, Kinder, Haushalt, Garten und alles was damit zusammen hängt, wenn er kam habe ich alles gemacht, damit er sich wohlfühlt, sei es Essen, Wäsche, etc.ich habe so zu sagen alle Unbill von ihm fern gehalten. Vermehrt natürlich, als ich aufgehört habe zu arbeiten. Auch die afreundschaften habe ich gepflegt. E hat in all den Jahren eigentlich keinen Vorschlag gemacht, ob wir mal ausgehen wollen, oder Freunde treffen. Nichts dergleichen. Immer viel müde, etc.
      Also, was meint ihr?

      • Ich meine, dass Deine Frage falsch formuliert ist. Richtiger wäre wohl: hat mich mein Ex-Partner aufgrund von Depressionen verlassen?

        Das kann Dir aus der Ferne natürlich niemand beantworten. Mich erinnert die Geschichte allerdings an meine eigene, wobei ich wie Dein Ex war. Ich war unglücklich in meiner langen Ehe und habe mich nach vielen Jahren anscheinend ganz plötzlich getrennt. Die Trennung ist nicht erfolgt weil ich Depression war, sondern weil ich unglücklich in meiner Ehe war, was zu einer Depression führte.

        Hallo,

        ob dein Mann Depression hatte ist von uns nicht feststellbar. Auf alle Fälle scheint dein Mann mit seinen Ängsten und seinem Verhalten anstrengend zu sein. Ganz schön viel Drama um die vermeintliche Spritze auf die man getreten ist...

        Es kann sein, dass er Depressionen hat, aber genauso gut kann es sein, dass er sich aus seinen Gründen aus eurer Ehe gelöst hat. Dass, was du schreibst, klingt ja so, dass eure Beziehung nicht unproblematisch und auch nicht mehr partnerschaftlich glücklich war. Wenn ihr seid der HIV-Phobie vor (8! Jahren) keinen Sex mehr hattet, sagt das ja auch etwas über die Partnerschaft aus.

        LG
        Snickerdoodle

        (4) 23.08.13 - 01:06
        klingt irgendwie..

        Irgendwie klingt dein Mann.... glücklich

        Er hatte ein normales 08/15 leben. Frau, die alles macht, Job, Kinder doch dann änderte sich was

        Er lebte in berechtigter Angst vor Hiv

        Es stellte sich als falsch heraus und er erkannte wie trist sein bisheriges Leben war und änderte sein Leben und fand eine neue Partnerin und ein neues Glück, zu dem ihr nichtmehr dazugehört.

        Ich denke schon das die Spritze der Auslöser war und er dann erkannte, dass er eben nicht glücklich mit seinem Leben ist.

        Ich denke solche Schicksale verändern Menschen eben und sie erkennen ganz neue Wege und Ziele, nachdem sie "dem Tod von der Schippe gehoppst sind"

        Depressiv klingt er für mich nicht, im Gegenteil

        • (5) 23.08.13 - 02:05

          Das mit der HIV-Angst ist acht Jahre her.
          Er hat acht Jahre gebraucht, um zu erkennen, wie trist sein Leben davor war? Das erscheint mir mehr als weit hergeholt von dir. Mir kommt dieser Mann eher wie ein Hypochonder erster Klasse vor. Dazu noch eine große Schüppe Egoismus und Verantwortungslosigkeit.

      (6) 23.08.13 - 06:50

      es erstaunt mich doch immer wieder wie eine frau denken kann, wenn sie einem mann jahrelang den ar'''' hinterher trägt, tut und macht, ihm alle sorgen abnimmt, auf ihn ständig rücksicht nimmt, dass er ewig bei ihr bleibt.
      manche männer finden das bestimmt toll, aber sehr viele kommen sich vor wie ein kind, fühlen sich dennoch eingeengt, auch wenn sie es selber gefördert haben.

      dazu 8 jahre keinen sex.ich bin überzeugt davon, dass er auch damals etwas am laufen hatte, er bat um "bedenkzeit" und es wurde ihm klar, die andere ist doch nichts und/oder er ist noch nicht soweit zu gehen und blieb bei dir wegen kinder, haus, geld, ansehen...das übliche halt.
      es war nur eine frage der zeit bis das er wieder eine andere hat und dann geht.ob er glücklich ist wissen wir nicht, vielleicht weiß er es sogar selber nicht.
      eigentlich würde ich sagen, wenn jemand das ständig betonen muss, glaube ich ihm das nicht.nur viele betonen es auch weil sie sich befreit fühlen und ich denke, das ist hier der fall.

      was hast du davon wenn er manisch depressiv wäre?die hoffnung er käme zurück?
      das wird er nicht und wenn, dann nur weil es bei dir einfacher erscheint, aber das ist es nicht....für euch beide nicht!

      <<<<dann kamen 4 wirklich schöne jahre<<<<...und wenn man dann weiter liest frag ich mich...ja, wo waren die denn?es liest sich ganz anders!
      abgesehen davon, fand dein mann sie vermutlich nicht so schön.

    • Hallo.

      <<Dann hatte mein Mann vor knapp 8 Jahren das Gefühl, er sei HIV positiv. Er ist beruflich viel unterwegs und meinte, in einem anderen Land beim Joggen in eine Spritze getreten zu sein. Durch eine Hautstelle (Herpes) und die Aussage eines Hautarztes, ,,das ist selten, oder gehören sie zu einer HIV Risikogruppe? ,, hatte mein Mann Angst, er hätte sich infiziert. Das ging dann ein Jahr so, denn er hatte gelesen, dass das bis zu einem Jahr dauern kann, bis das nachgewiesen wird. Er konnte daraufhin oft nicht arbeiten gehen, hatte Magenbeschwerden, Shlaflosigkeit, miese Stimmung. Kurz gesagt, ich hätte 3 Kleinkinder im Haus. Zu der Zeit habe ich das zweite Kind bekommen, habe alleine ein Haus gebaut und ging arbeiten, ohne Mutterschutz. Da er immer ein liebevoller und ehrlicher Mensch war glaubte ich ihm die Geschichte, auch wenn man dafür ja für bescheuert erklärt wird. >>

      Für mich liest sich das so:
      Dein Mann hatte damals eine Affäre (oder zumindest einen One-Night-Stand) und Angst, dass er sich mit HIV angesteckt hat.

      <<Dann war das irgendwann überstanden und 1,5 Jahre später wollte er sich trennen. Mehr oder weniger aus heiterem Himmel. Ich merkte drei Monate, dass er omisch war, aber dachte,er würde wieder meinen, er sei irgendwie krank. E bat sich dann Bedenkzeit aus und entschied sich nach zwei Monaten zu bleiben.>>

      Er hatte wahrscheinlich irgendwo was laufen und hat sich dann aber für euch entschieden.

      Tja, nun 4 Jahre später hat er eben wieder jemanden gefunden, wo er glaubte, dass sie zu ihm passt und ist ausgezogen. Er hat diesmal Nägel mit Köpfen gemacht, weil er sich wahrscheinlich wirklich sicher war.

      Ich denke nicht, dass er depressiv ist. Höchstens hat ihn das Leben mit euch (weil er es nicht wollte, kein Bock mehr hatte etc.) depressiv verstimmt. Für mich ist sein Benehmen einfach das eines tiefst unzufriedenen Menschen.

      Depressionen sind eine ganze Ecke "schlimmer" als nur ein bisschen müde und faul zu sein.

      LG;
      Enelya

      • Hallo Enelya,
        das mit den Seitensprüngen sehe ich mittlerweile genauso.
        Aber wie asozial ist das denn, nie ehrlich zu sein? Das mit dem HIV kam heraus, als ich im 8. Monat schwanger war.
        Er tat bei mir immer so, als sei alles super. Er hat nie geäussert, dass er sich nicht wohl fühlt o.ä., mit etwas unzufrieden ist. Auch im Freundeskreis tat er, als sei er der glücklichste Mensch von allen.
        Man redet doch dann mal, wenn etwas ist, oder?
        Nun werde ich regelrecht bombardiert mit mails, dass das die beste Entscheidung war, das Sonnenuntergänge in so einer Begleitung das schönste sind, wie glücklich er jetzt ist,...
        Dann sollte er mich doch in Ruhe lassen und sein neues Leben geniessen.
        Um die Kinder kümmert er sich auch nicht. Betont zwar gesellschaftsploitisch korrekt, dass er sie liebt, Umgangstermine macht er aber nicht, arbeitet am WE, so dass er die Kinder nicht nehmen kann, etc. Mir scheint das so nach einem Ausbruch, bloss weg vom alten, damit nichts mehr zu tun haben wollen, etc. So bringt man aber eine Beziehung nicht zu Ende! Wenigstens jetzt sollte er doch mal den Arsch in der Hose haben, oder?
        Was meinst Du?

        • (9) 23.08.13 - 09:37

          Änder doch deine Email Adresse oder blockiere ihn...#gruebel
          Anscheinend will er dir nur noch einen reinwürgen....

          Ich habe auch stark den Eindruck, dass Dein Mann Dir über Jahre die Hucke vollgelogen hat! Mag ja sein, dass er sich dann irgendwelche Geschichten ausgedacht hat und darüber dann auch irgendwie ein schlechtes Gewissen hatte, aber jetzt hat er ja Nägel mit Köpfen gemacht und hat mit nichts mehr einen Vertrag: Kümmert sich nicht um die Kinder, versucht im Nachhinein, Dir das Leben sauer zu machen ... Nach Depressionen klingt das nichts, eher nach jetzt in der Vergangenheit liegendem Selbstmitleid - weil er schon früher aus Eurer Beziehung rauswollte, aber es dann doch anders kam.

          Wenn's nur um Dich ginge, würde ich sagen: Lass den Typen, aber für Eure Kinder müsst ihr eine Lösung finden, oder hängen die gar nicht an ihrem Vater?

          LG

          Anja

    Wieso "hat mein Partner Depressionen?

    Es ist Dein Ex oder habe ich was falsch gelesen? und dann gehts um "hatte" und nicht um hat?

    Ganz hart gesagt.. kann Dir egal sein, er ist Dein Ex. Dass Dich das beschäftigt, zeigt eher, dass Du mit ihm noch nicht "fertig" bist. Wie auch, nach so langer Ehe. Dennoch denke ich nicht, dass es Dir gut tun wird, Dir solche Gedanken zu machen, versuch zu denken, dass das nun alles nun nicht mehr Dein Problem ist.

    Das mit den vielen Auslandsaufenthalten, der Panik vor HIV und beim Joggen in eine Spritze getreten - schöne Geschichte, echt mal. Passiert sicher total häufig #schein

    Lichtchen

    • genau getroffen #pro

      (13) 23.08.13 - 13:10

      <<<Das mit den vielen Auslandsaufenthalten, der Panik vor HIV und beim Joggen in eine Spritze getreten - schöne Geschichte, echt mal. Passiert sicher total häufig<<<

      sie ist nicht die erste die sowas und ähnliches glaubt und auch nicht die letzte.
      aber man muss ja immer an das gute denken, man muss doch vertrauen können, man darf nicht weiterdenken #schein

Hallöchen,

ich arbeite als Krankenschwester in der Psychosomatik und sehe daher viel Leid jeden Tag. Um es kurz zu sagen, deine Schilderungen über das Verhalten deines (EX) Mannes lassen schon tief blicken. Eine Diagnose kann hier natürlich nur ein Facharzt stellen. Aber du schreibst ja, dass auch seine Eltern eine Problematik haben?! Es ist durchaus "möglich" durch erbliche Disposition auch psychische Erkrankungen zu vererben. Jedenfalls hört es sich schon nach einer Depression an, bzw. nach einer depressiven Episode. Eine Manisch-Depressive Erkrankung (auch bipolare Störung genannt) ist sehr schwer zu diagnostizieren, hier ist es im groben gesagt aber schon so, dass die Betroffenen in einer Manie Dinge tun, die für "gesunde" abstrus sind, wie viel Geld ausgeben, irgendwelche neuen Verträge abschließen oder aus dem geregelten Alltag ausbrechen wollen. In der Depression stellen sich wie auch von dir gut beschrieben, somatische Begleiterscheinungen ein wie, Schmerzen jeglicher Art, Müdigkeit, bleierne Schwere, Antriebslosigkeit, sexuelle Unlust etc.

Vielleicht kannst du es ansprechen, es ihm sozusagen "spiegeln" was du für eine Vermutung hast? Oft erkennen die Betroffenen ihre Situation erst sehr spät oder gar nicht, leider...

Ich wünsche dir viel Kraft! Wichtig ist aber auch sich selber abzugrenzen.

LG #winke

  • Hallo Maillemaid,
    Vielen Dank für Deine Antwort. Nun ist es bei uns so, dass er mich verlassen hat und ziemlich stolz darauf ist. Ich habe mich mit dem Verlassen abgefunden, aber ich muss ja noch so einiges mt ihm zusammen klären, deshalb ist mein Interesse daran so hoch, ob er vielleicht depressiv ist. Es war halt so, dass er mich wohl schon öfter betrogen hat. Das hat er zwar nie zugegeben, aber ich vermute das mal. Über all die Jahre war er immer wieder mal schlecht drauf. Das hielt dann ziemlich lange an. Auf fragen kam nur der Hinweis, er sei einfach nur müde. Aber wenn ich mir überlege, dass er innerhalb der letzten 2 Jahre 3(!) nagelneue Autos gekauft hat...da kam immer eine Unzufriedenheit mit seinem PKW, dann Glücksgefühle, wenn er so über 4-6 Wochen nach einem neuen Auto suchte, dann das Glück, wenn das neue kam, bis das Glück dann wieder abebbte. Ich schob das immer darauf, er sei halt ein Autofreak.
    Nun bekomme ich Mails, aus denen der pure Hass spricht. Ich habe das Gefühl, er lässt jetzt alles raus, was er vielleicht in den letzten Jahren nicht getan hat. Immerwieder der Hinweis darauf, dass er jetzt unendlich glücklich sei. Er ist der Asicht, ich sei krank, meine ganze Familie sei krank, die Kinder täten ihm leid (aber sehen will er sie auch nicht),ich sei hässlich, ich solle mal in Den Spiegel schauen. Den Kindern hat er bei der Trennung gesagt, ich sei nicht mehr attraktiv genug.
    Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich ihm intellektuell und auch finanziell überlegen bin. In seinem Beruf ist er sicher Top. Aber sonstige Bildung hat er einfach nicht. Er hat sich auch nie für irgendwas interessiert. Sei es Politik, Wirtschaft o.ä.ich hatte das Glück aus einer Familie zu kommen, die intakt ist und wo wir große Unterstützung erfahren durften. Sein Opa war manisch depressiv( mit Entmündigung), seine Mutter permanent unzufrieden und meiner Meinung nach ebenfalls depressiv. Sein Vater war krank, worauf seine Muter ihn verließ und ebenfalls nahtlos zu einem Mann zog, der vermeintlich besser war. Dieser hat sie dann auch gegen eine andere ausgetauscht, worauf sie mir die Schuld gab, denn sie hätte ja meinetwegen immer so weinen müssen.( ist wirklich so passiert!). Mein Ex stand immer dazwischen aber auch leider nicht wirklich zu mir.
    Und nun will er mir irgendwie alles heimzahlen. Ich weiß nicht mal warum. Nie hat er wegen der Beziehung einen unzufriedenen Eindruck gemacht, oder geäußert, dass er etwas anders haben möchte. Wir waren an sich eine normale Durchschnittsfamilie. Ich hatte uneingeschränktes Vertrauen, von daher war ich auch nicht beunruhigt, was seine Glaubwürdigkeit vor 8 Jahren angeht. Nun hatte er einen Tag nach der Trennung nichts besseres zu tun, als mir zu erzählen, er würde unser gemeinsames Haus noch 3 Mnate weiterzahlen, dann würde ihn das nichts mehr angehen. Ich kann noch ewig seine diversen Boshaftigkeiten aufzählen, aber glaub mir, es ist erstaunlich für jemanden, der noch vor 3 Monaten sagte, er würde mich lieben. Passt das Deiner Meinng nach zu Depressionen?
    Nur noch ein Beispiel. 4 Wochen nach der Trennung kam er mt einem neuen Wagen vorgefahren. Er fuhr vorher ein Cabrio, 4 Sitzplätze( also auch für die Kinder). Nun hat er sich das gleiche Auto gekauft. En riesiger SUV einer deutschen Marke, 7 Sitzplätze.auf meine Frage wofür er das jetzt braucht, sagte er, ja wenn er mal die Kinder hätte. Für insgesamt 4 Tage im Monat?!

    Er sagt zu mir, ich würde alle nur manipulieren und ich weiß nicht mal, was er damit meint. Es ist nicht so, dass ich mich nicht hinterfrage, was ich falsch gemacht haben könnte. Aber zu soviel Hass fällt mir nichts ein.
    Noch etwas:Als wir vor 4 Jahren schon einmal eine Krise hatten, kam er mit Sachen daher, die für mich aus der Luft gegriffen waren. So haben wir vor 13 Jhren schon mal gebaut und er ist so ein klassischer Pingelpott. Er hatte sich wochenlang mit den Fussleisten aufgehalten und völlig den Blick für die Gesamtheit verloren. Da hatte ich mich mal darüber lustig gemacht. Das warf er mir dann vor. Begebenheiten, die viele Jahre zurück lagen. Aktuelleres konnte er mir damals nicht sagen. Nur, dass ich mich seit der Hochzeit verändert hätte...figurmässig. Nun gut, ich habe zwei Kinder bekommen und habe seit dem 3 Kilo mehr, aber sowas kann der doch nicht ernst meinen?!
    Und immer wenn es ihm nicht gut geht rennt er alle 5 Minuten zum Klo und wandert nächtelang durch das Haus.
    Jetzt habe ich viel geschrieben. Kannst Du dazu noch was sagen?

    Lieben Dnk im voraus, schlueckchen

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